Irgendwie Bastel ich andauernd an neuen Projekten habe tausende Ideen
doch so richtig fertig wird irgendwie selten was.
Manchmal haben dann neue Projekte Vorrang Oder ich brauche erst mal ein
kleines irgendwas um an dem Projekt weiter arbeiten zu können.
Teils liegen dann diese angefangenen Projekte eine Ewigkeit rum oder
gehen wieder Kaputt (Steckbrett aufbauten) Gelegentlich brauch ich auch
mal schnell ein Teil vom alten Projekt um an einem neuen zu arbeiten....
Wie kann man sich selbst überreden erst was neues anzufangen wenn das
alte Fertig ist? Oder sich selbst zu überreden es einfach zu machen
auch wenn es gerade nicht die Perfekte Lösung ist. Geht euch das
manchmal auch so ?
Seit ein paar Monaten habe ich angefangen alles "Pinibel" zu
dokumentieren mit Text und tausenden Fotos. Das hilft zwar alte Projekte
schneller wieder zu verstehen und zu rekonstruieren aber gegen den drang
ständig neues auszuprobieren hilft das natürlich nicht.
Ich mach das ähnlich und mach mir da keine sorgen. manchma blockiert
eben irgendetwas das weitermachen aber nach einiger zeit findet man
wieder mehr interesse am thema und hat zwischenzeitlich mehr ideen und
erfahrung gesammelt. mir kommt es nicht aufs fertigwerden an, ich habe
bestimmt 20 angefangene projekte und in meinem leben nur wenige
abgeschlossen. trotzdem habe ich enorm viel dabei gelernt. Etwas
anzufangen und komplett durchzuziehen ist bei den Projekten die ich mir
normalerweise vornehme unmöglich weil sie meinen Technischhen Horizont
meistens übersteigen, sonst wären sie für mich uninteressant. Dann komme
ich an einen punkt wo ich nicht weiterweiß und keine lust mehr zu
recherchieren habe. dann schaue ich mir auf youtube z.b. Quadcopter an
und mache eben an dem weiter, wenn der dann abstürzt und ich die
motivation verliere, besorge ich z.B gute Linearführungen und baue an
der CNC-Fräsmaschine weiter. Zwing dich nicht die sachen stur
durchzuziehen, das würde zumindest mir überhaupt keinen spaß machen.
Helfen kann regelmäßig die bestehenden sachen anzuschauen und zu
überlegen ob man an etwas weitermachen will. Oder bei neuen ideen ganz
gut überlegen, ob man es wirklich braucht und aufbauen kann.
Flip
wieso ist das thema nicht mehr unter neue Beiträge gelistet?
Mir geht es ähnlich, wobei ich das durchaus kritisch sehe.
Wenn ich mal ne Liste mache, was denn noch so alles DRAN wäre, dann wird
das eine sehr sehr lange Liste.
Irgendwann klatsch ich dann in die Hände und mach mal EINE Sache zu Ende
- doch dabei schwirren mir schon wieder die anderen Projekte durch den
Kopf.
Ich hab das auch (bei meinem zweiten Hobby ist das noch viel schlimmer:
Malen ... es gibt ewig viele unfertige Bilder).
Jetzt (Elektronik) hab ich mich wirklich dazu durchgerungen, etwas
fertig zu stellen und "durchzuziehen" und ich weiß nicht, ob das für
mich wirklich "richtig" ist.
Ich arbeite seit mittlerweile 1 1/2 Jahren an einem "Projekt" bestehend
aus Buch, Teilprogrammen und Textmodeprogrammiersystem:
-150.000 Zeilen Code innerhalb des Linuxsystems
- 150 Seiten Hilfedatei zu C und "Eigenheiten AVR"
- 800 Seiten für das Buch !
Ich bin bei weitem nicht fertig und wieder mal weiß ich nicht, ob das
überhaupt jemals fertig wird oder ob das jemand haben will !
smile ... Spaß ... soll es machen , der Rest ist egal (also: bastel
schön weiter so lange es dir Spaß macht),
Ralph
Das kenne ich nur zu gut,
Im professionellen Umfeld ist Soetwas tötlich, in der Bastlerbude muß
man sich selbst fragen, ob es überhaupt ein Problem darstellt. Die
meisten Bastel-Projekte haben keinen Abgabetermin. Ich sehe eher die
Problematik, daß man den Überblick verlieren kann. Habe gerade auch 6
aktive Elektronikprojekte, 2 angefangene Science Fiction Kostüme, ...
Bewusst auf Eis gelegte Sachen habe ich jetzt gar nicht mitgezählt. Bin
halt auch ein Kreativer, da hören die Ideen nie auf, für die Dinge, die
ich noch im Hinterkopf habe, würden wahrscheinlich 3 Leben nicht
reichen. Das scheint, so wie ich es auch in Gesprächen mit Bekannten
erlebe, ein 'Grundproblem' Kreativer zu sein. Und dann haben
Bastelprojekte ja oft noch die Eigenschaft, daß funktionstüchtig und
fertig nicht das Selbe ist. Auch wenn etwas grundsätzlich funktioniert,
kommt immer mal wieder eine Idee, es zu erweitern oder zu verbessern.
