symetrische Spannung glätten

OP #4702535
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Hallo,

zur Glättung einer symetrischen Spannung verwende ich normalerweise die 
Schaltung wie im Schaltplan links. Nun habe ich eine Schaltung gefunden 
wie im Schaltplan rechts. C3 muss sicher die doppelte Kapazität haben 
wie C1 oder C2 und außerdem die doppelte Spannungsfestigkeit. Welche 
Vor- bzw. Nachteile hat die Variante rechts?

Vielen Dank.
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Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4702673
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Achim H. schrieb:
> Die Schaltung #2 kenne ich dann, wenn die Spannungsquelle (hier Trafo)
> eben keine gute Mittelanzapfung hat, etwa bei Versorgung durch eine
> einzige Batterie.
Dann darf man sich irgendwoher irgendeine Masse definieren? Und die 
liegt dann in der Mitte der einzigen Versorgungsspannung? Mit welchen 
physikalischen Effekten ließe sich das begründen?
#4702678
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Achim H. schrieb:
> Die Schaltung #2 kenne ich dann, wenn die Spannungsquelle (hier Trafo)
> eben keine gute Mittelanzapfung hat, etwa bei Versorgung durch eine
> einzige Batterie.

Was bitte ist eine "schlechte Mittelanzapfung"?
(die haben sicher nur kohle sparen wollen)

Schaltungsvariante 2 hat doch den Vorteil Störungen von einem Zweig 
auf den Anderen zu übertragen (Bootstrapping)?
Persönliche Seite #4702890
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Die Schaltungen sind beide komisch.

Heisst das bei der linken, dass die Mittelanzapfung des Trafos zwischen 
C1 und C2 angeschlossen wird und das dann nach außen geführt?

Wenn man bei der rechten Schaltung die beiden Massezeichen wegnimmt ist 
es ein einfaches Netzteil.

Michael R. schrieb:
> C3 muss sicher die doppelte Kapazität haben wie C1 oder C2
Wie kommst Du darauf?
Gast #4703001
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max707 schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Dann darf man sich irgendwoher irgendeine Masse definieren? Und die
>> liegt dann in der Mitte der einzigen Versorgungsspannung? Mit welchen
>> physikalischen Effekten ließe sich das begründen?
>
> so z.b.


Du machst Spaß, oder? :-D

Es ging darum, wo du die Masse hernimmst, wenn man keine 
Mittelanzapfung hat. Zum Beispiel bei der Versorgung durch eine 
Batterie.
Daraufhin malst du einen Kauderwelsch mit Mittelanzapfung und nimmst 
genau diese Mittelanzapfung dann als Masse!

Wenn das lustig sein sollte, ist es definitiv nicht gelungen!

Abgesehen ist die Zeichnung sowieso wertlos, weil kein Mensch weiß, wo 
n001, n002 usw. im Schaltplan sind. Man kann es sich zusammenreimen, 
aber auch nur weil alles Sinuskurven sind (bis auf eine).
Gast #4703118
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Ich bezog mich auf den Ursprungsthread...


und bin absoluter Anfänger in der Anwedung von LTSpice...


Vorteil der zweiten Variante:

- sie ist kleiner
- sie ist preiswerter
- ein Elko weniger

Nachteil der zweiten Variante:

- sie ist anfälliger bei Lastwechseln in den beiden Zweigen
#4703784
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Hi,
für diejenigen, die gerne Experimentalphysik betreiben am "lebenden" 
Objekt, füge ich noch eine Schaltung bei.

Frage 1:

Was passiert, wird vergessen, den "Jumper"(1) zu setzen ?

Frage 2:

Was passiert, wenn die Verbindung (2)  nach Masse aufgetrennt und statt 
der beiden Konds. nur einer verwendet wird (polungsrichtig) ?

(Die Kondensatörchen für "Entstörung" spielen erstmal keine Rolle, war 
nur zu faul, diese auszuradieren. )

Bin schon auf Eure Versuchsergebnisse gespannt.
(Disclaimer: Übernehme keine Haftung für irgendwelche Schäden am Gerät, 
der Kond. muss dann auch die doppelte Vs aushalten.)

ciao
gustav
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#4703817
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Der Schaltungteil bis zu den Glättungs-Elkos allein reicht doch gar 
nicht aus, um die Funktionsfähigkeit der Schaltung zu beurteilen! 
Wichtig ist die Last-Charakteristik: Wenn der Strom im jeweiligen Zweig 
mit der Spannung ansteigt und die Last halbwegs symmetrisch ist, bleibt 
die "Masse"-Spannung automatisch im Bereich der Mitte.
Schaltet man dagegen z.B. Spannungsregler zur Stabilisierung dazwischen, 
dann ist der Strom praktisch unabhängig von der Spannung an den Elkos, 
es fehlt die ausgleichende Wirkung der Last und schon bei kleinen 
Unsymmetrien läuft das Mittel-Potential weg!
#4704130
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Thomas E. schrieb:

> es fehlt die ausgleichende Wirkung der Last und schon bei kleinen
> Unsymmetrien läuft das Mittel-Potential weg!

Ok,
das Bildchen oben war auszugsweise die Spannungsversorgung eines 2x70 
Watt Verstärkers.
Aus diversen HiFi-Foren vernahm ich, dass tatsächlich schon einmal die 
Fehlersuche nach unerklärlichem Netzbrummen auf den mangelhaften Kontakt 
- hier Punkt 1 (Jumper) stieß.
Die Spannungsversorgung kommt ohne Stabis aus.
(Der Ripple ist gegenphasig und löscht sich fast vollständig aus, ist's 
richtig angeschlossen.)

Wird nur ein Kond. als Ladeelko verwendet, (zwischen V+ und V- 
geschaltet) bekommt der Verstärker beim Einschalten zumindest momentan 
einen derartigen Offset, dass die Schutzschaltung auslösen sollte.


ciao
gustav

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