Hallo Miteinander, habe eine Platine mit einem ATMega128A entworfen und Instabilitäten während Programmiervorgängen mit dem "mySmartUSB light" Programmierstick. Es benötigt mehrere Anläufe um erfolgreich zu programmieren oder fuses zu setzen. Die Signale sind in Spec - also keine Spikes, Spannungseinbrüche an VCC die den µC in ein ausser-spec-Bereich bringen würden.
Stelle folgende Dinge fest und würde gerne Eure Meinungen dazu einholen, während ich auf einen neuen Programmierstick warte (Tremex USB).
a) ISP erkennt den µC bei mir nur, wenn der externe Clock Oscillator (ASV-7.3728MHZ-E-T) angeschlossen ist. Der ISP Header ist mit allen Leitungen an den entsprechenden Pins vom µC angeschlossen. Der µC ist factory default, also internal oscillator 1 MHz. F: Wie würde die Programmierung funktionieren, wenn im Design überhaupt kein Oscillator oder R/C vorgesehen wäre und somit ohnehin nur mit dem internen Clock des µC gearbeitet werden soll?
b) ISP-Programmer erkennt den µC bei mir nur, wenn der Programmer von sich aus 5V (!) bereitstellt. Hier überlagert dieser während der Programmierung die Versorgungsspannung vom Board. F: nutzt jemand von Euch den ATMega ausschliesslich mit 3.3V und programmiert diesen auch mit dieser Spannung und/oder verzichtet auf die Programmerspannung?
c) (nicht 100% gesichert): F: Ist im Werkszustand des µC immer BOD auf 4V gesetzt und enabled? Erst nach setzen auf 2.7V beginnt der µC nach einer Programmierung (reset wieder high) mit dem Programm im Flash.
d) verunsicherte Frage: Wenn ich nun den bereits angeschlossen externen Oszillator (der liefert 7.3MHz als Rechteck) nun vom µC nutzen lassen möchte, nutze ich tatsächlich die Fuses 0000 und 4ms oder nutze ich ein "Fast Crystal Oszillator" ? Hier besteht Verunsicherung, da bei einem Umschalten ich den "Kontakt mit ISP zum µC" verloren hatte und einen "frischen" ATMega128A einsetzen mußte. (zum Wiederholten Male an diesem Board ... 3x)
Viele Fragen - aber es heisst ja "Wenn man vom Rathaus kommt, ist man schlauer."
Danke vorab und Grüße

