Hallo Leute,
bald beginnen ja die IGM Verhandlungen (für mich interessant BW). Sind 6
Prozent Lohnerhöhung (an der Bandgrenze) realistisch? Wenn ja, ab wann
würden diese ausgezahlt, also beginnend mit 2023 oder?
VG
Agit
Na ja, im anderen thread redet man von +66%
Beitrag "100k Gehalt ist das neue 60k"
Und wenn man das Rumschreien der Kapitalismuspolitiker hört, dass
Arbeiter und Angestellte nun keinesfalls mehr Lohn fordern sollten
sondern mit ein paar hundert Euro 'Entlastung' zufrieden sein sollen,
dann wundert man sich warum es nicht genau so viel Geschrei gab als nach
Finanzkrise und zu CoVid Geld gedruckt wurde bis die Notenpressen
glühten - mit bekannten Folgen wie Aktienhausse und explodierender
Hauspreise getrieben durch institutionelle Anleger die jedes Geld gratis
kriegten so dass kein Normalsterblicher sich mehr ein Haus leisten
konnte, und nicht mal mehr die Miete für eine Hundehütte
+10% wäre zu wenig, mein Fernwarmeversorger erhöht mal eben den
MWh-Preis um 100%.
> +10% wäre zu wenig, mein Fernwarmeversorger erhöht mal eben den> MWh-Preis um 100%.
Prozentuale Angaben, die sich auf unterschiedliche Grundwerte beziehen,
sind nicht vergleichbar.
Man muss die Chance jetzt nutzen, die Löhne in der Industrie noch zu
erhöhen, solange es hier die Industrie gibt. Deren Tage sind dank
Morgenthau-ähnlicher Pläne nämlich gezählt, jedenfalls was Export angeht
und damit die Größe und Renditen. Die Zukunft sieht einen stark
reduzierten EU-Industrieinselbetrieb mit notdürftiger Energie- und
Rohstoffversorgung angeleitet von Uncle Sam mit EU-Auflagenbürokratie
und Schutzzöllen vor, mit dem Rest der Welt kann man preislich und in
der erforderten Quantität nicht mehr konkurrieren.
Und das liegt nicht den Löhnen.
Inflation Juni angeblich nur 7,6%
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/06/PD22_272_611.html
Lauterbach hat eine Anhebung der Zusatzbeiträge zu GKV um (nur!) 0,3%
versprochen.
Die Grünen wollen die Beitragsbemessungrenze deutlich anheben.
Die Grünen wollen den Spitzensteuersatz deutlich anheben (man munkelt
von 57%).
Und ihr gebt euch mit 6% zufrieden?
> Und ihr gebt euch mit 6% zufrieden?
Ihr mit eurer Igittmetall. Die 6% gibt es ja sogar schon bei der
Rentenversicherung, habe gerade gestern erst den Bescheid erhalten.
Agit schrieb:> Sind 6> Prozent Lohnerhöhung (an der Bandgrenze)
Ogott, so eine Angst eine nackte Zahle auszusprechen! Und das in einem
Ingenieursforum!?
Wie so ein kleinpimmliger Autobahnraser, der erwischt wurde... ich bin
nicht zu schnell gewahren ich habe nur alle Toleranzbänder ausgenutzt
... Jajaja und alle Toleranzen addiert. 50 km/h + 10%
Ablesegenauigkeit + 10% Anzeigegenauigkeit + 10 % Radumfangfehler + 10%
Ersttäterbonus + 10% Heilige Margarethe Gnade ...
Wenn wenigstens genannt würde ob nun die obere oder untere Grenze
gemeint sein könnte. Und warum überhaupt relativ? Jeder 6000€
Jahresbonus und gut.
👴
Was seid ihr hier für Witzfiguren.
Anstatt 6% Lohnerhöhung zu fordern, sollte ihr euch mal Gedanken über
eure sehr nahe Zukunft machen.
Nur Tagesschau-Verdummung hilft dabei 100%ig nicht.
OldMan schrieb:> Was seid ihr hier für Witzfiguren.> Anstatt 6% Lohnerhöhung zu fordern, sollte ihr euch mal Gedanken über> eure sehr nahe Zukunft machen.
Genau, die Lohnerhöhung könnte ja auch an Hinterbliebene Gezahlt werden.
So wie die Witwenrente in Wilmersdorf.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilmersdorfer_Witwen#Inhalt
👴 💰
alterweissermann schrieb:> Wenn wenigstens genannt würde ob nun die obere oder untere Grenze> gemeint sein könnte. Und warum überhaupt relativ? Jeder 6000€> Jahresbonus und gut
6 prozent sind auf Lange Sicht ertragsreicher als jedes Jahr 6000. In 10
Jahren sind deine 6000 nur 3000 Wert, wenn überhaupt
Agit schrieb:> alterweissermann schrieb:>> Wenn wenigstens genannt würde ob nun die obere oder untere Grenze>> gemeint sein könnte. Und warum überhaupt relativ? Jeder 6000€>> Jahresbonus und gut>> 6 prozent sind auf Lange Sicht ertragsreicher als jedes Jahr 6000.
Naja in meiner Sicht sind halt Jobwechsel enthalten,
eigenverantwortliche wie erzwungene. Was nutzt eine Projektion von 6%
auf 8 Jahre wenn der Standort wegen Strukturwandel in 3 Jahren
geschlossen wird. Beispiel Kathrein. Und bei Bonus fett auf die Hand
kann man selbst entscheiden wie man den anlegt (bspw 'Frührente') und
muss er nicht monatsweise ansparen.
👴 🥌
Shorty schrieb:> Und ihr gebt euch mit 6% zufrieden?
Wo würdest du denn hinwechseln? Welche Firma bietet dir mehr als 6% und
wieso arbeitest du nicht schon längst dort?
Weich W. schrieb:> Shorty schrieb:>> Und ihr gebt euch mit 6% zufrieden?>> Wo würdest du denn hinwechseln? Welche Firma bietet dir mehr als 6% und> wieso arbeitest du nicht schon längst dort?
Der Punkt ist doch der: Die Gewerkschaft wird (wieder mal) ein Ergebnis
unter der Inflation einfahren. Muss man damit zufrieden sein?
Schweinehoden schrieb im Beitrag #7113332:
> Ich bin ökobauer und waehle immer Gruene. Die haben mich zum Millionär> gemacht mit ihrer Klientel Politik
Du bist kein ökobauer sondern ein Dämelsack.
Andernfalls wüsstest Du, dass die ideologisch überzogene Umweltpolitik
auch etliche Bauern in Existenznot bringt.
Manfred schrieb:> Andernfalls wüsstest Du, dass die ideologisch überzogene Umweltpolitik> auch etliche Bauern in Existenznot bringt.
Und das ist auch gut so. Schluss mit der Tierquälerei und der Zerstörung
unseres Planeten.
Shorty schrieb:> Weich W. schrieb:>>> Shorty schrieb:>>> Und ihr gebt euch mit 6% zufrieden?>>>> Wo würdest du denn hinwechseln? Welche Firma bietet dir mehr als 6% und>> wieso arbeitest du nicht schon längst dort?>> Der Punkt ist doch der: Die Gewerkschaft wird (wieder mal) ein Ergebnis> unter der Inflation einfahren. Muss man damit zufrieden sein?
Man muss noch mit viel, viel weniger bald zufrieden sein, wenn unsere
G7-Musterstrategen weiter Porzellan unwiederbringlich zerschlagen.
Folker Hellmeyer hat das vor Kurzem detailliert ausgeführt. Wir gießen
unseren noch prallen und einzigen Wohlstandsapfelbaum mit Salzsäure und
führen dazu noch wie die Geisteskranken einen Freudentanz drum herum
auf. Das hätten noch nicht mal die Schildbürger hinbekommen.
Jetzt mal ehrlich, das ist doch weinen auf hohem Niveau.
Die IGM sind sehr gut und wenn man sehr gute Gehälter etwas erhöht
bleibt trotz höherer Inflation mehr im Sack.
Von meinen 5000 netto + 1200 der Frau (TZ) + 400 Kindergeld, also in
Summe 6600 Euro geben wir in Summe maximal1000 Euro aus für Dinge die 1.
von der Inflation betroffen sind und 2. Lebensnotwendig.
Wenn ich jetzt großzügig mit 15% Inflation rechne sind das also 150 Euro
mehr im Monat.
Bei 6% mehr Lohn hab ich aber schon pi mal daumen 300 Euro mehr Lohn.
150 im MOnat mehr und das bei einem eh schon guten gehalt.
Was soll jetzt jemand sagen der zur Miete wohnt, mit dem StinkeDiesel
50km am Tag pendelt?
Der kein IGM Gehalt hat sonder wie FB in der ABzocker KMU Butze und vom
Chef maximal 50 EUro brutto mehr bekommt?
Der hat vielleicht 2800 netto. Frau und Kids lass ich mal gleich also
Summe 4400.
Mit Miete und pendeln usw und heizen mit gas oder Öl geht da dann 3000
euro drauf die voll von der Inflation betroffen sind.
Also keine Erhönung oder kaum plus viel mehr Ausgaben.
Also ich kann mich da nicht beschweren.
Ein Inflationsausgleich wäre schön klar, ist aber eher Wunschkonzert.
Mit 4-6% je nach Laufzeit bin ich zufrieden und das lässt mein Säckle
auch nicht kleiner werden.
IT G. schrieb:> Also ich kann mich da nicht beschweren.> Ein Inflationsausgleich wäre schön klar, ist aber eher Wunschkonzert.> Mit 4-6% je nach Laufzeit bin ich zufrieden und das lässt mein Säckle> auch nicht kleiner werden.
Das sehe ich ganz genauso. Man muss auch nicht gierig werden, 5% mehr
würden mir als Gehaltsanpassung vollkommen genügen. Ich fühle mich eh
schon sehr großzügig bezahlt für eine Art Hobby-Arbeit, und habe eine
hohe Sparquote von ungefähr 2/3 ohne auf etwas verzichten zu müssen. Das
übrige Geld von ca. 40k € p.a. wandert stetig ins Depot für den
langfristigen Vermögensaufbau.
Shorty schrieb:> Lauterbach hat eine Anhebung der Zusatzbeiträge zu GKV um (nur!) 0,3%> versprochen.
Der kennt offensichtlich nicht einmal den Unterschied zwischen % und
%-Punkten.
Akademiker leisten ja auch keine körperlich schwere Arbeit. Es gibt
Akademiker die noch nicht einmal ein Brett anmalen können (Hat mein
Schwager mal erlebt. Dabei hätte der Akademiker das Brett nur in die
Maschine legen müssen).
IT G. schrieb:> Jetzt mal ehrlich, das ist doch weinen auf hohem Niveau.> Die IGM sind sehr gut und wenn man sehr gute Gehälter etwas erhöht> bleibt trotz höherer Inflation mehr im Sack.
Jap, im Vergleich zu anderen geht's mir auch noch recht gut:
https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2022/deutsche-verarmen-rasant/
Ob die derzeitigen Zustände allgemein dennoch wünschenswert sind, ist
halt eine andere Frage. Ich finde ja daß jemand, der sein ganzes Leben
lang einer nützlichen Arbeit nachgegangen ist, im Alter keinesfalls an
Armut leiden sollte.
Wühlhase schrieb:> IT G. schrieb:>>> Jetzt mal ehrlich, das ist doch weinen auf hohem Niveau.>> Die IGM sind sehr gut und wenn man sehr gute Gehälter etwas erhöht>> bleibt trotz höherer Inflation mehr im Sack.>> Jap, im Vergleich zu anderen geht's mir auch noch recht gut:> https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2022/deutsche-verarmen-rasant/> Ob die derzeitigen Zustände allgemein dennoch wünschenswert sind, ist> halt eine andere Frage. Ich finde ja daß jemand, der sein ganzes Leben> lang einer nützlichen Arbeit nachgegangen ist, im Alter keinesfalls an> Armut leiden sollte.
Die Zustände haben wir seit 16 Jahren, nur nicht ganz so schlimm. Jetzt
trifft es nicht nur die untere Schicht sondern auch die obere
Mittelschicht etwas mehr. Nur kann man halt 16 Jahre CDU Politik nicht
in einem Wisch beheben. Und ob die Nasen der sPD das zusammen mit der
FDP = Freunde der Porsche-Fahrer hinbekommen…
Die Grünen sind auch eher was für die obere Mittelschicht.