Manche Projekte haben auch schon davon profitiert, eine Zeit in der Ecke
zu liegen. Habe es schon mehrfach gehabt, daß, wenn ich dann mal wieder
drangehe, ich die Software fast komplett rausschmeiße, weil ich
inzwischen eine, vom Konzept her, viel bessere Idee habe. Ziel beim
Basteln, und anderen Hobbys, ist, daß es Spaß macht! Wie das zu
optimieren ist, muß Jeder für sich selbst rausfinden, da sind wir
Menschen zu verschieden, um zu sagen, es gibt es nur einen Weg. Etwas
beiseite zu legen, an dem man gerade nicht so recht weiterkommt, erspart
meistens auch Frust.
Mit freundlichen Grüßen - Martin
Hey, super Thread, er spricht mir aus der Seele!
Wenn ich meine angefangenen und nicht zu Ende geführten Projekte
zusammenzählen würde, dann kämen bestimmt... naja, ich muss nur hinter
mich blicken, ohje...
Ich fange meine Projekte meistens mit dem Hintergedanken an, dass am
Ende etwas nützliches, im täglichen Leben benutzbares herauskommen soll.
Das bedingt aber, dass es keine Fehlkonstruktion sein soll, und daher
will da jeder Schritt wohl bedacht werden. Das kann dauern.
In der Zwischenzeit ergibt sich ständig der Reiz des Neuen. Ja, das sind
eben genau all die LED-Projekte, CNC, Schrittmotore, Quad uswusf... Und
letztlich ist die Planungsphase ist doch immer noch die schönste :-)
Kenne ich auch.
Aber: Man bastelt, weil es Spaß macht und weil man etwas dazu lernen
will.
Also, wenn es keinen Spaß mehr macht, muss man nicht mehr weiter
basteln. Und wenn man bis dahin etwas neues gelernt hat, ist das
eigentliche Ziel doch erreicht, auch wenn man nicht ein schickes
Kästchen mit LC-Display o.ä. vorweisen kann sondern nur einen
3D-Drahtverhau á-la Jim Williams.
Also nicht von sich selbst und schon gar nicht von anderen demotivieren
lassen!
Ronald schrieb:> Wie kann man sich selbst überreden erst was neues anzufangen wenn das> alte Fertig ist?
Die Lösung ist recht einfach.
Wenn dein Leidensdruck so groß ist, dass du die derzeitigen Umstände
nicht mehr ertragen kannst, wirst du beginnen sie selbst ändern. Die
Methode dazu findest du in diesem Moment alleine raus. Nur darüber reden
hilft leider nicht.
Ich bin dazu erzogen worden, erst eine Sache zu beenden, bevor eine neue
begonnen wird. Das handhabe ich immer noch so und bin mein Leben lang
damit gut gefahren. Man verzettelt sich nicht in anderen Dingen und man
bekommt das Gerät zügig fertig, was man ja nicht aus Langeweile begonnen
hat zu bauen.
Die einzige Abweichung davon besteht darin, daß ich manchmal mehrere
Platinen zu einem Nutzen zusammenfasse und zusammen laminiere, weil ich
eine einzelne kleine Platine alleine nicht heil durch den Laminator
bekomme.
Manchmal muß ich mich zwingen, weiterzumachen, aber wenn ich dann ein
paar Minuten dran bin, geht es von allein weiter und die Freude daran
kommt wieder.
MfG Paul
Ich habe auch ständig neue Ideen.
Die schreibe ich auf und lasse erst mal liegen. Vieles ist nach ein paar
Wochen gar nicht mehr interessant.
Ich hab die letzten 7-8 Jahre mehrere kleine Projekte fertig gestellt
und diese teilweise auch für andere noch ein paar mal aufgebaut.
Mein derzeitiges Hauptprojekt (begleitet mich seit 2007 durchs Leben)
habe ich mit Milestones versehen.
Mir war wichtig das ich es auch immer benutzten kann, bzw diejenigen die
es interessiert hat, es auch benutzen können.
Alle paar Monate baue ich im Code was neues ein, oder optimiere und
erweitere mal die Hardware, probiere mal was aus etc.
Wenn der Kopf kocht, dann eben mal ein paar Tage dazwischen was kleines
fertigstellen, auf der Liste der ideen steht genug.
Es ist sehr befriedigend wenn etwas fertig ist. Egal wie klein es sein
mag.
Und wenn es Applaus gibt und jemand sagt "das will ich auch haben" - das
ist einfach Geil!
Und Steckbrettaufbau, nun ja, das ist für mich nur zum Versuchen. Wenn
es ernst wird, dann Platine, manchmal Lochraster, manchmal richtiges
Design, manchmal ein Mix. Man muss ja nicht mehr jede Bohrung einzeln
bezahlen.
