Sagt mal, kennt sich jemand mit den Folgen die die Finanzkrise haben
wird aus? Ich meine mir erscheint das allzu billig, dass die US
Regierung nun sagt: ok, wir zahlen die Zeche. Ich meine, was bedeuten
die riesigen Kredite und die Verstaatlichungen? Heißt das nicht jetzt,
dass da plötzlich 700 Milliarden in Umlauf gebracht werden, für die es
keine Deckung gibt? Treibt das nicht bärig die Inflation? Das sind
immerhin 3000 Dollar von jedem Amerikaner... Werden die Kredite das
ganze stabilisieren oder werden die Spekulanten jetzt erst richtig
zugreifen, da sie ja wissen, dass die Regierung notfalls einspringt?
>Sagt mal, kennt sich jemand mit den Folgen die die Finanzkrise haben>wird aus?
Ich fürchte niemand!
Eigentlich sollte sich jetzt der Dollar in freiem Fall befinden, tut er
aber
nicht, also kann man davon ausgehen, das sie da auch rumpimpen.
Das ganze Lügenmodell funktioniert, weil niemand es anzweifelt.
Eine Folge der Finanzkrise könnte eine Rezession nach sich ziehen, weil
die Firmen für neue Investitionen keine Kredite mehr von den
Pleitebanken
bekommen.
Die Folge ist das jetzt im Hintergrund Überlegungen laufen werden wie
man an einen fetten Teil der 2000 Milliarden Dollar rankommt.
Meiner Meinung nach werden da betrügerische Kreise über Nacht womöglich
reicher als Bill Gates werden.
Bezahlt wird das von allen Menschen auf diesem Globus. Und
wahrscheinlich weil die Raffinesse der Amis in Geldfragen sehr gross
ist, werden die Europäer in vorrauseilenden Gehorsam einen sehr dicken
Teil der 2000 Milliarden in den nächsten 20 Jahren abdrücken.
Das wird für die Deutschen dann ein neuer Aufbau WEST samt gesalzenen
Solidarbeiträgen.
Timbo
Das siehst du ganz richtig, die Zeche zahlen zu allerest diejeneigen
welche dollar besitzen den deren wert wurde damit entwertet.
desweiteren alle jene welche ware zu vertragglich bereits festgelegten
Dollarpreisen liefern müssen.
Die nicht Zahlungsfähigen haben nichts davon, nur diejenigen welche
bereits ihre provisionen kassiert haben. Und jene welche noch abzahlen
müssen, und eventuell über Fremdwährungen von einem besseren ()schwachen
dollarkurs profitieren.
>So ein Horror-Scenario, das es bald eine Infaltion geben würde hat
Wir sind doch schon mittendrin...
Man vergleiche nur mal die Preise für Spaghetti.
Vor ca 1.5 Jahren hatte so eine Packung 29 cent im Discounter gekostet.
Jetzt sind 55 bis 65 cents die Regel.
Ich hatte in einem Bioladen mir hin und wieder ein Emmerbier genönnt.
Erst
95cents, dann 1.05€ und am Schluß innerhalb eines Jahres 1.40€ die
Flasche.
Das sind rückgerechnet 60 D-Mark die Kiste. Wenn das mal keine Inflation
ist!
Güter des täglichen Verbrauchs sind enorm gestiegen. Der Plunder, den
keiner braucht, z.B. MP3Player etc. sind billiger geworden.
Timbo wrote:
> Ich bin mal gespannt wer am Ende das Geld abgreifen wird. Die US> Regierung kann das ja nicht als Staatsunternehmen belassen!
- Die verbleibenden Großbanken, die die - entschuldeten - Trümmer ihrer
Konkurrenten für nen Appel und ein Ei 'aufkaufen'.
- Die US-Kriegsindustrie, der das Geld zugeflossen ist, das jetzt hinten
und vorne fehlt, denn ihre Geldquellen sind für die nächsten Jahre
gesichert.
- Die Ölindustrie, die aus dem Irak-Krieg profitiert hat und weiter
profitieren wird.
Das wird solange subventioniert, bis "Einer" kommt der glaubt, damit
Geld verdienen zu können oder nach Auslaufen der Notwendigkeit wieder
eingestampft.
sssttata wrote:
> Man vergleiche nur mal die Preise für Spaghetti.> Vor ca 1.5 Jahren hatte so eine Packung 29 cent im Discounter gekostet.> Jetzt sind 55 bis 65 cents die Regel.
Unsinn. Die Lebenshaltungskosten sind kaum gestiegen. Du musst eben nur
genügend Video-Recorder und MP3-Player und ähnlichen SchnickSchnack
kaufen, dann ist die Welt wieder heil.
> Sagt mal, kennt sich jemand mit den Folgen die die Finanzkrise haben> wird aus?
Ich tippe mal: Es wird absolut keine Folgen haben.
Zumindest nicht für die Veranstalter des Crashes. Nachdem die Verbote
von Leerverkäufen etc. wieder aufgehoben sein werden, wird sich nichts
geändert haben für die Herren Investmentbanker.
Die Finanzkraft einzelner Banken übersteigt das BIP so mancher Staaten.
Nur daß diese Banken nicht irgendwelche Bananenrepubliken sind, sondern
Staaten im Statt, zB in den USA.
Glaub hier wirklich irgendjemand, bei der Macht, die diese Häuser haben,
würde sich was an der Gesetzeslage ändern?
Wer glaubt, Markt in Demokratien (der Großteil der Umsätze des
Finanzmarktes geschieht an Börsen in Demokratien wie USA, GB, D, F, J,
...) sei Teil der res publika, also Gestaltungsgegenstand einer
Demokratie, glaubt besser an den Weihnachsmann!
Die einzige Vorsorge gegen $-Inflation ist:
eine höherprozentige Sparanlage wie zum Beispiel Wodka. Denn der hat
mehr als jede amerikanische Bank bieten kann: 40%
Die Massnahme, die Schulden bezahlen zu wollen war duemmlich. Eine
sozialistische Massnahme zur Rettung des Kaptitalismus... schoen. Wer's
glaubt. Freiwillig ? Sehr unwahrscheinlich. Es geht um wesentlich mehr
als auf den ersten Blick offensichtlich ist. Ich denke jetzt werden noch
die noetigen Geschaefte durchgezogen bevor man den USD durchsacken
laesst. Das heisst, jetzt muss man USD Buchwaehrung in USD Sachwerte
umtauschen, denn wechseln muss man nicht mehr wollen, zumindest nicht im
grossen Stil. Ich denke da an die Chinesen und die Japaner, die riesige
USD Reserven haben. Wir werden sehen...
Bis gestern war ich hier im Land
als Bank für In-vest-ment bekannt
war ein gefragter Spezialist
zu dem man gern gegangen ist
Nun hab ich mich verspekuliert
Milliarden fälschlich investiert
in Eigenheime für die Leut'
die sich beim Abschluss einst gefreut
Doch dieses undankbare Pack
kann jetzt nicht zahlen - weil zu knapp
ist deren Bonität gewesen
wie sollt' ich's wissen, wo sollt' ich's lesen?
Doch Ätsch die Provision ihr Lieben
die hab' ich noch - ist mir geblieben.
Ehr' erhält dem es gebührt
ein Paket wurd' mir geschnürt
welches meine Rettung trägt
heissa jetzt wird Geld geprägt
lasst die Notenpresse rattern
lasst das Bargeld zu mir flattern
füllt mir schnell mein Säckel auf
dann beginnt erneut der Lauf
und die Bank die ich einst war
hat jetzt wieder Geld - in Bar
Geniesser
Vermutlich wird die Inflation in den USA ansteigen, der Dollar fallt,
was unsere Exportquote schwächt. Jetzt geht es erst einmal um
Schadensbegrenzung. Da sind alle gefragt. Fragen wie "Warum muss der
Steuerzahler das zahlen" sind kindisch naiv, wie man es eben auch von
einem Kind erwartet. Die Möglichkeiten sind sehr begrenzt.
Es sei denn, es gibt Menschen, die sich nichts sehnlicher Wünschen, als
eine weltweite Wirtschaftskrise.
vielleicht so wrote:
> Ich denke jetzt werden noch die noetigen Geschaefte durchgezogen bevor> man den USD durchsacken laesst.
Hm. Da bin ich mir nicht sicher, weil sie dadurch den Status als Inhaber
der Weltwährung möglicherweise verlieren. Wenn das passiert, können sie
diese Spielchen in Zukunft nicht mehr machen...
Der Euro ist keine echte Gefahr für sie, weil der letztlich am USD hängt
und dessen Bewegungen mehr oder weniger mitmacht.
Der Rubel kommt auch nicht in Frage, als Weltwährung - bleibt eigentlich
nur der chinesische Renminbi, wegen der riesigen Volkswirtschaft, die
dahinter steht; sonderlich überzeugen tut mich diese Idee aber auch
nicht...
Ich vermute, daß sie alles daran setzen, alle Konkurrenten maximal zu
schädigen, um selbst - gemessen an letzteren - relativ ungeschoren aus
der Malaise herauszukommen und den USD als Weltwährung zu erhalten.