Die AfD ist die fdp in braun
Die Linke wäre theoretisch was für den Arbeiter wenn man nicht noch 100
andere Themen wie gender usw vor den eigentlichen Kernaufgaben stellen
würde und personell keinen Totalschaden hätte.
Ich sehe da keine Partei die irgendwas verbessern würde. Also generell,
hier mal ein Pflaster aufs amputierte Bein ja aber sonst…
Wühlhase schrieb:> IT G. schrieb:>> Jetzt mal ehrlich, das ist doch weinen auf hohem Niveau.>> Die IGM sind sehr gut und wenn man sehr gute Gehälter etwas erhöht>> bleibt trotz höherer Inflation mehr im Sack.>> Jap, im Vergleich zu anderen geht's mir auch noch recht gut:> https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2022/deutsche-verarmen-rasant/
Wobei man da auch den Satz am Ende zitieren sollte:
"Die offizielle Armutsdefinition erfaßt nicht die tatsächliche
ökonomische Situation der Betroffenen, wie beispielsweise
Kaufkraftverlust oder steigende Mieten. Sie ist eine reine
Verhältniszahl, die den Anteil der Personen im unteren Einkommenssegment
bestimmt."
Wenn es mehr Armut in der Definition "weniger als 60% des
Durchschnittseinkommens" gibt, kann das eben auch heissen, dass im
oberen Einkommenssegement die Gehälter sehr stark gestiegen sind und im
unteren nicht ganz so stark.
Das heisst dann noch nicht, dass die Leute unter dieser Schwelle nicht
gut (oder sogar besser als vorher) leben können.
Anfangs in der Selbstständigkeit lag ich selbst einige Jahre unter
dieser Grenze und wir fühlten uns nie arm und hatten durchaus ein gutes
Leben.
Aber Schlagzeilen wie "Deutschland verarmt" sind eben eingängiger.
Man muss da also schon genau auf die Messmethode schauen.
> Ob die derzeitigen Zustände allgemein dennoch wünschenswert sind, ist> halt eine andere Frage. Ich finde ja daß jemand, der sein ganzes Leben> lang einer nützlichen Arbeit nachgegangen ist, im Alter keinesfalls an> Armut leiden sollte.
Das sehe ich auch so. Aber auch da muss man eben genauer auf die
Umstände schauen. Nur weil viele deutlich mehr Rente haben, muss man
selbst nicht schlecht von der eigenen leben können. Dafür sind die
persönlichen Umstände zu verschieden.
IT G. schrieb:> Also ich kann mich da nicht beschweren.> Ein Inflationsausgleich wäre schön klar, ist aber eher Wunschkonzert.> Mit 4-6% je nach Laufzeit bin ich zufrieden und das lässt mein Säckle> auch nicht kleiner werden
Bei eurem Gehalt wäre es auch ganz schön dreist sich zu beschweren. Aber
nicht jede Familie bekommt 6000+ Netto Gehalt.
Wühlhase schrieb:> Ob die derzeitigen Zustände allgemein dennoch wünschenswert sind, ist> halt eine andere Frage. Ich finde ja daß jemand, der sein ganzes Leben> lang einer nützlichen Arbeit nachgegangen ist, im Alter keinesfalls an> Armut leiden sollte.
Dafür sorgt man halt vor und investiert in langfristigen Vermögensaufbau
(Aktien Krypto Immobilen )
F. B. schrieb:> Meine Klitsche übernimmt den Tarifabschluss der IGM. Und das> ohne IGM-Beiträge zu zahlen.
Ich dachte der F.B. hat so gute Anlagetipps, der muss nicht arbeiten.
Scheint doch mehr Blender als alles andere zu sein.
Agit schrieb:> IT G. schrieb:>> Also ich kann mich da nicht beschweren.>> Ein Inflationsausgleich wäre schön klar, ist aber eher Wunschkonzert.>> Mit 4-6% je nach Laufzeit bin ich zufrieden und das lässt mein Säckle>> auch nicht kleiner werden>> Bei eurem Gehalt wäre es auch ganz schön dreist sich zu beschweren. Aber> nicht jede Familie bekommt 6000+ Netto Gehalt.
Wenn man hier liest könnte man meinen das der IGM Ing verhungert wenn
die nicht min 10-15% rausholen.
Ich sehe es zweigeteilt.
Einerseits ist die IGM schon auf einem hohen Niveau.
Auf der anderen Seite wären selbst 8% am Ende netto eher was um die 5%
und wahrscheinlich gerade so auf dem Jahresschnitt der Inflation.
Ich persönlich wäre aber auch mit 5% zufrieden. Zusammen mit einer
zusätzlichen Aufgabe die ich kommendes Jahr übernehme wären das bei mir
etwa 800 netto mehr in StK 3. Kann mich nicht beschweren.
Karl schrieb:> Ich dachte der F.B. hat so gute Anlagetipps, der muss nicht arbeiten.> Scheint doch mehr Blender als alles andere zu sein.
Der muss nur arbeiten um die Verluste seines Depots auszugleichen, in
diesem Jahr im Schnitt -20%.
IT G. schrieb:> Wenn man hier liest könnte man meinen das der IGM Ing verhungert wenn> die nicht min 10-15% rausholen.
Gejammert wird doch wie immer am lautesten von denen, die es am
wenigsten nötig haben.
Niemand freut sich über einen Reallohnverlust, aber man muss auch
realistisch bleiben, und schauen, was sinnvoll ist. Verarmung droht bei
Arbeitnehmern von Unternehmen mit IG Metalltarif jedenfalls lange nicht,
da sind ganz andere Gesellschaftsgruppen gefährdet, und selbst dann
reden wir immer noch von nur relativer Armut, wie von Chris weiter
oben richtig ausgeführt.
MaWin schrieb:> Der muss nur arbeiten um die Verluste seines Depots auszugleichen, in> diesem Jahr im Schnitt -20%.
Das wird bei ihm nicht reichen, denn F.B. hat massiv in zwielichtige
Pennystocks investiert, die seit einem halben Jahr nur eine Richtung
kennen, und zwar die nach steil unten.
Weich W. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Jap, im Vergleich zu anderen geht's mir auch noch recht gut:>> https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2022/deutsche-verarmen-rasant/>> Die Junge Freiheit schreibt schon seit 2015, dass Deutschland untergeht.
Diese Spätzünder vom rechten Rand, ВлаΔимир Ильич Lenin wusste schon vor
einhundert Jahren das der Kapitalismus und seine Ländereien untergehen
... der ВлаΔимир Putin checkt die These seines Vorgängers grad im
Selbstversuch...
👴 ☭
Hallo
Senf D. schrieb:> und selbst dann> reden wir immer noch von nur relativer Armut, wie von Chris weiter> oben richtig ausgeführt.
Mann sollte sich persönlich aber eben nicht am schlechten Messen
- "ich" hatte eine 4+ in der Klassenarbeit geschrieben aber 80% der
Klasse hat sogar nur eine 5 geschafft (lange her aber wohl jeden vom
Prinzip bekannt).
Dieses denken wird aber immer mehr von "offiziellen" Stellen und der
veröffentlichen "politisch korrekten" Meinung als richtig hingestellt.
Man lebt erstaunlicher weise nur einmal - da darf es nicht so sein das
man als Vollschichtler (oder den reinen Bruttozahlen gut verdienender
Ingenieur) Geld für z.B. die Heizöllieferung in 5 Monaten (Zu
befürchtende Nachzahlung, Tarifanpassung,..) zurücklegen muss anstatt
mal 500Euro für das Hobby und Spaß ausgeben zu können und das wieder mal
zu verschieben.
Natürlich:
Mann kann es sich (meist machen es schon die anderen - ungefragt und
öfter auch mal noch anklagend...) auch schön rechnen und vergleicht sich
mit einen Hartz4 Bezieher, Teilzeitfrisöre, den Paketboten oder am
"besten" noch einen armen Tropf in einen "Dritte Welt" Land.
Dafür arbeite ich nicht Vollschicht (hat der der Ingenieur ein heftiges
Studium hinter sich gebracht und viele Jahre kaum was anderes gemacht
außer zu lernen) und sind "wir" halt in der Situation zur richtigen zeit
in der richtigen Weltregion zu leben.
Jemand
sagjanur schrieb:> Shorty schrieb:>> Lauterbach hat eine Anhebung der Zusatzbeiträge zu GKV um (nur!) 0,3%>> versprochen.>> Der kennt offensichtlich nicht einmal den Unterschied zwischen % und> %-Punkten.
Jeder hat verstanden, wie es gemeint war, nur du nicht.
Jemand schrieb:> Natürlich:> Mann kann es sich (meist machen es schon die anderen - ungefragt und> öfter auch mal noch anklagend...) auch schön rechnen und vergleicht sich> mit einen Hartz4 Bezieher, Teilzeitfrisöre, den Paketboten oder am> "besten" noch einen armen Tropf in einen "Dritte Welt" Land.
Daran erkennt man auch die Looser-Mentalität, wenn man sich daran
hochzieht indem man sich mit denen vergleicht, denen es schlechter geht.
Hauptsache man gibt sich generös, man kann es sich ja leisten!
Immer nur von 12 bis Mittag denken, so merkt man nicht, dass man nach
zig Gehaltsrunden unter der Inflationsrate am Ende dumm da stehen wird.
Selbst wenn die IGM es schaffen würde 8% zu holen, gleicht das nicht den
Inflatioinsverlust der vergangenen 21 Monate aus.
Am Ende landen wir, wie von mir prophezeit bei 6% und die IGM verkauft
das als Erfolg.
Jemand schrieb:> Natürlich:> Mann kann es sich (meist machen es schon die anderen - ungefragt und> öfter auch mal noch anklagend...) auch schön rechnen und vergleicht sich> mit einen Hartz4 Bezieher, Teilzeitfrisöre, den Paketboten oder am> "besten" noch einen armen Tropf in einen "Dritte Welt" Land.
Das stimmt natürlich. Es ist wie so oft der gesunde Mittelweg, wenn man
sich mit anderen vergleicht. Manchmal hilft es einem, wieder
Bodenhaftung zu erhalten. Aber schön reden sollte man sich Dinge auch
nicht.
Bleibt die Frage: "Wieviel ist genug?"
(Es gibt mit genau dem Titel ein gutes Buch von Edward und Robert
Skidelsky)
Mein Einwand bzgl. der "Armutsmessung" durch die 6/10-Regel ist nur,
dass der Wohlstand durchaus für alle Schichten sehr viel größer werden
kann, obwohl die Armutsrate selbst steigt.
Chris D. schrieb:> Anfangs in der Selbstständigkeit lag ich selbst einige Jahre unter> dieser Grenze und wir fühlten uns nie arm und hatten durchaus ein gutes> Leben.
Naja, sich nicht arm zu fühlen heißt nicht, daß man tatsächlich nicht
arm ist. Merkt man häufig dann, wenn es einem wieder besser geht und man
es sich wieder leisten kann, spontan ins Kino zu gehen oder so.
Ansonsten: Gerade hat das letzte Werk für WKA-Rotorblätter geschlossen.
IGM-Betrieb, soweit ich das der Meldung entnehmen kann. Diese Leute
werden von der nächsten Tarifverhandlung leider nicht mehr allzuviel
haben, denke ich.
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Nordex-schliesst-heute-sein-Werk-in-Rostock,nordex220.html?s=09
Chris D. schrieb:> Mein Einwand bzgl. der "Armutsmessung" durch die 6/10-Regel ist nur,> dass der Wohlstand durchaus für alle Schichten sehr viel größer werden> kann, obwohl die Armutsrate selbst steigt.
Vollkommen richtig erkannt. Vor allem wird es durch diese Definition
immer Armut geben, selbst im noch so reichsten Land, wenn nicht gerade
alle Bürger fast genau das Gleiche haben. Relative Armut ist daher eine
Definition, die schnell an der Realität (d.h. echte Armut) vorbeigeht.
Shorty schrieb:> Am Ende landen wir, wie von mir prophezeit bei 6% und die IGM verkauft> das als Erfolg.
Das wäre es auch, definitiv. Mehr als ich persönlich erwarte, ich wäre
entzückt.