Im Beruf ist eine solche Arbeitsweise tödlich. Dort beginnt die Leistung
nicht in der Phase der Begeisterung sondern in der Phase der Verwirrung,
in der die Arbeit trotz aller Hindernisse zu einem Ergebnis gebracht
werden muss.
Ohne sichtbaren Erfolg vergeudete Arbeit wird sehr übelgenommen. Sowohl
von Andren als auch von eigenen Bewertungssystem.
Im Hobby haben Fragestellungen ihren Raum wie: Kann ich das auch? Wie
funktioniert das? Kann ich etwas Besondres damit machen?
Solche Projekte sind oft dann schon "fertig" wenn die Nutzbarkeit noch
lange nicht erreicht ist.
Natürlich kanns da zur Übertreibung kommen: Vom Resourcen schonenden
Menschen zum Messie ist der Weg nicht weit.
Es gibt daher auch Projekt-Messies. ... und die merken das selbst
eigentlich nicht.
Auch mir spricht dieser Thread aus der Seele. Ich bin also doch normal!
:-))
Ich habe eine Riesen Pendenzenliste, die ich regelmässig aktualisiere.
Das heisst dann vielleicht auch, dass ein Projekt gestrichen wird, weil
es doch nicht mehr so nützlich ist, wie es am Anfang erschien.
Aber am meisten gefällt mir auch die Planungs- und die Bestellphase,
danach die Schrittweisen Erfolge (die meisten Projekte haben mehrere
neue Sachen, die du noch nie gemacht hast).
Am schlimmsten finde ich Layouten, vorallem wenn es "perfekt" sein soll.
Irgendwann siegen dann doch die Brücken (selbstverständlich aus
Null-Ohm-Widerständen).
Auch Aufräumen ist so ein Aergerniss, vorallem wenn man danach gar
nichts mehr findet.
Das Wiedereinarbeiten in alte Projekte machen mir manchmal auch
Kopfzerbrechen, manchmal habe ich das Gefühl, ich sehe gar nicht mehr
durch und alles wächst mir über den Kopf. Und jünger wird man auch
nicht...
Gruss Chregu
Christian Müller schrieb:> Pendenzenliste
Den Ausdruck finde ich schön, wußte aber nicht, was er bedeutet. Für
alle anderen Nichtschweizer habe ich nachgesehen:
http://www.enzyklo.de/Begriff/Pendenzen
Jetzt muß ich mich aber anderen Pendenzen zuwenden...
;-)
MfG Paul
@ Christian Müller (Firma: chregu.magnetmotor.ch) (chregu)
>Ich habe eine Riesen Pendenzenliste,
Was?
>Aber am meisten gefällt mir auch die Planungs- und die Bestellphase,>danach die Schrittweisen Erfolge (die meisten Projekte haben mehrere>neue Sachen, die du noch nie gemacht hast).>Am schlimmsten finde ich Layouten, vorallem wenn es "perfekt" sein soll.
Wenn es für dich so "schlimm" ist, warum machst du es? Kauf dir
Breakout-Board etc. und steck nur was zusammen.
Ausserdem ist Perfektionsismus eher eine Krankheit.
https://de.wikipedia.org/wiki/Perfektionismus_%28Psychologie%29
Besser ist meist das hier.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatismus>Irgendwann siegen dann doch die Brücken (selbstverständlich aus>Null-Ohm-Widerständen).>Auch Aufräumen ist so ein Aergerniss, vorallem wenn man danach gar>nichts mehr findet.
Dann machst du was falsch.
>Das Wiedereinarbeiten in alte Projekte machen mir manchmal auch>Kopfzerbrechen, manchmal habe ich das Gefühl, ich sehe gar nicht mehr>durch und alles wächst mir über den Kopf. Und jünger wird man auch>nicht...
Mit einer gescheiten Doku ist das deutlich einfacher. Aber das ist ja
was für Weicheier.
Klar hat man als Bastler KEINERLEI Fertigstellungszwang, aber wenn fast
nur Projekte angefangen und kaum zuende geführt werden, hat derjeneige
auch sonst im Leben ein Problem damit. Sieht man teilweise auch hier bei
einigen Leuten im Forum. Tausende "brilliante" Ideen und Wünsche für
Projekte, doch nicht mal ansatzweise die Fähigkeiten bzw. die Diziplin,
das auch mal durchzuziehen.
Falk Brunner schrieb:> ...
Du warst ja schon immer ein Mann der direkten Worte, aber in letzter
Zeit stelle ich an dir eine stärker werdende Bitterkeit fest. Sogar im
A&B Forum treibst du dich z. Z. herum.
Gab es ein einschneidendes Ereignis in deinem Leben? Willst du drüber
reden?
Das Problem kenne ich leider auch nur zu gut von mir. Folgend sind zwei
Beispiele von mir wie es einem gehen kann und bin mir nicht sicher ob
die Fragestellung des TO wirklich so einfach zu beantworten ist.
LNG30 Labornetzgerät:
Mit der Platine vom LNG30 fing ich 2007 an. Dann lag die gefertigte
Platine unbestückt bis 2012 in der Projektbox bis ich dann das LNG30
dann doch endlich fertigbaute. Schade! Hätte ich schon jahrelang gerne
im Labor verwendet. Funktioniert wirklich gut. Fünf Jahre für ein LNG...