> Da sind alle gefragt
Ja ALLE AMERIKANER! Soll mal die USA ihre Finanzkrise fein selbst
ausbaden und nur nicht bei der G7 um Milliarden betteln. Als es um mehr
Kontrolle am Finanzplatz USA ging, gab es eine Abfuhr. Aber jetzt sollen
mal wieder alle anderen der USA beiseite stehen. Viel Spass dabei
wünsche ich, dass dem deutschen Steuerzahler zu vermitteln. Wie wäre es
mit einer 2 prozentigen Mehrwertsteuererhöhung? Würde sich auch gut
machen, für den kommenden Bundestagswahlkampf.
Schönen Satz gerade in der ARD gehört:
"Jede Krise mit immer mehr Millarden zu ertränken funktioniert irgend
wann nicht mehr".
(der Prof. der das gesagt hat, hat in einem Buch bereits vor zwei Jahren
genau diesen Zusammenbruch angekündigt)
> "Jede Krise mit immer mehr Millarden zu ertränken funktioniert irgend> wann nicht mehr".
Irgendwann ist nicht jetzt. Man lernt aus diesen Fehlern, genauso, wie
man aus jedem einzelnen Börsencrash lernt.
gast_ _gast wrote:
> Irgendwann ist nicht jetzt. Man lernt aus diesen Fehlern, genauso, wie> man aus jedem einzelnen Börsencrash lernt.
Das glaubst du doch selber nicht. Nach dem Untergang der UdssR haben sie
groß getönt, jetzt würde alles anders, die überkommenen Gesetze des
Marktes seien nicht mehr gültig und die Kurse kennen nur noch eine
Richtung: Nach oben...
Wer für drei Pfennig Hirn im Kopf hat, konnte nur eins denken: Ticken
die noch richtig?
na sowas wrote:
> Ja ALLE AMERIKANER! Soll mal die USA ihre Finanzkrise fein selbst> ausbaden und nur nicht bei der G7 um Milliarden betteln.
Betteln ist gut... Sie wollen die anderen aggressiv dazu aufforden.
Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis unsere Maulhelden wieder ganz
klein beigeben...
> Irgendwann ist nicht jetzt.
Jetzt wo die Wall Street praktisch am Ende ist gibt es überhaupt keinen
besseren Zeitpunkt als jetzt.
Zitat
"DIE BANKEN VERHALTEN SICH WIE CASIN0S ANSTATT IHRE ABEIT ZU MACHEN"
Zitat Ende
Das Zitat stammt von valéry giscard d' estaing, Französicher
Staatspräsident von 1974 bis 1981 (geäußert im Gespräch zwischen
Beckmann und Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) in der ARD)
>die überkommenen Gesetze des>Marktes seien nicht mehr gültig und die Kurse kennen nur noch eine>Richtung: Nach oben...
Die Gesetze des Marktes gelten immer. Und genauso, wie zur Dot-Com von
ein paar Spinnern getönt wurde, es gehe nach oben, wird heute eben von
anderen Spinnern getönt, es gehe nach unten. Die Dot-Com-Blase hat man
überstanden, diese Sache hier wird die Menschheit auch überstehen.
>Jetzt wo die Wall Street praktisch am Ende ist gibt es überhaupt keinen>besseren Zeitpunkt als jetzt.
Was soll das sein, die "Wall Street". Wenn du die Börse meinst, um die
geht es nicht, die ist auch nicht am Ende, es geht lediglich um ein paar
Banken. Die ersten Konsequenzen wurden eingeleitet. Jetzt bleibt
abzuwarten, ob sie helfen werden.
Und um Geld bettelt hier niemand. Wenn, dann we3rden Kredite angefragt.
Es ist nichts ungewöhnliches dabei, dass sich Staaten untereinander
Kredite gewähren. Wie hätten denn die Deutschen und speziell die
Ostdeutschen reagiert, wenn andere Länder so reagiert hätten wie einige
deutsche Spinner heute und hätten einfach die Wiedervereinigung nicht
mitfinanziert.
Naja, im nachhinein hätte es ein paar Jammerer erspart. Aber man kann im
Leben nicht alles haben.
> Die Gesetze des Marktes gelten immer.
Das ist ein lächerlicher Kommentar! Wenn der freie Markt (die größten
Banken u. Versicherer) nach Verstaatlichung schreit, um einen kompletten
Zusammenbruch zu entgehen, dann gibt es keinen Markt mehr. Der Markt
wurde außer Kraft gesetzt, das solltest du als selbsternannter Fachmann
doch mitbekommen haben, oder etwa nicht?
> Was soll das sein, die "Wall Street". Wenn du die Börse meinst, um die> geht es nicht, die ist auch nicht am Ende, es geht lediglich um ein paar> Banken.
Ja klar, die Wall Street gibt es nicht und es geht ja auch nur um ein
paar unbedeutende Banken, in etwa so wie die Sparkassenfiliale auf
Amrum, hinterm Deich mit ihren 800 Kunden. Deswegen braucht die USA
jetzt auch nur schlappe 700 Milliarden Dollar. Das ist ja auch nur ne
Kleinigkeit und fällt kaum ins Gewicht.
> Und um Geld bettelt hier niemand. Wenn, dann we3rden Kredite angefragt.
In welchem BWL-Buch hast du denn deine Ausdrücke abgelesen? Hört sich
genau wie die Bänker an, die den ganzen Mist verzapt haben. Alles
schönreden, nicht wahr? Nur zu deiner Erinnerung, wer um Kredite
bettelt, der bettelt um nichts anderes als Geld und genau das geschieht
zur Zeit. Bush möchte sein Fiasko von den Europäern mit bezahlt wissen
und Europa hat ihm (momentan noch) dafür die kalte Schulter gezeigt.
Ganz abgesehen davon wurde auch schon vor der Bettelei kräftig
überwiesen, aber ein paar hundet Millionen Euro scheinen einem BWL'ler
nicht mehr zu interessieren. Die sonstigen volkswirtschaftlichen Kosten
(Inflation, Wachstum usw.) sind noch gar nicht abzuschätzen.
> Wie hätten denn die Deutschen und speziell die> Ostdeutschen reagiert, wenn andere Länder so reagiert hätten wie einige> deutsche Spinner heute und hätten einfach die Wiedervereinigung nicht> mitfinanziert.
Was hat die Wiedervereinigung mit der Kasinomentalität der Wall Street
Banker bitte schön zu tun? Der Vergleich ist hanebüchen und grenzt an
Debilität.
Vielleicht solltest du dich besser mal mit den Begrifflichkeiten
vertraut machen, wenn du hier schon als Mr. Allwissend auftrittst.
Lesen wir mal ein wenig im Kapitalistenblatt "Financial Times
Deutschland"
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Pressestimmen-Das-Ende-der-Wall-Street-ist-nicht-das-Ende-des-Kapitalismus/416657.html
Zitate:
"Es liegt eben doch an der Politik, die zu lange abgedankt hat gegenüber
dem Markt pur: Sie muss durch kluge Regeln jenes Vertrauen
wiederherstellen, das eine Abart des Kapitalismus zerstört hat - mit
explosiven Folgen für die ganze Gesellschaft."
"Das Ende der Wall Street ist nicht das Ende des Kapitalismus. Es ist
aber vielleicht das Ende des maßlosen Kapitalismus."
" [..] dass ausgerechnet die USA beim G8-Treffen in Deutschland als
größter Gegner einer stärkeren Regulierung von Termingeschäften und
Hedge-Fonds auftragen. Ohne diese Blockade wäre die Finanzkrise nicht in
dem Maße eskaliert, wie wir es jetzt erleben."
"Die wichtigere Frage ist, ob Washington jetzt bereit ist [..] die
verrückt gewordene Wall Street an die Kette zu legen. Eine glatte
Zumutung ist es, wenn die US-Regierung die Europäer drängt, nun
ihrerseits milliardenschwere Programme aufzulegen, um Deutsche Bank &
Co. von faulen Krediten zu befreien."
"Der Markt hat kläglich versagt, weil die Akteure beim exzessiven
Streben nach maximalem Gewinn jegliche Vernunft verloren haben."
"Doch umso wichtiger ist, dass nun die Diskussion über die Konsequenzen
einsetzt. Klar ist: Die Finanzwelt braucht strengere Regeln. [..] Auf
dem Weg dahin hilft die Rückbesinnung auf einige Grundeinsichten. Zum
Beispiel, dass der Finanzmarkt dazu dient, die reale Wertschöpfung der
Wirtschaft zu unterstützen. Aus dieser dienenden Funktion hat er sich
mehr und mehr zum Zockerparadies eines ungezügelten
Casin0-Kapitalismuses entwickelt."
Zitate Ende
Erstaunlich viel Vernunft in diesen Kommentaren. Nur bei dem ein- oder
anderen Möchtegern-Forum-Experten scheints noch ein wenig mit der
Einsicht zu hapern. Aber auch das ist ja nix neues.
Achso, damit es nicht untergeht, die Überschrift im Artikel der
Financial Times Deutschland war
Pressestimmen
"Das Ende der Wall Street ist nicht das Ende des Kapitalismus"
Und was mit dem "Ende der Wall Street" gemeint war bzw. ist lässt sich
hier nachlesen (für die "Experten" hier im Forum, die das noch nicht
verstanden haben oder aus einer gewissen morbiden Ignoranz heraus auch
gar nicht verstehen wollen - weil es so nach Zeitungs-Schlagzeile
klingt, nicht wahr? :))
hier steht alles:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/investmentbanken-kapitulieren;2045925
Schon lustig, wie sich manche hier eine weltweite Wirtschaftskrise
herbeiwünschen. Und im nächsten Thread wird dann wieder über die
Arbeitslosigkeit und die rücksichtslosen Betriebe gejammert. Der arme
Steuerzahler muss jetzt bezahlen. Ja natürlich, aber wer möchte die
Kosten für eine Rezession bezahlen? Das wär wohl etwas mehr wie die
läppischen paar Milliarden.
