Hallo,
ich habe folgendes Problem.
Ich habe 2 Arduino Nanos. An einen habe ich ein Empfänger-Modul und an
den anderen ein Sender-Modul gehängt.
Ich habe da 2 verschiedene Versionen. Beim Empfänger habe ich allerdings
ein Problem. Das kleine Board (blau auf dem Foto) funktioniert nicht.
Ich habe 3 dieser Module versucht ohne Erfolg. Nehme ich das Grüne
klappt alles perfekt. Beide sind 433MHz und für 5V ausgelegt sind.
Beim Sender habe ich übrigens sowohl ein "Blaues" als auch "grünes"
erfolgreich mit dem "grünen" Emüfänger getestet.
Habt ihr Vermutungen?
Was sind das genau für Module (Link, Datenblatt, Bezeichnung)?
Haben diese Funkmodule einen einfachen Schaltausgang, oder irgendein
Protokoll?
Du hast zwei zusammengehörende Pärchen, richtig? Also einen grünen
Sender mit einem grünen Empfänger und einen blauen Sender mit blauem
Empfänger.
Der grüne Empfänger empfängt das Signal von beiden Sendern und die
blauen Empfänger empfangen garnichts?
Wenn das so zutrifft, dann hast du vielleicht die blauen Empfänger
falsch beschaltet, oder die passen nicht zu den Sendern. 433 MHz ist
nicht gleich 433MHz. Innerhalb des 433MHz ISM Bandes gibt es
verschiedene Kanäle (unterscheiden sich geringfügig in der Frequenz) und
mehrere Modulationsarten.
Mfg Bimbo385
Michael B. schrieb:> Beide sind 433MHz und für 5V ausgelegt sind.
Du weisst schon, dass Sende- und Empfangsmodule noch andere
Eigenschaften als die Nennfrequenz und die Farbe des Lötstoplacks haben?
p.s. Hoffentlich fehlt bei dem Bild so nichts wesentliches
Ja das dachte ich mir schon.
Wieso klappt es dann aber mit blauem Sender und grünem Empfänger?
Ich benenne sie halt nach dem Lötstoplack da es das eindeutigste Merkmal
ist,
Michael B. schrieb:> "grüner" Empfänger und Sender> Ebay-Artikel Nr. 182033686060
1 Stk. 3,30€ ???
Der Kollege aus China (381374427148) gibt noch ein paar Daten an und 5
Stück kosten bei dem weniger, als ein einziges von dem Kollegen aus
Buchloe.
Vielleicht ist der "blaue Empfänger" hoffnungslos übersteuert, wenn er
so direkt neben dem Sender liegt.
Nein die Farben sind nicht gleich belegt. Habe die Belegung mehrfach
kontrolliert.
Auf dem Bild sind beide Empfänger dargestellt. Der Sender ist ca. 50cm
entfernt ;-)
Hmm, wenn du noch nicht mal ein Scope hast, wird es schwierig das
Problem zu finden.
Kann die Spannungsversorgung vom Empfänger sein und alles Mögliche
andere. Hat das blaue Empfängermodul vielleicht ein Enable Eingang, den
man beschalten muss, oder braucht ein Pullup am Datenausgang?
Das der blaue Empfänger vom grünen Sender nichts empfängt würde mich
nicht überraschen, aber wenn die Blauen Module zusammengehören, sollte
das eigentlich schon funktionieren.
Mfg Bimbo385
PS: Hast du irgendwo ne ordentliche Doku zu den Modulen gefunden, wenn
ja bitte direkt Posten oder verlinken, auch die Bezeichnung der Chips
auf dem Modulen bzw. deren Datenblätter wären hilfreich, sofern man was
lesen kann.
Folgendes habe ich gefunden, aber die Tabelle kann man nicht wirklich
Doku nennen ;)
http://pan.baidu.com/s/1c0jXgeG
Auf den blauen Modulen steht folgendes:
Transmitted: H34A
Receiver: H5V4D
Ich werde morgen mal schauen was für Chips da drauf sind und gier
posten.
Michael B. schrieb:> "blauer"> Ebay-Artikel Nr. 331680416810> (hier habe ich 5V und 433MHz)
Hier sind ein paar Bilder zu den Dingern dabei
272085051966
Moinsen!
Ich habe sowohl die 'blauen' (in der 3V Variante) als auch die 'grünen'
sowie noch zwei andere neulich mal mit Erfolg getestet, dabei haben die
'blauen' am besten abgeschnitten. Und ja, es gibt wirklich verdammt
wenig Daten dazu, man ist ja schon über den Platinenaufdruck für die
Anschlüsse froh...
Breitbandig genug sind alle beide allemal, ist kaum zu vermuten, daß es
an der Frequenz liegt. Meine 8 Temperatursensoren liegen über fast
100kHz im Spektrum verstreut, werden trotzdem 1A empfangen.
Modulation ist OOK (ASK 100%). Die 'grünen' sind aber erheblich
empfindlicher, deswegen vermutlich auch empfindlicher gegen Sauereien
auf der Versorgung. Ich würde die erstmal schön sauber machen (L-C
Tiefpass) und für eine vernünftige Masse sorgen.
Und dann liegt es natürlich auch an der Software: Ohne Signal ziehen die
einfach ins Rauschen rein, und das kommt dann auch am Ausgang raus,
damit muß die Software klar kommen.
