Hallo zusammen
ich hätte eine Frage zu IR Empfängern die ich an einen Arduino
anschließen möchte. Eine habe ich schon verbunden und es funktioniert.
Nun möchte ich 4 IR Empfänger anschließen. Diese sollen später im
Projekt an einen Rundstab so positioniert werden, das eine 360 Grad
Empfang möglich ist.
Benutzt werden folgende IR Empfänger von Conrad:
TRU COMPONENTS OS-1638 Bestell Nr:1571478 - VQ
Link:
https://www.conrad.de/de/p/tru-components-os-1638-ir-empfaenger-sonderform-axial-bedrahtet-38-khz-940-nm-45-1571478.html
So nun zur eigentlichen Frage: Plus und Minus könnte ich durchschleifen,
das ist nicht das Problem.
Aber wie mache ich das mit dem Daten Pin?
Kann ich den auch durchschleifen oder muss ich /(ist es besser) jede
Daten Pin auf einen einzelne Anschluss auf den Arduino zu legen?
Hoffe es kann mir jemand was dazu sagen.
Bis dann
Tobias
Hallo,
also rein elektrisch könnte das schon gehen da die meisten Empfänger
OC-Ausgänge haben. Ob es der Empfindlichkeit zuträglich ist, ist eine
andere Sache auch wenn die Phasenverschiebung bei Empfang durch mehrere
Empfänger bei Licht nicht das Problem sein sollte.
Ich hab nur mal mit 2 Empfängern gearbeitet - hab sie aber getrennt
angeschlossen.
Inwiefern die Software das gleichzeitige Auswerten mehrerer Empfänger
ermöglicht musst du mal schauen.
Sascha
Es gibt Empfänger, wo man die Empfangsdiode extern anschließt. Daran
kann man bestimmt auch irgendwie vier Dioden anschließen. So hast du nur
eine digitale Leitung zum Mikrocontroller hin.
Sascha W. schrieb:> also rein elektrisch könnte das schon gehen da die meisten Empfänger> OC-Ausgänge haben
Der Ausgang ist ein OC, aber mit interne Pullups. Die Fragen ist welche
Wirkung hat die Parallelschaltung dieser, wenn nur eine Transistor vier
Pullups treiben muss.
GEKU schrieb:> Die Fragen ist welche> Wirkung hat die Parallelschaltung dieser, wenn nur eine Transistor vier> Pullups treiben muss.
Blödes Datenblatt. Schlecht kopiert von einem geheimen Hersteller. Da
steht weder drin, welchen Wert der interne Pull-Up hat, noch wie viel
Strom der Ausgang liefern kann. Da kann man ja nur raten.
So etwas kannte ich bisher nur von Pollin.
So langsam fühle ich mich bei Aliexpress wohler, als bei Conrad. Denn
bei Aliexpress wird für Schrott wenigstens entsprechend billig verkauft.
Hallo und danke für die schnellen Antworten.
Wie ich der Diskussion so entnehme wird evtl. der Strom des Datenpin vom
Arduino zum IR Empfänger evtl. schon problematisch.
Dachte mir halt mit einem Eingang am Arduino könnte ich mir die Software
Auswertung etwas vereinfachen wie Sascha schon zu bedenken gegeben hat.
Da grüble ich auch noch.
Tobias
Sascha W. schrieb:> also rein elektrisch könnte das schon gehen da die meisten Empfänger> OC-Ausgänge haben. Ob es der Empfindlichkeit zuträglich ist, ...
Du weisst aber schon, dass das direkte Zusammenschalten von OC-Ausgängen
eine logische ODER-Verknüpfung darstellt und nur die Zustände logisch 0
und 1 kennt?
In der Welt der Logik gibt es soetwas wie "Empfindlichkeit" nicht.
