LCD-Beleuchtung Problem beim Grundig Xephia 32

Gast #3068600
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Hallo Leute!
Ich kämpfe seit einigen Tagen mit der Hintergrundbeleuchtung des
Grundig Xephia 32 LXW 82-5500 TOP.
Das Display ist von Samsung, LTA 320 W2-L03A und die Beleuchtungseinheit
hat die Bezeichnung LTA 320 W2-L01(A). Das Inverterboard der Beleuchtung 
ist von TAIYO YUDEN, Korea und hat die Bezeichnung KLS-320VE-J Rev. 01 
94V-0.
Das Mainboard hat die Bezeichnung L6-B Y51.190R-8, PCB Rev. RSM-3 94V-0, 
von Beko Elektronik.
Nun zum Problem:
Die Hintergrundbeleuchtung ist nach dem ersten Einschalten (Netz initial 
an) für ca. 1-2 Sekunden an und dann bleibt sie aus. Das Bild ist 
vorhanden (Taschenlampentest). D.h., der TV funktioniert in diesem 
Sinne.
Bei jedem nachgelagertem Aus- und Einschalten per Fernbedienung bleibt 
der Bildschirm völlig dunkel. Eine Änderung der Helligkeits- und 
Kontrasteinstellung per Fernbedienung hat keine Auswirkungen.

Habe bereits alle Elkos im Netzteil gewechselt, d.h. C512, C513, C14, 
C15, C20 und C519. Hat leider nichts gebracht. Die Spannungen 24V und 
12V am Netzteil sind stabil. Nach einem Hinweis im Internet habe ich 
auch die Elkos C485, C480 und C475 auf dem Mainboard gewechselt. Auch 
diese Aktion blieb ohne positivies Ergebnis.
Die Invertertrafos habe ich alle durchgemessen, keiner hat einen Schluss 
oder ist hochohmig. Alle SMD-Sicherungen sind OK.

Leider habe ich auch keine vernünftigen Unterlagen im Internet zu dem 
Gerät gefunden.

Meine Frage an die Forumsgemeinde:

Hat jemand evt. schon diesen Fehler bei diesem Gerät gehabt und eine 
Lösung gefunden? Oder kann mir jemand bitte einen Tipp geben, wo ich 
noch suchen kann? Evt. Schaltplan?

Vielen Dank im voraus!

Grüße
Peter
#3069579
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Ja,

SU ist eine Chasisbezeichnung. Trifft hier aber nicht zu.
Schau Dir mal den Inverter an. Der sollte mit 8 oder 16 Übertragern 
bestückt sein. Hier speziell auch noch mal die Elkos.
Der Inverter-Stecker sollte mit einigen Plus 24Volt, einigen GND, und 
weiteren Steuerungsanschlüssen versehen sein. U.a. mit ON/OFF oder 
Power.
An dieser Stelle mal nachmessen, ggfs den Kontakt lösen und den Eingang 
auf ein Dauer-Ein legen.

Steigt der Inverter weiterhin aus, ist er logischerweise kaputt.
Die Schutzschaltungen dieser Inverter sind recht empfindlich, um die 
Röhren maximal zu schonen.

Also Inverter tauschen,(gibts auf der Insel) oder auf Bauteilebene mit 
vergleichenden Messungen weitermachen. I.d.R sind da Standard 
Komparatoren drauf und FET- Schalter.

Ggfs. die Masseanschlüsse über die Schrauben richtung Masseblech 
überprüfen.

Gruss, Frank

EDIT:

1-2 Bilder vom Inverter?
#3069642
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Alle FETs auf dem Inverter messen, prüfen obs da kalte Lötstellen gibt 
(passiert sehr gerne bei den FETs, den Trafos und evtl. vorhandenen 
Tank-Kondensatoren wenn der Inverter als Royer Converter ausgeführt 
ist).

Wenn bis dahin alles okay ist, das Einschaltsignal für den Inverter 
manuell bedienbar machen und mit dem Oszi die Signalform an der 
Primärseite der Invertertrafos messen. Wenn da irgendwo kein gutes 
Rechteck anliegt ist was faul. Nicht zu schnell vorgehen, zwischen den 
einzelnen Einschaltversuchen ein wenig Zeit vergehen lassen, sonst wird 
evtl. was heiß.

Wenn da auch alles okay ist kann der Fehler in der Röhrenüberwachung 
bzw. einer stark gealterten Röhre liegen. Auch gar nicht so selten sind 
beschädigte Trafos (Isolation durchgeschlagen).

Auf keinen Fall den Inverter ohne angeschlossene Röhren betreiben! Das 
nehmen die Trafos schnell krumm weil dann sehr hohe Leerlaufspannungen 
entstehen.

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