Läuft das Ding denn schon auf dem Labortisch oder haste den Schritt
gleich übersprungen?
>Spannungsversorgung werden 12x Mignon NiMH Akkus. Benötige ich noch
>einen Elko bei Batteriebetrieb?
Eigentlich nicht, aber einen Verpolschutz(Diode) würde ich empfehlen.
>Ein Spannungsteiler an ADC7 soll zum Messen der Batteriespannung
>verwendet werden. Um auf 1/3 zu teilen dachte ich an 3k3 und 6k8.
Das wären max. 4,8 Volt. Bisschen nah an der Betriebsspannung würde
ich sagen. Nimm doch lieber einen Teiler 1/5 oder 1/10. Je größer
desto Empfindlicher wirds dann aber, vor allem wenn die Versorgung
schwankt bei unterschiedlicher Last und schwächer werdender Batterie.
>vermute ich den doppelten Strom.
Gewöhnlich probiert man so was auf dem Labortisch aus.
Wenn im Datenblatt 20mA steht, dürfte das für das ganze Segment gelten.
(Hab jetzt nicht im Datenblatt nachgeschaut)
>Als Leiterbahndicke habe ich 24mil für Masseleitungen zu den ICs, 16mil
>für die LED Versorgungen und 10mil für alle anderen Signale verwendet.
>Die Eagle DRCs sind auf den Standard-Einstellungen und melden keine
>Fehler.
..."ICs" ist etwas zu allgemein aber eine breitere Leiterbahn für die
Masse zum IC1 wäre schon sinnvoll. Das selbe gilt für +V an IC3.
Da muss ja dann der gesamte LEDstrom drüber fließen.
Was die Dimensionierung der Segmentwiderstände angeht hängt das auch
noch vom Impulspausenverhältnis und der Widerholfrequenz bei der
gemultiplexten Anzeige ab. >>>>Laboraufbau und testen.
Man soll ja schließlich auch was erkennen können.
Massefläche würde ich weglassen, auch unter IC3, dann kannste auch die
paar Pins direkt verbinden ohne den Umweg.
>@Gast (Gast)
>Reset braucht einen Widerstand nach +5V, evtl auch noch einen
>Kondensator 0,1µ gegen Masse.
Nicht nur evtl. wenn der Controller anständig starten soll.
Eine Leitung nach draußen für einen Kaltreset wäre nicht verkehrt,
aber nicht zwingend.
In deinem Stromlaufplan fehlen noch ein paar Labels an den Bussen.
Wenn es keinen zwingenden Grund gibt die Anzeigenpfostenstecker
so auf Abstand zu platzieren kann man die Dinger auch zusammenrücken
und die meisten Brücken dadurch eliminieren das man die Leitungen von
rechts und links zuführt. Ich weiß jetzt nicht ob es dann aufgelöst
werden kann, aber ich würde es zumindest mal versuchen.
Für wenige Verbindungen kann man auch Drahtbrücken oder
Null-Ohm-Widerstände nehmen. Dann reicht auch eine einseitige
Leiterplatte.
Evtl. kann man ja auch, sofern es machbar ist die Pfostenstecker so
neu verschalten bis man ohne Brücken auskommt.
Da die annehme das die Displays wohl auch eine Platine bekommen
wäre hier auch noch Potenzial für Optimierungen.
>Ich habe eine Massefläche unter uC und Quarz. Wenn ich die Fläche auf
>die ganze Platine ausdehne, sieht es sehr zerfranst aus. Ist es so
>richtig?
Weg lassen. Sparst dir Ärger beim löten.
>Welche Bohrer soll ich mir anschaffen? 0.8mm? Ist es realistisch, die
>Löcher mit einem Noname-Dremel oder einer normalen Bohrmaschiene mit
>Bohrständer zu bohren?
0.6,0.7,0.8,0.9,1.0 und 1.3mm sollte man immer haben und natürlich ein
paar mehr jeder Größe wenn mal einer bricht. Sets gibts in der Bucht.
Eine normale Bohrmaschine nimmt vom Bohrfutter gewöhnlich nicht so
kleine Bohrer auf(außer man nimmt die mit verstärktem Schaft),
außerdem reicht die Drehzahl nicht.
Da sind schon Dremel(oder Noname), Proxon, ein kräftiger
Gleichstrommotor mit einem geeigneten Bohrfutter oder eine
Oberfräse mit entsprechender Spannzange geeigneter.
Hauptsache der Antrieb macht wenigstens 10000U/min.
Mitentscheidend ist auch ein solider leichtgängiger Bohrständer
der das präzise anvisieren der Bohrung erlaubt. Bei Wackelkandidaten
hat man nur viel Schwund durch Bruch oder nicht getroffene Pads/Vias.
Wenn du dir das Layout ausdruckst, achte darauf, das in der Mitte
der pads/Vias (nicht SMD)immer eine kleines Loch als Zentrierungshilfe
freigeätzt ist. Ich bin nicht sicher, aber für eagle gibts dafür glaub
ich ein .ulp.
Wenn du soweit bist kannste ja mal dein Projekt hier einstellen damit
man sehen kann ob sich die Hilfe auch gelohnt hat.
Viel Spaß.