Wolfgang schrieb:> Sascha W. schrieb:>> also rein elektrisch könnte das schon gehen da die meisten Empfänger>> OC-Ausgänge haben. Ob es der Empfindlichkeit zuträglich ist, ...>> Du weisst aber schon, dass das direkte Zusammenschalten von OC-Ausgängen> eine logische ODER-Verknüpfung darstellt und nur die Zustände logisch 0> und 1 kennt?> In der Welt der Logik gibt es soetwas wie "Empfindlichkeit" nicht.
Mit Empfindlichkeit beziehe ich mich auf das was der TO mit den 4
Empfängern zu erreichen versucht. Wenn beim direkten zusammenschalten
der Signale diese nicht synchron sind dann bringt die ganze Konstruktion
nichts.
Sascha
Sascha W. schrieb:> Wenn beim direkten zusammenschalten> der Signale diese nicht synchron sind dann bringt die ganze Konstruktion> nichts.
Warum sollten sie nicht synchron sein? Es gibt doch nur "Licht(-Impulse)
an" und "Licht(-Impulse) aus". Meinst du, das Licht kommt an einem
Sensor später an, als am anderen? Sicher nicht.
Sascha W. schrieb:> Mit Empfindlichkeit beziehe ich mich auf das was der TO mit den 4> Empfängern zu erreichen versucht.
Jeder einzelne Sensor hat lt. Datenblatt eine Öffnungswinkel (Half
Angle) von ±45°.
Was meinst du, was Tobias dann mit 360° meinen könnte?
Tobias schrieb:> Diese sollen später im Projekt an einen Rundstab so positioniert werden,> das eine 360 Grad Empfang möglich ist.
Ein besser erkennbares Dabla:
https://produktinfo.conrad.com/datenblaetter/175000-199999/184291-da-01-en-IR_RECEIVER_2_7_5_5V_OS_1638.pdf
Eine Parallelschaltung der OK-Ausgänge sollte Problemlos klappen, in der
dortigen "Application Circuit" ist ja sogar noch ein zusätzlicher pullup
eingezeichnet (">10kOhm"), wohl wegen der Tatsache das der interne
pullup recht hochohmig sein dürfte, und bei grosser Leitungslänge
möglicherweise kaum ausreicht um eine grössere Leitungskapazität
ausreichend schnell hochzutreiben.
Empfehlung: den dort in der Schaltung gezeigten Tiefpass an der
Versorgungsspannung (47Ohm und 47uF) ebenfalls vier mal aufbauen, um zu
verhindern dass die Dinger sich gegenseitig verwirren.
Gerade mal an einem herumliegendem "Feld+Wald+Wiesen"-Exemplar gemessen:
An 5V Versorgungsspannung bringt das Teil 63uA Kurzschlussstrom gegen
GND, deutet also auf einen internen Pullup mit 80kOhm hin. Kann bei
deinen Exemplaren natürlich anders sein.
Also zunaechst mal, ich denke auch das man die Ausgaenge einfach
parallel schalten kann. Entweder einfach so wenn sie schon OC sind, oder
notfalls mit Dioden oder einem Gatter.
> Es gibt Empfänger, wo man die Empfangsdiode extern anschließt. Daran
Erzaehl mal welchen du meinst.
> kann man bestimmt auch irgendwie vier Dioden anschließen. So hast du nur> eine digitale Leitung zum Mikrocontroller hin.
Du bist eher Software oder?
IR-Empfaenger aufzubauen gehoert eher zu den komplizierteren Dingen des
Lebens. Die sind naemlich sehr stoerempfindlich. Es gibt Gruende warum
man da seit 30Jahren fertige Module verwendet.
Olaf
wenn TSOP verwendet werden o.ä. also echte IR-Empfänger, dann ist
zusammenschalten nicht so einfach.
Der TSOP der ein echtes Signal empfängt tastet auf low, also braucht man
eine invertierte ODER Verknüpfung.
