220V Detector

Gast #18270
Hallo zusammen,

vielleicht hat ja jemand eine IDEE. Ich möchte auf einfache Art (dazu 
noch Stromsparend) 220V Netzspannung erkennen. Einfach die zustände AN 
und AUS auf einem I/O Port eines AVR etc.
Die einzige mir bieher bekannte wäre mit einem kleinen Trafo.

Aber gibts bessere Methoden ?
Gast #18271
Das Zauberwort heisst Induktion. Mit einer entsprechend dimensionierten 
Spule in der Nähe des stromdurchflossene Leiters sollte das recht 
einfach zu machen sein.

Gruss Cabal
Gast #18272
Mhhh, ich wollte eigentlich schlicht messen ob Spannung anliegt.
Mit der Spule könnte ich doch nur messen, wenn auch ein Verbraucher 
dranhängt. Das ist aber nicht der Fall.
Gast #18276
Auch wenn Atmel es schreibt (Vielleicht kann man so mehr AVR's 
verkaufen) würde ich es nicht tun. Ich nehme einen Brückengleichrichter 
und einen Widerstand der den Strom durch's Led im Optokoppler begrenzt. 
Da Hast Du aber den 100Hz am Optokoppler liegen.
Gast #18278
Brückengleichricher =300V/800MA z.B.
Widerstand für 230V =100K
Widerstand für 12V (Test) 10K
Optokoppler 4N25
Ich denke der OK ist nicht so kritisch, da der Wackelsaft rechtlangsam 
ist.
Gast #18280
Vorsicht !!
Auf keinen Fall die Netzspannung ohne galvansiche Trennung an den 
Mikrokontroller anschliessen !!

Das ist allein aus Personenschutzgründen unverantwortlich. Auch wenn es 
mit passenden Bauteilen Funktionieren sollte !!

Nimm doch nen 230V Relais (oder Falls nicht zur Hand nen 24V AC Relais 
mit entsprechendem Vorwiderstand). Wenn du das Relais jetzt an 230V 
legst schalten die Kontakte um. Diese kannst du an dem Mikrokontroller 
anschliessen und auswerten. Am besten einen Pinkontakt an Masse und den 
anderen an den Eingang des Mikrokontrollers. Jetzt brauchst du nur noch 
die Internen Pull Up- Widerstände einschalten.

Bei 230 V hast du dann eine 0, und bei "keiner" Spannung eine 1 an dem 
Eingang anliegen.

Es gibt bei Conrad eine kleine Platine wo man eine Leuchtdiode direkt an 
230V anklemmen kann. Schmeiß die Leuchtdiode raus und Löte dir nen 
Optokoppler ein. Das wäre auch ok. Auf der Platine sind nur 1 
Kondensator, eine Freilaufdiode (für die Negativen Halbewellen der 230V 
Wechselspannung) ein Vorwiederstand und der Optokoppler oder LED.

Viel Spaß und Vorsicht !!
Sind immer hin 230V, ab 50V wird es schon gefährlich !!
Gast #18281
@Kurt
Es spricht nichts dagegen (manchmal auch konstruktionsbedingt 
erforderlich) einen Mikrocontroller galvanisch mit der Netzspannung zu 
verbinden, wenn alle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Allerdings gibt es natürlich eine preiswerte Lösung eine galvanischen 
Trennung mittels Optokoppler (siehe Anhang). Wird der Ausgang an einen 
INT Eingang angeschlossen, kann diese Schaltung auch als 
Null-Durchgangs-Detektor dienen.
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