Gast
#1678197
Hallo, es geht um folgende Schaltung: Ein Mikrocontroller erzeugt ein variables Rechtecksignal mit 5V max. Am Ende habe ich 300V Gleichstrom, mit einer Last, die geschaltet werden muss. Da die 5V nicht genug sind um den "großen" N-Mos durchzusteuern, habe ich eine Art Vorschaltung angebaut. Ich habe einen BUZ-11 rumfliegen gehabt und diesen eingebaut, er wird mit 12V betrieben und am Gate ist das Signal angelegt. Die Schaltung invertiert so wie sie dargestellt ist, das ist aber nicht schlimm. Das Problem ist, dass der BUZ-11 (links im Bild) zwar durchschaltet, aber nicht ein Rechteck erzeugt (Ein/Aus), sondern ein Sägezahnsignal. Der Widerstand ist ein ganz normaler (keine Induktivität) im kOhm-Bereich (vll. zu groß?). Bei niedrigeren Frequenzen (3000Hz) erreicht der Sägezahn (anliegend am Gate des großen NMOS) noch die Betriebsspannung (12V), bei höheren Frequenzen schrumpft die Spannung nahezu zu Null. Offensichtlich habe ich nicht allzuviel Erfahrung mit Vorverstärkern, daher ein paar Fragen. Ist der NMOS BUZ11 bzw. ein NMOS als Vorverstärker überhaupt geeignet oder sollte man einen Bipolartransistor nehmen? Falls er geeignet wäre, warum wird nicht sauber durchgeschaltet und es entsteht ein Sägezahnmuster?

