Hallo,
Bei tauscht des Board wurde die CPU i5 und der Speicher wieder
verwendet.
Ist es überhaupt ratsam, die CPU mit seinen vielen Kontakte zweimal
(mehrmals) in die Fassung einzulegen und verriegeln?
Habe nur aus der "Ferne" gesehen, das die Fassung für die CPU eine Menge
kleiner Stifte enthält.
Vielen Dank im Voraus.
mfg
Nein, das sind einmal wegwerf teile..also los kauf was neues und
unterstütz die Wirtschaft...
Solange man es richtig macht kann man die dinger auch mal öfter
tauschen...
Warum tauscht man den nur das Board? Mehr Leistung erhält man dadurch
kaum.
Speicher und CPU kann man durchaus mehrmals verwenden. Man sollte nur
darauf achten das man der CPU nicht die Pins verbiegt oder abbricht.
Beim neu zusammensetzen Wärmeleitpaste zwischen CPU und Kühler nicht
vergessen!.
Hab schon Leute gesehen die eine CPU ausgebaut haben ohne den ZIF-Sockel
zu entriegeln.
Da war dann nichts mit weiterverwenden.
Aber sonst kann man die problemlos weiterverwenden.
i5 schrieb:> Ronald schrieb:>> Man sollte nur>> darauf achten das man der CPU nicht die Pins verbiegt oder abbricht.> Welche Pins?
Ältere CPUs hatten noch kleine Metall-Stifte zur Kontaktierung (halt
eben Pins). Bei den neueren sind die durch Kontaktflächen auf der CPU
und Federkontakten im Sockel ersetzt worden.
Hallo,
Board wurde getauscht, da dieses mit seinen USB3 Anschlüsse meine
externe Geräte USB2 nicht erkannte.
wie bereits geschrieben, habe ich die Fassung nur aus der "Ferne"
gesehen.
Ich glaube nicht, das es Federstifte sind.
Bei starren Stifte wird doch ein Druck auf den Kontakt der CPU
ausgeführt.
Dabei wird doch einen Druckpunkt an der CPU erzeugt/hinterlassen.
Passen sich dann die Stifte des anderen Board daran an?
mfg
i5 schrieb:> Max D. schrieb:>> Ältere CPUs hatten noch kleine Metall-Stifte zur Kontaktierung> Den i5 würde ich nicht zu "Ältere CPUs" zählen:> https://1.bp.blogspot.com/_X9lL0rv2zhE/TBMyJA-_dyI...
Ich weiß ja nicht was du mir sagen willst, aber auf dem Bild sind zwei
CPUs die beide schon mit Kontaktflächen ausgestattet sind (und eben
keine Pins mehr haben)......
i5 schrieb:> Max D. schrieb:>> Ich weiß ja nicht was du mir sagen willst> Dass der i5 keine Pins hat und die Frage "Welche Pins?" noch offen> ist...
Das hier:
Ronald schrieb:> Speicher und CPU kann man durchaus mehrmals verwenden. Man sollte nur> darauf achten das man der CPU nicht die Pins verbiegt oder abbricht.
Dürfte wohl eher als allgemeiner Rat gemeint gewesen sein.
Und es gab (und gibt wohl auch noch) sehr wohl CPUs bei denen man Pins
verbiegen kann.
Das moderne Konzept verlagert aber auch den Verschleiß in den Sockel, in
Deinem speziellen Fall also kein Problem. Bei häufigen Wechseln geht der
Sockel kaputt, nicht die CPU. Die Anzahl Steckzyklen, die für diese
Sockel spezifiziert werden sind erschreckend gering. Viel geringer, als
bei den früheren ZIF-Sockeln.
Mit freundlichen Grüßen - Martin
Martin Schlüter schrieb:> Die Anzahl Steckzyklen, die für diese> Sockel spezifiziert werden sind erschreckend gering.
Das dürfte aber nicht das Problem sein, wenn das Board getausch wird ;-)
Martin Schlüter schrieb:> Die Anzahl Steckzyklen, die für diese> Sockel spezifiziert werden sind erschreckend gering.
Mehr als zweimal tauscht in der Praxis niemand die CPU auf dem gleichen
Board. Danach ist die HW auf dem Board nichtmehr kompatibel. Man denke
an die noch nicht so alten DDR2 RAMs zurück und jetzt gibt es schon
DDR4.
Ganz zu schweigen von Sata 3G/6G, PCI(e) und USB 2.0/3.0.
Wolfgang A. schrieb:> Das dürfte aber nicht das Problem sein, wenn das Board getausch wird ;-)
Auf die Haltbarkeit eines Sockels moechte nicht eingehen aber bezueglich
des Austauschs eines Boards moechte ich gerne festhalten,dass diese
"gebraucht" sind.