IT G. schrieb:> Von meinen 5000 netto + 1200 der Frau (TZ) + 400 Kindergeld, also in> Summe 6600 Euro geben wir in Summe maximal1000 Euro aus für Dinge die 1.> von der Inflation betroffen sind und 2. Lebensnotwendig.
Nach Abzug des Kredits bleiben euch ja auch nicht viel mehr als 1.000 €
zum Ausgeben. 6.600 € abzüglich 3.000 € Kreditrate jeden Monat geteilt
durch vier Personen sind 900 € pro Monat und Person. Junge, das ist
Hartz IV-Niveau.
Senf D. schrieb:> Shorty schrieb:>>> Am Ende landen wir, wie von mir prophezeit bei 6% und die IGM verkauft>> das als Erfolg.>> Das wäre es auch, definitiv. Mehr als ich persönlich erwarte, ich wäre> entzückt.https://m.youtube.com/watch?v=lQ9qymAo3PY
Jemand schrieb:> Man lebt erstaunlicher weise nur einmal - da darf es nicht so sein das> man als Vollschichtler (oder den reinen Bruttozahlen gut verdienender> Ingenieur) Geld für z.B. die Heizöllieferung in 5 Monaten (Zu> befürchtende Nachzahlung, Tarifanpassung,..) zurücklegen muss anstatt> mal 500Euro für das Hobby und Spaß ausgeben zu können und das wieder mal> zu verschieben.
In der Praxis stellt sich das aber anders da. Die 500 € kannst du
natürlich für Hobby und Spaß ausgeben, da musst du gar nichts
verschieben. Für Dinge wie eine zu befürchtende Nachzahlung hat man
schließlich einen Notgroschen (Tagesgeld o.ä.), der genau für solche
Fälle vorgesehen ist.
> Schafft die IG Metall 6 Prozent
Aber klar doch.
Jedenfalls, wenn man das richtig ("proaktiv-kreativ") rechnet.
Nicht erst seit den Co-Management-Fuzzies
(bzw. Funktionären) à la "unserem" Walter (Riester) schaffen
die womöglich gar NOCH VIEL mehr?
Diese (ohnehin bescheidenen!) 6% verteilen sich dann auf
ca. 32,5 Monate Laufzeit, wobei natürlich irgendwelche
"Anpassungsklauseln", natürlich explizit zum Vorteil
der Arbeitnehmer (SCNR), auch noch wirksam werden könnten.
Diese 6% werden dabei auch noch "kreativ", s.o., ausgerechnet:
Die Genossen von "drüben" bekommen dann sogar 6,25%(!),
und die im Westen "struktur-korrigierende" 4,5% =>
"wir" sind halt solidarisch, - und im Mittel passt das doch ...)
---
Dieses schreibt ein ehemaliger Vertrauensmann der betreffenden
Organisation, der nach persönlichem Kennenlernen des angeblichen
"Arbeiter"vertreters (seinerzeit der 2. Vorsitzende der IGM)
-und späteren Arbeitsministers-
JEDES solidarische Mittun, vor allem auch die Überweisung der
Mitgliedsbeiträge in diesem Verein einstellte ...
> So wird es noch vielen IGMlern ergehen, die den Hals nicht voll> bekommen können. Was meint ihr denn, was gerade auf die deutsche> Autoindustrie zurollt mit ihren mickrigen Absatzzahlen von E-Autos> in China? Oder wenn Putin das Gas komplett abdreht?
Kapiert ihrs's denn nie?
Das hat mit den Lohnforderungen der Metaller doch praktisch nix zu tun!
Wenn 'Koryphäen' aus dem Völkerrecht bzw. dem Melkwesen,
die uns doch genauso wie ein Friedrich Merz
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-plaediert-fuer-stopp-von-gaslieferungen-durch-nord-stream-1-a-f8526b26-1d3a-4872-82aa-c287fa3dfbf0
den Gashahn VÖLLIG FREIWILLIG abstellen woll(t)en, könnte einem doch
langsam mal klar werden, wie der Hase wirklich läuft:
Teile, herrsche und verar...e!
Jemand schrieb:> Man lebt erstaunlicher weise nur einmal - da darf es nicht so sein das> man als Vollschichtler (oder den reinen Bruttozahlen gut verdienender> Ingenieur) Geld für z.B. die Heizöllieferung in 5 Monaten (Zu> befürchtende Nachzahlung, Tarifanpassung,..) zurücklegen muss anstatt> mal 500Euro für das Hobby und Spaß ausgeben zu können und das wieder mal> zu verschieben.
Also ich leg jeden Monat 3000 Euro weg in Aktien/Immo usw und geb noch
1000 Euro für Spaß usw aus.
Jetzt heult man hier rum als ob man am Krückstock geht und der IGM Ing.
die 500 Euro zurücklegen muss und sich das vom Munde abspart...
Das Konto für solche Fälle (Notgroschen) ist mit 25000 eh voll.
Wo ist das Problem?!
F. B. schrieb:> IT G. schrieb:>> Von meinen 5000 netto + 1200 der Frau (TZ) + 400 Kindergeld, also in>> Summe 6600 Euro geben wir in Summe maximal1000 Euro aus für Dinge die 1.>> von der Inflation betroffen sind und 2. Lebensnotwendig.>> Nach Abzug des Kredits bleiben euch ja auch nicht viel mehr als 1.000 €> zum Ausgeben. 6.600 € abzüglich 3.000 € Kreditrate jeden Monat geteilt> durch vier Personen sind 900 € pro Monat und Person. Junge, das ist> Hartz IV-Niveau.
Arbeite mal an deinem Hirn, es waren 2000 Euro Rate.
Und 900 Euro auf die Hand H4 hättest du wohl gerne, damit du deine
schlechten Anlagen ausgleichen kannst.
Real ist es nicht mal die Hälfte.
Immer der Neid der Besitzlosen und der panische Versuch ein IGM Gehalt
schlecht zu machen.
IT G. schrieb:> Die AfD ist die fdp in braun> Die Linke wäre theoretisch was für den Arbeiter wenn man nicht noch 100> andere Themen wie gender usw vor den eigentlichen Kernaufgaben stellen> würde und personell keinen Totalschaden hätte.
Die AfD steht für mich vor allem für Direkte Demokratie. IN BW hat sie
vor ein paar Jahren eine entsprechende Initiative gestartet. In den
dortigen Landesnachrichten kam ein kurzer Ausschnitt bzgl. der Reaktion
der Grünen im Parlament. Das war wirklich ernüchternd. Ich denke, das es
an der Zeit ist das die Bevölkerung also der Souverän in einer
"Demokratie" selbst seine Angelegenheiten regelt anstatt alle vier Jahre
einen Zettel in eine Pappbox zu werfen. Alle Macht geht vom Volke aus,
Parteien, die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des
Volkes mit. Ein Auszug aus dem Grundgesetz.
Die Linke ist aus einer Diktaturpartei (SED) hervor gegangen. Das sie in
den Parlamenten vertreten war und z. T. ist finde ich einen Schlag ins
Gesicht derjenigen die unter der DDR Diktatur gelitten haben. Die hatten
einzelne positive Figuren wie z. B. Wagenknecht. Das sie gegangen ist
finde ich bezeichnend.
Die Frage die man sich vor einer "Wahl" stellen muß: "Werden die
etablierten Parteien CDU, SPD, Grün, FDP irgendetwas positiv ändern"?.
Ich glaube nein.
Schwanzlurch schrieb:> Die Frage die man sich vor einer "Wahl" stellen muß: "Werden die> etablierten Parteien CDU, SPD, Grün, FDP irgendetwas positiv ändern"?.> Ich glaube nein.
Ich sehe da bei einigen Parteien deutlich mehr Potential für positive
Veränderungen als bei anderen. Daher fällt mir die Entscheidung bei
Wahlen in der Regel nicht sehr schwer. Am Ende ist es aber nur eine
Stimme unter Millionen anderen, und zur Demokratie gehört dazu, dass
sich die Minderheit dem Willen der Mehrheit beugen muss, was ich auch
akzeptiere.
Elektrofan schrieb:> Satte 25000 €! YMMD!
Zuviel? Zuwenig?
Ist halt der Notgroschen wenn was kaputt geht oder so.
Der Rest liegt in ETF und Aktien.
Schwanzlurch schrieb:> Die AfD steht für mich vor allem für Direkte Demokratie.
Naja, wenn das Ergebnis nach ihrem Gusto ausfallen würde ja.
Schwanzlurch schrieb:> Die Linke ist aus einer Diktaturpartei (SED) hervor gegangen.
Die CDU aus der NSDAP und nun?
In der AfD sitzen waschechte Faschisten am Ruder, das ist kein Problem?
Die Lucke AfD war ja noch ok, jetzt ist es halt nur NPD 2.0
Schwanzlurch schrieb:> Die Frage die man sich vor einer "Wahl" stellen muß: "Werden die> etablierten Parteien CDU, SPD, Grün, FDP irgendetwas positiv ändern"?.> Ich glaube nein.
Die AfD kann man getrost dazuzählen, wie gesagt ne braune FDP. Einfach
mal deren Wahlprogram lesen, jeder der keine 1 Mio im Jahr macht ist
doch für die genauso Untermensch wie bei der FDP.
Wer meint da ändert sich was für den 0815 Bürger der liest auch die Bild
und meint das bildet.
F. B. schrieb:> Thread wieder von den üblichen Verdächtigen gekapert. Kann zu.
Der hätte gar nicht auf gemacht gehört, Beitrag 2 schreib schon alles.
Also warum hast du ihn unter fremden namen eröffnet?
Elektrofan schrieb:> Kapiert ihrs's denn nie?>> Das hat mit den Lohnforderungen der Metaller doch praktisch nix zu tun!
Naja...nicht nur, aber schon auch. So wie wir bisher gewirtschaftet
haben geht das nur, weil ein Großteil unseres Staates im Ausland
stattfindet, einschl. Billigstproduktion zahlloser Alltagsartikel,
Müllentsorgung im Ausland (wer erinnert sich noch an die Pfandflaschen
von hier, die in China zu Textilien umverarbeitet werden),
Energieerzeugung.
Und was meinst du warum VW einfache Bandarbeiter so großzügig bezahlt,
aber praktisch die ganze Entwicklung billig auslagert und Lieferanten
auspresst wie eine Zitrone? Kein VW-Zuliferer ist auch nur ansatzweise
in der Lage, seine Leute ähnlich wie VW zu bezahlen.
Und dabei leisten wir uns noch einen gigantischen Zoo von
Blindleistungsbeschäftigten (meist Geisteswissenschaftler) und füttern
jeden Nutzlosen großzügig durch.
Elektrofan schrieb:> Wenn 'Koryphäen' aus dem Völkerrecht bzw. dem Melkwesen,> die uns doch genauso wie ein Friedrich Merz
Maßlose Dekadenz, sowas auf so wichtige Posten zu lassen, aber der
Wähler hat es jahrelang so gewählt. Die Folgen trägt der Wähler nun zu
Recht.
IT G. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> IT G. schrieb:>>>>> Jetzt mal ehrlich, das ist doch weinen auf hohem Niveau.>>> Die IGM sind sehr gut und wenn man sehr gute Gehälter etwas erhöht>>> bleibt trotz höherer Inflation mehr im Sack.>>>> Jap, im Vergleich zu anderen geht's mir auch noch recht gut:>> https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2022/deutsche-verarmen-rasant/>> Ob die derzeitigen Zustände allgemein dennoch wünschenswert sind, ist>> halt eine andere Frage. Ich finde ja daß jemand, der sein ganzes Leben>> lang einer nützlichen Arbeit nachgegangen ist, im Alter keinesfalls an>> Armut leiden sollte.>> Die Zustände haben wir seit 16 Jahren, [..] 16 Jahre CDU Politik
Wieso reitest du eigentlich ausschließlich auf der CDU herum? Vieles von
dem, was du da beschimpfst, geht auf die rot-grüne Regierung davor
zurück, die CDU hat da oft lediglich nachgetreten. Fischer hat nie einen
Hehl daraus gemacht, daß er für Deutschland nur Verachtung übrig hat,
trotzdem hat es zum Außenminister gereicht. Genauso wie derzeit übrigens
Habeck.
IT G. schrieb:> Ich sehe da keine Partei die irgendwas verbessern würde. Also generell,> hier mal ein Pflaster aufs amputierte Bein ja aber sonst…
Dann hättest du wenigstens eine kleine Ein-Thema-Partei gewählt. Es wird
dir ja wohl nicht jede Partei gleich unpassend sein, dann hättest du
halt das aus deiner Sicht geringste Übel gewählt.
