Hi zusammen,
seit meinem Umzug habe ich mein Büro etwas vernachlässigt.
An meinem Desktop-PC hängt aktuell nur ein alter Samsung
22"-Consumermonitor.
Jetzt würd ich gerne aufrüsten und wollt mal fragen wie euer Setup
daheim aussieht.
Nutzungsverhalten ist einmal Standard-Zeugs wie eben Bürozeugs, Surfen
etc.
Aber eben auch Basteln/Entwickeln mit vielen offenen Tools, Tabs und
Dokumenten.
Ein zweiter Monitor ist m.M.n. ein Muss. Allein der Filebrowser muss
zwingend auf einen separaten Bildschirm sonst ist man nur am wechseln
zwischen Filebrowser und jeweiligem Tool.
Der zweite Monitor könnte wohl auch hochkant stehen für Dokumente und
Web (die aktuellen Internetseiten sind ja alle auf Hochformat
ausgelegt).
Ich könnt mir sogar noch nen dritten vorstellen, und wenn da nur youtube
läuft.
Aktuell tendiere ich zu:
- Hauptschirm frontal vor mir
- Zweitschirm (gleiches Modell) links daneben, leicht schräg
- Drittschirm rechts daneben, hochkant. Evtl. deswegen mit einer für
hochkant geeigneten Auflösung (widescreen)
Wie sieht euer Setup zuhause aus?
Wie habt ihr eure Monitore arrangiert und was macht ihr damit?
Sollte der Zweitschirm kleiner sein damit man nicht zuweit nach links
blicken muss?
Hab auch zwei Monitore, dabei würde ich drauf Achten das die die
gleichen sind, sonst ist das nervig wen das Bild/Seitenverhältnis
unterschiedlich ist, was auch Stört ist wen die unterschiedliche rahmen
haben und somit einer etwas tiefer hängt, wen du einen hockant machst
trift das nicht zu alerdinks soltest schauen ob du damit klarkommst.
Hab auch einen zum direkten drauf schauen und einen der Links daneben
Hängt und etwas angewinkelt ist, dabei solltest aber schauen das dann
die ecke wo die beiden Monitore sich Treffen auf der gleichen Höhe zu
einander sind sonst stört das auch.
Kurz gesagt würde ich zwei genau gleiche Monitore nehmen und mir um die
Befestigung etwas mehr Gedanken machen.
EIZO FlexScan 2750 als Hauptbildschirm und daneben Hochkant EIZO
FlexScan 2450
Ich empfinde es als extrem hilfreich, wenn der Hauptmonitor eine hohe
Auflösung (2560x1440 oder 2560x1600) hat, so dass man das was man
ständig braucht auf einen Blick großzügig unterbringt. Also z.b.
File-Browser + Editor + Konsole, bzw. in meinem Fall ist das alles in
der IDE.
Abradolf L. schrieb:> Ich empfinde es als extrem hilfreich, wenn der Hauptmonitor eine hohe> Auflösung (2560x1440 oder 2560x1600) hat
Sinnvollerweise sollten alle Monitore die gleiche Pixeldichte haben,
sonst springt der Mauszeiger beim Wechsel zwischen den Monitoren, und
Fenster, die verschoben werden, verhalten sich reichlich merkwürdig.
Damit auch eine einheitliche Wiedergabe erreicht wird, sollte das
gleiche Modell für alle Monitore verwendet werden.
K. J. schrieb:> Hab auch einen zum direkten drauf schauen und einen der Links daneben> Hängt und etwas angewinkelt ist
Das schwebt mir auch vor.
Allerdings habe ich Bedenken weil Monitore heute eh so breit sind.
Das führt dazu dass der seitliche Monitor, ob angewinkelt oder nicht,
sich sehr weit nach links erstreckt.
Kann nicht beurteilen ob das lästig ist.
Auf Arbeit steht links vom Monitor der Laptop als zweiter Bildschirm,
der ist nicht so groß.
