Kinderauto nach Überspannung kaputt! Wie reparieren ?

OP #4550312
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Hallo Leute,

ich brauche eure Hilfe falls ihr Zeit findet.

Mein Neffe hat ein Kinderauto das mit 6V betrieben wird.
Für den Betrieb hat man einen EIN/AUS Schalter, LED´s hinterm Tacho,eine 
Art Schaltknauf mit Stufen für Geschwindigkeitsregelung und 
Rückwärtsgang und ein Gas-Pedal.
Ich habe dummerweise einen 12V Bleiakku benutzt und jetzt ist irgendwas 
kaputt.
Wenn ich den An-Schalter betätige gehen die LED´s an, aber der Motor 
geht nicht. Habe die Platine ausgebaut, sie hat äußerlich keine 
Beschädigungen.
Spannung kommt an Platine an , jedoch geht keine Spannung zum Motor 
(blau/weiss).

Jetzt bin ich in einer sehr traurigen Situation, da mein Neffe sein Auto 
will :D. Ich hätte das ganze gerne erstmal repariert. Besser wäre 
allerdings , wenn ich es mit 12 V betreiben könnte.

Meine Frage ist jetzt was genau an der Platine kaputt sein könnte, die 
zwei schwarzen Relais ?

Ich freue mich auf euere Antworten und bedanke mich im Vorraus.
Gast #4550324
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Auf der Platine wird irgendein Bauteil sein, dass jetzt Kaputt ist.

Du kannst ja mal damit anfangen, den Widerstand der Relais-Spulen zu 
messen. Der sollte zwischen 100 und 1000 Ohm liegen.

Haben die anderen Bauteile auf der Lötseite Beschriftungen? Schreib die 
mal auf.
Gast #4550331
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Mach mal ein Ordentliches Bild der Platinenunterseite. Das könnte ein µC 
sein. Da müsste man rausfinden ob sie den Direkt mit 6v versorgt haben 
(oder durch ein zwei dioden) oder ob es Spannungsregler gibt.
#4550337
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Hallo,

die Relais werden es vermutlich überlebt haben, da sterben die Spulen 
thermisch und das dauert etwas und man sieht es meist schon an 
verformten Gehäusen.

Das es Geschwindigkeitsstufen gibt, wird wohl die Elektronik mit dem 
netten Kühlkörper Schaden genommen haben.

Da müßte jetzt mindestens Bezeichnungen der ICs und des 
Leistungsbauteils haben, Außerdem wohl eine Art Blockschaltbild, was da 
an der Leiterplatte außen angeschlossen ist.

Gruß aus Berlin
Michael
OP #4550584
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Erstmal vielen dank für die Antworten.
Ich habe widerstände gemessen , herauskam ca 1200Ohm. Beschriftungen 
sind nun zu sehen hoffe ich. Habe mir eine Spiegelreflex ausgeliehen. 
Ansonsten lade ich es über bilderupload hoch ,wusste aber nichts obs 
erlaubt ist.
Pin 8 , welcher ist gemeint , sehe ich grad nicht.
Motor funktioniert übrigens , habe ihn direkt an 6V getestet.
Angehängte Dateien:
OP #4550621
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Also bei dem Versuch die Beschriftung der Mc´s zu entzifern sind mir die 
Augen ausgefallen.

der Eine :STC 12le5202AD
          351-50p20G
          122H3V304.B

der zweite kleine: ARTSCHIP
                   34063APS
                   N1225

Ich musste kurz weg , ich schaue sobald ich kann was auf dem KuhLkörper 
ist.
Gast #4550636
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Hallo,

Edo S. schrieb:
> Ich habe widerstände gemessen , herauskam ca 1200Ohm.

Wo hast du die gemessen?
Die Relaisspulen müssten laut Datenblatt 100 Ohm haben -> defekt.