DDS200 Synthesizer Projekt:
Hier die Geschichte eines im HF-Thread beschriebenen Desasters: Fing mit
großen Elan und Ideen in 2009 an. Arbeitete an den drei HF Platinen. Ich
war damals zu großer Eile angetrieben weil das Projekt von der
Möglichkeit der Herstellung von sechslagigen Leiterplatten abhing die
ich in der Firma damals bei einem großen Projekt von mir mitherstellen
lassen konnte. Danach Bestückung und Testen der I2C gesteuerten Relais
Eichleitung. Das wurde fertig und funktioniert auch zufriedenstellend.
Die 425MHz Aufbereitung erst jetzt zu Weihnachten. Ging auch nach
einiger Arbeit. Nur hier stellt es sich jetzt heraus dass Toko die
Helical Resonators nicht mehr herstellt, bzw nicht mehr durch D.K.
lieferbar sind. Die eigentliche DDS Hauptplatine ist der traurigste
Teil. Erst wurde der Ad9954 nicht richtig eingelötet und mußte erst
ersetzt werden. Das dauerte auch über ein Jahr. Dann lag die Platine
jahrelang herum und zur ersten Inbetriebnahme muß ich jetzt noch die
meisten Teile bestellen und wird wegen der Zahlreichen Komponenten
wahrscheinlich ein paar hundert Dollar kosten. Bestimmt gibt es jetzt
einige Bauteile durch Abkündigung nicht mehr. Nach so vielen Jahren
findet man auch den Anschluß nicht mehr so leicht weil einfach der
damalige Kontext erst wieder erarbeitet werden muß. Letztlich gefällt
mir die Original Miniaturgehäusekonzeption nicht mehr sehr gut. Damals
wollte ich es in das schöne Hammondgehäuse einbauen. Diese fürchterliche
Miniaturisierung ist jetzt aber ein Alptraum. Zu meiner Rechtfertigung
möchte ich bemerken dass mich mein damaliges Firmenprojekt energiemäßig
so belastete dass ich die Motivation und Energie daheim einfach nicht
mehr hatte. Dann erkrankte meine Mutter langfristig schwer und ich bin
immer noch damit belastet. Letzens kommt noch Alter und Energiereserven
dazu. Wenn man den ganzen Tag im Betrieb an Projekten arbeitet, dann
will man daheim ausspannen oder tut nur die "must do" Sachen. Ob das
DDS200 Projekt jemals zufriedenstellend fertig wird ist jetzt mehr als
unsicher. Das Interessse habe ich eigentlich schon noch, nur den Anfang
wieder zu finden ist schwierig. Eigentlich, schade. Ist ja an sich ein
schönes Projekt. Auch bin ich fast 100% sicher dass die DDS Hauptplatine
einwandfrei funktionieren wird. Falls ich damit wieder weitermache, dann
werde ich zuerst die DDS Baugruppe fertig bestücken und zum Laufen zu
kriegen. So dass die Hauptsache funktioniert. Zumindest wäre der
Hauptteil dann etabliert. Mit dem Rest müsste man total von vorne
anfangen. Auch hat sich mittlerweile nach so langer Zeit auch die Wahl
des Steuerprozessors verbreitert. Ein STM32 wäre jetzt meine erste Wahl.
Anstatt des VFD Display wäre vielleicht ein Touchscreen TFT User
Interface jetzt zeitgemäßer. Ich bin mir auch nicht mehr so sicher ob
ich es durchhalte die ganze Firmware für das komplettes Gerät zu
schreiben.
Was habe ich von diesem Debakel gelernt? Ich bin mir nicht sicher.
Irgendwie habe ich mir vielleicht doch zu viel abgebissen. Ein solches
Projekt ist vielleicht für einen einzelnen Hobbyist doch etwas groß und
wäre im Nachhinein besser ein Gemeinschaftsprojekt gewesen. Wegen der
vielen Entwicklungsspalten sicherlich kein Luxus. Auch war wegen der
hohen Projektkosten und dem Zeitaufwand kein Bekannter interessiert
mitzumachen. Heutzutage ist es schwer den Funken wieder zum Feuer werden
zu lassen. Langsam steigt mein Interesse schon bald wieder
weiterzumachen. Nur hoffe ich dass es dann mit der Teilebeschaffung noch
klappt. Wahrscheinlich ist man als "Jungspund" für ein solches Projekt
doch in einer besseren Situation weil man so viel mehr Energie hat.
Vielleicht ist es auch nicht gut wenn Arbeit und Hobby einander ähnlich
sind. Kurz und gut, leide ich irgendwie an Projekt Burnout. Die
wirkliche Tragik: So vergehen wertvolle Jahre ungenutzt...
Die kleineren Projekte ziehe ich im Allgemeinen schon nach besten
Kräften durch. Ausnahmen bestätigen allerdings manchmal die Regel:-) Bei
kleineren Projekten hat man eigentlich zum Prokrastinieren fast keine
Entschuldigung.