Wer da einen Interrupt drauf auslöst, ist selber Schuld...
HTH
Baku
Baku M. schrieb:> Moinsen!>> Ich habe sowohl die 'blauen' (in der 3V Variante) als auch die 'grünen'> sowie noch zwei andere neulich mal mit Erfolg getestet, dabei haben die> 'blauen' am besten abgeschnitten. Und ja, es gibt wirklich verdammt> wenig Daten dazu, man ist ja schon über den Platinenaufdruck für die> Anschlüsse froh...>> HTH> Baku
Hast du deinen Code noch von damals?
vielleicht habe ich ja einen Fehler in meinem Code.
Bist Du Dir auch sicher das alle Module auch die selbe Frequenz haben
???
Da würde ich zu aller erst ansetzen , denn die gibt es als 315MHz und
433 MHz Varianten...weiss nicht ob man die F per software umstellen
kann...
Ich hatte eigentlich mit solchen "Dingern" keine nennenswerte Probleme
bis lang
Gerhard
Michael B. schrieb:> Hast du deinen Code noch von damals?> vielleicht habe ich ja einen Fehler in meinem Code.
Sicher habe ich den noch. Ist allerdings fraglich, ob er dir was nützt.
Meiner ist Manchester-Code und recht robust. Für andere Codierungen ist
er natürlich herzlich wirkungslos.
Ich hatte ohnehin vor, das Projekt hier mal vorzustellen, aber die Zeit,
die Zeit...
Und nachdem ich mir jetzt dein Programm angesehen habe, wage ich zu
bezweifeln, ob es dir was nützt. Ich habe zwar keine Ahnung, was
'virtual wire' so treibt, aber meine Empfangsroutine setzt direkt am
Empfänger an.
Gibt 'vw' keine Fehler- oder Status- oder sonstige Debugmeldungen von
einer Ebene tiefer zurück?
Rätselt
Baku
Dann versuch doch mal, den Abstand zu vergrößern(!). Manche
Empfängermodule mögen es nicht, am Eingang überfahren zu werden und
können dann leicht mal 'schlechte' Ausgangssignale liefern.
Gibt es den Quelltext von 'vw'?
Gerhard H. schrieb:> Da würde ich zu aller erst ansetzen , denn die gibt es als 315MHz und> 433 MHz Varianten...weiss nicht ob man die F per software umstellen> kann...
Die Module haben gar keine Software. Da wird das schwierig.
Wo ich mich doch mal zu Worte melden kann:
Die Sender sind ok (habe ich dutzendfach als Giessomat(tm)-Sender hier
eingesetzt), der Empfänger ist aber unbrauchbar. Deshalb werden die
Dinger wohl auch nur paarweise verkauft...keiner will den Empfänger.
Wie ich glücklich wurde: Von Aldi oder sonsteinem Funksteckdosen-System
auf 433Mhz-Basis gibt es: 1 (!) Sender (die Fernbedienung) und 5 (!!)
Empfänger. Einen Empfänger demontiert (der nicht mal eine Antenne hat!),
und das Ding empfängt bis ca 10m in meiner Wohnung im Gegensatz zu dem
Ding, das du verlinkt hast, das bei mir mit (!) Antenne 50 cm schafft.
Vielleicht ein Tipp, mal für 15 EUR zum Aldi zu rennen, statt 12 Stunden
deiner Zeit zu verschwenden (excl. 40 min. zum brachialen Aufbrechen und
Entlöten des Dingens) wie bei mir.
Ich find es klasse, so einen Sender so günstig anzubieten, aber eine
Frechheit, so einen Empfänger zuzubundeln! Und meine 12 Stunden sind
etwas unterschätzt. Ich bin ein nOOb.
vg,
martin_et
Ich habe neben den 433 MHz noch 315MHz gefunden. Auch diese
funktionieren leider nicht.
Dieses Datenblatt habe ich auch noch. Auch mit der 24cm Antenne an ANT
funktioniert es nicht. Auch nicht am PIN SA.
http://www.smiery.com/H3V%20Series_EN.pdf
Martin E. schrieb:> Ich find es klasse, so einen Sender so günstig anzubieten, aber eine> Frechheit, so einen Empfänger zuzubundeln! Und meine 12 Stunden sind> etwas unterschätzt. Ich bin ein nOOb.
Also, ich habe den H3V4F, und der läuft phantastisch, besser als die
anderen drei Modelle.
Es als 'Frechheit' zu bezeichnen, wenn die
Arduino-bunte-Drähte-und-fertige-Libraries-Zusammenstöpsler es nicht zum
Laufen bekommen und sogar zu faul (oder unfähig) sind, nach der Ursache
zu suchen, ist in meinen Augen eine Frechheit.
Musste mal gesagt werden.
Baku
Hallo,
Ich hatte dasselbe Problem. Habe aber entdeckt dass die End-stufe
Transistor eine falsche DC bias hat. Es gibt 2 Ausfuhrungen, 2 separate
smd transistors oder ein 6 beinige schaltung mit beide transistoren
drin.
Loesung: 47 k pot, am laufer 1 meg, an die basis letzten transistor
anschliessen. Oder am oberste Reihe, mittler beine anschliessen. Pot
anfangen an 0 wenig aufdrehen bis circa 250 mv auf die Laufer steht
(und hoffentlich reicht mein Deutsch aus)