Alle 4 TSOP werden erst mal invertiert -> 4 Inverter
Diese 4 Inverter gehen auf ein ODER mit 4 Eingänge -> Ausgang high wenn
einer oder mehrere ein Signal empfängt
Den Ausgang des 4-fach oder wieder invertieren und auswerten.
Die TSOP die nichts empfangen liefern ja high, invertiert low, tragen
also am ODER nichts bei.
Der beste TSOP siegt.
Joachim B. schrieb:> wenn TSOP verwendet werden o.ä. also echte IR-Empfänger, dann ist> zusammenschalten nicht so einfach.
Low-aktive Open-Kollektoren parallelschalten ist für eine Low-Aktive
Veroderung logisch richtig. Und einfach.
> Der TSOP der ein echtes Signal empfängt tastet auf low, also braucht man> eine invertierte ODER Verknüpfung.
Echtes Signal, echt jetzt? Und nein, man braucht keine vorher logisch zu
invertierende positive Veroderung später nochmals zu invertieren um aufs
gleiche Ergebnis zu kommen, siehe oben.
> Alle 4 TSOP werden erst mal invertiert -> 4 Inverter> Diese 4 Inverter gehen auf ein ODER mit 4 Eingänge -> Ausgang high wenn> einer oder mehrere ein Signal empfängt>> Den Ausgang des 4-fach oder wieder invertieren und auswerten.
Dann biste soweit wie vorher: einfachsterweise die vier OKs parallel
bedeutet logisch dasselbe, siehe oben.
> Die TSOP die nichts empfangen liefern ja high, invertiert low, tragen> also am ODER nichts bei.
Ohne Empfang:="opened kollektor", tragen also nichts bei zur negierten
Veroderung. Genau das ist doch der Sinn der Sache.
> Der beste TSOP siegt.
Genau dies ist der Sinn dieser Aufgabenstellung "rundumsicht".
2 Cent schrieb:> Low-aktive Open-Kollektoren
Stimmt wenn man weiss das sie OC sind, wenn nicht wäre einfach nur
zusammenschalten nicht so klug.
Kenne ich die verwendeten TSOP vom TO?
Gibts da irgendwo Daten?
Sind alle IR Empfänger immer OC?
wer es nicht weiss geht den sicheren Weg,
just meine 3 Cent und damit mehr wert als 2 Cent.
Joachim B. schrieb:> Kenne ich die verwendeten TSOP vom TO?> Gibts da irgendwo Daten?
Der TO hat den Conrad Artikel benannt, da gibt das Datenblatt zur
Einsicht.
> wer es nicht weiss geht den sicheren Weg,
Wir wissen es aber, denn wir haben das Datenblatt konsultiert.
Hallo zusammen
danke für die Antworten. Scheine da eine interessante Diskussion
ausgelöst zuhaben. Bin aber kein Vollblut Elektroniker. Nur ein
Hobbyist. Darum fällt es mir etwas schwer eure Antworten richtig
einzuordnen.
Zu Sascha Bemerkung wegen der Kabellänge:
Dies können wir wohl vernachlässigen. Diese ist maximal und hier greife
ich hoch 15cm.
Zu 2Cents vorschlage: Du meinst also das ich den Widerstand und den elko
bei jeden IR Empfänger in die Versorgung mit einbauen soll?
OC hab ich gefunden.
Aber was ist ein TSOP? Und ein TO? Hab schon gegoogelt aber nicht recht
was gefunden.
Tobias
Tobias schrieb:> Zu 2Cents vorschlage: Du meinst also das ich den Widerstand und den elko> bei jeden IR Empfänger in die Versorgung mit einbauen soll?
Ich würde das auch empfehlen.
> Aber was ist ein TSOP?
Eine Serie von sehr ähnlichen IR Empfängern, wie deiner.
> Und ein TO?
Topic Owner, in dieser Diskussion bis du das.
Danke für die Erklärung Stefan.
