attiny85 staret unregelmäßig

OP #5834542
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hallo ich habe ine kleines projekt bei dem ein attiny85 einen neopixel 
stripe steuert.
Das funktioniert auch wie es soll aber wenn ich es ausschalte und dann 
wieder einschalte ist es glückssache ob es gleich, garnicht oder nach 
mehreren minuten angeht.
wenn ich den attiny (SMD ) auf ein Digidpark löte, funktioniert alles 
zuverlässig.
was kann es sein ? ich habe bisher 2 attiny getestet  und beide haben 
das gleiche problem
Gast #5834819
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Manche Schaltnetzteile starten zu langsam. Ich habe eins, dessen 
Ausgangsspannung sackt kurz nach dem Start noch einmal kurz ab, bevor 
sie sich stabilisiert.

In solchen Fällen hilft ein relativ großer Kondensator am Reset-Eingang 
(leider hast du keinen), der den Reset des µC auf ein paar hundert ms 
verlängert.

Brown-Out Detektor soll auch gehen.

Viele Netzteile brauchen eine gewisse Mindestlast, um zuverlässig zu 
funktionieren. Da reicht dann oft ein 220 Ohm Widerstand an VCC und GND 
oder eine Betriebs-Kontroll-leuchte (LED mit Vorwiderstand).

Auf jeden Fall brauchst du mindestens einen 100nF Kondensator an VCC und 
GND direkt am Chip.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5834824
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Roman D. schrieb:
> nein keine caps der attiny den ich verwende ist von einem digidparkboar
> und da ist der resetpin auch ein normaler i/o da gibt es kein reset
Es geht da nicht um den Kondensator am Reset-Pin, sondern um den 
Blockkondensator zwischen Vcc und GND, der im Datenblatt extra 
beschrieben ist. Stichwort dazu "decoupling capacitor":
https://www.google.com/search?q=attiny85+decoupling+power+supply
#5834855
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Joachim B. schrieb:
> wie siehts mit Abblockkondensatoren an VCC aus?

Lothar M. schrieb:
> Es geht da nicht um den Kondensator am Reset-Pin, sondern um den
> Blockkondensator zwischen Vcc und GND, der im Datenblatt extra
> beschrieben ist. Stichwort dazu "decoupling capacitor":
> https://www.google.com/search?q=attiny85+decoupling+power+supply

schrieb ich ja schon offensichtlich liest er auch nicht.
#5834968
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Roman D. schrieb:
> nein keine caps
> der attiny den ich verwende ist von einem digidparkboar und da ist der
> resetpin auch ein normaler i/o da gibt es kein reset

Resetpin nicht beschaltet passt zum Fehlerbild, war das Erste was mir in 
den Sinn kam beim Lesen deiner Frage. Dann auch keine Caps an der 
Versorgung, da wundert das Verhalten nun mal gar nicht.

Auf dem DigisparK-Board ist der Resetpin verschaltet, hat sehr wohl 
einen Pull-Up zu USB+. Das Ding hat nicht zum Spass 3 Widerstände am 
Attiny ;)
#5834980
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Winne Z. schrieb:
> Den Resetpin kann man zu einem IO-Pin programmieren dann gibt es KEINEN
> externen Reset-Pin.
>
> Hat der TO oben geschrieben.

Richtig. Kann man, muss man aber nicht. Ist nicht mal der Standard, 
Standard ist Reset-Funktion. Wir haben weder Schaltplan noch Foto vom 
Aufbau noch den Code zum Attiny ;)

Der TO hat auch geschrieben, dass auf dem Digispark der Resetpin nicht 
beschaltet wäre, ist er da aber. ;)
#5835029
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Arduino Fanboy D. schrieb:
> M. K. schrieb:
>> und auch dass der Resetpin nicht beschaltet
>> ist...
>
> Unbelehrbar/uneinsichtig, oder?
>
> Dass der PB5 nicht beschaltet ist, kann zu einem leicht erhöhtem
> Stromverbrauch führen, beeinträchtigt aber nicht die Funktion des
> ATTiny85.