Bei Rest der Schaltung kann man ohne Schaltbild ein wenig schätzen:
- Der Chip beim Kontroller scheint ein 3,3Volt Spannungsregler zu sein,
der und alles daraus versorgte könnte am Leben sein.
- Die dicken Transistoren (am Kühlkörper) werden es spannungstechnisch
überlebt haben, evtl. hat sie der Strom überlastet (glaube ich nicht,
sollte man aber messen).
- Die Relais und deren Treiber sind fraglich, falls die Spulen überhitzt
wurden und Windungsschluß hatten, gibt es hier Schaden -> messen.

Ansonsten: viel Glück.

Ahoi, Martin
Gast #4550669
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Hallo,

Edo S. schrieb:
> der Eine :STC 12le5202AD
>           351-50p20G
>           122H3V304.B

das ist der Mikrocontroller.
Unterhalb befindet sich ein SMD-Chip 7533-1, den ich für einen
3.3V-Linearregler halte.

>
> der zweite kleine: ARTSCHIP
>                    34063APS
>                    N1225

das ist ein Spannungregler (ich vermute, eine Variante des
verbreiteten MC34063A)

Die Gesamtschaltung sieht nach einer PWM-Stufe
(auf dem Kühkörper befinden sich zwei parallelgeschaltete
Leistungs-FET und eine Diode) mit einer Relais-H-Brücke aus.

Auf dem Bild der Unterseite kann man links vom µC die beiden
Relais-Treiber und rechts vom µC die Gegentakt-Treiberstufe
für die FET-Ansteuerung erkennen.
Letztere könnte bei ungünstiger Auslegung das ansteuernde µC-Pin durch 
Überspannung gegrillt habe - das wäre der GAU.

Ahoi, Martin
OP #4550922
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DocMartin schrieb:
> Hallo,
>
> Edo S. schrieb:
>> der Eine :STC 12le5202AD
>>           351-50p20G
>>           122H3V304.B
>
> das ist der Mikrocontroller.
> Unterhalb befindet sich ein SMD-Chip 7533-1, den ich für einen
> 3.3V-Linearregler halte.
>
>>
>> der zweite kleine: ARTSCHIP
>>                    34063APS
>>                    N1225
>
> das ist ein Spannungregler (ich vermute, eine Variante des
> verbreiteten MC34063A)
>
> Die Gesamtschaltung sieht nach einer PWM-Stufe
> (auf dem Kühkörper befinden sich zwei parallelgeschaltete
> Leistungs-FET und eine Diode) mit einer Relais-H-Brücke aus.
>
> Auf dem Bild der Unterseite kann man links vom µC die beiden
> Relais-Treiber und rechts vom µC die Gegentakt-Treiberstufe
> für die FET-Ansteuerung erkennen.
> Letztere könnte bei ungünstiger Auslegung das ansteuernde µC-Pin durch
> Überspannung gegrillt habe - das wäre der GAU.
>
> Ahoi, Martin

Vielen Dank für die ausführliche Antwort, ich werde mich erkundigen 
müssen wie man das alles misst und macht. Mal schauen.

Georg G. schrieb:
> Mit Verlaub... ich fürchte, dass die Aufgabe deine Fähigkeiten
> übersteigen wird. Warum nennst du uns nicht deine Postleitzahl?
> Vielleicht ist jemand in deiner Nähe, der sich auskennt und helfen kann
> und will.

Das wäre natürlich super. Ich komme aus Dortmund. Das traurige ist ich 
studiere Elektrotechnik , habe aber kaum praktische Erfahrung :/.

Manfred schrieb:
> Edo S. schrieb:
>> Ich habe dummerweise einen 12V Bleiakku benutzt und jetzt ist irgendwas
>> kaputt
> Du hast es kaputt gemacht. Reparieren kanst du es nicht selber. Also ab
> in den Laden und für den Neffen ein Neues gekauft. ;-)

Ja, aber ich dachte ich könnte villeicht das kaputte Teil einfach 
auslöten und ein neues dranlöten. Ist mir zu schade das alles 
wegzuschmeissen. Vor allem als Student muss man sorgsam mit dem Geld 
umgehen. Wenn nichts hilft werde ich improvisieren müssen.
#4550933
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Edo S. schrieb:
> Mein Neffe hat ein Kinderauto das mit 6V betrieben wird.
> Ich habe dummerweise einen 12V Bleiakku benutzt und jetzt ist irgendwas
> kaputt.