So mußt du halt damit leben, daß andere für dich entscheiden.
Wühlhase schrieb:> Wieso reitest du eigentlich ausschließlich auf der CDU herum? Vieles von> dem, was du da beschimpfst, geht auf die rot-grüne Regierung davor> zurück, die CDU hat da oft lediglich nachgetreten.
Weil die (mit der sPD) die letzten 16! Jahre am Steuer waren.
Sorry aber selbst wenn R/G (Bin auch nicht so ein Fan von denen) da was
gemacht hätte, hätte man 10x umsteuern können.
Gerade der Bereich der uns heute auf die Füße fällt:
Energie
Wohnen
Verkehr
Hat doch die CDU 16 Jahre verkackt und bekämpft
Wühlhase schrieb:> Dann hättest du wenigstens eine kleine Ein-Thema-Partei gewählt. Es wird> dir ja wohl nicht jede Partei gleich unpassend sein, dann hättest du> halt das aus deiner Sicht geringste Übel gewählt.>> So mußt du halt damit leben, daß andere für dich entscheiden.
Wer sagt dass ich nicht gewählt habe?
Mein Kreuz ging an die ÖDP
IT G. schrieb:> Sorry aber selbst wenn R/G (Bin auch nicht so ein Fan von denen) da was> gemacht hätte, hätte man 10x umsteuern können.
Das stimmt, ich wollte die CDU auch gar nicht verteidigen. Die stecken
bei mir mit SPD und Grünen gemeinsam in einer Schublade.
Mich hat nur deine Fixierung auf die Merkelzeit gewundert.
IT G. schrieb:> Wer sagt dass ich nicht gewählt habe?
Nun, da habe ich deinen Post fehlinterpretiert. Mea Culpa.
IT G. schrieb:> Mein Kreuz ging an die ÖDP
Ah...dann ist die AfD für dich tatsächlich nicht wählbar. Selbst wenn du
sie wählen wollen würdest. ;)
Wühlhase schrieb:> Fischer hat nie einen> Hehl daraus gemacht, daß er für Deutschland nur Verachtung übrig hat, ...
Quelle?
> Genauso wie derzeit übrigens> Habeck.
Quelle?
Chris D. schrieb:> Das stimmt natürlich. Es ist wie so oft der gesunde Mittelweg, wenn man> sich mit anderen vergleicht. Manchmal hilft es einem, wieder> Bodenhaftung zu erhalten. Aber schön reden sollte man sich Dinge auch> nicht.>> Bleibt die Frage: "Wieviel ist genug?"> (Es gibt mit genau dem Titel ein gutes Buch von Edward und Robert> Skidelsky)>> Mein Einwand bzgl. der "Armutsmessung" durch die 6/10-Regel ist nur,> dass der Wohlstand durchaus für alle Schichten sehr viel größer werden> kann, obwohl die Armutsrate selbst steigt.
Naja, Deutschlands "Medianbürger" sind auch statistisch nachgewiesen
einer der ärmsten Kirchenmäuse bei Einkommen/Vermögen in der EU, dafür
bei der Privatverschuldung gut vorne mit dabei. Auch bei der
Ungleichverteilung der Vermögen/Einkomen ist Deutschland ganz vorne in
der EU dabei.
Deutschlands Bürger leiden Median unter der EU-Transferunion mit
niedrigem Lebensstandard dafür viel abgeforderter Leistung auf dem
Arbeitsmarkt.
Nur die Konzerne und Oberen profitieren von dem subventioniertem Export
und den Bankgeschäften.
Jetzt gibt es noch den Energie-Gau, der in Deutschland durch EE und
Gas-Backup besonders hart einschlagen wird. Ohne Einigung mit Russland
und dessen Gas wird für alle Zeiten eine nicht kompensierbare riesige
Energielücke auftreten mit dementsprechenden Preisen. Alternative wäre,
viele Kohlekraftwerke zu bauen, dann ist aber wegen deren
Grundlastcharakter Essig mit EE. Oder unsere Ingenieure und Informatiker
haben Geistesblitze, wie man EE preislich wettbewerbsmäßig zur
konventionellen Energieversorgung und in der benötigten Menge über
Monate speichern kann und innerhalb von 3 Jahren wird die Infrastruktur
geplant und gebaut. Falls beide Fälle nicht eintreten, Exitus der
produzierenden in Deutschland ansässigen Industriebetriebe und Abstieg
in die 2. Welt mindestens.
Sachte schrieb:>> Genauso wie derzeit übrigens>> Habeck.>> Quelle?
Von Habeck gibt's ja das berühmte Zitat, dass er mit Deutschland nichts
anfangen kann, sollte eigentlich jeder mitbekommen haben, oder machen
die ÖRR ihren Job nicht?
1001. Lauterbachwelle schrieb:> Jetzt gibt es noch den Energie-Gau, der in Deutschland durch EE
Sie haben verfehlte EE Politik der CDU falsch geschrieben.
Hätten wir mehr EE wäre es nämlich deutlich weniger schlimm.
1001. Lauterbachwelle schrieb:> Oder unsere Ingenieure und Informatiker> haben Geistesblitze, wie man EE preislich wettbewerbsmäßig zur> konventionellen Energieversorgung
Sind sie ja schon, wenn man Entsprgung mitrechnet, aber wie soll ein
sauberes Produkt eind reckiges schlagen wenn mand as dreckige einfach in
den Wald schmeißen darf?
Wie kann Recycling Müll im Wald abladen schlagen?
Gar nicht.
1001. Lauterbachwelle schrieb:> Naja, Deutschlands "Medianbürger" sind auch statistisch nachgewiesen> einer der ärmsten Kirchenmäuse bei Einkommen/Vermögen in der EU, dafür> bei der Privatverschuldung gut vorne mit dabei.
Das ist vor allem ein statistischer Effekt, da Immobilienwerte in
Südeuropa zu hohen Vermögen auf dem Papier führen, dagegen erworbene
Rentenansprüche wie in Deutschland nicht berücksichtigt werden.
> Auch bei der> Ungleichverteilung der Vermögen/Einkomen ist Deutschland ganz vorne in> der EU dabei.
Das ist bei Einkommen und Vermögen sehr unterschiedlich.
Der Gini-Koeffizient der Einkommen misst die Ungleichverteilung der
realen Haushaltseinkommen in Deutschland (0 = alle gleich, 1 = maximale
Ungleichheit). Mit einem Wert von 0,3 ist hier eine relativ geringe
Ungleichheit gegeben.
Bei Vermögen liegt er allerdings bei 0,77 ziemlich hoch, da klafft die
Schere deutlich auseinander. Aber an eine Erbschaftsteuerreform will die
Politik lieber nicht ran.
Sachte schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Fischer hat nie einen>> Hehl daraus gemacht, daß er für Deutschland nur Verachtung übrig hat, ...>> Quelle?>>> Genauso wie derzeit übrigens>> Habeck.>> Quelle?
Soll das ein Witz sein?
Joseph Fischer hat gesagt:
> „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter> und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer> wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden,> indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es> ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden –> Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“http://rennicke.de/deutschfeindliche-zitate-von-brd-politikern-und-anderen-einflussreichen-personen/
Soweit ich weiß stammt das Zitat aus einer Rede vor dem US-Kongress.
(Und ja, die Qelle ist Absicht.)
Robert Habeck hat gesagt:
> Ich wußte mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute> nicht.https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/mit-deutschland-weiss-er-nichts-anzufangen/
Wer eine Denke pflegt der solche Sprüche entstammen, ist für ein
Regierungsamt schlichtweg ungeeignet. Auch wenn der Amtseid rechtlich
nicht bindend ist (was für eine Schande, nebenbei bemerkt), so sollte
dieser wenigstens ernst genommen werden.
Ich kann mir aber schlecht vorstellen wie man einerseits bei den Grünen
sein kann, wo es (zumindest bei deren Juniororganisation) als gute Sitte
gilt, Deutschlandfahnen niederzureißen und zu bepinkeln. Wer
Regierungsverantwortung im Sinne eines Volksvertreters und Amtseid ernst
nimmt, kann die allgemein antideutsche Stimmung bei den Grünen wohl auch
nur schwer ertragen und wird in dieser Partei wohl kaum zu finden sein.
Wühlhase schrieb:> Robert Habeck hat gesagt:>> Ich wußte mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute>> nicht.
Statt Junge Freiheit als "Sprachrohr der Neuen Rechten" zu verlinken
empfehle ich diesen Artikel zu lesen:
https://www.mimikama.at/vaterlandsliebe/
Habeck hat gesagt mit Vaterlandsliebe und Deutschland als Staat (oder
so) könnte er nix anfangen.
Gut das geht sicher vielen so.
Ich bin da auch eher Europäer als jetzt strammer deutscher Nationalist.
Je nach Ecke wo man sich einsortiert kommt das halt anders rüber.
ich seh da per se nichts so schlimmes dran.
Ich bin zufällig in Deutschland geboren, ich muss da jetzt keine
großartige Liebe fürs Vaterland empfinden.
Das heißt aber andersrum nicht dass ich Deutschland hassen und zerstören
will, wie ja so einige da reininterpretieren.
IT G. schrieb:> Habeck hat gesagt mit Vaterlandsliebe und Deutschland als Staat (oder> so) könnte er nix anfangen.> Gut das geht sicher vielen so.> Ich bin da auch eher Europäer als jetzt strammer deutscher Nationalist.
Verständlich, nur wenn ein gewählter Kapitän im Fieberwahn den Auftrag
gibt, unter Deck Löcher in den Rumpf zu bohren, wird es kriminell. Und
wie man Habeck und seine Mannschaft kennt, sind die eher italienischer
Natur, wenn der Dampfer ins Absaufen kommt.
IT G. schrieb:> Hätten wir mehr EE wäre es nämlich deutlich weniger schlimm.
Sorry, das stimmt absolut nicht. Mehr EE destabilisieren unser
Energienetz tatsächlich mehr.
Und bevor der Idiot von oben wieder nach Quellen fragt:
Energietechnik war in meinem Studium Hauptschwerpunkt. Und ich hatte
einen wahnsinnig fähigen Prof der den EE zwar sehr wohlgesonnen war, uns
in seinen Vorlesungen aber schonungslos mit den Folgen und Problemen
vertraut gemacht hat, die zu beherrschen sind wenn wir unser Netz
komplett auf EE umstellen.
Ich maße mir einfach mal an, da ein wenig was darüber zu wissen.
Um hier aber nicht ganz ohne Beleg zu bleiben verweise ich einfach mal
auf die gestiegenen Redispatch-Kosten der Netzbetreiber die nicht von
ungefähr mit dem Ausbau der EE korrelieren, und darauf daß sich die
Beinahe-Blackouts in den letzten Jahren immer mehr gehäuft haben.
Das muß reichen, das Thema ist hier ein anderes. Im Offtopic gibt's doch
einen EE-Thread von Falk, da kann die Diskussion weitergehen (wenn auch
ohne mich).
Habeck ist ja eher kombüsenjunge
Scholz leichtmatrose und bällebad Aufseher
Lindner Croupier des Spielkasinos mit gezinkten Karten zum Nachteiles
für alle mit weniger als 1 mio Einsatz
Ein Kapitän gibt es seit Dutzenden Jahren nicht
Wühlhase schrieb:> Sachte schrieb:>> Wühlhase schrieb:>>> Fischer hat nie einen>>> Hehl daraus gemacht, daß er für Deutschland nur Verachtung übrig hat, ...>>>> Quelle?>>> Soweit ich weiß stammt das Zitat aus einer Rede vor dem US-Kongress.
Also keine Quelle. Man könnte das freundlich gesagt Manipulation nennen.
Unfreundlich aber auch Fälschung oder Verleumdung.
Wühlhase schrieb:> komplett auf EE
Davon hat ja keiner was gesagt.
Wie würde es denn den meisten Leuten gehen wenn auf ihrem Dach
(Eigenheim oder Mietswohung) PV wäre, die man zum Selbstkostenpreis
beziehen kann?
Wenn man da für 10-15 Cent den Strom bekommen könnte (tagsüber).
Da würde es doch vielen schon deutlich besser gehen.