Genau so ist es.

PB5 kann noch was anderes sein außer RESET Pin

RESET: Reset Pin
dW: debugWIRE I/O
ADC0: ADC Input Channel 0
PCINT5: Pin Change Interrupt, Source 5
#5835058
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Winne Z. schrieb:
> Der PB5 lässt sich über die Fuses in einen IO-Pin umstellen.
>
> Das hat der TO wohl gemacht.

Das sagt er. Er sagt aber auch, dass der Reset-Pin auf dem 
Digispark-Board nicht beschaltet sei, das ist aber falsch. Da gibts, 
zumindest in der Standardvariante, sehr wohl nen Pull-Up. Daher wage ich 
es zu bezweifeln, dass der TO mittels Fuses den PB5 als IO konfiguriert 
hat...vor allem auch vor dem Hintergrund, dass der PB5 nicht benutzt 
wird.
Beitrag #5835067 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5835069
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M. K. schrieb:
> Das sagt er. Er sagt aber auch, dass der Reset-Pin auf dem
> Digispark-Board nicht beschaltet sei, das ist aber falsch. Da gibts,
> zumindest in der Standardvariante, sehr wohl nen Pull-Up. Daher wage ich
> es zu bezweifeln, dass der TO mittels Fuses den PB5 als IO konfiguriert
> hat...vor allem auch vor dem Hintergrund, dass der PB5 nicht benutzt
> wird.

Ein paar Beiträge vorher habe ich den Schaltplan des DigisparkBoards 
gepostet.
PB5 ist nicht beschaltet,

Die originalen Digispark werden mit ResetDisable ausgeliefert.

M. K. schrieb:
> Wenn der Pin als Resetpin fungiert (Werkseinstellung)
Dürfte eine Fehlannahme sein.

M. K. schrieb:
> ist kann der also nicht floaten?
Doch kann er!
Eine leichte Erhöhung der Stromaufnahme ist die Folge.
Gast #5835072
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Arduino Fanboy D. schrieb:
> Die originalen Digispark werden mit ResetDisable ausgeliefert.

Ja das ist mir klar. Aber was ich so aus Asien geliefert bekam, war in 
der Regel ohne Bootloader und mit default Fuses. Was hier auch immer 
wieder berichtet wird: Bootloader ist ab Werk drauf, aber die Fuses 
wurden nicht passend eingestellt.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5835078
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M. K. schrieb:
> Roman D. schrieb:
>> der ist von hausaus schon ein I/O pin da habe ich noch nie was verändert
> Nope, ist von Werk aus Reset-Pin. Kann auch IO sein, muss dann aber
> umkonfiguriert werden.
Und natürlich kann man den erst mal offen lassen. Dafür ist extra ein 
Pullup eingebaut. Nur wenns dann arg heftig wird mit der EMV wird sich 
der Controller zurücksetzen.

Roman D. schrieb:
> Alles gelötet 5v an vcc gnd zu gnd
> p0 zu digital input über 150 ohm widerstand
> das wars
Wenns das tatsächlich war ist also die Masse nicht verbunden, oder wie?

Roman D. schrieb:
> Also ich haben jetzt mal einen 100nf kondensator sowie einen 1000uf elko
> dierekt an den pins zwischen vcc ung gnd kegängt aber es gibbt immer
> noch die gleichenn probleme.
Dann lass doch mal den gesamten Aufbau sehen. Und auch den Schaltplan 
dazu.
#5835082
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Lothar M. schrieb:
> M. K. schrieb:
>> Roman D. schrieb:
>>> der ist von hausaus schon ein I/O pin da habe ich noch nie was verändert
>> Nope, ist von Werk aus Reset-Pin. Kann auch IO sein, muss dann aber
>> umkonfiguriert werden.
> Und natürlich kann man den erst mal offen lassen. Dafür ist extra ein
> Pullup eingebaut. Nur wenns dann arg heftig wird mit der EMV wird sich
> der Controller zurücksetzen.
Jop.