Naja, so ein Crash kommt doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit immer
wieder. Es sind halt Spekulationsblasen, die irgendwann platzen. Diesmal
hat es halt etwas heftiger zugeschlagen. Aber auch das erholt sich
wieder, genauso wie wir uns von der dot.com-Blase erholt haben. Und in
5-6 Jahren schlägt halt der nächste Crash zu.
Die Investmentbanken in den USA gibt es jetzt nicht mehr, sie sind nur
noch stinknormale Banken, wurden aufgekauft oder sind pleite. Die hatten
eben nicht die Reserven von einem Staat, sondern viel zu wenig
Rücklagen. Wie es jetzt ohne den Einfluss dieser Banken weitergeht
bleibt abzuwarten. Ich würde mal vermuten, dass das ganze etwas ruhiger
abläuft.
Die paar gute Nachrichten, die es zum Aufschwung an der Börse braucht,
sind jetzt da. Vermutlich ist jetzt ein guter Zeitpunkt um zu kaufen. Es
sei denn, es liegt doch noch irgendwo in dem ganzen Konstrukt die
nächste Sprengfalle.
Leider gibt es natürlich immer Leute, die sich an der ganzen Krise eine
goldene Nase verdienen. Aber das wird sich nie verhindern lassen. Auch
im Kommunismus gab es eine Oberschicht, die sich auf Kosten der Bürger
alles leisten konnte. Das wird es immer geben und man kann immer darüber
meckern, egal wie man das System verändert.
>Schon lustig, wie sich manche hier eine weltweite Wirtschaftskrise>herbeiwünschen. Und im nächsten Thread wird dann wieder über die>Arbeitslosigkeit und die rücksichtslosen Betriebe gejammert.
Vielleicht erhoffen sich diese, daß sich danach die Welt wieder etwas
langsamer dreht als bisher.
> Das ist ein lächerlicher Kommentar! Wenn der freie Markt (die größten> Banken u. Versicherer) nach Verstaatlichung schreit, um einen kompletten> Zusammenbruch zu entgehen, dann gibt es keinen Markt mehr. Der Markt> wurde außer Kraft gesetzt, das solltest du als selbsternannter Fachmann> doch mitbekommen haben, oder etwa nicht?
Den Markt kann man nicht außer Kraft setzen, sonst wäre es nicht mehr
möglich, Geld zu erhalten. Es liegt lediglich ein Marktversagen in
Richtung Kreditvergabe vor, die Gesetze des Marktes gelten jedoch
weiterhin.
> Ja klar, die Wall Street gibt es nicht und es geht ja auch nur um ein> paar unbedeutende Banken, in etwa so wie die Sparkassenfiliale auf> Amrum, hinterm Deich mit ihren 800 Kunden. Deswegen braucht die USA> jetzt auch nur schlappe 700 Milliarden Dollar. Das ist ja auch nur ne> Kleinigkeit und fällt kaum ins Gewicht.
Sortiere deine Gedanken, entweder redest du von Börsen oder von Banken.
>> zur Zeit. Bush möchte sein Fiasko von den Europäern mit bezahlt wissen> und Europa hat ihm (momentan noch) dafür die kalte Schulter gezeigt.
Das ist Unsinn und entbehrt jeder Logik. Bush hat überhaupt keinen
Einfluss darauf. Über die Gelder entscheidet der Kongress, nicht Bush.
Also lass deine Bushphobie dort, wo sie hingehört. Es liegt in jedem
Interesse, dass die Wirtschaft gestützt wird.
> Was hat die Wiedervereinigung mit der Kasinomentalität der Wall Street> Banker bitte schön zu tun? Der Vergleich ist hanebüchen und grenzt an> Debilität.
Die Wiedervereinigung hat über 500 Mrd, oder in deiner Sprache
500.000.000.000.00 US Cent gekostet. Was meinst du wohl, woher das Geld
stammt.
> Erstaunlich viel Vernunft in diesen Kommentaren. Nur bei dem ein- oder
Lediglich, weil es deiner Meinung entspricht.
> Vielleicht erhoffen sich diese, daß sich danach die Welt wieder etwas> langsamer dreht als bisher.
Weil diese Menschen nicht mehr mitkommen? Das ganze Geplänkel hier
resultiert doch aus Unverständnis der Marktsituation. Was wird denn
passieren? Das Wachstum wird langsamer erfolgen, na und?
Anstatt Verständnis für diese Krise und deren Hintergründe zu zeigen,
übt man sich hier in Rumjammern und Rummeckern. Ich wette, dass keiner
hier die Hintergründe zu dieser Krise kennt und wie man derartiges in
Zukunft verhindern kann.
>Weil diese Menschen nicht mehr mitkommen? Das ganze Geplänkel hier>resultiert doch aus Unverständnis der Marktsituation. Was wird denn>passieren? Das Wachstum wird langsamer erfolgen, na und?
OK, also heißt es Maul halten! Nicht darüber jammern und schon gar nicht
reden! Das schickt sich sich nicht, wenn man keine Ahnung hat.
>Anstatt Verständnis für diese Krise und deren Hintergründe zu zeigen,>übt man sich hier in Rumjammern und Rummeckern.
Verständis zeigen und jeder sollte etwas Geld für die armen Banken
spenden!
>Ich wette, dass keiner hier die Hintergründe zu dieser Krise kennt>und wie man derartiges in Zukunft verhindern kann.
Die Wette gewinnst Du garantiert! Die kannst Du sogar mit der ganzen
Weltbevölkerung abschließen und wirst als Gewinner hervorgehen!
>Das Wachstum wird langsamer erfolgen, na und?
Na hoffentlich, wird langsam Zeit...
>Ich denke da an die Chinesen und die Japaner, die riesige>USD Reserven haben. Wir werden sehen...
Darum gehts! Den Amis muß einfach klar sein, das sie den USD nicht
dauerhaft als Weltleitwährung halten können. Also vor dem endgültigen
aus in absehbarer Zeit das ganze irgendwie verzögern und dabei soviel
wie möglich noch herausholen.
Die Amis finanzieren seit Jahrzehnten ihr Außenhandelsdefizit mit den
Schwankungen ihres von uns so heißgeliebten USD, der Rest der Welt zahlt
die Zeche. Sowohl die Immo-Krise, das jetzige Beben, als auch das
Problem mit dem US-Außenhandelsdefizit ist in Fachkreisen seit
vielenJahren bekannt. Leute die darüber etwas sagen werden aber nicht
erhört oder nicht ernst genommen.
Da geht es definitiv um was anderes als ein bißchen Wall-Sreet und ein
paar Investmentbanken.
"Tanten Onkeln, Neffen alle werden mit ein paar 100 Milliönchen versorgt
werden."
Es geht halt nichts über einen "freien", globalisierten und von allen
"Regulierungen" befreiten Markt.
Das predigen uns schliesslich die "Experten" à la Merz, Christiansen,
Westerwelle, Hundt usw., rund um die Uhr ganz selbstlos für Volkes Wohle
engagiert ( die Pendlerpauschale können Freiberufliche ja auch nicht
absetzen ), seit Jahren völlig zu Recht !
Nochmal, für Seiteneinsteiger:
"Soziale" Marktwirtschaft heisst einfach,
Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren !
Und täglich grüsst das Murmeltier ...
die nächste anstehende Blase
sind die Konsumentenkredite, die in den
letzten Jahren in US gern auf die
Immobilie umgewälzt wurden. Von wegen
Umschuldung ... Luft schaffen um weiter
über die Verhältnisse zu leben. Habt Ihr Euch
mal die Zinssätze der Kreditkarten in US
angeschaut?
Von wegen Leitkultur ...
Der beste Spruch gestern im TV war
"Die anderen Länder sollen unter der Führung
der US-Regierung Gelder frei machen um die Banken
zu stützen" ... Den Bock zum Gärtner machen
oder was?
>Von wegen Leitkultur ...
Nee, den Begriff hatte mal ein deutscher Bürger nichtdeutscher
Abstammung geprägt. Mittlerweile hat er aber schon das Land verlassen,
weil nach ihm die Deutschen ein Volk von Miesepetern sind.
Name des Herrn habe ich vergessen.
na sowas wrote:
> Nur zu deiner Erinnerung, wer um Kredite> bettelt, der bettelt um nichts anderes als Geld und genau das geschieht> zur Zeit.
Nein, da wird nicht gebettelt. Da wird erpreßt, genötigt, gedroht...
Hier sind einige interessante Details zu lesen, wie Bear Sterns es
geschafft hat, vom Staat übernommen zu werden und warum bei Lehman
Brothers nicht: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28787/1.html
Im übrigen glaube ich nicht, daß man sich mit gast_ _gast
(johnswift)'s aufgeblasenem Quark weiter auseinandersetzen muß...