Edo S. schrieb:
> Das traurige ist ich
> studiere Elektrotechnik , habe aber kaum praktische Erfahrung

Edo S. schrieb:
> Ja, aber ich dachte ich könnte villeicht das kaputte Teil einfach
> auslöten und ein neues dranlöten.

???
OP #4550938
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Joachim B. schrieb:
> Edo S. schrieb:
>> Mein Neffe hat ein Kinderauto das mit 6V betrieben wird.
>> Ich habe dummerweise einen 12V Bleiakku benutzt und jetzt ist irgendwas
>> kaputt.
>
> Edo S. schrieb:
>> Das traurige ist ich
>> studiere Elektrotechnik , habe aber kaum praktische Erfahrung
>
> Edo S. schrieb:
>> Ja, aber ich dachte ich könnte villeicht das kaputte Teil einfach
>> auslöten und ein neues dranlöten.
>
> ???

Gelötet habe ich bereits, deswegen sollte das kein Problem sein.
Das ich die 12V benutzt habe war einfach weil es bei einem Bekannten 
funktioniert hat und ich dachte warum nicht bei mir.
OP #4550967
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Klaus R. schrieb:
> Oh man...bitte studier was anderes! Das ist ja kaum auszuhalten. Null
> Plan und keinerlei Selbsteinschätzung. Schick die Platine zu jmd der das
> analysieren KANN. Wenn der uC hin ist, war es das jedoch.
>
> Klaus.


Danke für die motivierenden Worte Klaus.

Danke an alle für die Hilfestellung und euere Zeit, ich schmeiß das Teil 
einfach weg , kauf ihm ein neues und gut ist.
#4550974
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...oder du setzt dich mal hin und lernst im Eigenstudium was die Teile 
bzw Baugruppen tun und misst sie durch. Das ist so simple aufgebaut das 
ist easy. Sonst halt Fahrstufen rauswerfen und nur Vollgas, noch 
einfacher. Frag einen praxuserfahrnen Kommilitonen oder LabIng um Rat.

Klaus.
#4550980
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Klaus R. schrieb:

> Wenn der uC hin ist, war es das jedoch.

Naja, ein Kinderauto ist keine Raketentechnik.
Eine neue PWM-Steuerung für einen Gleichstrommotor zu entwickeln,
sollte für einen angehenden Elektroingenieur keine unlösbare
Aufgabe sein. Vermutlich kann man auch Fahrtregler aus dem
Modellbaubereich passend modifizieren. Als erstes sollte man
testen, ob das Auto noch läuft, wenn man den Motor direkt an
den 6V-Akku anschliesst.
Gast #4550996
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Falls das ganze nicht ein schlechter Witz ist.
Ich studier in der Ecke (zum Glück unerfolgreich und nicht E-Technik)

Du solltest es vielleicht mal mit nem RepairCafe versuchen immerhin gibt 
es bei dir in der Ecke mehr als eines.
Da reicht zum ersten Messen wahrscheinlich auch nur der Platinenhaufen 
aus.

Ansonsten gibt es bei dir ja durch aus das blaue C also bestell dir nen 
neuen Schaltregler nen paar Transen und knall die drauf

Wenn der mikrocontroller hoch hops ist, hast du 10 Euro investiert, da 
gebe ich dir ja recht, das tut nicht weh, auch wenn ich aus 
pädagogischer Sicht einen Tretroller für beser geeignet halte
Gast #4551053
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Edo S. schrieb:
> Ich habe dummerweise einen 12V Bleiakku benutzt und jetzt ist irgendwas
> kaputt.

Mal ganz grundsätzlich: Mir ist vollkommen unverständlich, warum das 
Ding schlagartig abrauchen sollte bei 12V anstelle von 6 Volt!???

