Hi,
ich wollte mal fragen wie man einen UKW & DAB Empfänger selber bauen
könnte.
Ich wollte nicht einen Silberkasten kaufen und den benutzen sondern
sozusagen den Silberkasten selber machen.
Am Ende soll was Digitales (AUDIO) dabei raus kommen.
Ob DSP, FPGA, MCU oder sonstige Bauteile ist mir erstmal egal.
Es geht jetzt auch nur um das WIE kann man das machen und nicht um Sinn,
Kosten und Können.
Grüsse, Klaus
Klaus schrieb:> ich wollte mal fragen wie man einen UKW & DAB Empfänger selber bauen> könnte.
UKW und DAB+ unterscheiden sich m.E. so stark voneinander, das man
da zwei getrennte Empfangsteile benötigt
> Ich wollte nicht einen Silberkasten kaufen und den benutzen sondern> sozusagen den Silberkasten selber machen.
DAB+ selbst zu dekodieren, ist m.E. nicht möglich, weil Du da einen
ziemlich leistungsfähigen Computer benötigst. Alternativ benutzt man
die in den Fertigempfänger verwendeten Spezial-ICs. Leider sind diese
in Einzelstückzahlen oft nicht erhältlich.
> Am Ende soll was Digitales (AUDIO) dabei raus kommen.
Was ist denn für Dich digitales Audio? willst Du da selbst einen
DA-Wandler hintersetzen?
> Ob DSP, FPGA, MCU oder sonstige Bauteile ist mir erstmal egal.
Kannst Du denn solche Spezial-ICs überhaupt verlöten? Ich glaube
nicht, das es da was in DIL gibt.
Hallo
ein sehr gutes Beispiel was zeigt wie sehr uns der Digitalfunk es
(nahezu) unmöglich macht einen Empfänger und das komplette (!)Konzept
vollständig zu verstehen und "Diskret" (max. Grundbausteine wie OpAmps
oder gerne auch auf programmierbare Logik aber eben 100% vollständig und
selbstständig also inklusive der Codecs...) auf zu bauen.
Leider ist das in dieser Art auch schon längst im Amateurfunk angekommen
- insbesondere was die Codecs angeht (eben nicht nicht als fertige
Hardware oder eine Softwareblackbox) wird man außen vor gelassen bzw.
wäre extremer Aufwand notwendig um so etwas nur nach den Spezifikationen
(soweit überhaupt offen gelegt - was trotz Einsatz im Amateurfunk oft
nicht gegeben ist) selbst aufzubauen.
Wie relativ ;-) Simpel ist hingegen ein klassischer FM Empfänger nach
dem Superhetprinzip - natürlich nur relativ aber immerhin machbar.
Während die Hardware bei einen SDR teilsweise sogar recht einfach ist
und auch schnell verstanden werden kann sieht es bei der Software (der
eigentlichen Dekodierung) dann schon wieder deutlich schlechter aus - so
bequem es auch ist fertiges zu nutzen - so richtig befriedigend ist es
für einen Bastler und "echten" Funkamateur nicht einfach nur (zugegeben
gute und teilweise mit "genialen" Datenübertragungsverfahren)
vorgefertigte Übertragungsverfahren, Quellcode meist aber "nur" die
fertige Nutzersoftware zu nutzen.
Wenn man sich dann mal die Autoren (im Amateurfunkumfeld ist man da
relativ offen) der Softwarekernpunkte (Übertragungsverfahren,
Demodulation etc. also nicht "nur" ein gefälliges Design, Schnittstelle
zum Empfänger usw.) anschaut verliert man als "Normalo" aber auch
schnell den Mut - Mathematiker, Profihintergrund klar erkennbar, fast
immer einen Akademischen Titel aus den Umfeld der MINT Fächer, teilweise
auch Nobelpreisträger...
Da fängt man erst gar nicht an...
Ham
Harald W. schrieb:> DAB+ selbst zu dekodieren, ist m.E. nicht möglich, weil Du da einen> ziemlich leistungsfähigen Computer benötigst.
d.E. ist es wahrscheinlich auch nicht möglich, eine FFT selbst zu
rechnen, weil du dazu erst mal Mathematik studieren müsstest und dann
immer noch einen leistungsfähigen Computer benötigst, weil du zu blöd
bist, es effizient zu implementieren.