>Aber auch das erholt sich>wieder, genauso wie wir uns von der dot.com-Blase erholt haben. Und in>5-6 Jahren schlägt halt der nächste Crash zu.
seid euch da mal nicht so sicher. in der dot.com blase waren es nicht
die banken die am wackeln waren, sondern unternehmen die durch eine bank
erst zum leben erweckt worden sind.
gehen die banken unter geht uns so gesehen die schmierung des system
verloren. die wirtschaft trocknet aus. das ist eine ganz andere
qualität.
denkt daran : NUR die zentralbanken machen geschäfte mit
geschäftsbanken, und die sind es die am wackeln sind. keine
geschäftsbank mehr -> kein geld vom geldautomaten, kein online banking,
keine überweisungen -> austrocknung. das kann sehr schnell gehen durch
eben die bank-runs. da bliebe dann keine zeit mehr irgendwie zu
intervenieren.
im übrigen finde ich manche leute echt süß : die faseln was davon das
man sich eine wirtschaftskrise wünscht. ist ernsthaftes aber auch
besorgtes diskutieren etwa ein wunsch eines zusammenbruchs ?
was passiert dann wirklich wenn "es" zusammenklappt ?
diejenigen die sich das wirklich mit letzter konsequenz klarmachen,
dürften nicht besonders gut schlafen (wie ich z.b.). das was da alles
auf uns zukommt wünscht man besser niemandem. aber das system ist leider
zu verfahren, und die summen um die es wirklich geht einfach zu groß.
leute, das ist kein pappenstiel. und vorbei ist die krise bei weitem
noch nicht, sie hat vielmehr noch gar nicht angefangen (das ist ja das
schlimme, aber es wird immer so getan als sei man überm berg, das waren
wir vor 1,2,4,6,9 monaten auch schon, laut "experten" !!!!!, und was ist
wirklich davon "übern berg" ?!)
ich wünschte ich hätte den optimismus (und die rosarote brille) einiger
leute die hier so schreiben. aber es ändert nichts daran das es bald
leider vorbei sein wird. egal ob mit oder ohne brille. man kann nur
hoffen wenigstens genug zu beissen und zu trinken zu haben. das dürfte
sehr bald das wichtigste werden. so pessimistisch es klingt, aber ich
sehe leider schwarz (und keine schwarzen zahlen)
> Den Markt kann man nicht außer Kraft setzen
Doch kann man und genau das ist gerade geschehen. Die großen
Investmentbanken in ihrer bisherigen Form gibt es nicht mehr.
> Das ist Unsinn und entbehrt jeder Logik. Bush hat überhaupt keinen> Einfluss darauf. Über die Gelder entscheidet der Kongress, nicht Bush.
Der Kongress hat sich aber Bushs Plan zu eigen gemacht. Außerdem
solltest du die Stellung des amerikanischen Präsidenten nicht für gering
erachten. Ohne Bush geht gar nichts und der Kongress wird sich hier
nicht querstellen, also was sollen denn diese Nichtargumente?
> Die Wiedervereinigung hat über 500 Mrd ...
Die deutsche Wiedervereinigung steht hier nicht zur Debatte und trägt
auch nicht dazu bei die Finanzkrise zu verstehen. Du willst vom Thema
ablenken.
> Lediglich, weil es deiner Meinung entspricht
Passt dir wohl nicht, was die Financial Times hier schreibt, nicht wahr?
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Pressestimmen-Das-Ende-der-Wall-Street-ist-nicht-das-Ende-des-Kapitalismus/416657.html
Natürlich entspricht das meiner Meinung. Aber noch viel mehr entsprechen
die Kommentare der Umschrebung der Situation, die Casin0-Mentalität am
Finanzplatz Wall-Street herauszustellen.
Noch besser hat das die taz umschrieben
http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/der-absehbare-kollaps/
"Der absehbare Kollaps"
"Banken sind weder produktiv noch innovativ. Sie verleihen Geld.
Gewaltige Renditen sind nur mit dem Aufbau von Kettenbriefsystemen zu
erzielen."
> Das ganze Geplänkel hier> resultiert doch aus Unverständnis der Marktsituation. Was wird denn> passieren? Das Wachstum wird langsamer erfolgen, na und?
Was hat der Casin0-Kapitalismus denn mit Wachstum zu tun? Echtes
Wachstum wird nicht durch ungezügelte Spekulation erzeugt. Das genaue
Gegenteil ist der Fall. Diese Spekulationen auf dem Kapitalmarkt
gefährden das Wachstum, weil die Konjunktur durch die
Begleiterscheinungen belastet wird und angeschlagende Banken demnächst
nicht mehr so einfach Kredite für die Unternehmen gewähren werden.
> Anstatt Verständnis für diese Krise und deren Hintergründe zu zeigen,> übt man sich hier in Rumjammern und Rummeckern. Ich wette, dass keiner> hier die Hintergründe zu dieser Krise kennt und wie man derartiges in> Zukunft verhindern kann.
Gott sei Dank gibt es kein "Verständnis" in der Bevölkerung für die
Kapitalmarkt-Chaoten und dass hier viel zu viele Freiheiten gewährt
wurden, wird ja bereits hierzulande und auch in USA diskutiert.
> na sowas wrote:>> Nur zu deiner Erinnerung, wer um Kredite>> bettelt, der bettelt um nichts anderes als Geld und genau das geschieht>> zur Zeit.> Nein, da wird nicht gebettelt. Da wird erpreßt, genötigt, gedroht...> Hier sind einige interessante Details zu lesen, wie Bear Sterns es> geschafft hat, vom Staat übernommen zu werden und warum bei Lehman> Brothers nicht: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28787/1.html
Ich wollte es halt etwas höflicher ausdrücken, will schließlich nicht
sofort wieder als antiamerikanisch beschimpft werden :)
> Im übrigen glaube ich nicht, daß man sich mit gast_ _gast> (johnswift)'s aufgeblasenem Quark weiter auseinandersetzen muß...
Da ist was dran, macht wahrscheinlich keinen Sinn, aber ich glaube der
Gute wird sowieso einen schweren Stand haben die Finanzkrise schön zu
reden. Selbst die Zeitungen der Wirtschafts- und Finanzwelt schaffen das
nicht mehr bzw. probieren es erst gar nicht. Außerdem ist die Krise noch
lange nicht ausgestanden, zum bezahlen wird es erst noch kommen.
auch interessant dazu:
"Der US-Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz hat die
Rettungspläne der amerikanischen Regierung zur Finanzkrise scharf
kritisiert"
http://www.abendblatt.de/appl/newsticker2/index.php?channel=new&module=dpa&id=18993528
"US-Nobelpreisträger nennt Finanz-Rettungspaket «ungeheuerlich»"
na sowas wrote:
> will schließlich nicht sofort wieder als antiamerikanisch beschimpft> werden :)
Wer keine besseren 'Argumente' hat, hat sowieso keine Antwort
verdient...
>Wer keine besseren 'Argumente' hat, hat sowieso keine Antwort>verdient...
Uhu Uhuhu (uhu), warum antwortest du dann überhaupt noch? Zu deinem
Telepolisartikel, hier mal das wesentliche zusammengefasst:
- dürfte
- wäre
- vermutlich
- hätten
- könnten
- vielleicht
Telepolis ist ja bekannt für Vermutungen und glaubt immerhin, als
einziges Magazin die Wahrheit gefunden zu haben. Seltsamerweise ist kein
seröses Blatt dieser Meinung.
Witzig ist ja diese Meldung:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28759/1.html
Als ob man frei von Verpflichtungen wird, wenn ein Vertragspartner
pleite geht, denn da steht dann immer noch der Insolvenzverwalter, der
das geschuldete Geld einfordert. Aber da es ja Telepolis so schreibt und
das auch der Meinung des unwissenden, sich nie mit dem Finanzmarkt
befassenden Volk entspricht, muss es ja die Wahrheit sein. Ist eben wie
bei der Wikipedia. Die Wahrheit entsteht dadurch, dass genügend Menschen
daran glauben (ähnlich der Hexenverbrennung im Mittelalter).
Schnell noch ein paar Bauernopfer gebracht und schon ist der Mob
beruhigt. Verständlicherweise hat nie jemand nach dem Grund der
Überweisung gefragt. Das aufgebaute Weltbild soll ja nicht angekratzt
werden.
Und wie war es wirklich?
- KfW beschafft sich Kapital am US-Markt durch die Ausgabe von Anleihen
- Dafür erhält sie Dollars
- In Deutschland möchte aber niemand seine Häuser mit Dollars bezahlen
- Also muss ein Geschäft her, sogenannter Swap, um Dollars gegen Euronen
zu tauschen
- Vertraglich festgelegt wurde, dass die KfW zuerst überweist
- nur Pech, da es dann LB nicht mehr gab.
Naja, die KfW kann jetzt hoffen, etwas aus der Insolvenz
zurückzuerhalten. Man darf hier ruhig die Frage stellen, was eine
Förderbank eigentlich am US-Markt zu suchen hat. Aber einfach nur
BILDhaft "Steuerzahler zahlt die Zeche" zu brüllen, ist ausgesprochen
dämlich, aber dafür sind sich manche nicht zu schade.
Gast wrote:
> Aber einfach nur> BILDhaft "Steuerzahler zahlt die Zeche" zu brüllen, ist ausgesprochen> dämlich, aber dafür sind sich manche nicht zu schade.
Ich hab ein Gerücht gehört, wonach es sogar in den USA Steuerzahler
gibt!
"Ich hab ein Gerücht gehört, wonach es sogar in den USA Steuerzahler
gibt!"