An den Arduino ich das bis jetzt blank angeschlossen, war auch in den
meisten Anleitung so angeben. Aber wenn es die "Verwirrung" der
Empfänger begrenzt. Werde ich die paar Cents investieren. :-)
Und die Daten Pins an einem Pin am Arduino zusammen führen.
Danke für die Unterstützung.
Tobias
Stefan F. schrieb:> Joachim B. schrieb:>> Kenne ich die verwendeten TSOP vom TO?>> Gibts da irgendwo Daten?>> Der TO hat den Conrad Artikel benannt, da gibt das Datenblatt zur> Einsicht.
Für Blinde wie mich habe ich sogar eine besser erkennbare Version des
Dablas verlinkt. War wohl nutzlos :-(
>> wer es nicht weiss geht den sicheren Weg,>> Wir wissen es aber, denn wir haben das Datenblatt konsultiert.
Ausserdem meine ich mich zu erinnern den Strom vom Pullup nachgemessen
zu haben....nur natürlich nicht am dem Exemplar des TO ... das Dabla
sagt ja leider nix über den Wertebereich des internen pullups aus....
die Messung war wohl auch nicht überzeugend genug für Joachim :-(
Tobias schrieb:> Zu 2Cents vorschlage: Du meinst also das ich den Widerstand und den elko> bei jeden IR Empfänger in die Versorgung mit einbauen soll?
So empfielt es der Hersteller desIR-Emfängers, um Störungen von der
Versorgungsspannung zu dämpfen. Das hat seinen Grund: die Dinger sind
äusserst Lichtempfindlich (auf ihrer Trägerfrequenz, hier 38kHz), haben
deshalb intern im analogteil eine extrem hohe Verstärkung. Solch
empfindlichen Verstärkern willst du nicht mit noise auf deren Versorgung
das erkennen des Signals erschweren.
Tobias schrieb:> An den Arduino ich das bis jetzt blank angeschlossen, war auch in den> meisten Anleitung so angeben.
Ist halt einfach, billig, und meisstens kommt man damit auch problemlos
davon. Bei Einzelempfängern spendiere auch ich normalerweise nur einen
100nF Angstkondensator parallel (genau wie beim uC auch), aber: beim
Betrieb mehrerer solcher Empfänger sehe die erhöhte Gefahr dass diese
sich gegenseitig hochschaukeln könnten, deshalb lieber gut dämpfen und
entkoppeln wie im Dabla empfohlen. Die acht Bauteile mehr am Rundstab
bringen dich nicht um, eine Fehlersuche bei (womöglich nur manchmal)
nachklingelnden Empfängern schon eher.
Viel Erfolg!
SCNR:
TO:= TObias
oder auch Thread Opener genannt. Manchmal, im Verlauf der Diskussion
nicht mehr wirklich der Thread Owner :D
Joachim B. schrieb:> just meine 3 Cent und damit mehr wert als 2 Cent.
LOL. Man muss dich einfach lieb haben :D
Tobias schrieb:> Zu 2Cents vorschlage: Du meinst also das ich den Widerstand und den elko> bei jeden IR Empfänger in die Versorgung mit einbauen soll?
soll man immer
2 Cent schrieb:> Low-aktive Open-Kollektoren parallelschalten ist für eine Low-Aktive> Veroderung logisch richtig. Und einfach.
stimmt mit DIESEM IR passt es nach Blick ins Datenblatt, aber OC ist der
auch nicht sondern mit internem pullup lt. Datenblatt.
Die Filter RC sollten aber immer jedem IR-Receiver vorgeschaltet werden.
Ich habe nur oft genug erlebt das ein bestimmter IR Receiver genannt
wird aber dann doch ein Anderer genommen wird, deswegen meine
Ausführungen.
Der Blick ins Datenblatt vom VERWENDETEM Bauteil ist immer geboten.
Sei es wegen der Beschaltung oder der Spannungsgrenzen der Versorgung.