Mfg,
Gerhard
Ronald schrieb:> Irgendwie Bastel ich andauernd an neuen Projekten habe tausende> Ideen> doch so richtig fertig wird irgendwie selten was.
Ging mir auch so, und zwar solange bis ich geschnallt habe dass es an
der fehlenden -Verpackung- liegt.
Darum kommt nach der Idee und vor dem Lötkolben der Gang zum passendem
Gehäuse.
Ist das festgelegt geht der Rest oft wie von ganz alleine.
Kurt
Gerhard O. schrieb:> Dann lag die Platine> jahrelang herum und zur ersten Inbetriebnahme muß ich jetzt noch die> meisten Teile bestellen und wird wegen der Zahlreichen Komponenten> wahrscheinlich ein paar hundert Dollar kosten. Bestimmt gibt es jetzt> einige Bauteile durch Abkündigung nicht mehr.
Ich fange erst an, eine Platine zu erstellen, wenn alle Bauelemente
vor mir auf dem Tisch liegen. Nur dann habe ich die Gewähr, das Gerät
fertigbauen zu können und nicht nach Teilchen suchen zu müssen, die ich
nie mehr zu kaufen kriege. Wenn ich mir in Eagle die Bauelemente evtl.
selbst
"anfertigen" muß, dann brauche ich sie vor mir, um die Maße mit der
Liebeschere, äh Schiebelehre abnehmen zu können, denn die Maße in
Datenblättern stimmen oft nicht mit der Realität überein.
MfG Paul
Hallo Paul,
Du hast ja so recht!
Leider hilft mir das nicht mehr in meinem konkreten Fall auch wenn ich
es selber einsehe...
Bei vielen MCU Projekten in SMD machte ich es allerdings genauso. Alle
Teile wurden von DK bestellt. Wenn die Platine ankam, einen Abend zur
Bestückung - Zack, fertig und funktioniert(Nicht unbedingt immer).
Paul Baumann schrieb:> Gerhard O. schrieb:>> Dann lag die Platine>> jahrelang herum und zur ersten Inbetriebnahme muß ich jetzt noch die>> meisten Teile bestellen und wird wegen der Zahlreichen Komponenten>> wahrscheinlich ein paar hundert Dollar kosten. Bestimmt gibt es jetzt>> einige Bauteile durch Abkündigung nicht mehr.>> Ich fange erst an, eine Platine zu erstellen, wenn alle Bauelemente> vor mir auf dem Tisch liegen. Nur dann habe ich die Gewähr, das Gerät> fertigbauen zu können und nicht nach Teilchen suchen zu müssen, die ich> nie mehr zu kaufen kriege. Wenn ich mir in Eagle die Bauelemente evtl.> selbst> "anfertigen" muß, dann brauche ich sie vor mir, um die Maße mit der> Liebeschere, äh Schiebelehre abnehmen zu können, denn die Maße in> Datenblättern stimmen oft nicht mit der Realität überein.
Ich drucke mir meist die Platine im Maßstab 1:1 aus und plaziere dann
die unsicheren, noch unbekannten Teile. Fehler kommen dann gleich auf.
Mir ist schon z.B. passiert, dass ich bei der Bestellung nicht genügend
aufgepasst habe und anstatt eines SO-16 mit 3.9mm die weite Version mit
5.8mm Breite bestellt hatte. Uups... Wenn es dann nicht die richtige
Baugröße gibt und die Platine schon gefertigt wurde macht man dann ein
langes Gesicht. Besonders lustig wird es wenn ein SMD Bauteil
spiegelbildlich plaziert wird. Das kann bei Protel leicht passieren wenn
man die Platine flippt und dann später von der Library ein Teil ändert
oder neu plaziert. Das ist dann automatisch spiegelbildlich. Wenn man
das vergißt und es einem nicht auffällt kannst Du das Teil umgekehrt
einbauen und alle Beinchen auf die andere Seite biegen.
Mfg,
Gerhard
.
>> MfG Paul
Kurt Bindl schrieb:> Ronald schrieb:>> Irgendwie Bastel ich andauernd an neuen Projekten habe tausende>> Ideen>> doch so richtig fertig wird irgendwie selten was.>> Ging mir auch so, und zwar solange bis ich geschnallt habe dass es an> der fehlenden -Verpackung- liegt.> Darum kommt nach der Idee und vor dem Lötkolben der Gang zum passendem> Gehäuse.> Ist das festgelegt geht der Rest oft wie von ganz alleine.>>> Kurt
Meist entwerfe ich erst das geplante Gerät von der Frontplattegestaltung
und Gehäuse aus. Ich stelle mir erst vor wie es aussehen soll. Die
Platinen werden danach größenmäßig angepasst. Wenn man ein
Industriegehäuse wählt hat man sowieso keine Alternative.