Ok,ein 6,3Volt Elko hätte platzen können - ist aber nicht, das wäre zu 
sehen und auch zu hören gewesen... Aber sonst???

MCU und sonstige Elektronik hängt ja wohl hinter Spannungsreglern und 
die machen alle auch 12 Volt mit, der 34063 auf jeden Fall.

Die Power-FETs sind wohl auch ok. Vgs liegt meist bei 20V, von daher 
also noch kein Problem bei 12V zu erwarten.
Zu 99% gehen die bei defekt aber auch auf durchzug und das Ding würde 
nur noch volle Speed laufen.

Relais wurde schon gesagt: Nach ner Viertelstunde wird vielleicht 
langsam das Gehäuse weich... Ist aber offensichtlich auch nicht.

Also, was bitte, soll denn da nun kaputt sein???

Das Ding muß doch ne Sicherung haben. Die ist defekt!

Oder einer der SMD Widerstände... Shunts an den FETs??? Was ist mit den 
komischen Null Ohm Dingern, sind die noch ok, kalte Lötstelle???

Irgend ne Ader gebrochen oder Steckverbinder sitzt nicht richtig???

Das ist garantiert irgend etwas total primitives! Kann garnicht anders 
sein!
Ich würde da jetzt keinesfalls beginnen, auf blauen Dunst hin ICs zu 
tauschen - dabei entsteht mehr schaden als Nutzen!
Gast #4551065
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Das bei R1 sieht auch merkwürdig aus. Ich kann es immer noch nicht 
glauben, dass der TO e-Technik studieren soll und sich bei solch einer 
simplen Schaltung so anstellt. Das wäre wirklich ein Unding, wenn das 
stimmen sollte...
Gast #4551102
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> Ich kann es immer noch nicht glauben, dass der TO e-Technik
> studieren soll und sich bei solch einer simplen
> Schaltung so anstellt. Das wäre wirklich ein Unding

Das passt aber zur Selbstauskunft einiger anderer Studenten, die sich 
hier melden. Gott sei dank, versorgen uns die Chinesen mit 
funktionierender Elektronik. Ich frage mich, für welche Tugenden 
Deutschland in 50 jahren bekannt sein wird.

Waffenhandel? Betrüger-Banken? Oder wird Deutschland für Hartz-4 
bekannt?
#4551104
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Gebt' ihm 'ne Chance. Es besteht noch Hoffnung.

Er hat nicht gesagt, wie weit er mit dem Studium ist. Meist studiert man 
etwas, weil man es nicht kann, es aber können möchte (sonst müsste man 
ja nicht mehr studieren).

Und da ist er ja schon auf halbem Weg: kaputt gekriegt hat er's, jetzt 
muss er nur noch lernen, wie er's wieder ganz kriegt ;).
(Firma: matzetronics) #4551244
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Hier noch ein paar Hinweise:
Lila: Ausgang des Stepup Wandlers. Versorgt die PWM Endstufe und den MC, 
sollten etwa 12-15V sein bei 6V Speisung.
Rot : Ausgang des Gatetreibers. Hier sollte abhängig von der Stellung 
des Gaspotis ein Rechteck mit den genannten 12-15V Pegel stehen. Mit 
einem normalen Messgerät misst man da zwischen 0V (Gas weg) bis etwa 12V 
(Vollgas).
Blau: Freilaufdiode
Grün: PWM Endstufe aus 2 parallelgeschaltenen MOSFet.
Angehängte Dateien:
Gast #4551307
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OMG, so schlimm ist es schon? Ist es wirklich so ein Problem methodisch 
vorzugehen und den Fehler selber einzukreisen? Hätte ja verstanden wenn 
du bei der Programmierung eines eigenen Fahrreglers Probleme gehabt 
hättest oder bei der Bauteilauswahl für eine Eigenkonstruktion, aber 
einfaches Nachmessen von den Akkus ausgehend nicht hinbekommen, sowas 
geht garnicht.
Gast #4552117
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nichtsistunmöglich schrieb:
>> easyrider schrieb:
>>> Mal ganz grundsätzlich: Mir ist vollkommen unverständlich, warum das
>>> Ding schlagartig abrauchen sollte bei 12V anstelle von 6 Volt!???
>
> Überstrom?