Viele ältere IR-Receiver brauchen eine min. VCC von 4,5V deswegen bin
ich ein Fan vom TSOP 31236 den ich bis jetzt seit Jahren ausschliesslich
verwende.
https://www.vishay.com/docs/82492/tsop312.pdf
Joachim B. schrieb:> Ich habe nur oft genug erlebt das ein bestimmter IR Receiver genannt> wird aber dann doch ein Anderer genommen wird, deswegen meine> Ausführungen.
Ehrlich gesagt: Ich kenne keinen TSOP, der nicht o.C. beschaltet ist -
mit Pullup. Das scheint in der Regel immer so zu sein.
Frank M. schrieb:> Ehrlich gesagt: Ich kenne keinen TSOP, der nicht o.C. beschaltet ist
? der genannte ist nicht OC, der hat einen internen pullup, klar würde
parallel trotzdem funktionieren, aber bei 4 TSOP mit eingebauten pullup
parallel und nur EINER will low tasten muss dieser dann die 4-fache
pullup Last stemmen.
Saubere Entwicklung geht anders!
Ich denke das ist für jeden verständlich und dann war da noch der
Nachbarthread
Beitrag "Logikgatter: Push-Pull-Ausgänge parallelschalten"
ich kenne aber keinen echten IR Receiver mit OC oder push-pull, das
heisst für mich doch aber nicht ich kann parallelschalten immer
empfehlen.
Joachim B. schrieb:> Tobias schrieb:>> Zu 2Cents vorschlage: Du meinst also das ich den Widerstand und den elko>> bei jeden IR Empfänger in die Versorgung mit einbauen soll?>> soll man immer
Ergibt ja auch durchaus Sinn. Da man aber oftmals ohne davonkommt, mal
ehrlich, wer machts denn wirklich immer "mit", und niemals "ohne"?
> 2 Cent schrieb:>> Low-aktive Open-Kollektoren parallelschalten ist für eine Low-Aktive>> Veroderung logisch richtig. Und einfach.>> stimmt mit DIESEM IR passt es nach Blick ins Datenblatt, aber OC ist der> auch nicht sondern mit internem pullup lt. Datenblatt.
Stimmt natürlich, danke für diesen Einwand, auch wenn er recht
theoretischer Natur ist möge er den mitdenkenden Anfängern helfen!
Echter OC ist selbstredend ungleich einer Emitterschaltung eines
Bipolartransistors mit integriertem pullup (wie in diesem DaBla). Bei
anschluss an einen uC (kein TTL) bräuchte ein echter OC dann unbedingt
einen externen (oder per Software uC-intern zugeschalteten) pullup.
Da das DaBla nichts hergibt über den Wertebereich des internen pullups,
das hätten ja auch theoretische 5 Ohm sein können, also 1A Stromfluss im
Fall "Lichtträger erkannt", könnte man sich ja schon Gedanken über deren
Parallelschaltung machen...immerhin währen das bei 4 Stück in
Parallelschaltung dann ja schon 4A für einen Einzeltransistor, am Ende
also durchaus in Frage zu stellen, oder nicht zu Empfehlen.
Weil im Dabla auch noch ein externer pullup (>10k, könnte also auch 10
TOhm bedeuten) eingezeichnet ist ensteht hier viel Spielraum für
Spekulationen, leider.
> Die Filter RC sollten aber immer jedem IR-Receiver vorgeschaltet werden.
Jetzt schlage ich dich Spasseshalber mit deinen eigenen Waffen,
Planspiel: Angenommen das (nicht mein gemessenes, aber ein "besonderes"
Exemplar vom OS-1638) hätte einen internen pullup mit 5Ohm. Dann fliegst
du mit einer Emfehlung 47R/47uF in dessen Versorgung flach auf den Bauch
:P
> Ich habe nur oft genug erlebt das ein bestimmter IR Receiver genannt> wird aber dann doch ein Anderer genommen wird, deswegen meine> Ausführungen.
