Hallo, ich hätte eine Frage zur Spannungsfilterung mittels Kondensatoren. Hierzu werden oft Kondensatoren gleichen Typs aber unterschiedlicher Werte parallel geklemmt. Elektrotechnisch betrachtet ergibt sich doch dann die Gesamtkapazität aus der Summe der Einzelkapazitäten, womit sich dann in einem Ersatzschaltbild die Filterwirkung beschreiben und berechnen lässt. Wie lässt sich der Nutzen unterschiedlicher Kondensatoren erklären, wenn doch elektrotechnisch nur die Summe der Werte eine Rolle spielt. (Beispiel: Wenn man einen 100µF Kondensator mit einem 1 nF parallel schaltet, dann fällt doch der kleinere C rechnerisch gar nicht ins Gewicht; warum ist er trotzdem entscheidend für die Filterung ? )
Kann mir das jemand physikalisch/elektrotechnisch erklären ?
Danke vorab David