Gast
#4293099
Hallo zusammen, ich möchte den Ausgang eines SNTs (Traco TMM24215) zur symmetrischen Versorgung einer mehr oder weniger empfindliche Analogschaltung (OPAs) verwenden. Um nun die restlichen Störungen vom Ausgang des Netzteils zu Filtern folgt dem SNT ein Pi-Filter und danach 2 spezial LDOs von TI, den TPS7A30 & TPS7A49 die die 2x15V Ausgangsspannung des SNTs auf 2x13V nachregeln. Nun ist es allerdings so das die an den Reglern angehängten Module durch Abblockkondensatoren eine Kapazitive Last von ca. 400µF pro Regler bedeuten, TI schweigt sich im Datenblatt über die Lastkapazität zwar aus allerdings wird empfohlen das der Ausgangs C ein low ESR Typ ist, ich denke prinzipiell sollte das die also Regler nicht stören? Das SNT selbst verträgt nur eine Lastkapazität von 330µF, durch die Regler ist es aber entkoppelt. Das Hauptproblem ist ein anderes, die Spannung am Ausgang des SNTs wird unter Umständen beim abschalten schneller absinken als die Spannung an der Last durch die großen Cs, wie die meisten anderen Spannungsregler mögen das TPS7A30/49 nicht "rückgespeist" zu werden. Die Lösung bei 78xx & 79xx ist eine Diode über Ein- und Ausgang des Reglers, laut Datenblatt ist aber bei diesen Reglern nur eine Spannungsdifferenz "falsch herum" von 300mV zulässig. Das wird auch mit einer Schottky Diode zu knapp. Eine andere Lösung wäre die Dioden an den Ausgang der Regler zu hängen aber das bedeutet einen zusätzlichen Spannungsabfall der außerdem Stromabhängig ist, nicht so toll. Hat vielleicht jemand eine Idee wie man das Problem umgehen kann? Vielen Dank! lg, Jan