Natürlich kann man DAB+ mit heutiger Technik selbst dekodieren. Einfach
mal FPGA und SDR googeln. Wenn selbst dekodieren heißt, dass man sich
die Elektronik selbst aus einen Stück Silizium schnitzen möchte, wird
das ganze natürlich langwierig.
Klaus schrieb:> ich wollte mal fragen wie man einen UKW & DAB Empfänger selber bauen> könnte.
So wie alles andere, was man selber bauen will: man lernt, wie es
funktioniert und dann baut man es.
> Am Ende soll was Digitales (AUDIO) dabei raus kommen.
Wohl nicht. Audio (und dito AUDIO) ist immer noch analog.
Ein Radio (und das ist es am Ende, was du bauen willst) stand bei vielen
Hobby-Elektronikern weit vorn auf der Liste der Dinge, die sie bauen
wollten. Der anspruchslose (und deshalb bastlerfreundliche)
Mittelwellen- bzw. generell AM-Rundfunk ist mittlerweile leider tot.
FM-Rundfunk auf UKW stellt doch schon höhere Anforderungen. Das
HF-Frontend (aka UKW-Tuner) scheidet für den Bastler mangels Meß- und
Abgleichmöglichkeiten für den Selbstbau ohnehin aus. Aber immerhin kann
man sich an ZF-Verstärker, Demodulator und bei der
Abstimmspannungserzeugung austoben.
DAB hebt das ganze nochmal eine Ebene höher. Da kann man eigentlich
nahezu gar nichts anderes mehr machen, als fertige Module
zusammenstöpseln. Der Lerneffekt fällt entsprechend dürftig aus.
Alles in allem kommst du mit deinem Ansinnen gut ein Jahrzehnt zu spät.
Axel S. schrieb:> Das> HF-Frontend (aka UKW-Tuner) scheidet für den Bastler mangels Meß- und> Abgleichmöglichkeiten für den Selbstbau ohnehin aus.
Ganz so ist es auch nicht, Du kannst z.B. einen TDA7000 oder deren
Ableger verwenden um einen UKW FM Empfänger zu bauen.
Aber ansonsten ist der Ansatz wie weiter vorne geschrieben mit einem USB
Stick wohl die einzige Möglichkeit ein Radio selbst zu bauen.
Diese Sticks mit RTL Chip beinhalten schon mal einen Breitbandigen Tuner
meist von 25 - 1700 MHz und den AD Wandler für das I+Q Signal.
Das ganze würde allerdings sehr Software Lastig werden.
Um das ganze klein zu halten wäre eventl. ein Raspi Pi als Signal
verarbeitende Einheit eine Möglichkeit.
Ham schrieb:> Wenn man sich dann mal die Autoren (im Amateurfunkumfeld ist man da> relativ offen) der Softwarekernpunkte (Übertragungsverfahren,> Demodulation etc. also nicht "nur" ein gefälliges Design, Schnittstelle> zum Empfänger usw.) anschaut verliert man als "Normalo" aber auch> schnell den Mut - Mathematiker, Profihintergrund klar erkennbar, fast> immer einen Akademischen Titel aus den Umfeld der MINT Fächer, teilweise> auch Nobelpreisträger...
So what? Du heulst hier de facto rum, dass du die Theorie nicht zu
begreifen vermagst. Das ist sicher bitter, aber die Sache zeigt doch vor
allem eins: nur unter konsequenter Anwendung der bekannten Theorie kommt
man zu optimalen Ergebnissen.
Es gibt also zwei Wege, sich damit zu arrangieren:
1) Du büffelst, bis du die Theorie begreifst.
2) Du nutzt das, was dir die Leute liefern, die diese Theorie begreifen
(und obendrein anwenden können, was noch ein ganzes Stück weiter
geht,
denn hier droht oft der trade-off zwischen dem was wünschenswert
wäre,
wenn man der reinen Theorie folgt und dem, was tatsächlich mit der
gegebenen Rechenleistung geht...)
> Da fängt man erst gar nicht an...
Das ist der dritte Weg. Der führt definitiv in's Nirwana.
Axel S. schrieb:> er anspruchslose (und deshalb bastlerfreundliche)> Mittelwellen- bzw. generell AM-Rundfunk ist mittlerweile leider tot.
Na ja, tot wohl nicht, siehe das beigefügte Spektrum des MW Bereichs.
Aber deutsche Sender gibt es in der Tat nicht mehr. Aber nicht wenige
englische und französische.
UKW geht noch aber ein bisschen Messtechnik braucht man schon.