Ich denke es hängt definitiv mit dem Aufbau der Zielschaltung zusammen 
wenn der selbe Controller auf einem Digispark-Board funktioniert, in der 
Zielschaltung aber nicht. Daher empfielt es sich, alle Verbindungen der 
Zielschaltung genauestens zu prüfen und Abweichungen zur 
Digisparkschaltung zu neutralisieren.
Gast #5835094
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M. K. schrieb:
> Arduino Fanboy D. schrieb:
>> Die originalen Digispark werden mit ResetDisable ausgeliefert
>
> Er hat aber nicht gesagt, dass er den Attiny von nem Digispark-Board
> runter gelötet hat. Nur dass der Attiny auf nem Digispark-Board läuft.
> ;)

Er sagte, dass PB5 kein Reset Pin ist.
Wenn der Chip auf dem Digispark Board funktioniert, dann ist der 
Micronucleus Bootloader drauf.
Denn sonst würde man da erstmal kein Programm drauf bekommen.

So, und jetzt zum mitmeißeln:
Wenn der µC auf dem DigisparkBoard richtig läuft, dann ist das 
Zielboard, die Zielschaltung defekt.

Was allerdings da nicht stimmig ist?
Das liegt im Dunklen.
Gast #5835099
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Beim Digispark und verschiedenen Abkömmlingen ist der Resetpin nicht 
beschaltet.  Beim Original ist Reset disabled und der Pin arbeitet als 
reiner IO-Pin.
Die zahlreichen chinesischen Clones haben Reset meist enabled, jedoch 
auch keine Pullups/Kondensatoren auf dem Pin.

https://digistump.com/wiki/digispark/tutorials/programming

Um jetzt weiterzukommen, sollten man wissen, welche Version von 
micronucleus auf dem Digispark installiert ist, der Aufruf vom 
commandline-tool micronucleus liefert die Antwort.

Es gibt den micronucleus in verschiedenen Varianten:
- Entweder wartet er eine bestimmte Zeit auf einen USB-connect (meist 
20-60 Sekunden) bis das Hauptprogramm startet.

- Oder aber, er erwartet einen bestimmten Pin auf Low

Die letzten Aktualisierungen des Micronucleus hat ein Forumsmitglied 
vorgenommen: Beitrag "Micronucleus - USB-Bootloader für ATtiny"

Auf github pflegt er diesen nach wie vor, letzter commit von vor drei 
Tagen:
https://github.com/micronucleus/micronucleus

Daher mein Tip: Sollte irgendein alter Micronucleus auf dem Chip sein 
(China-Clone) zunächst mal updaten.  Dann unbedingt dem Attiny den 
Stützkondensator spendieren.
Beitrag #5835107 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5835118
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Roman D. schrieb:
> ich habe den attiny mit einem digispark programiert

Wie denn? Dazu muss doch vorher der Bootloader installiert sein.

Es ist immer noch sehr unklar, was du wie gemacht hast. Ist es denn 
wirklich so schwer, das Material klar zu benennen, die Arbeitsschritte 
aufzulisten und den richtigen Schaltplan zu zeichnen, der deinem Aufbau 
entspricht? Kannst du nicht wenigstens ein Foto machen?

Weil du die nötigen Infos nicht geliefert hast, und auf viele Rückfrage 
nicht (oder nicht ausführlich genug) geantwortet hast, läuft dieser 
Thread so schlecht. Wenn das hier noch zum Erfolg kommt, dann nur mit 
Glück.
Gast #5835482
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Arduino Fanboy D. schrieb:

> So, und jetzt zum mitmeißeln:
> Wenn der µC auf dem DigisparkBoard richtig läuft, dann ist das
> Zielboard, die Zielschaltung defekt.
>
So, ich habe mir mal die Arbeit aufgebürdet und mit scharfem 
Zisiliermeissel
das Wesentliche herausgearbeitet. Bitte geht beim Kopieren sorgsam damit 
um, denn die Platte besteht aus 10mm Marmor und ist empfindlich!
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