Da aber in Ami-Land im Vergleich zur BRD doch angeblich viel niedrigere
Steuersätze vorliegen (?), wäre das zusammengerechnete
"Ausquetschpotential" aller Amerikaner wohl ähnlich hoch, wie die von
uns Deutschen doch so gerne geleistete Solidaritäts-Beihilfe für
verarmte Kapitalisten der westlichen Welt ...
Die US-Bürger bezahlen, je nach Bundesstaat, ( 3 ... 8 ) %
Mehrwertsteuer.
Sollte nun unsere Mehrwertsteuer ein weiteres Mal "geringfügig
angepasst" werden, ( natürlich nur, um die "EU-Harmonisierung" noch
weiter voranzutreiben, oder so ähnlich, ) fiele das doch kaum noch auf
...
MfG.
> Ich hab ein Gerücht gehört, wonach es sogar in den USA Steuerzahler> gibt!
Ne, das ist nur ein Gerücht. nach Meinung diverser "Experten" wie z.B.
Uhu Uhuhu (uhu), zahlen die Deutschen, und nur die, die Zeche. Stand
vermutlich so in der BILD und die muss es ja wissen, denn die war ja
dabei.
FBI ermittelt schon wegen Betrugsverdacht gegen die Investment Banken.
http://www.n24.de/news/newsitem_3883662.html
Ist die sogenannte Finanzkrise vielleicht am Ende nur ein mieser Betrug
am Steuerzahler um den Geldadel noch reicher zu machen.
So langsam lassen sie es tröpfchenweise raus - z.B. heute Morgen im
Deutschlandfunk:
Durch den geplanten Aufkauf der Schrott-Hypotheken durch den Staat in
den USA werden die amerikanischen Banken wieder handlungsfähig.
Wenn - wovon ich ausgehe - die deutschen/europäischen Banken auf großen
Beständen 'innovativer Papiere' sitzen, zu denen die faulen Kredite
verwurstet wurden, dann haben die Banken in old Europe einen gewaltigen
Klotz am Bein.
Die US-Banken werden sich dann nicht zurückhalten mit feindlichen
Übernahmen. Um das zu vermeiden, werden die Staaten diesseits des großen
Teiches auch den Steuerzahler am Nasenring als Retter des Abendlandes
vorführen...
Der Abend ist noch klüger als der Morgen.
Der Bush hat die Katze aus dem Sack gelassen und langsam reagiert sogar
die Bundesregierung.
Aber was bei Mc Cain noch wie Wahltaktik aussieht, bekommt durch das
einbeziehen "sämtlicher Führungspersöhnlichkeiten der USA" (Empfang von
B.Obama eingeschlossen) durch G.W.Bush einen nicht gerade beruhigenden
Aspekt.
Bereits Fort wrote:
> Aber was bei Mc Cain noch wie Wahltaktik aussieht, bekommt durch das> einbeziehen "sämtlicher Führungspersöhnlichkeiten der USA" (Empfang von> B.Obama eingeschlossen) durch G.W.Bush einen nicht gerade beruhigenden> Aspekt.
Die Hoffnung, daß Obama außenpolitisch auch nur ein bischen was anderes
machen könnte, als McCain, ist sowieso völlig weltfremd...
>Die Hoffnung, daß Obama außenpolitisch auch nur ein bischen was anderes>machen könnte, als McCain, ist sowieso völlig weltfremd...
Das wollte ich damit nicht im geringsten ansprechen, eher den Umstand
das er sich hilfe beim politischen gegner sucht. Soetwas verstärkt
seine Aussage, die gesammte US Wirtschaft befinde sich in Gefahr!
Nicht das sie mir leid tun, im gegenteil und wie gesagt Krisis -->
Chance
Erstaunlicher Weise fallen die Benzinpreise hier in Austria noch immmer?
> Nicht das sie mir leid tun, im gegenteil und wie gesagt Krisis -->> Chance
Die Krise ist im hier konkreten Fall nur dann eine Chance, wenn mit dem
Rettungsfond künftig die Zockerei mitsamt dem System der Boni und den
Managergehältern an den Finanzplätzen stark eingedemmt wird. Das
"schnelle Geld" muss durch die Rückkehr zu soliden, rentablen und vor
allem NACHVOLLZIEBAREN Geschäftspraktiken (rentabel für die Bank UND den
Kunden) ersetzt werden. Spekulationen müssen durch eine Steuer
(möglichst weltweit) unattraktiver gemacht werden. Mit so einer Steuer
könnte die USA sich einen Teil des Geldes für den Rettungsfond
wiederholen. Es sollte ferner ein Gesetz geben, das ein Verbot von
Geldgeschäften mit Firmen beinhaltet, die ihren Firmensitz in einem der
sog. Steueroasen haben (ist eine Anregung von Altkanzler Helmut
Schmidt).
Ich fürchte nur die Finanzmafia in USA (so will ich mal all das im
besten Wortsinn asoziale Gesocks nennen, das sich einen Dreck um
Nachhaltigkeit und um ein Geschäftsmodell im Sinne der Gemeinschaft der
Bevölkerung schert, sondern statt dessen der Gier nach den Dollars die
höchste Priorität eingeräumte) sich alle möglichen Tricks einfallen
lassen wird, damit letztlich alles so bleibt wie es bisher war und die
Zockerei bald wieder erneut einsetzen wird.
hier mal ein link zu einer sehr interessanten sammlung von links und
infos finanztechnischer art :
www.hartgeld.com
ist vielleicht ein bischen reisserisch aufgemacht und geschmackssache,
hat aber gute infos und bringt es auf den punkt
viel spaß beim stöbern
und hier noch ein link, wo ihr euch die wichtigsten infos holen könnt.
ist zwar auch reisserisch aufgemacht, entspricht aber ganz meinem
geschmack.
www.bild.de
@undenkbar (der BLÖD-leser)
nur das die bild-"zeitung" weder eine linksammlung noch finanzinfos
enthält, oder zählen artikel von handelsblatt, ftd, sueddeutsche jetzt
etwa zur bild.
weiters lass dir mal durch den kopf gehen das die bildzeitung immer nur
nachher meckert, auf hartgeld.com wird vorher angeprangert (z.b. bevor
lehman das zeitige gesegnet hatte, bild hatte zu der zeit nur die
fußball ergebnisse in ihrem repertoire)
Mal ein Zitat ausgekramt aus 2006:
"Wir sollten endlich über die gesetzlichen Spielregeln sprechen, die für
Fonds und Finanzanleger gelten. Warum lassen wir zu, dass riesige
Anlagefonds tausende Milliarden US-$ verwalten (ein Vielfaches der
österreichischen Wirtschaftsleistung)? [...] Hochrenditefonds wollen 10,
20 Prozent bekommen: aus Unternehmen, aus Währungen, aus Zinspapieren,
aus Immobilien. Die Wirtschaft in Europa wächst aber nur um 2%, die
Weltwirtschaft auch nicht viel schneller. D.h. das hohe, zweistellige
Renditen nur in Ausnahmefällen ohne Verlierer erzielbar sind, in der
Regel gehen sie auf Kosten der Substanz (Unternehmen, Staaten,
Schuldner, Mieter), in die "investiert" wird. Hier tickt eine
gigantische Zeitbombe, die zum großen Crash führen wird." -- Christian
Felber
Aber wer damals sowas schrieb, der war nur ein weltfremder Spinner, der
keine Ahnung hat...
Johann L. (gjlayde) wrote:
> Aber wer damals sowas schrieb, der war nur ein weltfremder Spinner, der> keine Ahnung hat...
Noch viel schlimmer, die sog. Neokonservativen haben jeden der strengere
Regeln für das ausufernde Spekulationsgeschäft forderte als Gegner des
freien Marktes, als Sozialisten oder als Kommunisten diffarmiert. Mit
der Finanzmarktkrise erleben wir jetzt auch das Ende des Hypes des
globalen Neokonservatismus und an dieser Stelle sollte man sich mal an
all diejenigen Erinnern, die noch vor kurzem am liebsten die gesamte
Rentenversicherung (bzw. was noch von ihr übrig ist) auf dem
internationalen Kapitalmarkt verfrachtet hätten. Mir fallen da spontan
Namen wie Raffelhüschen und Meinhard Miegel ein. Ist erstaunlich Still
rund um diese Herren seit der Krise am Finanzmarkt geworden ..
Der Blick hierauf hat viel mit dem Thema zu tun:
http://www.yigg.de/deutschland/rentenangst-der-kampf-um-die-altersversorgung/comments
Rentenangst dürften auch jetzt etliche haben, die aufgrund der Pleiten
keinen Cent ihrer Rücklagen sehen.
Man beachte nebenbei was was den Videos geworden ist (mal wieder ein
schönes Beispiel dafür, wem das Urheberrecht nutzt)
>Ist erstaunlich Still rund um diese Herren seit der Krise>am Finanzmarkt geworden ..
die tun gerade so als wenn sie denken würden ... die warten sicherlich
mal auf eine ruhige woche in der nur 2-3 kleinere banken umkippen um
dann zu sagen : "ende der krise, wir hatten recht"
>Aber wer damals sowas schrieb, der war nur ein weltfremder Spinner, der>keine Ahnung hat...
selbst wenn man heute sowas schreibt wird man als spinner abgetan, wenn
auch nicht mehr weltfremd, da es sich ja zumindest in amerika so
abspielt.
das das ganze trotzdem schon über den großen teich geschwappt kommt
wollen viele einfach nicht wahrhaben. der globalisierung sei dank, und
den lokalpatrioten ihre dümmlichkeit gegeben (die meinen ja es betrifft
nur amerika, wir haben damit nix zu tun ....) hach was kann eine
rosarote brille schön sein. ich muß mir mal eben einen eimer suchen ...
mir ist schlecht
Johann L. wrote:
> Die Wirtschaft in Europa wächst aber nur um 2%, die> Weltwirtschaft auch nicht viel schneller.
