Funksteckdosensender selbst bauen (433,92 MHz)

Gast #171173
Hätte da jemand eine Idee? Habe das Problem, dass ich viele Lampen habe,
aber nur eine Fernbedienung. Wenn ich nun eine zweite kaufe, hätte die
einen anderen Code und würde nicht meine Lampen steuern.

Optimalerweise würde ich gerne auch den Code der vorhandenen FB
auslesen können,
1. Um alle FBs dann einheitlich zu haben,
2. Um mitschneiden zu können, wie das Kommando "Dimmen" lautet.

Jemand ne Idee oder Links?
Danke
Gast
In den ganz billigen Fernbedienungen steckt immer derselbe Chip drin
(HT12 oder so). Auf einer Seite des Chips wird mit einfach Lötbrücken
die Adresse gewählt. Einfach eine 2. kaufen, öffnen und die Lötbrücken
bei beiden gleich machen - fertig.
Ansonsten gäbe es den HT12 auch u.a. bei ELV z.B. aber bei den billigen
Baumarktfunksteckdosen lohnt basteln einfach nicht.
jörn
Gast
Also ich find da nur so einen schwarzen Kleks. Da steht aber gar nix
drauf, auch nicht HT12 (im Sender). Außerdem gibt es einen Knopf,
welcher nur per Nadel drückbar ist, "Neuen Code festlegen".
Ich schließe daraus:
1. Jeder Sender hat eine eigene ID ("CODE", änderbar)
2. Jede Funknachricht besitzt noch eine Kanalnummer (1-32?)
3. Jede Funknachricht besitzt auch noch einen Übertragungswert
   für Ein/Aus, Dimmen, Master ein/aus (das vielleicht bzw.
   wahrscheinlich über Kanal_ID 0)

Nachricht:   %SENDER_CODE%%CHANNEL_NR%%VALUE%

Vielleicht weiß ja jemand etwas genaueres über
- Nachrichtenformat (Siehe oben)
- Codierung des Binärsignals (Manchester, ...)
- Modulation (vermutlich AM mit cos^2)
- Impulsform (Wurzel-Nyquist, Nyquist-RollOff, Rechteck, Gauss, ...)
- Exakte Sendefrequenz (433,92xxxxxMHZ) und zul. Bandbreite
Es lebe die Nachrichtentechnik...

ich habe leider keine Apparate, um einen kompletten
Sendeimpuls aufzuzeichnen und auszuwerten, habe noch
nicht mal ein Speicheroszi für das Binärsignal nach
dem Demodulator und Schätzer (was gäb ich für Kath-
rein-Geräte, leider viel zu teuer für arme Studenten g)

Nun ja, danke Dir bis dann g
Christoph
Gast
Du stocherst da total im Dunklen herum, Vermutungen bringen nichst. Wenn
Du kein Oszi hast, wäre die einzige Möglichkeit, einen kleinen
Logig-Analyzer mit einem µC aufzubauen und damit die Signale
abzuhorchen.

Gruß
Gast
Das Fernsehen hat der Menschheit deutliche Schaden gebracht:

da glaubt so mancher er koenne genau das machen was andere im
Bildschirm vorgefuehrt hatten.
Da glaubten doch die jungen Amis dass man mit einem BMX Fahrraedchen
fliegen kann...eine Rampe genuegt....leider direkt auf die Nase.

Das ist auch im Elektronikbereich so...








ob die wohl noch aufwachen ?
Gast
So, habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, und vor der
HF Endstufe gesampelt. Das kam dabei raus. Von Hand
differentiell Manchester Decodiert wären das:
00010010010010010010010010010010010010010100010100100010100010
(63 Zeichen) (Einsprüche? gg)

Habe die anderen Tasten auch noch gescannt, bei Interesse
lade ich noch 10 gezippt hoch, dann kann man schön sehen,
was Präambel ist und was SteckdosenSenderCode.

Jetzt bleibt nur noch eine Frage:
Kennt jemand einen einfachen Schaltplan (nein ich will keine
Conrad oder sonstigen fertigen Module), mit dem ich einen popel
433,92MHz Sender bauen kann? 5m Reichweite langen völlig aus.

Will das so bauen, dass jeder Sender auch Empfänger ist und lernen
kann, und vor allem, dass er kapiert, wenn an einem anderen Schalter
das Licht eingeschaltet wurde, und dementsprechend dann auch den
"Aus" Befehl sendet oder eine Status LED hat.

Also sollte das Funkmodul billigst herzustellen sein. (RC
Schwingkreis mit Quarz?)

Dankeschön,
Christoph
Angehängte Dateien:
Gast
Zitat C.Söllner:

ich habe leider keine Apparate, um einen kompletten
Sendeimpuls aufzuzeichnen und auszuwerten, habe noch
nicht mal ein Speicheroszi für das Binärsignal nach
dem Demodulator und Schätzer (was gäb ich für Kath-
rein-Geräte, leider viel zu teuer für arme Studenten g)



Der nicht vorhandene HP 54602B liefert aber dennoch gute Bilder.

Wieder einer der sich mit sich selber unterhält ROFL

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