Gast
#2235727
Hi Leute! Ich bin gerade dabei, mir das Abtasttheorem durchzulesen. http://de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Shannon-Abtasttheorem Bei der Überschrift "Tiefpass zur Verhinderung von Signalstörungen" macht mich der letzte Satz stutzig. Es ist in dem Artikel ein Beispiel angegeben: Abtastfrequenz: 3300Hz Maximale Nutzsignalfrequenz (Sinus): 1600Hz Das bedeutet, das Abtasttheorem ist also erfüllt und die Frequenzbänder überlappen sich nicht, also es können sich keine falschen Frequenzen unterhalb der Nyquist-Frequenz (1650Hz) einschleichen. Es steht im Artikel, dass sich daraus ein Differenzsignal von 1700Hz ergibt, welches bei der Rekonstruktion durch einen Tiefpass entfernt wird. Rekonstruktion bedeutet für mich, das Signal wird wieder in einen analogen Wert gewandelt, aber warum soll sich im digitalen Signal ein Signal mit einer Frequenz von 1700Hz verstecken, welches später von einem Tiefpass bei der Rekonstruktion entfernt werden soll? Die maximale Frequenz im digitalen Signal kann doch nur bei 1650Hz liegen, also bei der halben Abtastfrequenz (Nyquist-Frequenz)? Ist es möglich, dass es sich bei dem letzten Satz um einen Fehler handelt oder habe ich bei der ganzen Sache etwas falsch verstanden? Danke und LG Herbert
