Gast
#3585842
Hallo! Ich möchte einen Körper von 77kg mit einem Trägheitsmoment von ca. 10kgm^2 in 0.5s auf 0.84ω beschleunigen. Eigentlich kein Problem das benötigte Drehmoment auszurechnen, aber das hier im FAQ-Bereich der Fa. Nanotec macht mich etwas stutzig: "Das Problem hier ist die Beschleunigung. Da der SM nicht bei 0 anfängt, sondern mit einer Startdrehzahl (die oft recht hoch gewählt werden muss, um Resonanzen zu vermeiden), ist die wahre Beschleunigung deutlich höher als die hier berechnete. Da dies aber schwer zu berechnen/messen ist (man müsste das Encodersignal auswerten) geschieht die Motorauswahl bei bekanntem externen Trägheitsmoment mit folgender Faustformel. Es muss also ein Motor gewählt werden, dessen Rotor mindestens 1/20-tel des externen Trägheitsmoments besitzt, hier 28125 gcm^2 (Jred = Jex / i2). In diesem Fall muss ein Getriebe verwendet werden, welches das externe Trägheitsmoment quadratisch mit der Untersetzung reduziert: Ein Getriebe mit 10:1 ergibt somit einen Reduktionsfaktor von 100 auf hier 281 gcm^2" Ich dachte ein Getriebe erhöht das Drehmoment proportional zur untersetzung? Also ein Getriebe von 1:2 hat am ende die halbe Drehzahl aber das doppelte Drehmoment? Ist der Gedanke falsch? Gruss Schlank