Wenn seriös gerechnet würde, käme heraus, daß kein exponentielles,
sondern nur lineares Wachstum vorliegt. Das zeigt sich in den
offiziellen Daten daran, daß bei florierenden Volkswirtschaften über die
Jahrzehnte die "Wachstumsrate" immer niedriger wird. Paradebeispiel sind
die Westzonen und nachfolgend die Bundesrepublik: Anfang der 50er Jahre
war die Wachstumsrate zweistellig.
TheMason wrote:
> das das ganze trotzdem schon über den großen teich geschwappt kommt> wollen viele einfach nicht wahrhaben. der globalisierung sei dank, und> den lokalpatrioten ihre dümmlichkeit gegeben (die meinen ja es betrifft> nur amerika, wir haben damit nix zu tun ....) hach was kann eine> rosarote brille schön sein. ich muß mir mal eben einen eimer suchen ...> mir ist schlecht
Argentinien war ein ganz drastisches Beispiel. Es ist schon erstaunlich,
mit welch eiserner Disziplin das ignoriert wurde...
>Argentinien war ein ganz drastisches Beispiel. Es ist schon erstaunlich,>mit welch eiserner Disziplin das ignoriert wurde...
schon, aber wenn man sich mal überlegt das 1929 genau so eine situation
herrschte wie heute und es selbst vor 1929 schon derartige
zusammenbrüche gegeben hat bei denen den aktienmärkte durch zügelllose
spekulation heißliefen und zusammenklappten kann man nur von ignoranz
sprechen. systembedingter ignoranz eben. gut, 1929 war insofern was
anderes als die voherigen zusammenbrüche, da erst in den 1920'ern
aktienkauf per kredit so richtig in fahrt kam, aber wenn man sich
überlegt das aktienkauf auf kredit heute nur ein mittel der wahl ist um
an "schnelles" geld zu kommen kann man sich ja leicht vorstellen welche
abstrusen mittel die "finanzindustrie" einzusetzen bereit ist. ist so
gesehen kein wunder das das system nun im zusammenbruch ist und wir noch
nichtmal 1% des crashs gesehen haben. es wird gepumpt beschönigt und
beschwichtigt das sich die balken biegen, da wundert es mich kaum das
argentinien schon mal schnell übergangen wird. das der große
bevorstehende knall (der dann richtig laut und schmerzhaft sein wird)
nicht wahrgenommen werden will (scheuklappen sei dank) zeigt eigentlich
nur das viele leute die systemischen risiken, die heute um ein
vielfaches höher sind als damals, nicht sehen wollen und eben am
liebsten ignorieren.
TheMason wrote:
>>Argentinien war ein ganz drastisches Beispiel. Es ist schon erstaunlich,>>mit welch eiserner Disziplin das ignoriert wurde...>> schon, aber wenn man sich mal überlegt das 1929 genau so eine situation> herrschte wie heute und es selbst vor 1929 schon derartige> zusammenbrüche gegeben hat bei denen den aktienmärkte durch zügelllose> spekulation heißliefen und zusammenklappten kann man nur von ignoranz> sprechen.
Da muß man wohl unterscheiden zwischen Opfern - die haben meist ein
kürzeres Gedächtnis - und den Profiteuren. Letztere wissen, daß sich
ihre Vorgänger an der Krise von 1929 ff. dumm und dämlich verdient haben
und eifern dem natürlich sofort nach, wenn sich die Gelegenheit bietet.
> systembedingter ignoranz eben.
Nein, Ignoranz war das nicht. Das war solide Bildung... nur leider nicht
Volksbildung.
Meine Bemerkung bezog sich auf das Geschwätz von Clement & Co., die zu
der Zeit, als gerade die Leute in Argentinien um ihre Rentenansprüche
betrogen wurden, hier vehement die Umstellung der Altersversorgung von
Umlage auf Kapitalstock predigten.
Kapitalstock hat gegenüber Umlage den großen Vorteil, daß man ihn
veruntreuen kann - just das geschah gleichzeitig in Argentinien...
ok ... was das rentensystem angeht. ich habs etwas allgemeiner gesehen.
und ich denke das lässt sich schon auf breiter front verallgemeinern.
neokonservative hätten ja am liebsten den kompletten markt ungeregelt.
und das ist denke ich mit die wurzel allen übels. no limits, no laws.
nicht nur für rentenansprüche. sondern für alle die an einem
wirtschaftsystem als "abhängige" da stehen (eben die opfer). die lassen
sich eben am besten ausbeuten. es ist nur echt ein jammer das so einige
dem sogar noch nickend beipflichten : böse gesetzgebung und so... ich
denke das solche leute einfach nicht mehr in der lage sind ihre
scheuklappen abzulegen und das ganze bild sehen zu wollen. mit all
seinen konsequenzen.
im übrigen fand ich den satz :
>Da muß man wohl unterscheiden zwischen Opfern - die haben meist ein>kürzeres Gedächtnis - und den Profiteuren.
und
>Das war solide Bildung... nur leider nicht Volksbildung.
sehr treffend. es hängt aber auch damit zusammen das sich die opfer
meist von den medien einlullen lassen und einfach weniger bereit sind
über den medien-horizont hinaus in die geschichtsbücher zu blicken.
was meint ihr wenn in den medien das thema 1929 mal so richtig breit
getreten wird, was dann für ein aufschrei zu hören wäre ?
anstatt sich mal hinzusetzen und im internet nach sowas zu stöbern lässt
man sich lieber mit fußball und co und sonstigem dreck tranquilisieren.
trauriges phänomen, aber es wird sehr schmerzhaft enden denke ich. am
ende wusste niemand von irgendwas. wir waren alle so mit anderen
(blödsinnigeren) dingen beschäftigt als mit unserer zukunft.
um nochmal was zu den renten zu sagen : mir ist schon vor etlichen
jahren klargeworden das ich keine rente bekommen werde. weder staatlich
noch privatfinanziert. ich hab noch ca 35 jahre vor mir (bei derzeitigem
stand bis 67). und ich glaube kaum das das system noch so lange hält.
und selbst wenn das system nach einem zusammenklappen wieder neu
aufgebaut wird, wären meine "rentenansprüche" eh für die tonne, von
daher lohnt es sich meiner meinung nach nicht, den leuten das geld in
den rachen zu werfen.
so groß ist mein vertrauen in das system einfach nicht mehr ...
@ TheMason
...dem kann ich nichts hinzufügen, und auch nict widersprechen.
sehe das genau so und handle danach. Ich lebe im hier und jetzt, das ist
zwar nicht sehr vorrausschauend. Aber was unsere Forderen uns versuchten
bei zu bringen, die Zukunft planen zu wollen hat sich für mich sowohl
privat als auch allgemein als Blase "gefüllt mitbesonderer Leere"
erwiesen und wurde mir so zur Lehre.
Nicht das ich jetzt weder vor noch zurückschaue, doch ist mir nun
bewuster, das ich meine Leben im Jetzt nicht mehr unter das Diktat einer
vermeintlichen Zukunft, geschweige denn das der Vergangenheit stellen
darf. Und mich schon gar nicht von den manipulativen Empfehlung aus der
Politik (respektive Finanzwirtschaft) abhängig machen sollte.
TheMason wrote:
> um nochmal was zu den renten zu sagen: mir ist schon vor etlichen> jahren klargeworden das ich keine rente bekommen werde. weder staatlich> noch privatfinanziert. ich hab noch ca 35 jahre vor mir (bei derzeitigem> stand bis 67). und ich glaube kaum das das system noch so lange hält.
Die Überlegung hab ich auch schon lange. Das, was man in ne
Riester"rente" o.ä. pumpt, wird ja irgendwie angelegt; zwar "nur" 20%
als Aktien, aber der Rest wird nicht unterm Kopfkissen liegen. Wenn dann
Millionen von Leuten ihre Rente brauchen und die Aktien etc. dann
massenweise in Geld umgewandelt werden sollen, was wird dann mit deren
Wert passieren?
Richtig. Es wird leise #plop# machen.
Davon ab fällt es mit immer schwerer an einem System zu vertrauen, an
das ich nicht wirklich glaube.