Wühlhase schrieb:> Mehr EE destabilisieren unser> Energienetz
Ja ne
https://www.heise.de/tp/news/Blackout-im-europaeischen-Stromnetz-5040157.htmlhttps://winfuture.de/news,119014.htmlWühlhase schrieb:> Energietechnik war in meinem Studium Hauptschwerpunkt.
Und nun?
Gibt ja auch keine fetten rauchenden Ärzte weil die sich mit Gesundheit
und so gut auskennen.
Und die guten Lungeärzte auch mit CO2 usw....
IT G. schrieb:> Habeck ist ja eher kombüsenjunge> Scholz leichtmatrose und bällebad Aufseher> Lindner Croupier des Spielkasinos mit gezinkten Karten zum Nachteiles> für alle mit weniger als 1 mio Einsatz> Ein Kapitän gibt es seit Dutzenden Jahren nicht
Ich sehe das akute Problem bei der grünen Gründungsideologie gegen
Atomkraft. Ohne Grüne in der Koalition bestünde die Chance auf ein
Weiterlaufen, was ein gutes Stück der drohenden Energielücke erstmal
lindern würde. Man sollte sich mal angucken, was für Leistungsdichten
und kWh pro Jahr durch Gas- und Ölpipelines aus Russland hier (noch)
ankommen und wie man das realitäts- und zeitnah ersetzen will plus
kompletter Atomausstieg.
Eine Hochtechnologiegesellschaft mit Dichtern und Denkern lässt sich
hier wie ein Ochse am Nasenring im Slalom in die Schlachtkammer führen.
Wühlhase schrieb:> Sachte schrieb:>> Wühlhase schrieb:>>> Fischer hat nie einen>>> Hehl daraus gemacht, daß er für Deutschland nur Verachtung übrig hat, ...>>>> Quelle?>>>>> Genauso wie derzeit übrigens>>> Habeck.>>>> Quelle?>> Soll das ein Witz sein?>> Robert Habeck hat gesagt:>> Ich wußte mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute>> nicht.>
Erstens ist das nicht "Genauso" wie das angebliche Zitat von Fischer und
zweitens hast du das aus den Kontext gerissen:
„Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland
noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“
Du manipulierst.
IT G. schrieb:> Habeck ist ja eher kombüsenjunge
Schweinebauer oder so ähnlich, zumindest laut Baerbock.
Die Küchenhilfe ist ja Gerüchten zufolge die Katrin Göring-Eckardt.
1001. Lauterbachwelle schrieb:> Ohne Grüne in der Koalition bestünde die Chance auf ein Weiterlaufen,> was ein gutes Stück der drohenden Energielücke erstmal lindern würde.
Ich bin heilfroh, dass der Irrweg der Atomenergie in Deutschland 2023
ein Ende hat. Bitte kein Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom
Ausstieg. Das Kapitel muss endlich ein für alle mal abgeschlossen
werden.
Es geht hier eh nur um ca. 5% der Gesamtstrommenge, und das Problem ist
in erster Linie ein Mangel an Gas und nicht Strom.
Insgesamt verspüre ich einen Hauch zu viel Dramatik und Hysterie in der
Diskussion über die Entwicklung der Energiepreise.
Zum Jahresbeginn 2022 wurde bei meinem Ökostromanbieter die kWh sehr
moderat von 29,8 Cent auf 30,9 Cent erhöht (der Grundpreis blieb
unverändert), seitdem ist der Preis stabil. Ich bin damit sehr
zufrieden, von einer Preisexplosion kann jedenfalls keine Rede sein.
Die Nebenkosten zur Miete sind bei mir seit Jahren unverändert,
allerdings rechne ich da schon mit einer deutlichen Nachzahlung im Jahr
2023 wegen Erdgas (für Heizen und Warmwasser). Aber das schreckt mich
nicht, ich habe genug Puffer dafür eingeplant. Deswegen die
Vorauszahlung zu erhöhen erscheint mir jedenfalls wenig sinnvoll.
IT G. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> komplett auf EE>> Davon hat ja keiner was gesagt.
Aber sicher doch, wird das nicht ständig als Ziel für in ein oder zwei
Jahrzehnten ausgegeben?
Kohle- und Kernkraftwerke schalten wir stetig ab. Vor kurzem haben wir
noch als Gas auf einzige Alternative gesetzt, aber das wird aus
politischen Gründen gerade sehr knapp und sehr teuer. Und damit haben
wir keine Alternative mehr.
IT G. schrieb:> Wie würde es denn den meisten Leuten gehen wenn auf ihrem Dach> (Eigenheim oder Mietswohung) PV wäre, die man zum Selbstkostenpreis> beziehen kann?
Genau so: Die meisten Haushalte würden viel Strom bekommen wenn sie gar
nicht da sind und sie ihn logischerweise nicht nutzen können. Im Sommer,
im Winter sind die Erträge vernachlässigbar.
Selbst wenn sie allen erzeugten Strom speichern könnten (wirtschaftlich
ist das hundsmiserabel) würden die Dachflächen nicht reichen, um das
Haus darunter autark mit Energie zu versorgen und bist auf das Netz
angewiesen. Und solange du auf das Netz angewiesen bist, doktorst du mit
deiner Solaranlage etwas an deinem Problem herum, löst es aber nicht
vollständig.
Zudem betrachten solche Konzepte meist nur Privatverbraucher, allenfalls
passen da noch Kleinfirmen in das Konzept. Diese machen einen mickrigen
Bruchteil im Energiebedarf aus, für ernsthafte Industrie ist das nicht
im Ansatz eine Lösung.
IT G. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Energietechnik war in meinem Studium Hauptschwerpunkt.>> Und nun?> Gibt ja auch keine fetten rauchenden Ärzte weil die sich mit Gesundheit> und so gut auskennen.> Und die guten Lungeärzte auch mit CO2 usw....
Diese Ärzte würden dir aber zumindest heute Rauchen nicht mehr als
gesundheitsfördernd andrehen.
Letztendlich ist es völlig egal wie gut ich über Energietechnik Bescheid
weißt, du wirst wahrscheinlich alle Argumente schonmal irgendwo gehört
haben. Wir werden damit nicht weiterkommen.
Die Energie"wende" hat uns bereits seit Jahren die höchsten Strompreise
beschert und die Versorgungssicherheit reduziert (siehe
Mikro-Stromausfälle). Wenn die Mehrheit meint man braucht noch mehr
davon, bitte. Es gab genug die gewarnt haben.
Sachte schrieb:> Du manipulierst.
Das Schöne an den Grünen ist ja: Es ist völlig egal wie feste man auf
welchen draufhaut, es ist nie zu sachte und trifft fast nie den
Falschen. ;)
Sachte schrieb:> Er dient nur Putin.
Ich würde jetzt nicht so weit gehen und einen Beleg für diese Aussage
fordern, aber eine logische Argumentation wäre wohl angebracht wie
dieser Thread nun wieder Putin dient.
Qwertz schrieb:> Insgesamt verspüre ich einen Hauch zu viel Dramatik und Hysterie in der> Diskussion über die Entwicklung der Energiepreise.
Das sowieso. Aber da wird dann eben entweder der heraus gekramt, der mal
einen super mega Billiganbieter hatte und jetzt deutlich mehr zahlen
muss, oder derjenige, der bei offenem Fenster heizt.
Das haben wir aber auch schon seit ein paar Jahren so, es gibt nur noch
Katastrophen in den Nachrichten. Flüchtlinge, Klima, Corona,
Krieg/Energie.
Da hattest du jahrelang eine sehr niedrige Inflation, jetzt mal ein Jahr
mehr, schon wird darüber geschrien, als ob die 1% Inflation Standard
wäre.
Senf D. schrieb:> Ich bin heilfroh, dass der Irrweg der Atomenergie in Deutschland 2023> ein Ende hat. Bitte kein Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom> Ausstieg. Das Kapitel muss endlich ein für alle mal abgeschlossen> werden.
Das alte Atommüllproblem ist eh schon da, außerdem sind wir im Umland
umzingelt mit Atomkraftwerken. Also sind mit dem Kapitel "Atomausstieg
Deutschland" nur Energiesorgen gewonnen.
Qwertz schrieb:> Insgesamt verspüre ich einen Hauch zu viel Dramatik und Hysterie in der> Diskussion über die Entwicklung der Energiepreise.
Die Preiserhöhungen sind ja noch nicht wirklich der Knappheit
geschuldet, sondern der Spekulation/Abzocke auf die Knappheit. Wenn dann
wirkliche Knappheit kommt, wenn die Pipelines versiegen, dann nützt auch
der höchste Preis nix. Dafür gibt es nicht mehr Gas. Selbst wenn man es
mit der Weichwährung Euro und Schulden ohne Ende dann paar noch ärmeren
Schluckern auf dem Weltmarkt wegkaufen kann, ist es immer noch nicht ins
Land transportiert worden. Also wird man Verbraucher entsprechend der
Lücke abschalten müssen, per Geldbeutel, per Rationierung oder beides
zusammen.
Wühlhase schrieb:> Sachte schrieb:>> Er dient nur Putin.>> Ich würde jetzt nicht so weit gehen und einen Beleg für diese Aussage> fordern, aber eine logische Argumentation wäre wohl angebracht wie> dieser Thread nun wieder Putin dient.
Wieviel Prozent in diesem Thread ist konstruktiv? Stattdessen wieder die
ewige Leier "wir werden sterben... bla bla bla". - Alles was
destabilisiert dient Putin.
@Mods:
Was wohl die Werbekunden von "mikrocontroller.net" von diesen
"Technik-Threads" halten. Die Ausrichtung ist ja ziemlich einseitig. Das
Forum ist bald genauso manipulativ wie "Servus TV".
Sachte schrieb:> Alles was> destabilisiert dient Putin.
Also: Scholz, Lauterbach, Habeck...
Sachte schrieb:> Was wohl die Werbekunden von "mikrocontroller.net" von diesen> "Technik-Threads" halten.
Du arbeitest nicht zufällig bei Audi?
1001. Lauterbachwelle schrieb:> Selbst wenn man es mit der Weichwährung Euro und Schulden ohne Ende dann> paar noch ärmeren Schluckern auf dem Weltmarkt wegkaufen kann, ist es> immer noch nicht ins Land transportiert worden. Also wird man> Verbraucher entsprechend der Lücke abschalten müssen, per Geldbeutel,> per Rationierung oder beides zusammen.
Wir werden sterben... bla bla bla...
Sachte schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Sachte schrieb:>>> Er dient nur Putin.>>>> Ich würde jetzt nicht so weit gehen und einen Beleg für diese Aussage>> fordern, aber eine logische Argumentation wäre wohl angebracht wie>> dieser Thread nun wieder Putin dient.>> Wieviel Prozent in diesem Thread ist konstruktiv? Stattdessen wieder die> ewige Leier "wir werden sterben... bla bla bla". - Alles was> destabilisiert dient Putin.
Jo, an allem ist der böse Putin schuld, dieser finst're Gesell.
Wahrscheinlich muß der gute Putin auch dann herhalten, wenn du dir im
Suff dein Sterni über den Latz auskippst, nicht wahr?
Sachte schrieb:> @Mods:> Was wohl die Werbekunden von "mikrocontroller.net" von diesen> "Technik-Threads" halten.
Ah ja...Cancel Culture, verstehe. Du kleiner Hundesohn währst 1940 der
erste gewesen, der seine Nachbarn verpetzt hätte wenn sie Juden
versteckt haben. Oder in der DDR, wenn jemand einen Honeckerwitz erzählt
hätte.
Shorty schrieb:> Sachte schrieb:>> Alles was>> destabilisiert dient Putin.>> Also: Scholz, Lauterbach, Habeck...>
Gestern Merkel, heute diese und - wenn Putin bleibt - demnächst wieder
andere. Die Konstante ist Putin. QED! :D
Hallo
Senf D. schrieb:> Das haben wir aber auch schon seit ein paar Jahren so, es gibt nur noch> Katastrophen in den Nachrichten. Flüchtlinge, Klima, Corona,> Krieg/Energie.
Eigentlich nichts neues - so funktioniert "der Journalismus" leider halt
überwiegend.
Welche Printmedien haben denn den umfassenden Wandel noch am besten
überstanden - die Boulevardzeitungen - wobei man mal nach GB schauen
sollte da ist "unser" bekanntes hetze- und Katastrophenblatt noch eine
ernstzunehmende und ruhige Zeitung... und das heißt schon was...