Ideal: Spektrumanalyser mit Tracking. Hatte ich vor 40 Jahren auch
nicht. Mit einem Dipper kann man aber auch viel abgleichen. Angefangen
vom Oszillator über den Eingangskreis und die ZF. Der Demodulator war
etwas komplizierter.
Sollte aber mit modernen ICs machbar sein.
Danke für die guten Antworten.
Löten kann ich kleinere BGA, bei den grossen (>250 Pins) wird es langsam
schwerer.
Audio ist logischerweise analog aber ich brauche das Signal als I²S.
Eine FFT kann ein billiger AVR, nur nicht in der Geschwindigkeit.
Ich denke das man das einem FPGA besser überläst oder einem ARM wenn der
schnell genug wäre.
Also wenn ich es richtig verstehe dann muss ich mir sozusagen einen
SDR-Stick selber bauen und die Auswertung dann dahinter machen.
Also SDR Pläne besorgen und mit UKW anfangen.
Die ganze DAB(+) Signaldecodierung mit einplanen.
Wird eine Nette Beschäftiung werden.
Klaus schrieb:> Also wenn ich es richtig verstehe dann muss ich mir sozusagen einen> SDR-Stick selber bauen und die Auswertung dann dahinter machen.
Hallo Klaus
Wenn ich den Faden lese dann kann ich nirgends lesen, dass Du etwas
"machen musst"! Von daher hast Du wohl etwas falsch verstanden.
Inwieweit es für Dich befriedigend ist einen RTL-stick nachzubauen musst
Du selber entscheiden. Es gibt ja Leute, die mit alten Logikbausteinen
eine alte Grafik-Karte incl. Grafikprozessor nachzubauen um einen
musealen Röhrenmonitor anzusteuern.
Zu mehr als der persönlichen Befriedigung ist so ein Projekt kaum zu
gebrauchen. Und der Faden gibt VERSCHIEDENE Wege als Vorschlag, um einen
DAB+ Empfänger "selbst zu bauen". Er besteht letztendilich aus dem
VHF-Frontend, das z.B. mit einem RTL-SDR realisiert werden kann - aber
auch "anderweitig selbstgebaut" bis hin zu "selbst entworfen. Dann
besteht es aus einer digitalen Signalverarbeitung und diese aus den
beiden Bestandteilen HW und SW. Auch hier gibt es jetzt "einfache
Ansätze", z.B. wie vorgeschlagen einen raspberry zu verwenden. Niemand
hindert dich auch hier die HW selbst zu schnitzen. Gleiches gilt für die
SW. "Müssen" tust Du nichts - was Du machen willst hängt von deinen
Neigungen und deinen Fähigkeiten ab.
Klaus schrieb:> Ich wollte nicht einen Silberkasten kaufen und den benutzen sondern> sozusagen den Silberkasten selber machen.
Also, dann schreib mal nicht über solche Silberkästen, sondern
formuliere deine Gedanken direkt.
Was also willst du bauen?
Soll es ein Eigenbau-Empfangstrakt sein, also die Schaltung von Antenne
bis NF-Buchse - und das alles aus eigener Kraft (ADC's, FPGA, DSP usw.)
realisiert?
Oder soll es ein selbstgebautes Radio sein, das sich stilmäßig gut in
die vorhandene Stereo-Anlage einfügt und den UKW-Tuner ersetzt?
Oder soll es ein Innenleben sein für eher künstlerische
Radio-Bauvorhaben? So etwas Ähnliches wie auf dem Bild nachgestalten und
ein modernes Innenleben hineinsetzen?
Wenn dir der Sinn nicht nach Eigenbau auf FPGA-Ebene vorschwebt, dann
versuche, dir von SiLabs einen SI4630..35 zu besorgen und damit deinen
Empfangstrakt zu realisieren. Es bleibt bei sowas schon noch genug
Eigenbau-Elektronik zu tun übrig.
W.S.
Der Si4635-A10-GM oder ein anderer aus der Famile sieht nicht schlecht
aus.
Das ist ja schon mehr als 50% von dem was in so einem Silberkasten drin
ist.
Ich dachte zwar daran die SDR selber zumachen, also mit entsprechenden
Chips.
Und dann die ganze Auswertung auf Prozessorébene zu machen.
Alles komplett selber machen wäre wohl ein Projekt für die nächsten
Jahre.