Was in diesen Stadium bei gewissen Geräten ohne Vor-Design schwierig
ist, die richtige Anzahl der Taster und Art der Bedienungselemente zu
bestimmen weil man dann auch schon derzeit das User Interface komplett
im Griff haben muß. Also, muss man in diesem Stadium auch schon die
strukturiellen Details der Bedienung konzeptionell definiert haben. Bei
Geräteentwicklungen der älteren Generation war Vieles in der Hinsicht
etwas einfacher.
Da hat ein TFT-Touchscreen einen großen Vorteil weil man noch viele
Möglichkeiten hat. Bei modernen Projekten muß man gleichzeitig
Geräte-Funktionalität und Gerätegestaltung gleichzeitig in Angriff
nehmen.
Gerhard
@ Gerhard O. (gerhard_)
>LNG30 Labornetzgerät:>Mit der Platine vom LNG30 fing ich 2007 an. Dann lag die gefertigte>Platine unbestückt bis 2012 in der Projektbox bis ich dann das LNG30>dann doch endlich fertigbaute. Schade! Hätte ich schon jahrelang gerne>im Labor verwendet. Funktioniert wirklich gut. Fünf Jahre für ein LNG...
UFF!!!
>DDS200 Synthesizer Projekt:>Hier die Geschichte eines im HF-Thread beschriebenen Desasters: Fing mit>großen Elan und Ideen in 2009 an.
Jaja, die berühmt, berüchtigten Projektphasen!
http://kamelopedia.net/wiki/Projektphase>möchte ich bemerken dass mich mein damaliges Firmenprojekt energiemäßig>so belastete dass ich die Motivation und Energie daheim einfach nicht>mehr hatte. Dann erkrankte meine Mutter langfristig schwer und ich bin>immer noch damit belastet. Letzens kommt noch Alter und Energiereserven>dazu. Wenn man den ganzen Tag im Betrieb an Projekten arbeitet, dann>will man daheim ausspannen oder tut nur die "must do" Sachen.
Klar.
>Hauptteil dann etabliert. Mit dem Rest müsste man total von vorne>anfangen. Auch hat sich mittlerweile nach so langer Zeit auch die Wahl>des Steuerprozessors verbreitert. Ein STM32 wäre jetzt meine erste Wahl.>Anstatt des VFD Display wäre vielleicht ein Touchscreen TFT User>Interface jetzt zeitgemäßer. Ich bin mir auch nicht mehr so sicher ob>ich es durchhalte die ganze Firmware für das komplettes Gerät zu>schreiben.
Auch eine Seuche. Die Featuritis und die endlose Schicki-Micki Auswahl
an Komponenten! Auch hier ist eine gesunde Portion Pragmatismus deutlich
von Vorteil.
>Was habe ich von diesem Debakel gelernt? Ich bin mir nicht sicher.>Irgendwie habe ich mir vielleicht doch zu viel abgebissen.
Klingt so.
> Ein solches>Projekt ist vielleicht für einen einzelnen Hobbyist doch etwas groß
Vielleicht. Oder man muss mehr Zeit dafür haben/aufwenden wollen.
>wäre im Nachhinein besser ein Gemeinschaftsprojekt gewesen.
Naja, davon gibt es auch mehr als genug, die über die Brainstormingphase
nicht hinauskommen. Denn dort braucht man umso mehr Diszipliin und gute
Kommunikation! Einfach ein Projekt auf github & Co einrichten reicht
nicht, schon gar nicht bei Hardware!
>mitzumachen. Heutzutage ist es schwer den Funken wieder zum Feuer werden>zu lassen.
Schade, aber verständlich.
>Vielleicht ist es auch nicht gut wenn Arbeit und Hobby einander ähnlich>sind. Kurz und gut, leide ich irgendwie an Projekt Burnout.
Klingt nicht schön :-(
>Die kleineren Projekte ziehe ich im Allgemeinen schon nach besten>Kräften durch. Ausnahmen bestätigen allerdings manchmal die Regel:-)
Siehe dein Netzteil!
> Bei>kleineren Projekten hat man eigentlich zum Prokrastinieren fast keine>Entschuldigung.
Keine Bange, wenn es auf dieser Welt an einer Sache NIE mangeln wird,
dann sind das faule Ausreden.
Naja, wenn gleich es hier um Hobbyprojekte geht, die sich auch deutlich
geringeren zeitlichen Anforderungen stellen müssen, so ist mein Credo
seit eh und je.
Ein Projekt muss man in etwa betrachten wie ein gutes Steak. Das muss
kurz und knackig gebraten werden und nicht ewig auf dem Grill liegen,
damit es saftig und schmackhaft beleibt. Dann sonst ist es zwar gar,
aber ungeniesbar!
Dieses Schicksal erleiden viel zu viele Projekte, sei es im
professionellen oder auch nur im Hobbybereich!
Featureitis ist eines der vielen Probleme, vor allem im Softwarebereich.
Im Zweifel lieber weniger Funktionen und weniger "Schönheit" als ewig
nicht fertig werden! Ein unvollkommenes, aber abgeschlossenes Projekt
kann man weiterentwickeln, ein ewig nicht fertig werdendes Projekt nur
einschlafen.