Wenn man z.B. bei einem 3 Tage alten Lappy feststellt dass es ein
Problem (welcher Art auch immer)damit gibt und der Support der Meinung
ist,dass man das Mainboard erneuern muesste (was oftmals gar nicht die
Ursache ist) dann bekommt man ein schoenes neues ALTES Board.
Schlimmer ist es wenn es sich um eine Festplatte handelt.Die war dann
garantiert schon in anderen Rechner verbaut,zigmal durch die Gegend
geschmissen worden und der Kunde beschwert sich spaeter ueber schlechte
Toshiba/Western Digital/Seagate etc Qualitaet.
Ojah - alles schon bei Kunden mitverfolgen koennen.....
Toxic schrieb:> Die war dann> garantiert schon in anderen Rechner verbaut,zigmal durch die Gegend> geschmissen worden ...
Wie Recht du hast.
Mit freundlichen Grüßen - Martin
Max D. schrieb:> Mehr als zweimal tauscht in der Praxis niemand die CPU auf dem gleichen> Board.
Neben Upgrades gibts auch Servicefälle. Sowohl bei Board als auch bei
CPUs, wobei der Tausch von Boards erfahrungsgemäss erheblich häufiger
ist als der von CPUs - aber auch das hatte ich schon.
Wobei Servicetechniker nach kurzem Blick auf die Rückstände der
Wärmeleitpaste ziemlich oft reinweg garnix in der Richtung unternehmen
und den KK einfach wieder draufkloppen. ;-)
Super. Das war wieder ein Paradebeispiel von: "Alles wurde diskutiert
statt einfach die Frage zu beantworten"
-Frage nach dem Leistungsgewinn durch Austausch des Boards
-Pins beim i5
-Wäremeleitpaste nicht vergessen
...
Man hätte noch erwähnen können dass vor dem Tausch der CPU die
Stromzufuhr getrennt werden sollte (fetter Sicherheitsaspekt) und dass
statische Entladung ganz wichtig ist. Dann könnten andere noch
diskutieren, dass CPUs mittlerweile recht robust sind und statische
Aufladung gar nicht mehr so ein Problem ist. Im Zweifelsfall einigt man
sich darauf, dass Laien die CPU besser nicht tauschen sollte.
...ach ja, wie war nochmal die ursprüngliche Frage?
Peter Naumann schrieb:> Super. Das war wieder ein Paradebeispiel von: "Alles wurde diskutiert> statt einfach die Frage zu beantworten"
Warum? Die eigentliche Frage wurde doch schon längst beantwortet (das
erste Mal ganze 8 Minuten nach dem Eröffnungspost), wieso willst du
jetzt anschließend das Weiterdiskutieren über "angrenzende" Themen
verbieten?
Eigentlich geht es wohl dadrum, dass Zweifel bestehen ob die Pads auf
der Cpu auf denen sich ja schon im neuen Zustand Abdrücke von Prüfsockel
befinden ein öfteres wechseln aushalten. Die Stifte im Sockel halte ich
für robust genug...aber die Pads halt...die Abdrücke strahlen kein
Vertrauen aus. Die alten Stifte waren zwar immer gefährdet sie zu
verbiegen , aber Spüren vom Einbau konnte man nicht sehen wenn man kein
Elektronenmikroskop sein eigen nennt.
Mit den Pads an der CPU hatte ich noch nie Probleme.
Mit den kleinen Federchen im CPU-Sockel hingegen schon...
Einmal CPU beim Einbauen aus den Fingern gerutscht, schon sind fünf
verbogen.
Mit der Pinzette versucht zurückzubiegen, schon sind zwei abgebrochen.
Zum Glück sind ca. die Hälfte der Pins redundante GND/VCC verbindungen,
da kann man auf ein paar verzichten.
herbert schrieb:> Die alten Stifte waren zwar immer gefährdet sie zu verbiegen , aber Spüren> vom Einbau konnte man nicht sehen wenn man kein Elektronenmikroskop sein> eigen nennt.
Was sollte sich da auch groß abnutzen? Genau das vermeidet man ja mit
ZIF-Sockeln. Und wer einigermaßen vorsichtig mit dem Prozessor umgeht,
verbiegt da auch nix.
schnuremaus schrieb:> Board wurde getauscht, da dieses mit seinen USB3 Anschlüsse meine> externe Geräte USB2 nicht erkannte.
Kann es sein, daß das ein VIA-Chip war?
War bei mir auch so.
Dann muß man nur die Treiber von VIA installieren, dann klappt das auch
mit USB2.0.
Hallo,
weis nicht mehr, ob ein VIA-Chip verbaut war.
ist doch selbstverständlich, das man die Treiber von CD/DVD wurden
installiert.
Ich konnte, gleich welcher PC, die externe Geräte anstecken und sie
funktionieren, nur beim vorherigem Board nicht.
mfg
schnuremaus schrieb:> ist doch selbstverständlich, das man die Treiber von CD/DVD wurden> installiert.