Hatte ich ja dann auch geschrieben:

easyrider schrieb:
> Das Ding muß doch ne Sicherung haben. Die ist defekt!

Interessant ist in dem Zusammenhang eventuell der Beitrag von Rasputin:

Rasputin schrieb:
> Miss bitte das eingekreiste Bauteil mal ohmisch.


Ich kenne mich mit dem SMD-Zeug nicht aus, aber kann das die Sicherung 
sein? Weil, so ganz ohne gehts ja wohl nicht...
Angehängte Dateien:
Gast #4552682
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Bernd K. schrieb:
> Was meint Ihr zu den beiden Massestellen oben über dem Widerstand und
> rechts an der Schraube?

Das wäre auch mein Tipp gewesen. Leider ist das nicht genau zu erkennen, 
aber es könnte sich nur um ein Masseproblem handeln. Ich habe mal zwei 
Stellen markiert, an der die Masse auf der Platine zum Leistungsteil 
anscheinend unterbrochen sein könnte. Durch Messung mit dem Multimeter 
testen, ob zwischen den Punkten 1 u. 2 Durchgang besteht. Wenn nicht, 
dann hat es die Masseleitung (miserables Design) zum Leistungsteil 
(Transistoren am Kühlkörper) zerlegt. Folgendes Szenario: durch die 
kurzzeitige Verwendung von 12V ist der Strom stark angestiegen und hat 
die Masseleitung an den dünnen Rändern zerlegt. Reparatur: zwischen 
Punkt 1 u. 2 ein Massekabel anlöten.
Angehängte Dateien:
Gast #4552718
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Also das erste was ich mal machen würde:

Das ganze Einschalten, dann auf niedrige (wichtig) Fahrstufe stellen und 
dann nach dem PWM-Signal am µC suchen (Oszi drann). Wenn da ein 
PWM-Signal irgendwo auftaucht --> µC ok und Treiberstufe kaputt. Den 
entsprechenden Pin findet man eh leicht, denn der muss mit der 
Treiberstufe irgendwie verbunden sein.
Gast #4672954
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Hallo Leute,

ich brauche eure Hilfe falls ihr Zeit findet.

Mein Enkel hat ein Kinderauto namens "Seven High Speed";
Für den Betrieb hat man einen EIN/AUS Schalter und ein Gas-Pedal.
Wenn ich den An-Schalter betätige und das Gas-Pedal drücke kommt absolut 
gar nichts; der eingebaute Akku wurde von mir ganz aufgeladen und auch 
durchgemessen, aber das Getriebe springt einfach nicht an.

Jetzt bin ich in einer sehr traurigen Situation, da mein Enkel natürlich 
mit dem Auto fahren will.
Ich hätte das ganze gerne natürlich selbst repariert

Kann mir jemand helfen ???

Ich freue mich auf euere Antworten und bedanke mich im Voraus.
Gast #4673368
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Technisch ist das Problem schon interessant.

Ansonsten wäre es für das Kind sowieso besser, seinen
natürlichen Bewegungstrieb nicht durch so ein Spielzeug
zu zerstören.

Besorg ihm ein Tret-Dreirad, oder einen Roller!
Zur Not gibts die für Null bis wenig Geld in Tauschzentren.
#4676034
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Edo S. schrieb:
> Meine Frage ist jetzt was genau an der Platine kaputt sein könnte, die
> zwei schwarzen Relais ?

Das ist möglich da sie nur für 6V spezifiziert sind.

Du kannst dort aber einfach mal die Spulen durch messen ob die 
durchgebrannt sind. (eigentlich hat man ja auch einen Widerstand vor der 
Spule)

Dort wurden aber 0 Ohm Widerstände an der Zuleitung der Spule verbaut 
die dann zu den zwei Transistoren rechts vom großen schwarzen Chip 
gehen. (auf dem Bild: 13009863_10209037455191566_1072062983_o.jpg)

Ich tippe ich aber mal darauf dass diese beiden Transistoren 
ausgetauscht werden müssen.