Abradolf L. schrieb:> so dass man das was man> ständig braucht auf einen Blick großzügig unterbringt. Also z.b.> File-Browser + Editor + Konsole, bzw. in meinem Fall ist das alles in> der IDE.
Browser und evtl. Konsole würd ich wohl auslagern auf Seitenmonitor.
Ich hab mir angewöhnt dass Tool das meine größte Aufmerksamkeit Bedarf
(z.B. die IDE) im Vollbild laufen zu lassen, d.h. ich würd mir ständig
andere Fenster überdecken.
Rufus Τ. F. schrieb:> Sinnvollerweise sollten alle Monitore die gleiche Pixeldichte haben,> sonst springt der Mauszeiger beim Wechsel zwischen den Monitoren, und> Fenster, die verschoben werden, verhalten sich reichlich merkwürdig.
Das denke ich auch.
Aber gilt das auch für den Hochkant-Monitor?
Ich denke der kann sinnvollerweise auch eine andere Bauart haben.
Ich hab früher(TM) immer zwei 22", später 24" Monitore genutzt, bin dann
aber auf einen 27"/2k-Monitor umgestiegen und das fand ich viel besser.
Jetzt habe ich mir gerade erst einen 39"/4k-Monitor besorgt und muss
sagen ist etwas groß - aber ich geb ihm eine Chance. Beim Basteln mit
Browser, IDE und Datenblättern offen ist das toll mit dem vielen Platz
und ohne hin-und-herschieben. Die Höhe ist mit 2160 Pixeln sogar mehr
als ein HD in Hochkant...
Ich hab darauf geachtet, dass die Pixel-Größe ("Pixel-Pitch") mir passt,
also gleich ist wie bei meinem früheren Monitor. Ich will ja nicht
feiner auflösen sondern mehr Platz haben. Für mich ist das der Wert der
mir den Monitor angenehm macht - weil mein Arbeitsabstand und meine
Augen (bzw. Sehstärke) bleiben ja gleich und ich bin an die Auflösung
meiner bisherigen Monitore gewöhnt.
Ben schrieb:> Aber gilt das auch für den Hochkant-Monitor?
Natürlich. Ein springender Mauszeiger oder ein nicht gleichmäßig
verschiebbares Fenster nervt, egal, wie der Monitor ausgerichtet ist.
Vor mir stehen drei gleiche Monitore, einer davon im Hochformat.
Die mittlerweile beliebten 27"-Monitore sind da allerdings ein Problem,
denn mit dem leider kaum vermeidbaren Schlitzdisplay-Seitenformat von
16:9 sind sie dann einfach etwas zu hoch, vor allem, wenn der Monitor
auch noch einen schlecht konstruierten Fuß und einen zu dicken Rand hat,
dann fängt das Bild erst eine knappe Handbreit über der Tischplatte an
...
Ich nutze deswegen 25"-Monitore* mit sehr schmalem Rand; die Oberkante
des Nutzbereichs liegt hier knapp 58cm über der Tischplatte, die
Unterkante liegt bei 2.5cm. Das geht gerade noch so, mehr wäre definitiv
zu viel.
Die gegenüber den typischen 27"-Monitoren etwas höhere Pixeldichte stört
mich nicht, im Gegenteil, ich find' das angenehm.
*) Dell U2515H, mit dem U2516D gibts einen Nachfolger, der gleich noch
einen USB-KVM enthält
Meine Config dürfte wohl ein Exot sein
Computertisch:
Moni 1: Samsung TFT 24 Zoll 1080x1960 HDMI über DP-HDMI
Wandler
Moni 2 iIyama Flat-Röhre 19 Zoll 1600x1200 VGA direkt am
VGA-Ausgang
Basteltisch:
Moni3: Samsung TFT 13 Zoll 1024x768 VGA über HDMI-VGA-Wandler
Der kleine am Basteltisch ist für Raspi und FPGA-Evalboards, deshalb hab
ich Wert auf was kleines aus der Klasse der Supermarktkassenmonitore
gelegt.