Aber das sind schon länger Nebenschauplätze:
Das Netz und dort halt die "sozialen" Medien sorgen für diese andauernde
aufgeregtheit, den dauernden Weltuntergang, die miese Stimmung in manch
einer Blase, die verzerrte Weltsicht so manch einen (z.B. das angeblich
die Kriminalität zunimmt - kein Wunder wenn der entwendete Traktor oder
der Wohnungseinbruch in Niederoberkleckershinterdenbergdorf es bis zum
Internetnutzer in Berlin Innenstadt schafft...
Das die ehemals hochwertigen Medien (TV, Zeitungen, Radioprogramme) da
zu einen großen Anteil mitgezogen sind -vor allem im TV Bereich bei
Radio gibt es tatsächlich immer noch Sender und Programme mit Tiefgang
die halt nicht unbedingt im klassischen Sinne unterhaltsam und nicht
leicht verdaulich sind- ist allerdings wirklich übel.
Einschaltquoten und gefallen beim Publikum sollte da kein Argument sein,
bzw. gefallen sollte man mit von anderen Inhalten strickt getrennte
guter Unterhaltung (neue und gute TV Serien, aktuelle Filme,...)
gewinnen - aber das kostet ja...
Daher:
Medienkompetenz, nachdenken, "soziale" Medien sehr bewusst nutzen, seine
Blase verlassen, nicht der einfachen Lösung glauben, nicht den einen
Schuldigen erzeugen (und das betrifft bei weiten nicht nur Putin, Trump,
Greta usw.)
Ja das ist anstrengend, das widerspricht oft den ersten Impuls und den
persönlichen ganz aktuellen Gefühl (auch ich jubel nicht wenn E10 immer
noch über 1,80€ der Liter kostet und bin natürlich im jeweiligen
Augenblick sauer und emotional wenn es zum Tanken und zahlen geht - aber
in einer ruhigen Minute beruhigt sich das wieder und ich setze mich mit
den wirklich Ursachen und Hintergründen auseinander - nur ein Beispiel
von so vielen Themen wo sich so manche so richtig hochziehen und den
Untergang -ihrer- Welt herbei reden).
Deutlich mehr entspanntheit und auch mal längeres Medienfasten, oder
zumindest ausblenden von so manchen was einen persönlich nicht direkt
betrifft (Abtreibungsurteil in den USA - wirklich wichtig für den
Rentner? Energiepreis wirklich ein Thema für den Fahrer eines Porsche,
großen SUV und als Drittfahrzeug und reines Spaßfahrzeug den Unimog von
1970 ?) und schon fühlt man sich deutlich besser und hat wieder mehr
Freude am Leben, man muss nicht jeder Sau die durch das Mediale Dorf
getrieben wird nachlaufen...
Sorry, so ist das nicht. Dies hat nichts mit den Medien zu tun.
In diesem Forum wird klar einseitig über politische Themen geschrieben.
Wenn die Masse der Wähler tatsächlich so denken würde, dann hätte man
die Parteien/Politiker nicht gewählt. In den Threads findet man ein
völlig verzerrtes Bild und das immer in die gleiche Richtung. Hier sind
Leute missionierend unterwegs.
Sachte schrieb:> Sorry, so ist das nicht. Dies hat nichts mit den Medien zu tun.
Man kann die Zusammenhänge auch bewusst ignorieren, so wie die Fakten.
Ich würde das Geld schnellstmöglich ausgeben.
Am besten dort, wo der Staat seine Finger nicht ranbekommt. Edelmetalle
usw.
Der deutsche Staat steht vor dem Bankrott und die Politiker werden in
der Endphase mit Hardcore-Sozialismus alle Register ziehen, um den
Kollaps aufzuschieben. Die EZB druckt seit Jahren Geld schneller als
damals die Reichsbank.
Senf D. schrieb:> Vollkommen richtig erkannt. Vor allem wird es durch diese Definition> immer Armut geben, selbst im noch so reichsten Land, wenn nicht gerade> alle Bürger fast genau das Gleiche haben. Relative Armut ist daher eine> Definition, die schnell an der Realität (d.h. echte Armut) vorbeigeht.
Das ist ja auch Sinn der Definition. Wenn die Armut verschwindet, dann
verliert die linke Politik ihre Daseinsberechtigung.
Das ist wie mit der Antifa und den Nazis. Der schlimmste Alptraum der
Antifaschisten ist, das es keine Nazis mehr gibt und daher wird aller
erdenkliche Aufwand betrieben, welche zu finden.
Sachte schrieb:> In diesem Forum wird klar einseitig über politische Themen geschrieben.> Wenn die Masse der Wähler tatsächlich so denken würde, dann hätte man> die Parteien/Politiker nicht gewählt. In den Threads findet man ein> völlig verzerrtes Bild und das immer in die gleiche Richtung.
Das stimmt, aber zum Glück ist dieses Forum in keiner Weise
repräsentativ für die Demokratie in Deutschland. Ich vermute sogar, dass
am Ende nur eine Handvoll Leute dahinter stecken, die unter diversen
Sockenpuppen-Accounts immer die gleiche Leier abspielen. Davon sollte
man sich nicht zu sehr verunsichern lassen. Hinzu kommt: es ist das
Internet, da wird unter dem Deckmantel der Anonymität gerne mal völlig
übertrieben und der Frust rausgelassen. Das ist dann schlimmer als am
Stammtisch einer Dorfkneipe nach 10 Bier, und das sollte man auch
entsprechend einordnen können.
Shorty schrieb:> Das ist ja auch Sinn der Definition. Wenn die Armut verschwindet, dann> verliert die linke Politik ihre Daseinsberechtigung.
Was ein Unsinn. Ein paar Abgehängte wird es immer geben, egal wie reich
ein Land ist; kein System ist perfekt, einige fallen durchs Raster. Ich
bin ein starker Anhänger von Selbstverantwortung im Leben, aber es gibt
eben auch Schicksale, wo jemand unverschuldet in Not gerät. Solchen
Leuten sollte vom Staat auch geholfen werden. Mehr aber auch nicht.
Senf D. schrieb:> Sachte schrieb:>> In diesem Forum wird klar einseitig über politische Themen geschrieben.>> Wenn die Masse der Wähler tatsächlich so denken würde, dann hätte man>> die Parteien/Politiker nicht gewählt. In den Threads findet man ein>> völlig verzerrtes Bild und das immer in die gleiche Richtung.>> ... Ich vermute sogar, dass> am Ende nur eine Handvoll Leute dahinter stecken, die unter diversen> Sockenpuppen-Accounts immer die gleiche Leier abspielen.
Shorty scheint es auch nicht zu stören, dass sein Thread "entführt"
wird...
Sachte schrieb:> Shorty scheint es auch nicht zu stören, dass sein Thread "entführt"> wird...
... da weniger als 6% der Beiträge zum Thema passen?
Macht nix. 6% schafft die IGM auch nicht - zumindest nicht für 12
Monate.
Senf D. schrieb:> Bei Vermögen liegt er allerdings bei 0,77 ziemlich hoch, da klafft die> Schere deutlich auseinander. Aber an eine Erbschaftsteuerreform will die> Politik lieber nicht ran.
Wieso, hat die CDU/FDP doch gemacht.
Firmenbesitzer müssen nun keine Erbschaftssteuer für geerbte Firmen mehr
bezahlen.
Der Normalbürger kann nicht mal mehr sein Eigenheim vererben, ohne dass
die Nachfolger eine Hypothek aufnehmen müssen, denn der Freibetrag von
400k/500k wird seit der Immobilienpreisexplosion ja von jeder Hundehütte
gerissen.
Warum sollte Vermögen besteuert werden ? Bloss weil einer sparsam war
und sein Einkommen nicht ausgegeben hat ? Konsumzwang ?
Warum trennt man nicht Firma und Privatvermögen konsequent, und
unterwirft den Transfer von Firmenvermögen in Privatvermögen der
Einkommensteuer ? Wenn ein Firmenbesitzer stirbt, vererbt er
Privatvermögen, aber die Firma stirbt nicht. Verkauft der Nachfolger
aber die Firma oder entnimmt ihr Geld, dann wird eben das als Einkommen
besteuert. Achsoja, so sollte es eigentlich sein, wenn alle
Schlupflöcher gestopft worden wären.
1001. Lauterbachwelle schrieb:> Ich sehe das akute Problem bei der grünen Gründungsideologie gegen> Atomkraft. Ohne Grüne in der Koalition bestünde die Chance auf ein> Weiterlaufen
Oje, noch ein Troll der nicht begriffen hat, dass der Brennstoff für
Atomkraftwerke zu fast nur aus einem Land stammt - Russland.
Im Gegensatz zu Gas und Öl, bei dem Russland nur eine Minderheit am
Weltmarkt hat.
Ja, dümmer geht's nümmer mit den verstrahlten Gehirnen.
Senf D. schrieb:> Bei Vermögen liegt er allerdings bei 0,77 ziemlich hoch, da klafft die> Schere deutlich auseinander. Aber an eine Erbschaftsteuerreform will die> Politik lieber nicht ran.
Vererbtes Vermögen wurde, sofern rechtmäßig erworgen, bereits
versteuert.
Warum sollte dieser Räuberstaat da nochmal zulangen sollen?
Wühlhase schrieb:> Vererbtes Vermögen wurde, sofern rechtmäßig erworgen, bereits> versteuert.> Warum sollte dieser Räuberstaat da nochmal zulangen sollen?
Das ist ein ziemlich schwaches Argument. Warum? Um ein gewisses Maß an
Chancengleichheit und Ausgleich in der Gesellschaft zu ermöglichen. In
anderen Threads wird gejammert, dass man sich selbst als Topverdiener
kein Haus mehr im Raum München leisten kann; wer fett geerbt hat, kann
das freilich ohne einen Finger krumm gemacht zu haben, ohne je etwas
selbst erwirtschaftet zu haben. Ist das auch nur entfernt
leistungsgerecht? Nein, natürlich nicht. Man könnte als Staat da
durchaus mehr ran als bisher.
MaWin schrieb:> Oje, noch ein Troll der nicht begriffen hat, dass der Brennstoff für> Atomkraftwerke zu fast nur aus einem Land stammt - Russland.
Also werden deiner Aussage nach impliziert, die europäischen
Kernkraftwerke alle stillstehen, wenn deren Brennstoffreserven
verbraucht sind?
Senf D. schrieb:> Um ein gewisses Maß an> Chancengleichheit und Ausgleich in der Gesellschaft zu ermöglichen. In> anderen Threads wird gejammert, dass man sich selbst als Topverdiener> kein Haus mehr im Raum München leisten kann; wer fett geerbt hat, kann> das freilich ohne einen Finger krumm gemacht zu haben, ohne je etwas> selbst erwirtschaftet zu haben. Ist das auch nur entfernt> leistungsgerecht? Nein, natürlich nicht. Man könnte als Staat da> durchaus mehr ran als bisher.
Auf diese Gerechtigkeitsdebatte bin ich gespannt. Ich hole mir schon mal
Cola und Popcorn. Feuer frei;-)
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Wären 6% ok ??
Wieso müsst ihr eigentlich immer über Gott und die Welt reden wenn man
euch eine einfache Frage stellt?
Habt ihr keine Frauen daheim, die ihr vollplappern könnt?
Ich komme mit kurz langsam vor wie in einem Altweibertreff
Senf D. schrieb:> Um ein gewisses Maß an> Chancengleichheit und Ausgleich in der Gesellschaft zu ermöglichen.
Was nur in sehr engem begrenztem Umfang Aufgabe des Staates und der
Gesellschaft ist. Bist du nicht sonst immer so sehr für
Eigenverantwortung?
Senf D. schrieb:> In anderen Threads wird gejammert, dass man sich selbst als Topverdiener> kein Haus mehr im Raum München leisten kann;
...woran eine Erbschaftssteuer genau gar nichts ändern wird. Der Staat
hat in den letzten Jahren einen Rekordaufkommen an Steuern eingefahren,
und hat es verjubelt.
Senf D. schrieb:> wer fett geerbt hat, kann> das freilich ohne einen Finger krumm gemacht zu haben, ohne je etwas> selbst erwirtschaftet zu haben. Ist das auch nur entfernt> leistungsgerecht? Nein, natürlich nicht.