@ Paul Baumann (paul_baumann)
>Ich fange erst an, eine Platine zu erstellen, wenn alle Bauelemente>vor mir auf dem Tisch liegen.
Fürs Hobby OK, im Profibereich geht das nicht.
>Liebeschere, äh Schiebelehre abnehmen zu können, denn die Maße in>Datenblättern stimmen oft nicht mit der Realität überein.
Übertreibs mal nicht. Wieviele solche Fehler hast du in den letzten 10
Jahren gehabt?
Hallo Falk,
Deine Betrachtungen treffen den Kern des Problems vielfach. Der Link von
Dir war köstlich:-)
An sich bin ich (wie ich mir zumindest einbilde) ein Pragmatiker.
Wenn also am DDS projekt weiter gebaut wird, müssen zuerst die
Hauptbaugruppen fertig gestellt werden. Da der programmierbare
Abschwächer und die 425MHz Erzeugung schon einwandfrei funktionieren,
müßte nur noch die DDS-Hauptplatine fertig bestückt und getestet werden.
Die Steuerung kann dann ja nach Umständen realisiert werden. Die
Hauptsache, wäre die Bauteile Liste durchzugehen um festzustellen ob es
alle noch erforderlichen Bauteile gibt. Sollte das tatsächlich der Fall
sein, alles gleich Kaufen und so bald wie möglich bestücken. Irgendeine
existierende MCU Platine könnte als Steuerung in den Dienst gestellt
werden um den AD9954 auf der DDS Platine testen zu können. (weiß im
Augenblick nicht ob AD ein PC Demoprogramm ohne USB hat die man noch
ohne AD DEMO board verwenden kann, sonst wird es teuer. Beim AD9851 ging
es noch mit Parallel Port.) Sollten alle HF Baugruppen zu diesen
Zeitpunkt zufriedenstellend funktionieren, könnte man eine
Weiterentwicklung zum fertigen Gerät in Betracht ziehen. anders kann ich
mir das unter den gegebenen Umständen nicht mehr wirklich vorstellen.
Vielleicht komme ich bald zu einer endgültigen Entscheidung über die
Zukunft dieses Projekts. Da ich schon so viel Arbeit reingesteckt habe
wäre es natürlich jetzt schon sehr schade aufzugeben. Nützlich wäre es
aber schon und auch ein Ersatz für meinen alten, sehr kränkelnden
HP3335A Synthesizer.
Gerhard
Falk Brunner schrieb:> Ein Projekt muss man in etwa betrachten wie ein gutes Steak. Das muss> kurz und knackig gebraten werden und nicht ewig auf dem Grill liegen,> damit es saftig und schmackhaft beleibt. Dann sonst ist es zwar gar,> aber ungeniesbar!
Das ist bestimmt ein guter Ratschlag.
@ Gerhard O. (gerhard_)
>existierende MCU Platine könnte als Steuerung in den Dienst gestellt>werden um den AD9954 auf der DDS Platine testen zu können.
Nimm einfach einen kleinen Arduino und gut. Ob nun normal in C, BASCOM
oder Arduino-C programmiert ist egal.
>Weiterentwicklung zum fertigen Gerät in Betracht ziehen. anders kann ich>mir das unter den gegebenen Umständen nicht mehr wirklich vorstellen.
Dann tu es!
Falk Brunner schrieb:> Übertreibs mal nicht.
Nein, nein...
>Wieviele solche Fehler hast du in den letzten 10> Jahren gehabt?
Wenn ich jetzt schreibe: 7 Stück -was antwortest Du dann?
;-)
Echt: Das weiß ich nicht mehr. Aber Eines weiß ich sicher: Vorbeugen ist
besser als nach hinten umfallen. Insofern mache ich mir leiber die
Arbeit des Messens, als daß ich dann irgendwelche Fädeldrahtaktionen
ohne Not durchführen muß.
Noch eine andere Sache: Ich baue zuerst die Schaltung, bevor ich an
ein Gehäuse denke. Dann sehe ich nämlich, ob und wo z.B. ein hohes
Bauelement im Wege ist, wer wie warm wird, wo für denjenigen
Gehäusedurchbrüche zur Luftzirkulation und/oder für Lüfter sein müssen
etc.
MfG Paul
Paul Baumann schrieb:> Falk Brunner schrieb:>> Übertreibs mal nicht.> Nein, nein...>>Wieviele solche Fehler hast du in den letzten 10>> Jahren gehabt?>> Wenn ich jetzt schreibe: 7 Stück -was antwortest Du dann?> ;-)> Echt: Das weiß ich nicht mehr. Aber Eines weiß ich sicher: Vorbeugen ist> besser als nach hinten umfallen. Insofern mache ich mir leiber die> Arbeit des Messens, als daß ich dann irgendwelche Fädeldrahtaktionen> ohne Not durchführen muß.>> Noch eine andere Sache: Ich baue zuerst die Schaltung, bevor ich an> ein Gehäuse denke. Dann sehe ich nämlich, ob und wo z.B. ein hohes> Bauelement im Wege ist, wer wie warm wird, wo für denjenigen> Gehäusedurchbrüche zur Luftzirkulation und/oder für Lüfter sein müssen> etc.>> MfG Paul
Bei uns gibt es ein Sprichwort:
"Measure twice - cut once!"