Moni1 läuft über ein 3:1 HDMI Switch um auch mal andere Quelle ohne
Kabelabziehen zuzuschalten (bspw den RasPi)
Moni2 (CRT) war lange Zeit ausgemustert, hab ich aus Nostalgiegründen
wieder auf den Tisch gehoben. Aber wegen der Farbbrillianz bleibt er da
stehen, Videos sehen da 1000mal besser aus als auf dem TFT.,
insbesonders dunkle Partien.
Zum µC-brennen am Basteltisch ist IMHO auch ein kleiner Laptop (Netbook,
Asus Eee-PC) empfehlenswert. Da braucht man die ganzen Labortools nicht
auf dem Haotentwicklungsrechner laufel lassen sind hat's portable auf
einem dedizierten Labor-Basteltischrechner.
Dell 27" 4k IPS in der Mitte, und 2x Dell 23" 1600x1200 links und
rechts, alle per DP/DVI an GTX 1080.
Der linke Dell lässt sich noch umschalten auf VGA, um das Tek
anzuzeigen.
Zum Entwickeln recht praktisch :-)
Mein Setup:
- Haupt-Arbeitsmonitor, waagerecht, für Surfen, Anwendungen, etc.
- Vertikaler Monitor für Datenblätter/PDFs/längere Texte/Texteditor
- Laptop, dessen Dockingstation an den zweiten Eingang des Hauptmonitors
gesteckt ist.
Erkenntnisse:
- Monitore sind nicht vom gleichen Typ, haben allerdings das selbe
Seitenverhältnis und die selbe Auflösung. Dazu würde ich in jedem Fall
raten.
- Vertikaler Monitor ist kann ich nur empfehlen! Bei zweimal 24" kommt
man sonst sowieso kaum dazu, die ganze Breite zu nutzen. Außerdem ist
das Lesen längerer Texte viel, viel angenehmer!
- Beide Monitore sind mit Gasfederarmen an die Wand hinterm Tisch
geschraubt. So wackelt nix, wenn man an den Tisch kommt, man hat den
Platz unterhalb der Monitore zur Vefügung, kann sie perfekt ausrichten,
und den Vertikalen falls notwendig schnell wieder zurück in die
Horizontale drehen.
Privat:
24" mit 1920x1080. Die Breite ist gut, aber in der Höhe könnte etwas
mehr sein.
Beruflich:
19" hochkant mit 1024x1280 als Browser/Serielle Konsole/Texteditor/PDfs.
30" 2560x1600 für die Entwicklungsumgebung/Debugger.
19" für Testgeräte.
Einige der Kollegen haben zwei der 30". Die unterschiedliche Pixeldichte
und der damit verbundene Versatz zwischen den zwei Monitoren stört mich
überhaupt nicht, da faktisch nie ein Fenster beide Monitore ausfüllt.
Ich habe ein Arbeitsnotebook (15"). Am Dock hängen normale Tastatur,
Maus und ein 24"-Monitor. Die unterschiedlichen Auflösungen nerven bei
manchen Anwendungen extrem.
Vivado unter Linux begrenzt die Fenstergröße auf die Auflösung des
Primärbildschirms (d.h. ich kann nur 1366x768 nutzen, obwohl der
Bildschirm FullHD darstellt). Der Entwickler sollte dafür gesteinigt
werden.
An meinem Arbeitsplatz benutze ich derzeit zwei 24"mit 1680*1050 und
zwei alte 19" mit 1280*1024. Da mir die Füße der Monitore echt auf den
Keks gegangen sind, habe ich mir von Würth verzinkten Stahlschienen zwei
mal Senkrecht mit schräger Abstützung zum Tisch und 4*Quer über die 2m
Breite des Schreibtische montiert. Unten Stehen Netzteil, Tenntrafo,
Ossi und anderes darüber hängen die Monitore. 4 Nebeneinander die
nächsten 4 darüber 4 am Hauptrechner die anderen über Umschaltboxen an
anderen Rechnern und Servern.
Da die 24" jetzt langsam echt alt werden steht schon der erste 28" 4K
zum testen bereit.
mfg
Michael