Die haben aber bei mir nicht als USB2 funktioniert.
Nur die, die ich direkt von VIA runtergeladen hatte:
VIA_XHCI_Driver_V4.50A_AP
Im Gerätmanager habe ich nun 3 Einträge:
VIA USB 2 Hub
VIA USB 3 Root Hub
VIA USB eXtensible Host Controller
Vorher fehlte:
VIA USB 2 Hub
Hallo,
@Peter Dannegger
Ich habe ein Produkt gekauft und darf erwarten, das es funktioniert
gemäß der Beschreibung.
Sollte das nicht sein, erwarte ich eine Nachbesserung oder Umtausch.
Bist du anderer Meinung?
mfg
schnuremaus schrieb:> Hallo,>> Bei tauscht des Board wurde die CPU i5 und der Speicher wieder> verwendet.>> Ist es überhaupt ratsam, die CPU mit seinen vielen Kontakte zweimal> (mehrmals) in die Fassung einzulegen und verriegeln?>> Habe nur aus der "Ferne" gesehen, das die Fassung für die CPU eine Menge> kleiner Stifte enthält.>> Vielen Dank im Voraus.>> mfg
Wenn der Sockel passt, weiterverwenden. Außer du benötigst Funktionen
welche die "alte" Hardware nicht bietet (z.B. VTx/d, EPT, AES-NI usw.).
Ansonsten ist der CPU-Sockel keine Einweg-Fassung (siehe White Paper
Intel - die meisten Billigheimer lassen sich nicht über die Qualität der
verbauten Komponenten aus, Intel schon).
Beim Zubehör, vor allem bei den Molex-Stecker schaut es anders aus -
schau mal beim Hersteller Molex selbst! Hier werden z.B. nur 5
Steckzyklen für den in PCs verbauten Plastikmüll angegeben. Die billigst
China SATA-Kabel sind lt. Hersteller auch oft nur Einweg! Hier lauert
der Fehlerteufel
schnuremaus schrieb:> Ich habe ein Produkt gekauft und darf erwarten, das es funktioniert> gemäß der Beschreibung.> Sollte das nicht sein, erwarte ich eine Nachbesserung oder Umtausch.
Im Prinzip hast Du recht.
Aber wieder alle persönliche Daten von der HDD putzen, den PC verpacken
und zurück schicken und dann warten, ist doch ein ziemlich großer
Aufwand gegenüber etwas googlen und downloaden. Da war ich einfach zu
faul dazu.
Benjamin K. schrieb:> Laut Molex sind die Sockel für 20 Steckzyklen spezifiziert, was mir> durchaus logisch erscheint.
Ja, wer tauscht schon den Prozessor auf dem Board mehr als 20 mal aus?
schnuremaus schrieb:> ist doch selbstverständlich, das man die Treiber von CD/DVD wurden> installiert.
Selbstverständlich ist für mich eher, daß die veraltet sind und man sich
deshalb stattdessen die aktuellen Treiber online holt.
... schrieb:> Die billigst> China SATA-Kabel sind lt. Hersteller auch oft nur Einweg! Hier lauert> der Fehlerteufel
0,5 Steckzyklen (also einmal ein- und nie wieder ausstecken) müssen
heutzutage wohl reichen. Wobei ich schon mehr als einmal Probleme mit
SATA-Kabeln hatte, weil selbst schon nach dem halben Steckzyklus der
Kontakt unzuverlässig war.
Hallo,
ja ja, so ist das, Produkt auf den Markt schmeißen, spielt kein Rolle
woher, viel abkassieren und Endverbraucher kann sehen ob es
funktioniert.
Gruß Siegfried
Hallo,
ja ja, so ist das, Produkt auf den Markt schmeißen, spielt kein Rolle
woher, viel abkassieren und Endverbraucher kann sehen ob es
funktioniert.
Edit.
Kann auch nicht zu meiner Frau sage, Strom kommt an der Steckdose an,
schau/prüf mal nach was mit dem Schutzkontakt ist.
Gruß Siegfried
schnuremaus schrieb:> Kann auch nicht zu meiner Frau sage, Strom kommt an der Steckdose an,> schau/prüf mal nach was mit dem Schutzkontakt ist.
Mensch. Wer seinen Rechner selber zusammenbaut, von dem kann man auch
erwarten, selber Treiber zu installieren.
Wenn du dir das nicht zutraust, kauf einen fertig zusammengestellten und
installieren Rechner, Dell, HP, Lenovo, ....
Zu deiner Analogie: Jemand der nur Strom aus der Steckdose haben will,
wird nicht damit anfangen, den Sicherungskasten zu bestücken und Kabel
zu ziehen. Der lässt seine Elektro-Installation vom Fachmann erledigen.