Warum sollte es auch leistungsgerecht sein müssen? Manche können ihren
Kindern mehr mitgeben, andere weniger, aber das war schon immer so, das
ist nicht verwerflich.
Sachte schrieb:> In diesem Forum wird klar einseitig über politische Themen geschrieben.
Und worin besteht jetzt das Problem, wenn ich mich einseitig über ein
Thema äußere? Oder andere?
Senf D. schrieb:> Das stimmt, aber zum Glück ist dieses Forum in keiner Weise> repräsentativ für die Demokratie in Deutschland. Ich vermute sogar, dass> am Ende nur eine Handvoll Leute dahinter stecken, die unter diversen> Sockenpuppen-Accounts immer die gleiche Leier abspielen.
deren Wirksamkeit ganz wesentlich durch die im Einzelfall geübte
Löschpraxis der Moderation gesteuert wird.
Wühlhase schrieb:> Warum sollte es auch leistungsgerecht sein müssen? Manche können ihren> Kindern mehr mitgeben, andere weniger, aber das war schon immer so, das> ist nicht verwerflich.
Das überzeugt mich jetzt aber: Es war schon immer so. Ja natürlich,
warum sollte man auch etwas ändern, wenn es immer schon so war, da gilt
dann eine Unveränderlichkeitsklausel.
Ich werde übrigens auch mal ein ordentliches Vermögen erben, aber
gerecht finde ich es trotzdem nicht. Es hat eben rein gar nichts damit
zu tun, ob und was ich selbst in meinem Leben getan und geleistet habe.
Bei meinem Vermögen, das ich mir aus Einkommen selbst erarbeitet und
klug angelegt habe, ist es dagegen etwas anderes, dafür habe ich nämlich
aktiv etwas getan. Da kann ich die Früchte guten Gewissens ernten, die
ich selbst gesät habe.
Senf D. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Warum sollte es auch leistungsgerecht sein müssen? Manche können ihren>> Kindern mehr mitgeben, andere weniger, aber das war schon immer so, das>> ist nicht verwerflich.>> Das überzeugt mich jetzt aber: Es war schon immer so. Ja natürlich,> warum sollte man auch etwas ändern, wenn es immer schon so war, da gilt> dann eine Unveränderlichkeitsklausel.
Das, was du willst, hat mit Chancengleichheit nix zu tun, sondern mit
Ergebnisgleichheit.
Das, was du als ungerecht empfindest, ist normal. Aber aus diesem
Empfinden, heraus – mehr als Empfinden ist es ja nicht – will deine
Partei, die Grünen (und linke Parteien ja überhaupt), ja z.B. auch die
Kinder möglichst den ganzen Tag unter staatlicher Aufsicht haben,
zumindest hört man das immer wieder mal raus (im Parteiprogramm werde
ich dafür jetzt ganz sicher nicht nachschlagen um das genau zu
zitieren). Schließlich ist es ja ungerecht daß sich manche Eltern um
ihre Kinder kümmern, und mit ihnen z.B. in den Zoo gehen während andere
Eltern dies nicht tun und ihre Kinder den lieben langen Tag vorm
Fernseher parken.
Es gibt Dinge, da hat der Staat sich weitgehend rauszuhalten. Die
Gesellschaft kann und soll gefälligst nicht auch noch das Privatleben
regeln.
Senf D. schrieb:> Ich werde übrigens auch mal ein ordentliches Vermögen erben, aber> gerecht finde ich es trotzdem nicht.
Glückwunsch, aber gegen wen soll das denn ungerecht sein? Einen IGM-Job
hat auch nicht jeder. Selbst wenn sich jeder noch so sehr anstrengt und
sogar wirklich gut ist, könnte niemals jeder einen IGM-Job haben. Siehe
VW und seine Zulieferer. Also: ungerecht? Ich finde nicht.
Wühlhase schrieb:> Das, was du willst, hat mit Chancengleichheit nix zu tun, sondern mit> Ergebnisgleichheit.
Nein, ich meine Chancengerechtigkeit. Natürlich nicht zu 100% und auch
nur in finanzieller Hinsicht - alles andere ist weder sinnvoll noch
möglich, allein schon durch die genetische Veranlagung usw. Aber ein
wenig mehr könnte der Staat hier schon für einen Ausgleich sorgen. Das
macht er beim Einkommen ja auch durch ein progressives Steuersystem.
Auch bei der Bildung klappt es in Deutschland so halbwegs mit der
Chancengerechtigkeit, jedenfalls deutlich besser als in anderen Ländern.
Senf D. schrieb:> Nein, ich meine Chancengerechtigkeit.
Selbst wenn es so wäre: auch da macht eine Erbschaftssteuer nichts
gerechter. Im Prinzip läufst du da aus meiner Sicht in eine Neiddebatte
rein, und sowas hilft niemandem.
Und wie bereits gesagt: ein höheres Steueraufkommen macht nichts besser,
jedenfalls nicht für den Bürger. In anderen Ländern wäre das anders,
aber nicht hier.
Senf D. schrieb:> Auch bei der Bildung klappt es in Deutschland so halbwegs mit der> Chancengerechtigkeit, jedenfalls deutlich besser als in anderen Ländern.
Gerade im Bereich Bildung kommt es auf nichts mehr als auf die Eltern
an. Manche Eltern reißen sich ein Bein für ihre Kinder aus, investieren
viel Zeit und/oder Geld in deren Bildung, andere kriegen es noch
nichtmal hin daß ihre Kinder pünktlich in der Schule ankommen und
verlassen sich auch sonst ausschließlich auf die staatlichen Leistungen.
Und im Bereich Bildung ist die staatliche "Leistung" einfach nur noch
jämmerlich. Du würdest normalerweise sagen, daß man da dann halt privat
vorsorgen muß.
Vom Prinzip her ist das dasselbe wie mit der Erbschaft: Manche Elten
können oder wollen ihren Kindern mehr mitgeben, andere weniger.
Wühlhase schrieb:> Vom Prinzip her ist das dasselbe wie mit der Erbschaft: Manche Elten> können oder wollen ihren Kindern mehr mitgeben, andere weniger.
Erben ist eine andere Form von Faulheit. Weshalb den Kindern Millionen
vererben damit diese nicht arbeiten müssen. 😉
Im baldigen Land der Notstromaggregate und strenger
Warmwasserrationierung wird es außer Papierwerte und im worst case bei
konsequenter Weitergehung des aktuell eingeschlagenen Weges bis zum
finalen Ende noch ne Trümmerlandschaft zu vererben geben.
1001. Lauterbachwelle schrieb:> Im baldigen Land der Notstromaggregate und strenger> Warmwasserrationierung wird es außer Papierwerte und im worst case bei> konsequenter Weitergehung des aktuell eingeschlagenen Weges bis zum> finalen Ende noch ne Trümmerlandschaft zu vererben geben.
Hast du dich mal auf eine mögliche Angststörung hin ärztlich untersuchen
lassen?
Deine Post erscheinen a) zwanghaft und b) sehr angsterfüllt.
Wühlhase schrieb:> Senf D. schrieb:>>> Nein, ich meine Chancengerechtigkeit.>> Selbst wenn es so wäre: auch da macht eine Erbschaftssteuer nichts> gerechter. Im Prinzip läufst du da aus meiner Sicht in eine Neiddebatte> rein, und sowas hilft niemandem.
Genauso könntest du auch gegen höhere mittlere Steuersätze bei höheren
Einkommen argumentieren, aber da ist es gesellschaftlich akzeptiert ohne
von einer Neiddebatte zu sprechen. Natürlich wäre es auch beim Erben
gerechter, wenn bis auf einen zu definierenden Rest alles an die
Gemeinschaft fiele, so hat eben nicht der eine Erbe 0 € und der andere
10 Millionen € vom Start weg, ohne dafür irgendetwas getan zu haben.
Wühlhase schrieb:> Und wie bereits gesagt: ein höheres Steueraufkommen macht nichts besser,> jedenfalls nicht für den Bürger. In anderen Ländern wäre das anders,> aber nicht hier.
Man könnte dafür zum Beispiel mehr Geld in die Infrastruktur stecken,
Innovationen ankurbeln, die Mehrwertsteuer senken, oder viele andere
lohnenswerte Vorhaben.
Wühlhase schrieb:> Und im Bereich Bildung ist die staatliche "Leistung" einfach nur noch> jämmerlich. Du würdest normalerweise sagen, daß man da dann halt privat> vorsorgen muß.
Nein, das finde ich nicht. Ich war viele Jahre im staatlichen
Bildungssystem mit Gymnasium und Hochschule, und meine Erfahrungen sind
da sehr positiv. Bei Bedürftigkeit (die nicht gegeben war) hätte ich
auch BAFöG bekommen können, wieder ein sehr gutes Mittel zur
Chancengerechtigkeit.
Pleitegeier schrieb:> Lauterbachwelle schrieb:>>> Im baldigen Land der Notstromaggregate und strenger>> Warmwasserrationierung wird es außer Papierwerte und im worst case bei>> konsequenter Weitergehung des aktuell eingeschlagenen Weges bis zum>> finalen Ende noch ne Trümmerlandschaft zu vererben geben.>> Hast du dich mal auf eine mögliche Angststörung hin ärztlich untersuchen> lassen?> Deine Post erscheinen a) zwanghaft und b) sehr angsterfüllt.
Eher sind es deine mentale Einstellung und deiner Claqueure im Geiste,
dass das alte Europa trotz seiner Größe und Wirtschaftskraft wieder mal
bald am Anfang stehen wird.
Was die hier angedachte Energieversorgung für ne stabile Ordnung und
Wirtschaftskraft erzeugt, kann man in Afrika jeden Tag sehen.
Senf D. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Vererbtes Vermögen wurde, sofern rechtmäßig erworgen, bereits>> versteuert.>> Warum sollte dieser Räuberstaat da nochmal zulangen sollen?>> Das ist ein ziemlich schwaches Argument. Warum? Um ein gewisses Maß an> Chancengleichheit und Ausgleich in der Gesellschaft zu ermöglichen. In> anderen Threads wird gejammert, dass man sich selbst als Topverdiener> kein Haus mehr im Raum München leisten kann; wer fett geerbt hat, kann> das freilich ohne einen Finger krumm gemacht zu haben, ohne je etwas> selbst erwirtschaftet zu haben. Ist das auch nur entfernt> leistungsgerecht? Nein, natürlich nicht. Man könnte als Staat da> durchaus mehr ran als bisher.
Willkommen im Sozialismus! Das ist kein schlechtes sondern ein sehr
gutes Argument. Der Staat hat kein Einnahmen- sondern ein
Ausgabenproblem. Sich am in diesem Beispiel genannten Eigenheim zu
vergreifen ist eine miese Abzocke und sonst gar nichts.
Es ist in diesem Fall mein Eigentum, das ich rechtmäßig erworben und
mein Leben lang dafür geschuftet habe und das ich dann an meine Kinder
weiter gebe. Eigentum (war) mal eine Grundlage unserer Gesellschaft.
Wenn andere zu doof oder zu faul sind um sich ähnliches aufzubauen muß
nicht die Allgemeinheit dafür aufkommen.
Niemand ist gezwungen in München zu leben bzw. dort ein Haus zu
besitzen. Man muß sich eben nach der (finanziellen) Decke strecken und
Prioritäten setzen ggf. in eine günstigere Region ziehen falls einem
eine eigene Immobilie wichtig ist. Das nennt man Eigenverantwortung.
Gäbe es die DDR noch würde ich dir empfehlen rüber zu gehen und dort zu
bleiben.
Schwanzlurch schrieb:> Es ist in diesem Fall mein Eigentum, das ich rechtmäßig erworben und> mein Leben lang dafür geschuftet habe und das ich dann an meine Kinder> weiter gebe.
Dir wird zu Lebzeiten auch nichts weggenommen. Aber wenn du tot bist,
kannst du nichts mehr mit weltlichem Besitz anfangen und über diesen
verfügen. Deine Kinder haben nichts dafür getan, außer dass sie in einem
bestimmten Verwandtschaftsverhältnis geboren wurden (das ist keine
Leistung). Diese sollen sich ihren Wohlstand aber größtenteils selbst
erarbeiten und sich nicht einfach ins gemachte Nest setzen. Über eine
gute Erziehung hast du ihnen hoffentlich einen gesunden
Leistungsgedanken mit auf ihren Lebensweg gegeben.
