Nicht invertierender OP mit Offset

Gast #5888681
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Hallo zusammen,

ich möchte meine simulierte Eingangsspannung mit einem Offset versetzen.
Ich habe zum Test eine Sinuskurve genommen und versuche diese über einen 
OP zu versetzen. Aber i-wie gelingt es mir nicht. Ich habe hier auf der 
Webseite auch schon hinsichtlich des nicht invertierenden OP mit Offset 
gelesen. Aber i-was mache ich falsch.

Als Eingang habe ich ja Ue=2V alternierend
U2 ist bei mir mit 5V vorausgesetzt.
Dadurch habe ich R1 und R2 bestimmt:
Ue=U2 * R2/(R1+R2) -> R1=3kOhm R2=2kOhm
Beim R3 war ich mir nicht sicher. Aber wie es aussieht schneide ich das 
Signal am Ausgang ab statt es anzuheben. Was genau mache ich falsch?

Viele Grüße
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Gast #5888738
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Irzigen schrieb:
> Ja, ich möchte das Signal vom negativen anheben. Sprich statt -2 und +2,
> soll einfach auf 0 und +4 angehoben werden

Ein richtiger Summierer (schlag nach bei Wikipedia) macht aber -(a+b). 
Man braucht einen zweiten OpAmp für a+b.

Deine Schaltung ist ein Verstärker.
Gast #5888781
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HildeK schrieb:
> Soll das nur für Wechselspannungen nutzbar sein oder muss DC am
> Eingang
> auch gehen?
> Nur AC, dann siehe Bild.

Wenn es auch für DC gehen soll, dann macht der Kondensator Probleme 
soweit ich das verstehe. Also ich hab ein Signal welcher nicht 
Abwechselnd alternierend ist wie die Sinuskurve.
#5888811
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Irzigen schrieb:
> hinz schrieb:
>> Irzigen schrieb:
>>> So sieht meine Kurve aus.
>>
>> Und weshalb willst du ihr einen Offset verpassen?
>
> Ich möchte es mit einem Arduino Uno einlesen und da sollen ja keine
> negativen Spannungen rein.

Dann nimm doch die untere Schaltung in meinem Beispiel und dimensioniere 
die Widerstände noch ein bisschen anders, da du im Arduino keine 
Referenzspannung mit 2V hast. Da kannst du dann auch einen Opamp nehmen 
der nur 5V Versorgung hat. Du benötigst dann keine negative 
Versorgungsspannung.
Gast #5888816
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Helmut S. schrieb:
> Irzigen schrieb:
>> hinz schrieb:
>>> Irzigen schrieb:
>>>> So sieht meine Kurve aus.
>>>
>>> Und weshalb willst du ihr einen Offset verpassen?
>>
>> Ich möchte es mit einem Arduino Uno einlesen und da sollen ja keine
>> negativen Spannungen rein.
>
> Dann nimm doch die untere Schaltung in meinem Beispiel und dimensioniere
> die Widerstände noch ein bisschen anders, da du im Arduino keine
> Referenzspannung mit 2V hast. Da kannst du dann auch einen Opamp nehmen
> der nur 5V Versorgung hat. Du benötigst dann keine negative
> Versorgungsspannung.

Vielen Dank für die Antworten. Würdest du einen OPamp empfehlen. Weil 
dann würde ich jetzt zu Conrad fahren und direkt einen holen.

MfG
#5888846
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Udo S. schrieb:
> Irzigen schrieb:
>> Weil
>> dann würde ich jetzt zu Conrad fahren und direkt einen holen.
>
> Ruf vorher an.

Das wäe bestimmt sinnvoll.

Du könntest einen TS912 nehmen.
Falls du das DIP-Gehäuse nimmst, dann kauf eine Fassung dazu, falls das 
nur ein Prototyp werden soll. Dadurch musst du nicht an den Pins des 
Opamps löten. In einem Serienboard wird immer alles direkt eingelötet 
wegen Zuverlässigkeit.
Gast #5888868
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Helmut S. schrieb:
> Udo S. schrieb:
> Irzigen schrieb:
> Weil
> dann würde ich jetzt zu Conrad fahren und direkt einen holen.
>
> Ruf vorher an.
>
> Das wäe bestimmt sinnvoll.
>
> Du könntest einen TS912 nehmen. Falls du das DIP-Gehäuse nimmst, dann
> kauf eine Fassung dazu, falls das nur ein Prototyp werden soll. Dadurch
> musst du nicht an den Pins des Opamps löten. In einem Serienboard wird
> immer alles direkt eingelötet wegen Zuverlässigkeit.

Vielen dank. Ich habe ein Steckbrett, damit sollte es auch gehen, soweit 
ich weiß
#5888874
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? Kann der Arduino Uno 4V Eingangsspannung ?
? Oder nur 3,3V ?
Sonst muss an den Widerstandsverhältnissen herumgespielt werden.

Am besten man nutzt den Eingangsspannungsbereich ganz aus. Kann der UNO 
also bis 5 V, so könnte die Verstärkung auch vergrößert werden.
Dann sollte Sicherheitshalber eine Diode nach Ground und Vcc geschaltet 
werden.
#5888893
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Unten sind zwei Beispiele mit +5V zum verschieben.

Opamps mit nur einer Versorgungsspannung können am Ausgang nie wirklich 
0V.
Die Schaltung unten rechts schiebt deshalb die Spannung zusätzlich von 
0V weg, hat aber etwas weniger Verstärkung. Da du eh einen Arduino 
verwendest, kann das in der Software korrigiert werden. Das zusätzliche 
RC-Glied am Ausgang ist wegen der pulsförmigen kapazitiven Belastung 
durch den AD-Wandler im Arduino.
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Moderator #5889053
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Der von Helmut vorgeschlagene TS912 kommt bei geringer Belastung bis auf
50mV an die Versorgungsspannungen heran. Bei Single-Supply 5V reicht die
Ausgangsspannung also von 0,05V bis 4,95V.

Mit den E24-Widerständen wie im Anhang macht Helmuts Schaltung aus der
Eingangsspannung -2V..+2V die Ausgangsspannung 0,1V..4,9V, so dass der
Dynamikbereich des ADC gut ausgeschöpft wird, ohne dabei an die Grenzen
des TS912 zu stoßen.
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