@johann
schade ist nur das man nicht freiwillig aus dem staatlichen rentensystem
aussteigen kann. die vielen euros die man in ein totes system steckt
hätte ich lieber bei reichelt, in einem urlaub oder sonstwo gelassen als
sie dem staat in den rachen zu werfen. sicherlich ist das egoistisch der
jetzt älteren generation gegenüber, aber wer garantiert mir das das geld
auch bei den älteren ankommt, wo diese doch immer mehr selbst übernehmen
müssen und noch nichtmal einen inflationsausgleich bekommen. wer ist
somit der größere egoist ? ich oder der staat der das geld eh zum
stopfen anderer löcher verwendet und den rentnern wohlwollend erklärt :
"pech gehabt". mit bürokratie lässt sich so einiges verschleiern und ich
möchte nicht wissen was von dem geld das ich bezahle wirklich ankommt,
bzw für welch "schönen" dinge es stattdessen verwendet wird ...
wie gesagt das vertrauen in das system hab ich schon vor längerer zeit
verloren (jetzt bin ich mal gespannt ob irgendsoein zardoz mit dem satz
: "warum lebst du dann noch in diesem system und nicht in deiner höhle"
wie ein pilz aus dem boden geschossen kommt :-)), aber es ist zumindest
ein system in dem man noch einigermassen zurechtkommt, wenn auch nicht
mehr lange.
wenn die krise voll ausbricht (ich bin immer noch der meinung das wir
von der eigentlichen krise noch gar nichts gesehen haben) dann wirds
wirklich ekelig.
da bleibt einem bald nur noch das geld abzuheben und den nächsten
aldi/lidl/plus/edeka/sonstwas leerzukaufen damit man wenigstens genug zu
beissen/trinken hat, wenn nichts mehr geht, und darauf wird es wohl
leider hinauslaufen.
wenn die finanzkrise unsere banken voll erwischt, was meint ihr wie
lange es dauert bis man kein geld mehr vom automaten abheben kann, bis
der arbeitgeber kein geld mehr überweisen kann, bis die ersten
unternehmen pleite/handlungsunfähig sind, bis die tankstellen kein
benzin mehr haben, bis die logistik zusammenbricht, bis die kraftwerke
keinen strom mehr liefern (sind das nicht auch nur
wirtschaftsunternehmen), bis der letzte aldi/warenlager
leergekauft/geplündert worden ist, bis die ersten leute richtigen hunger
(nach 1950 haben die meisten das nicht mehr erlebt) verspüren, bis die
wasserwerke dichtmachen und man nichts mehr zu trinken hat, bis es zum
zusammenbruch der öffentlichen ordnung kommt (ich glaube polizisten sind
auch nur menschen die u.u auch hunger verspüren können und sich dann der
staatstreue entsagen) ?
ich bleibe dabei : leute das ist kein pappenstiel was da auf uns zu
kommt, und es kann/darf auch nicht kleingeredet werden, weder von einem
normalbürger noch von einem banker noch von einem politiker. man macht
sich nur mitschuldig daran. ändern kann man nichts mehr daran (es wäre
so als wenn man bei 200km/h 10m vor einer mauer noch meint mal langsam
die bremse treten zu können) aber man kann sich vorbereiten solange es
geht, um nicht nachher hunger und durst haben zu müssen. denkt daran,
wir sind zu 100% vom wirtschaftssystem abhängig und das ist in keiner
anderen zeit wie der heutigen so akut und allumfassend gewesen. und ich
denke es wird zu späteren zeiten auch nicht mehr diese abhängigkeit
geben, falls doch dann haben wir wieder einmal nichts gelernt. dann
bringt uns auch kein rentensystem etwas !
>>Zitat spiegel:>>Der dem rechten SPD-Flügel angehörende Politiker hat angesichts der>>Finanzkrise sogar seine Weltanschauung relativiert. Im SPIEGEL-Gespräch>>räumte er ein, "dass gewisse Teile der marxistischen Theorie doch nicht>>so verkehrt sind". Steinbrück: "Ein maßloser Kapitalismus, wie wir ihn>>hier erlebt haben mit all seiner Gier, frisst sich am Ende selbst auf."
no comment
Vielleicht wurde Z. schon gefressen?
Oder er sitzt jetz ganz still in der Ecke wie ein Kaninchen vor der
Schlange?
Oder er ist zu nervös, noch zu posten, sondern braucht alle halbe
Stunden nen Joint um nicht aus dem Fenster eines Hochhauses zu springen.
Ja das gabs 1929 auch schon mal.
Z ?
Un dann rettet king' Kavallerie,
king' Zorro kömmert sich dodrömm.
Dä piss höchstens e »Z« en der Schnie
un fällt lallend vüür Lässigkeit öm;
»Na un? - Kristallnaach!«
( W. Niedecken )
> schade ist nur das man nicht freiwillig aus dem staatlichen rentensystem> aussteigen kann. die vielen euros die man in ein totes system steckt
Selbständig werden, dann geht das. Aber du hast schon recht, es ist ein
Zwangssystem, zumal das Geld überhaupt nicht ausreicht. Die Agenda 2010
war da der Schritt in die richtige Richtung. Die Stimmen dagegen kommen
vor allem von denjenigen, die bis dahin Nutznießer des Systems waren,
selber aber wenig dazu beigetragen haben. Der Schritt geht in Richtung
Selbstvorsorge, wobei ich aber wette, dass das alte Rentensystem
beibehalten wird, es also zu einer zusätzlichen Belastung kommt.
> sie dem staat in den rachen zu werfen. sicherlich ist das egoistisch der> jetzt älteren generation gegenüber, aber wer garantiert mir das das geld> auch bei den älteren ankommt, wo diese doch immer mehr selbst übernehmen> müssen und noch nichtmal einen inflationsausgleich bekommen. wer ist
Nein, das ist nicht egoistisch. Es ist ein notwendiger Schritt. Das
Rentensystem ist bereits am kollabieren. Es kann beim besten Willen
nicht mehr verteilt werden, als vorhanden ist. Schaut man sich die
Ökosteuer seit Einführung an, kann gesehen werden, woher die Rentner
ihre paar Rentensteigerungen her haben.
> wie gesagt das vertrauen in das system hab ich schon vor längerer zeit> verloren (jetzt bin ich mal gespannt ob irgendsoein zardoz mit dem satz> : "warum lebst du dann noch in diesem system und nicht in deiner höhle"> wie ein pilz aus dem boden geschossen kommt :-)), aber es ist zumindest> ein system in dem man noch einigermassen zurechtkommt, wenn auch nicht> mehr lange.
Man hört leider sehr oft, ass das Vertrauen in das System verloren wurde
aber spätestens bei einem persönlichen Nachteil, wird wieder danach
gerufen. Früher war es üblich, dass man sich um sich selbst und die
Familie gekümmert hat. Heute werden die Alten ins Altenheim abgeschoben
und auf die staatliche Rente verwiesen. Mind. 18 Jahre lang haben die
Eltern die Kinder ernährt, um im Alter den Tritt in den Arsch zu
bekommen.
Leider strebt das ganze System nach sozialistischem Vorbild weg von der
Familie. Die Gemeinschaft ist wichtiger, als die persönliche Familie.
Die Mikrogemeinschaften und Mikrodiktaturen werden immer mehr aufgelöst.
> wenn die krise voll ausbricht (ich bin immer noch der meinung das wir> von der eigentlichen krise noch gar nichts gesehen haben) dann wirds> wirklich ekelig.
Bisher wird alles nur herbeigeredet.
> da bleibt einem bald nur noch das geld abzuheben und den nächsten> aldi/lidl/plus/edeka/sonstwas leerzukaufen damit man wenigstens genug zu> beissen/trinken hat, wenn nichts mehr geht, und darauf wird es wohl> leider hinauslaufen.
Nein, Hamsterkäufe sind in unserer Gesellschaft nicht mehr notwendig.
Der EUR ist sehr stark. Vielleicht löst der EUR den Dollar als
Weltwährung ab.
> wenn die finanzkrise unsere banken voll erwischt, was meint ihr wie> lange es dauert bis man kein geld mehr vom automaten abheben kann, bis> der arbeitgeber kein geld mehr überweisen kann, bis die ersten> unternehmen pleite/handlungsunfähig sind, bis die tankstellen kein> benzin mehr haben, bis die logistik zusammenbricht, bis die kraftwerke> keinen strom mehr liefern (sind das nicht auch nur
Keine Ahnung, wie du zu solchen absurden Ideen kommst.
> ich bleibe dabei : leute das ist kein pappenstiel was da auf uns zu> kommt, und es kann/darf auch nicht kleingeredet werden, weder von einem> normalbürger noch von einem banker noch von einem politiker. man macht
Es sollte auch nicht übertrieben und Panik geschürt werden, denn das
ruft Weltuntergangsprpheten ("das habe ich schon immer vorhergesagt")
und Abzocker auf den Plan.
> geht, um nicht nachher hunger und durst haben zu müssen. denkt daran,> wir sind zu 100% vom wirtschaftssystem abhängig und das ist in keiner> anderen zeit wie der heutigen so akut und allumfassend gewesen. und ich> denke es wird zu späteren zeiten auch nicht mehr diese abhängigkeit> geben, falls doch dann haben wir wieder einmal nichts gelernt. dann> bringt uns auch kein rentensystem etwas !
Die Abhängigkeit wird es immer geben und geben müssen. Niemand ist in
der Lage, alle Güter selber anzubauen und herzustellen. Auch diese Krise
wird ausgesessen werden. Viele sind der Meinung, die USA werden als
Finanzzentrum an Bedeutung verlieren. Das ist dann die Chance für
Europa. Auch die Amerikaner werden aus dieser Krise lernen und sich
vielleicht dem europäischen Modell annehmen. Die größten Fehler waren
wohl die Vergabe von Krediten an Menschen zweifelhafter Bonität und
variable Verzinsung der Kredite. Gewöhnlich für USA, unmöglich bzw.
ungewöhnlich für Europa.
Uhu Uhuhu wrote:
> Schrieb ich nicht kürzlich von unseren Maulhelden ?>> US-RETTUNGSPAKET> Steinbrück fürchtet Wettbewerbsnachteile für deutsche Banken>> http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,580853,00.html
Komischerweise trifft es immer die deutschen, niemals die anderen
Staaten. Hier wird wiedermal kräftig Panik geschürt. Und das Steinbrück
immer noch in die KfW-Kerbe haut, spricht für seine Unkenntnis. Koch ist
da wesentlich gelassener, auch wenn er auch nur Allgemeinplätze
verkündet.