1001. Lauterbachwelle schrieb:> Im baldigen Land der Notstromaggregate und strenger> Warmwasserrationierung wird es außer Papierwerte und im worst case bei> konsequenter Weitergehung des aktuell eingeschlagenen Weges bis zum> finalen Ende noch ne Trümmerlandschaft zu vererben geben.
Hauptsache der Kapitalismus konnte den Kommunismus endlich zerschlagen,
sagen sich die ewig Kalten Krieger der USA, das Volk ist für Krieger nur
Kanonenfutter.
Senf D. schrieb:> Man könnte dafür zum Beispiel mehr Geld in die Infrastruktur stecken,> Innovationen ankurbeln, die Mehrwertsteuer senken, oder viele andere> lohnenswerte Vorhaben.
NOCH MEHR ?
Wenn keiner mehr was hat, und alles nur noch Volkseigen ist, hat der
Kommunismus doch gewonnen.
Es spielt heute keine Rolle mehr, ob ich meinem Kind schon ein Schloss
und Mullionen vererbe, die ganzen neu-Reichen sind
self-made-Milliardäre, ob Gates, Bezos, Musk, Ma oder Helú. Sie hatten
eine gute Kinderstube, aber sind allesamt keine Königskinder (ausser
bin-Salman).
Entscheidend ist, den richtigen Riecher zur richtigen Zeit und das
Beharrungsvermögen gegen BWL Dummschwätzer zu haben, nicht was an
Reichtum schon da war.
Insofern besteht schon lange Chancengleichheit. Nur wünschen sich die
Dummen auch Erfolgsgleichheit, egal wie faul man ist.
Schwanzlurch schrieb:> Niemand ist gezwungen in München zu leben bzw. dort ein Haus zu> besitzen.
Manhatten, HongKong, Zurich, Singapore sind aber für deutsches Einkommen
zu teuer, da muss man in der Provinzhauptstadt München bleiben. Ein
internstionaler Aufstieg ist mit deutschem Einkommen jedenfalls nicht zu
machen, da lächeln Australier, Norweger, Amerikaner, nur mitleidig.
MaWin schrieb:> Insofern besteht schon lange Chancengleichheit.
Nein, bei weitem nicht. Der Staat kann und soll auch nicht alles
egalisieren, aber kann zumindest etwas für Chancengleichheit tun. Dann
rückt auch die eigene Leistung wieder mehr in den Fokus.
> Nur wünschen sich die> Dummen auch Erfolgsgleichheit, egal wie faul man ist.
Was hat die finanzielle Situation schon großartig mit Intelligenz oder
Fleiß zu tun? Insgesamt gesehen sehr wenig. Die dümmsten Bauern haben
bekanntlich die dicksten Kartoffeln. Jemand kann dumm sein wie ein Meter
Feldweg, dabei noch fauler als Arno Dübel, und trotzdem stinkreich sein,
einfach weil er die richtige Verwandtschaft hat. Oder vielleicht weil er
skrupellos oder gar hochgradig kriminell ist. Von finanziellem Reichtum
auf Intelligenz und Fleiß zu schließen halte ich jedenfalls für extrem
gewagt.
1001. Lauterbachwelle schrieb:> Eher sind es deine mentale Einstellung und deiner Claqueure im Geiste,> dass das alte Europa trotz seiner Größe und Wirtschaftskraft wieder mal> bald am Anfang stehen wird.> Was die hier angedachte Energieversorgung für ne stabile Ordnung und> Wirtschaftskraft erzeugt, kann man in Afrika jeden Tag sehen.
Ich nehme an, du sammelst wenig Erfahrung im Leben, sondern informierst
dich im Netz und verwechselt das mit Erfahrung. Keine Wunder, dass du so
ängstlich und pessimistisch bist.
Hättest du ein gutes soziales Umfeld, wärst du da deutlich
zuversichtlicher.
Vereinsamung ist gefährlich, mach den PC aus und geh unter Menschen.
Pleitegeier schrieb:> Ich nehme an, du sammelst wenig Erfahrung im Leben, sondern informierst> dich im Netz und verwechselt das mit Erfahrung. Keine Wunder, dass du so> ängstlich und pessimistisch bist.>> Hättest du ein gutes soziales Umfeld, wärst du da deutlich> zuversichtlicher.
Im sozialen Umfeld keimen doch die Verschwörungstheorien erst richtig
auf.
Senf D. schrieb:> Natürlich wäre es auch beim Erben> gerechter, wenn bis auf einen zu definierenden Rest alles an die> Gemeinschaft fiele, so hat eben nicht der eine Erbe 0 € und der andere> 10 Millionen € vom Start weg, ohne dafür irgendetwas getan zu haben.
...letztendlich bleibe ich dabei: den Staat geht es nichts an, ob der
eine Erbe 0€ und der andere 10M€ vom Start weg hat. Vom Start weg stimmt
meistens schonmal sowieso nicht, die wenigsten verlieren ihre Eltern als
Kind. Die meisten Erben sind, wenn es soweit ist, hoffentlich schon
einige Zeit flügge.
Wühlhase schrieb:> ...letztendlich bleibe ich dabei: den Staat geht es nichts an, ob der> eine Erbe 0€> und der andere 10M€ vom Start weg hat.
Mit diesem Mindset brauchen wir eigentlich überhaupt keinen Staat, es
kümmert sich einfach jeder um sich selbst bzw. maximal noch seine
Familie. Mantra: Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht. Es gilt
das Recht des Stärkeren. Wer schwach ist, hat eben Pech gehabt und kann
sehen wo er bleibt.
> Vom Start weg stimmt meistens> schonmal sowieso nicht,
Gemeint war der Startzeitpunkt ab Antritt des Erbes, nicht die Geburt.
Wobei das bei reichen Familien, die über Generationen hinweg Vermögen
angesammelt haben, durchaus auch die Geburt sein kann.
Senf D. schrieb:> Natürlich wäre es auch beim Erben> gerechter, wenn bis auf einen zu definierenden Rest alles an die> Gemeinschaft fiele, so hat eben nicht der eine Erbe 0 € und der andere> 10 Millionen € vom Start weg, ohne dafür irgendetwas getan zu haben.
Da kommt wieder die Blutsaugermentalität der linken Ideologie zum
Vorschein.
Schon Bizarr: Da wird permanent für bedingungsloses leistungsloses
Einkommen geworben, aber dass man Leistungslos was erben kann geht gar
nicht! Kannst du dir eigentlich nicht ausdenken!
Es wird bei solchen Gedankenexperimenten entweder vorsätzlich oder aus
blanker ahnungslosigkeit übersehen, dass es in erster Linie das Recht
des Erblassers ist, darüber zu bestimmen, was mit seiner verbleibenden
Lebensleistung passiert (in nicht das Recht eines vermeintlich
gerechtigkeitsdusseligen Sozialisten).
Es wird ja gerne mal so eine grandiose Idee eingeworfen, das Erbe auf
z.B 1 Mio zu deckeln und den Rest durch den Staat zu enteigen. Ich würde
in so einem Fall lieber den Rest verbrennen als den Rest an diesen Staat
abgeben zu wollen.
Senf D. schrieb:> Was hat die finanzielle Situation schon großartig mit Intelligenz oder> Fleiß zu tun? Insgesamt gesehen sehr wenig. Die dümmsten Bauern haben> bekanntlich die dicksten Kartoffeln.
Intelligenz und Fleiß korrelliert mit finanziellem Erfolg und das sehr
stark. Nur weil du ausnahemen wie Annalena Baerbock oder Ricarde Lang
findest, ändert das nichts an der Tatsache.
Scheint bei dir eine echte Wissenslücke zu sein. Evtl. mal ein Buch vom
Mihály Csíkszentmihályi lesen?
Wühlhase schrieb:> Und im Bereich Bildung ist die staatliche "Leistung" einfach nur noch> jämmerlich. Du würdest normalerweise sagen, daß man da dann halt privat> vorsorgen muß.
Da haben sich die pseudoidealistischen Sozialisten selbst ins Bein
geschossen: Inclusion und Noteninflation haben anstatt zu
Chachengleichheit zum Gegenteil beigetragen.
René H. schrieb:> Erben ist eine andere Form von Faulheit. Weshalb den Kindern Millionen> vererben damit diese nicht arbeiten müssen.
Das ist mit der Alptraum der Sozialisten, dann würde ihr System
zusammenbrechen.
Wühlhase schrieb im Beitrag #
>> ...letztendlich bleibe ich dabei: den Staat geht es nichts an, ob der> eine Erbe 0€ und der andere 10M€ vom Start weg hat. Vom Start weg stimmt> meistens schonmal sowieso nicht, die wenigsten verlieren ihre Eltern als> Kind. Die meisten Erben sind, wenn es soweit ist, hoffentlich schon> einige Zeit flügge.
Sehe ich anders!
Der Staat hat für Chancengleichheit zu sorgen.
Und das ist nicht der Fall, wenn eine Person große Summen erbt, während
ein anderer gar nichts erbt. Letzterer kann noch so gut in der Schule
sein. Diesen unverschuldeten Nachteil kann er nie wett machen.
Ich würde jegliches Erbe über 100k mit 80 % besteuern, um die Bildung
von Feudal-Dynastien zu verhindern.
Stefan S. schrieb:> Ich würde jegliches Erbe über 100k mit 80 % besteuern, um die Bildung> von Feudal-Dynastien zu verhindern.
Damit würdest du automatisch einen sozialistischen Staat mit all seinem
Elend errichten.
Willst du auch, wie die Maoisten damlas alles Klavierspielern die Finger
brechen, damit alle gleich gut Klavier spielen können?
Shorty schrieb im Beitrag #
> Damit würdest du automatisch einen sozialistischen Staat mit all seinem> Elend errichten.>> Willst du auch, wie die Maoisten damlas alles Klavierspielern die Finger> brechen, damit alle gleich gut Klavier spielen können?
Gar nix ist daran sozialistisch. Dein Eigentum gehört dir - solange du
lebst.
Stefan S. schrieb:> Gar nix ist daran sozialistisch. Dein Eigentum gehört dir - solange du> lebst.
Nö, dazu gehört auch, dass ich bestimmen darf, wer es bekommt, wenn ich
ablebe. Was du forderst ist staatliche Leichenfledderei.
Und es ist sozialitisch, du scheinst nicht begriffen zu haben, wie der
Sozialismus funktioniert, bzw. warum er nicht funktioniert.
Es wird immer wieder betont, wie wichtig es wäre aus der Geschichte zu
lernen und dass manche Dinge nicht vergessen werden dürfen. Scheint für
den DDR-Sozialismus nicht zu gelten?
Shorty schrieb:> Stefan S. schrieb:>> Gar nix ist daran sozialistisch. Dein Eigentum gehört dir - solange du>> lebst.>> Nö, dazu gehört auch, dass ich bestimmen darf, wer es bekommt, wenn ich> ablebe. Was du forderst ist staatliche Leichenfledderei.>> Und es ist sozialitisch, du scheinst nicht begriffen zu haben, wie der> Sozialismus funktioniert, bzw. warum er nicht funktioniert.>> Es wird immer wieder betont, wie wichtig es wäre aus der Geschichte zu> lernen und dass manche Dinge nicht vergessen werden dürfen. Scheint für> den DDR-Sozialismus nicht zu gelten?
Ich kenne den Sozialismus besser als du.
Zuletzt las ich sogar den Bestseller von Kristian Niemietz zu dem Thema.
Du kannst natürlich zu Lebzeiten gerne bestimmen, wem du etwas gibst.
Aber nicht nach deinem Tod.
Jeder der arbeitet muss Steuern zahlen. Wer Gewinne an der Börse
erwirtschaftet, muss auch Steuern zahlen.
Und genau so muss das auch bei Erbschaften laufen.
Mit Sozialismus hat das gar nichts zu tun, weil Sozialismus
kollektivistische Züge hat, in dem über das Individuum hinweg vom Staat
Wirtschaft betrieben wird und Eigentum nach Belieben zu Lebzeiten
entwendet wird.
Deshalb sind sozialistische Staaten immer gescheitert.
Du kannst über dein Eigentum gerne verfügen. Aber nicht mehr, wenn du
tot bist.