Der große Chip selber wird wohl noch ganz sein da bei ihm ein 
Spannungsregler vorgeschaltet wurde.

Die beiden kleinen Transistoren werden wohl NPN-Transistoren (BC847) 
sein.

Wenn die Spulen der Relais defekt sein sollte:
https://www.reichelt.de/HJR3FF-12VDC-SZ/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=7620&ARTICLE=79370&SHOW=1&OFFSET=16&;

Wenn das Bild heller, mit Makromodus, etwas schärfer gemacht wird, dann 
kann man vielleicht auch etwas mehr sehen. :-)
(Widerstandswerte oder den Bestückungsdruck um dir zu sagen was man 
meint und wo es sich genau befindet)
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #4677636
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Edo S. schrieb:
> Danke für die motivierenden Worte Klaus.
>
> Danke an alle für die Hilfestellung und euere Zeit, ich schmeiß das Teil
> einfach weg , kauf ihm ein neues und gut ist.

Klaus hat aber völlig recht. Wenn Du als angehender Elektroingenieur 
nicht auf die Idee kommst, selbst alle verwendeten Bauelemente zu 
bestimmen und einen Stromlaufplan zu rekonstruieren, sich dann ggf. 
längere Zeit mit der Funktion der Schaltung zu beschäftigen, bist Du 
völlig falsch in diesem Beruf. Selbst wenn Du Dich durch Auswendiglernen 
des prüfungsrelevanten Stoffs noch irgendwie durch das Studium mogeln 
kannst, wirst Du mit Deiner Einstellung im Berufsleben üblen Schiffbruch 
erleiden, und zwar völlig zu recht.
#4678165
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Da ist doch eigentlich echt nicht viel dran.

Ich sehe da einen Controller, die beiden Transistoren für die 
Ansteuerung der Relais, dann natürlich noch die Relais zur 
Polaritätsänderung am Motor, an dem Kühlkörper sind zwei parallel 
geschaltete MosFETs mit einer Freilaufdiode und dann gibt es noch den 
Treiber für die Gate-Ansteuerung.

Die Schaltung ist wirklich schön einfach und idealer Weise auch 
einseitig bestückt.

Ich würde wohl erst mal die 3.3V Spannung am Controller messen.
Danach den Spulen-Widerstand der Relais durchmessen (müssten rein 
Theoretisch 200 Ohm sein).
Der Widerstand zwischen Gate und Source der MosFETs müsste "unendlich" 
groß sein. (man könnte den 33 Oh Gate-Vorwiderstand ablöten um das zu 
messen)

Man könnte ohne angeschlossenem Motor probieren ob der Controller auf 
die Betätigung des Gaspedals reagiert und das Gate angesteuert wird. 
Vielleicht einfach mal eine rote LED mit Vorwiderstand zwischen Gate und 
GND anlöten um es erkennen zu können.
#4681197
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Hallo Leute,

ich brauche eure Hilfe falls ihr Zeit findet.

Mein Enkel hat ein Kinderauto namens "Seven High Speed";
Für den Betrieb hat man einen EIN/AUS Schalter und ein Gas-Pedal.
Wenn ich den An-Schalter betätige und das Gas-Pedal drücke kommt absolut
gar nichts; der eingebaute Akku wurde von mir ganz aufgeladen und auch
durchgemessen, aber das Getriebe springt einfach nicht an
(Sicherung geprüft - in Ordnung; Akku ebenfalls).

Jetzt bin ich in einer sehr traurigen Situation, da mein Enkel natürlich
mit dem Auto fahren will.
Ich hätte das ganze gerne natürlich selbst repariert

Kann mir jemand helfen (wohne Regio Ingolstadt)  ???