Mfg,
Gerhard
Falk Brunner schrieb:> @ Gerhard O. (gerhard_)>>>existierende MCU Platine könnte als Steuerung in den Dienst gestellt>>werden um den AD9954 auf der DDS Platine testen zu können.>> Nimm einfach einen kleinen Arduino und gut. Ob nun normal in C, BASCOM> oder Arduino-C programmiert ist egal.
Ich habe ja eine gute Auswahl an Steuerplatinen dieser Art. Ist ein
guter Ratschlag.
>>>Weiterentwicklung zum fertigen Gerät in Betracht ziehen. anders kann ich>>mir das unter den gegebenen Umständen nicht mehr wirklich vorstellen.>> Dann tu es!
Ja, mach ich:-)
@ Paul Baumann (paul_baumann)
>Wenn ich jetzt schreibe: 7 Stück -was antwortest Du dann?>;-)
Sieben auf einen Streich?
>Echt: Das weiß ich nicht mehr. Aber Eines weiß ich sicher: Vorbeugen ist>besser als nach hinten umfallen. Insofern mache ich mir leiber die>Arbeit des Messens, als daß ich dann irgendwelche Fädeldrahtaktionen>ohne Not durchführen muß.
Ja, aber so eng seh ich das nicht. Für Fädeldraht gibt es nur Abzüge in
der B-Note. ;-)
Ich hab vor Ewigkeiten mal eine SRAM-Erweiterung für den C-64 gebaut,
dort hab ich die Footprints für die SRAMs zu schmal gemacht. Also
einfach die ICs im 45 Grad Winkel einseitig angelötet und die andere
Seite mit Blankdrähten frei verdrahtet. War künstlerisch wertvoll!
Falk Brunner schrieb:> @ Gerhard O. (gerhard_)>>>"Measure twice - cut once!">> Hier heißt es.>> "Dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz!">> ;-)
Danke! Man lernt immer dazu, ich kannte es nicht.
Und ich dachte ich wäre der einzige dem so etwas passiert. :-)
Falk Brunner schrieb:> Also> einfach die ICs im 45 Grad Winkel einseitig angelötet und die andere> Seite mit Blankdrähten frei verdrahtet. War künstlerisch wertvoll!
Kannst du davon mal ein Foto hoch laden?
@Jörg P. R. (jrgp_r)
>> einfach die ICs im 45 Grad Winkel einseitig angelötet und die andere>> Seite mit Blankdrähten frei verdrahtet. War künstlerisch wertvoll!>Kannst du davon mal ein Foto hoch laden?
Leider nein, die Platine wurde schon vor langer Zeit entsorgt.
Falk Brunner schrieb:> Klar hat man als Bastler KEINERLEI Fertigstellungszwang,
Das ist wahrscheinlich das größte Problem, wenn man nicht wie Paul ist.
Alles was definitiv fertig wurde, waren Aufträge oder Sachen die ich
unbedingt für mich brauchte.
Aber man muss ja auch noch arbeiten und Haushalt (in meinem Fall bin ich
hier die "Hausfrau" für einen zwei Personen Haushalt) und dann gibt es
noch ein Leben neben der Elektronik. Schießen muss ich auch ab und zu.
Surfen wollte ich dieses Jahr auch mal wieder öfter.
Aber oft bleiben Sachen bei mir liegen, weil dann doch noch dieses oder
jenes Teil fehlt. Auch, weil ich dann feststellen muss, dass mir noch
Wissen fehlt, was ich mir noch aneignen muss.
Gerhard O. schrieb:> Falk Brunner schrieb:>> @ Gerhard O. (gerhard_)>>>>>"Measure twice - cut once!">>>> Hier heißt es.>>>> "Dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz!">>>> ;-)>> Danke! Man lernt immer dazu, ich kannte es nicht.
Ich kenne das als
'Viermal umgedreht und immer noch verkehrt herum' :-P
Ronald schrieb:> Irgendwie Bastel ich andauernd an neuen Projekten habe tausende Ideen> doch so richtig fertig wird irgendwie selten was.>> Wie kann man sich selbst überreden erst was neues anzufangen wenn das> alte Fertig ist? Oder sich selbst zu überreden es einfach zu machen> auch wenn es gerade nicht die Perfekte Lösung ist. Geht euch das> manchmal auch so ?
Kenne das nur zu gut xD und habe mich viel drüber geärgert.
Was hat mir geholfen? Folgende Frage: Wozu mache ich das Projekt
eigentlich? (Was ist meine Motivation?)
Bei mir: Geht das? Wie? Das "Produkt" war mir also nie so wichtig.
Und sobald das "Problem" verstanden war verschwand die Motivation :-/
Ich frage mich bevor ich Anfange: Interessiert mich die Lösung oder das
Ergebnis? Lässt mich ruhiger schlafen..
Grüße Felix