100% Ack. Oftmals wird ja nicht mal wissentlich, oder gar absichtlich,
ein anderer genommen. Im Gegenteil: Unwissende Anfänger "krallen" sich
an das Original, die können es halt noch nicht anders. Was der Lieferant
dann daraus macht, und was letztendlich geliefert wird... solche Dinge
brauche ich jemandem wie dir nicht zu Erklären, das schreibe ich nur für
die noch lernenden.
Und bei so einem miserablen Datenblatt: möglicherweise kann (muss) jeder
Täglich etwas neues lernen. Es gibt praktisch nichts was die Konkurrenz
nicht minimal billiger und minimal verändert ("optimiert", also durchaus
auch schlechter) anbieten wird.
> Der Blick ins Datenblatt vom VERWENDETEM Bauteil ist immer geboten.> Sei es wegen der Beschaltung oder der Spannungsgrenzen der Versorgung.> Viele ältere IR-Receiver brauchen eine min. VCC von 4,5V deswegen bin> ich ein Fan vom TSOP 31236 den ich bis jetzt seit Jahren ausschliesslich> verwende.> https://www.vishay.com/docs/82492/tsop312.pdf
Dieses kaum bessere Dabla erlaubt es zu erahnen:
-interner pullup 30K (ist natürlich nur eine Hausnummer, aber immerhin!)
-Output voltage low (pin 3) IOSL = 0.5 mA, Ee = 0.7 mW/m2, test signal
see Fig. 1 max 100mV.
Um an offensichtlich problemlos erlaubte 0,5mA Kollektorstrom
heranzukommen dürfte man [(die 100mV mal total vernachlässigt) 5V/30K =
167uA pro pullup] etwa drei Stück parallelschalten (3*167uA=501uA). Mehr
als drei Stück parallel sind also nicht im Dabla spezifiziert!
Bei einer solchen Paranoia muss ich dir recht geben! Auch wenn ich den
Endstufentransistoren zerstörungsfrei "eigentlich" viel mehr
Kollektorstrom zutraue, auch in diesem Dabla ist dazu nichts wirklich
garantiert. Die Zukunft wird nicht besser werden.
Als Hobbyist betrachtet: *kleinlaut*: Joachim, wenn du solche
Entwicklungen wirklich konsequent durchziehst (incl Invertierung, pos.
Veroderung, nochmaliger Invertierung), dann bist du entweder ein
Trottel, oder du Entwickelst wohl noch mindestens eine Stufe
selbstkritischer als ich. Nasa oder Medizin? Dann wird eine
Wareneigangskontrolle inklusieve Messung und Prüfung aller Einzelstücke
notwendig sein, soweit das Prüfen überhaupt möglich ist.
Wie auch immer; dann hast du neben meiner Liebe auch meinen Respekt!
3 Cent für dich!
@Tobias: lass dich nicht abbringen von der recht einfachen
Parallelschaltung deiner vier Emfänger; das werden eher keine garantiert
lebenserhaltenden Systeme werden müssen.
2 Cent schrieb:> Joachim, wenn du solche> Entwicklungen wirklich konsequent durchziehst (incl Invertierung, pos.> Veroderung, nochmaliger Invertierung), dann bist du entweder ein> Trottel, oder du Entwickelst wohl noch mindestens eine Stufe> selbstkritischer als ich. Nasa oder Medizin?
weder noch, irgendwo dazwischen und ich ärgere mich hinterher wenn ich
stundenlang Fehler suche wie vermeidbar waren.
Vorsicht ist keine Feigheit und Leichtsinn kein Mut.
Klar kann man auch mal 5 gerade sein lassen, aber das ist MEINE
Entscheidung und MEIN Risiko, ich schicke aber möglichst keinen Anfänger
auf den Irrweg wenn ich es besser wüsste, wie war das mit den
kot***enden Pferden vor der Apotheke?
