An einen Logik-Baustein hatte ich auch schon gedacht (z.B. 74HC244
o.ä.). Die ohnehin schon geringe Treiberfähigkeit halbiert sich
allerdings beim Betrieb mit 3 V. Weiterhin ist bei Logigbausteinen der
maximale Strom durch V+ oder GND auf z. B. 50 / 75 mA begrenzt.
Bei meiner Anwendung habe ich auf der einen Seite einen AVR, mit 5 V
betrieben (sehr gut stabilisierte Versorgungsspannung). Hier möchte ich
möglichst stromsparend auskommen, ich kämpfe quasi um jedes mA.
Die 7-Segment-Anzeigen werden von einer anderen Stromquelle her
versorgt, und hier habe ich etwa 3 V (schwankend, unsaubere Spannung,
dafür aber Strom ohne Ende). Daher möchte ich auch mindestens 1 V über
meinem Vorwiderstand haben, um die Schwankungen im LED-Strom im
akzeptablen Bereich zu lassen.
Ich habe also folgende Herausforderungen:
a) Die Betriebsspannung des AVR liegt höher als die des Treibers. (Kein
wirklich großes Problem, anders herum wäre es schwieriger)
b) Die Versorgungsspannung für die LEDs schwankt. Das heißt, ich kann
keine Treiber verwenden, die z. B. 3,3 V +/- 10% benötigen.
c) Auch wenn der einzelne Strom pro Pin mit 20 mA recht "klein" ist,
kommen bei 7 Elementen 140 mA zusammen, die durch den gemeinsamen GND
fließen.
d) (BONUS) Die Treibereingänge sollten hochohmig sein, um den AVR nicht
zu belansten.