Seine besten Worte stehen ganz unten: "Die CDU taugt nicht als eine
Partei des Angstmachens...", denn welche Parteien außer den linken
ziehen einen Nutzen aus einer wirtschaftlichen Krise? Es bleibt einfach:
In wirtschaftlich schweren Zeiten wählt das Volk links, in
wirtschaftlich starken Zeiten konservativ. Das ist im Egoismus
begründet.
gast_ _gast wrote:
> Komischerweise trifft es immer die deutschen, niemals die anderen> Staaten.
Wessen Kopf soll sich denn ein deutscher Minister im Dienst zerbrechen?
Uhu Uhuhu wrote:
> gast_ _gast wrote:>> Komischerweise trifft es immer die deutschen, niemals die anderen>> Staaten.>> Wessen Kopf soll sich denn ein deutscher Minister im Dienst zerbrechen?
Eher sollte man sich fragen, ob diese Panikmache sinnvoll ist und wer am
meisten davon profitiert.
Bei weitem interessanter sind die propagandistischen Mittel, um
unterschwellig Angst zu schüren: "Die Spareinlagen sind nicht weg".
Diese Aussage suggeriert, dass trotzdem eine Möglichkeit besteht, dass
die Spareinlagen verschwinden. Und schon rennen einige in panischer
Angst umher und suchen nach Möglichkeiten, ihr Geld in Sicherheit zu
bringen.
Man sollte von dem berichten, was passiert oder passieren kann und nicht
von dem, was nicht passiert oder nicht passieren kann.
Diese psychologischen Tricks findet man überall in der Presse.
"Fliegen ist nicht gefährlich"
"Deutschland ist nicht das Ziel des Terrorismus"
Was sagen die Psychologen dazu:
"Es provoziert uns, genau das zu denken, was wir eigentlich nicht
sollen."
"Unser Gehirn wird durch "nicht-Sätze" ausgetrickst, weil es die
falschen Bilder aufbaut."
Man beachte den Unterschied:
"Ich darf das Buch nicht vergessen."
"Ich muss mich an das Buch erinnern."
gast_ _gast wrote:
> Bei weitem interessanter sind die propagandistischen Mittel, um> unterschwellig Angst zu schüren: "Die Spareinlagen sind nicht weg".> Diese Aussage suggeriert, dass trotzdem eine Möglichkeit besteht, dass> die Spareinlagen verschwinden.
Frei nach dem Motto: "Wenn eine Frau nein sagt, meint sie eigentlich
/ja/". Daß das auch für Finanzminister gilt, war mir neu. Danke für die
Aufklärung.
> Was sagen die Psychologen dazu:>> "Es provoziert uns, genau das zu denken, was wir eigentlich nicht> sollen."
Und wer sagt, was wir denken sollen ?
> "Unser Gehirn wird durch "nicht-Sätze" ausgetrickst, weil es die> falschen Bilder aufbaut."
Seelig, die da gestig arm sind, denn das Himmelreich ist ihrer...
> Und wer sagt, was wir denken sollen ?
Das Unterbewusstsein. Lies dir diesen Thread durch. Er riecht nicht nur,
er stinkt förmlich vor Angst auf eine Krise.
gast_ _gast wrote:
>> Und wer sagt, was wir denken sollen ?>> Das Unterbewusstsein. Lies dir diesen Thread durch. Er riecht nicht nur,> er stinkt förmlich vor Angst auf eine Krise.
Selten so gelacht... Dafür, daß du absolut keine Ahnung von dem hast,
was du da verzapfst, wars wirklich ein guter Witz.
> Selten so gelacht... Dafür, daß du absolut keine Ahnung von dem hast,> was du da verzapfst, wars wirklich ein guter Witz.
Dann hast du vermutlich eine Leseschwäche. Dann wundert mich eigentlich
auch nicht, dass du hier ständig rumpöbelst. Im allgemeinen reagieren
Menschen aggressiv, wenn sie etwas nicht verstehen oder geistig
auffassen können.
gast_ _gast wrote:
>> Selten so gelacht... Dafür, daß du absolut keine Ahnung von dem hast,>> was du da verzapfst, wars wirklich ein guter Witz.>> Dann hast du vermutlich eine Leseschwäche. Dann wundert mich eigentlich> auch nicht, dass du hier ständig rumpöbelst. Im allgemeinen reagieren> Menschen aggressiv, wenn sie etwas nicht verstehen oder geistig> auffassen können.
Seit wann ist Lachen Aggression?
@gast_gast
>> wenn die finanzkrise unsere banken voll erwischt, was meint ihr wie>> lange es dauert bis man kein geld mehr vom automaten abheben kann, bis>> der arbeitgeber kein geld mehr überweisen kann, bis die ersten>> unternehmen pleite/handlungsunfähig sind, bis die tankstellen kein>> benzin mehr haben, bis die logistik zusammenbricht, bis die kraftwerke>> keinen strom mehr liefern (sind das nicht auch nur>Keine Ahnung, wie du zu solchen absurden Ideen kommst.
Keine Ahnung wie ich zu dem Schluß komme das wir heute zu 100% abhängig
von der Wirtschaft sind, und keine Ahnung warum eine solche Verzahnung
sich wie oben geschildert auswirken könnte. Ebenfalls keine Ahnung warum
ich es erklären muß. Auch keine Ahnung warum es so absurd sein sollte.
Aber ist ja alles nur Panikmache und Pessimismus ...
Wir werden ja schon noch sehen ob dem wirklich so ist ...
Sollte der Immobilienfinanzierer wirklich zusammenbrechen, hätte dies kaum
4
absehbare Folgen für das deutsche Finanzsystem: Mit einer Bilanzsumme von
5
fast 400 Milliarden Euro ist das Haus einer der größten Finanzierer von
6
gewerblichen Immobilien in Deutschland und gehört zu den wichtigsten
7
Immobilienfinanzierungsinstituten in Europa.
8
9
In die Schlagzeilen war der Konzern erstmals Mitte Januar geraten. Damals
10
musste Konzernchef Funke einräumen, dass sein Institut wegen eines faulen
11
US-Wertpapierportfolios 390Millionen Euro abschreiben müssen.
12
13
Die Aktie des Konzerns brach daraufhin um 37 Prozent ein und erholte sich
14
seitdem nie wieder. Was damals für Misstrauen bei den Hypo-Real-Estate-
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Anlegern sorgte: Funke hatte erst kurz zuvor Sorgen der Anleger zu
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zerstreuen versucht, indem er erklärte, sein Institut habe kaum
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Belastungen aus der Finanzkrise zu tragen und gehe gestärkt aus den
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Marktturbulenzen hervor.
Nun denn damit will ich nicht Angst machen, und es macht mir auch nicht
Angst. Aber es gibt genügend Menschen denen das Angst macht und zurecht.
Wer hier noch beschönigt will entweder die eigenen Schäfchen ins
Trockene bringen oder ist einfach naiv.
So die Welle hat DAX &Co. erreicht.
Hypo Real Estate im freien Fall -65% fallend, momentan bei 4€.
Aber auch die anderen Banken werden in Sippenhaft genommen.
NTV (nicht gerade börsenfeindlich zu nennen) zitiert einen nicht
genannten Händler.
"Das Problem sei, daß man den Banken nicht mehr trauen kann."
Nicht, dass ich das je zu tun geneigt war. Mein Geld halte ich
persönlich lieber im Umlauf als es einer Bank zu überlassen, auch wenn
ich mehr als je zuvor,bzw. mir jemals lieb gewesen, auf deren
Dienstleistungen angewiesen bin.
Aber vielleicht bekommt man ja sein Geld bald wieder bar und alle 14
Tage. Ich hätte nichts dagegen, nicht länger darauf angewiesen zu sein.
Das lustige Schiffeversenken geht weiter. Diesmal dürfen wir wieder im
Rettungsboot mitfahren - als Galerensklaven:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,581129,00.html
Wetten, daß uns hinterher wieder irgend so eine Schnapsnase erzählt, wir
hätten über unsere Verhältnisse gelebt?
> Wetten, daß uns hinterher wieder irgend so eine Schnapsnase erzählt, wir> hätten über unsere Verhältnisse gelebt?
Es reicht auch schon folgendes Statement, das ein Sprecher der Hypo Rael
Estate abgegeben hat:
Zitat
"Wir sind eine Bank, die keine Kundeneinlagen hat. Wir mussten uns
deshalb kurzfristig über andere Kreditinstitute refinanzieren"
Zitat Ende
Mit anderen Worten, da wir nicht über Geld von Sparern verfügen, mit dem
wir jetzt unser Finanzloch hätten stopfen können, mussten wir halt
andere Banken anpumpen, sonst wären wir pleite gegangen. Die anderen
Banken hatten aber auch Muffensausen, die vielen Millarden einfach so
rauszurücken und wollten deshalb sicher sein, dass der deutsche Staat
die Zeche bezahlt, falls was schief geht. Gut, dass gerade in Bayern
eine wichtige Wahl stattfand, da hat die Öffentlichkeit den Deal kaum
mitbekommen, den wir noch gestern in der Nacht auf die Schnelle
ausgekungelt hatten.