Liest man nicht oft genug, wieso Abblockkondensatoren? bei mir gehts
ohne.
I2C 10m kein Problem usw. usf.
Klar kann man immer gegen alle Regeln und gegen jede Vernunft verstoßen,
manchmal funktioniert es, aber eben nicht immer ;)
Joachim B. schrieb:> aber bei 4 TSOP mit eingebauten pullup> parallel und nur EINER will low tasten muss dieser dann die 4-fache> pullup Last stemmen.> Saubere Entwicklung geht anders!
Ja! Punkt!
Aber: ein Ausgangstransistor welcher nur die (seine) interne pullup-last
verträgt, und kein bisschen mehr, ist doch ebenfalls unsauber. Die
hiesigen Datenblätter geben halt nicht viel mehr her.
Saubere Entwicklung fängt doch damit an das die OK-Endstufe eines
solchen Empfängers locker Faktor 10 (besser 100 eher 1000) an Strom
verträgt. Nur meine Meinung. Dann müssen (besser formuliert: sollten)
auch vier parallel nebeneinander problemlos laufen.
Mit optimierten Schrottbauteilen und frisierten Schrottdatenblättern
wundert mich heute nichts mehr. Wenn jedes verbessernde workaround wegen
zu erwartender Schrottbauteile teurer wird als das ganze Gerät: gute
Nacht Deutschland!
2 Cent schrieb:> Aber: ein Ausgangstransistor welcher nur die (seine) interne pullup-last> verträgt, und kein bisschen mehr, ist doch ebenfalls unsauber. Die> hiesigen Datenblätter geben halt nicht viel mehr her.
vergiss nicht die kapazitive Last vom PCB und Kabel und Eingangsstufen,
ich mein ja nur.
Es muss nicht nur der oder die pullup(s) auf low gezogen werden.
Hallo zusammen.
Nur um kurz zu lösen was ich bauen möchte ist eine Neopixel ring in eine
Laterne gesteuert eben mit diesen 4 IR Empfänger. Und diese habe ich
schon hier
@2Cent: Also kein Medizinischen Gerät ;-)
Bis dann und danke für die Anregungen und Anmerkungen.
Stefan F. schrieb:> Meinst du, das Licht kommt an einem Sensor später an, als am anderen?> Sicher nicht.
Die Frage ist nur wie sieht Verzögerung der Empfänger aus. Das
Infrarotsignal wird in diesem Empfänger demoduliert. Die dadurch
entstehende Laufzeit kann z.B. duch unterschiedliche Signalstärken
unterschiedlich sein. Ob dies bei der Zusammenschaltung stört ist auch
eine Frage der Übertragungsgeschwindigkeit (Breite der Bits). Für diese
Anwendung ist der Empfänger nicht konstruiert.
GEKU schrieb:> Stefan F. schrieb:>> Meinst du, das Licht kommt an einem Sensor später an, als am anderen?>> Sicher nicht.>> Die Frage ist nur wie sieht Verzögerung der Empfänger aus.
Du denkst an den Pegel des Lichtes, aka helligkeit...guter Einwand!
> Das> Infrarotsignal wird in diesem Empfänger demoduliert. Die dadurch> entstehende Laufzeit kann z.B. duch unterschiedliche Signalstärken> unterschiedlich sein. Ob dies bei der Zusammenschaltung stört ist auch> eine Frage der Übertragungsgeschwindigkeit (Breite der Bits). Für diese> Anwendung ist der Empfänger nicht konstruiert.
Eigentlich doch, genau dazu (Breite der Bits) versus "Standardcode" zur
angedachten Übertragungsgeschwindigkeit, wurde "der" Empfänger
konstruiert.
IaW: Problem ist klar. Und ja, für die zu erwartende breite der Bits
ist der Algorithmus gebaut.
Die "schwächen" (eines jitternden oder mehrerer jitternden) Empfängers
hat der Übertragungscode also bereits "eingebaut". Hoffentlich!