Ich freue mich auf eure Antworten und bedanke mich im Voraus.
Gast #4681274
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Prüfe ob am Motor noch Spannung ankommt wenn du aufs "Gas" drückst.
Trenne die Elektronik ab und verbinde kurzzeitig Motor mit Akku.
Wenn es sich dann bewegt ist die Elektronik defekt und nicht der Motor.
Fotos von der Elektronik sind hilfreich.
Gast #4681378
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Georg S. schrieb:
> (Sicherung geprüft - in Ordnung; Akku ebenfalls).

Dann ist wohl ein Multimeter vorhanden, oder?
Da hälst du die eine Strippe an den einen Pol der Batterie.
Und mit der anderen klapperst du sämtliche Verbindungen bis zu Batterie 
ab.
Irgendwo sollte keine Spannung sein...
#4681686
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Georg schrieb:
> Hallo Leute,
>
> ich brauche eure Hilfe falls ihr Zeit findet.
>
> Mein Enkel hat ein Kinderauto namens "Seven High Speed";
> Für den Betrieb hat man einen EIN/AUS Schalter und ein Gas-Pedal.
> Wenn ich den An-Schalter betätige und das Gas-Pedal drücke kommt absolut
> gar nichts; der eingebaute Akku wurde von mir ganz aufgeladen und auch
> durchgemessen, aber das Getriebe springt einfach nicht an.
>
> Jetzt bin ich in einer sehr traurigen Situation, da mein Enkel natürlich
> mit dem Auto fahren will.
> Ich hätte das ganze gerne natürlich selbst repariert
>
> Kann mir jemand helfen ???
>
> Ich freue mich auf euere Antworten und bedanke mich im Voraus.

Georg S. schrieb:
> Hallo Leute,
>
> ich brauche eure Hilfe falls ihr Zeit findet.
>
> Mein Enkel hat ein Kinderauto namens "Seven High Speed";
> Für den Betrieb hat man einen EIN/AUS Schalter und ein Gas-Pedal.
> Wenn ich den An-Schalter betätige und das Gas-Pedal drücke kommt absolut
> gar nichts; der eingebaute Akku wurde von mir ganz aufgeladen und auch
> durchgemessen, aber das Getriebe springt einfach nicht an
> (Sicherung geprüft - in Ordnung; Akku ebenfalls).
>
> Jetzt bin ich in einer sehr traurigen Situation, da mein Enkel natürlich
> mit dem Auto fahren will.
> Ich hätte das ganze gerne natürlich selbst repariert
>
> Kann mir jemand helfen (wohne Regio Ingolstadt)  ???
>
> Ich freue mich auf eure Antworten und bedanke mich im Voraus.

Kann der arme Mann mal einen eigenen Thread bekommen?

@Georg S.
Mach mal ein paar gute Bilder der Platine(n) und Zuleitungen. Vielleicht 
kann Dir jemand direkt helfen.


mfg
Bernd
Gast #6239001
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Ist das hier nicht der allgemeine Thread für sämtliche Themen rund um 
echte und Spielzeugautos? Komisch :-)

Offenbar ist der fette rote Hinweis über dem Eingabefeld noch viel zu 
unauffällig.

Ich würde Gästen den Schreibzugriff zu solch alten Threads generell 
sperren.
Gast #6693510
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Hallo zusammen
Wohnt jemand von euch in der Nähe von Ludwigsburg / Stuttgart?
Beim Elektr. Auto meines Sohnes ist auch irgendwas an derPlatine kaputt 
...
Im Prinzip fehlt am Auto die Kraft nach vorne und nach hinten zu fahren. 
Da könnte man denken daß es das akku wäre. Aber schon mit anderen akkus 
ausbrobiert und verschiedene akku Ladegeräte aber nix. Akku direkt an 
den hinter Rad Motoren angeschlossen und da funktioniert es.
Zweites Problem dass wenn man das Auto auf Manuel also ohne 
Fernbedienung so das man das Gas Pedal drücken muss um nach vorne zu 
fahren gibt das Gas Pedal kein Kontakt. Rest funktioniert. Einlenkung 
Lichter Blinker ecc

Vielen Dank wer mir antwortet und helfen kann

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