Auch als Hobby und Lern Projekt will man ja auch mal fertig werden.
Aktuell ist es nur ein Gedankenspiel ob und wie man das machen kann.
Wenn ich eine Lösung habe dann wollte ich das auch bauen.
Keine Serie nur für mich zuhause und jenachdem wie das Projekt dann
aussieht wird es Opensource oder verschwindet im privaten Archiv
(Tonne/Müll).
Ich habe zum spass mal nach dem Si4635-A10-GM Datenblatt gesucht, ohne
Erfolg!
Nach der Producktübersicht wäre das eigentlich ein netter austausch
Kandidat für diverse andere Module.
Aber Ohne Infos wird das nichts.
Kenne nur die Venice und dieses schlechten Keystone (T3) Module.
Und keines davon ist wircklich gut.
Habe die schon eingesetzt und ja sie arbeiten, aber nicht sehr schön.
Besonders das Keystone Modul ist langsam und hat Probleme mit seiner
Internen DB der Sender (einfach nochmal scannen und fluchen).
Mal abgesehen davon das ich ja eigentlich alles selber machen wollte,
komme ich immer mehr ins zweifeln, ob man das wirklich noch mit
"Hausmitteln" schaft.
Unabhänig vom Geld oder Aufwand scheint es doch so zu sein das man eine
SDR Stufe und die Auswertung zwar bauen kann, aber die benötigte
performance ist nicht gerade gering. Der Aufwand wird außerdem gewaltig
sein.
Abkürzungen durch spezial IC's würden zwar leichter zum Ziel führen,
aber ich denke das wird nur eine Theoretische Spielerei bleiben.
Darum fürchte ich das Projekt kann ich beerdiegen!
Wäre aber schön gewesen wenn man das selber machen könnte.
Nunja, die ganzen Si46xx Chips sehen super aus, welcher davon nun "DER"
richtige ist kann man wohl nur durch Testen herrausfinden.
Der Preis von ca. 10€ macht es jedenfalls interessant sich die mal
anzusehen.
Den Keystone Kram kenne ich auch, langsam, Texte kommen nicht rein, ab
ca. 100 Sender läuft das Modul unsauber und ein SCAN zerstört die bereis
gefundenen Sender. War reine Zeitverschwendung!
Vom Si4635 habe ich auch keine Daten gefunden, schade.
Klaus schrieb:> Mal abgesehen davon das ich ja eigentlich alles selber machen wollte,> komme ich immer mehr ins zweifeln, ob man das wirklich noch mit> "Hausmitteln" schaft.> Unabhänig vom Geld oder Aufwand scheint es doch so zu sein das man eine> SDR Stufe und die Auswertung zwar bauen kann, aber die benötigte> performance ist nicht gerade gering. Der Aufwand wird außerdem gewaltig> sein.
Das erinnert irgendwie an das "MP3-Fieber". Damals benutzte man einen
kompletten PC im Kofferraum zur Dekodierung. Als die MP3-Spezial-ICs
dann allgemein zugänglich waren, sind diese "Kofferraum-PCs" schnell
ausgestorben. So war auch meine erste Antwort gemeint. Eine Dekodie-
rung von DAB+ ist zwar mäglich, ohne die DAB+ICs aber nicht sinnvoll.
Klaus schrieb:> Mal abgesehen davon das ich ja eigentlich alles selber machen wollte,> komme ich immer mehr ins zweifeln, ob man das wirklich noch mit> "Hausmitteln" schaft.
<Loriot> Ach! </Loriot>
> Abkürzungen durch spezial IC's würden zwar ter zum Ziel führen,> aber ich denke das wird nur eine Theoretische Spielerei bleiben.> Darum fürchte ich das Projekt kann ich beerdiegen!> Wäre aber schön gewesen wenn man das selber machen könnte.
Das steht und fällt alles mit deiner Definition von "Hausmittel"
Wie ich bereits früher schrieb, ist selbst das HF-Frontend (vulgo:
Tuner) für einen (vergleichsweise) simplen analogen UKW-Empfänger mit
den üblichen Hausmitteln (nach meiner Definition) außer Reichweite. Denn
da muß man Oszillatoren und Schwingkreise im 100MHz Bereich vermessen.
Und zwar reproduzierbar, also ohne Beeinflussung der zu vermessenden
Schaltung durch die Messung. Wird halt nix. Also nimmt man den UKW-Tuner
dann doch als "silbernes Kästchen" bzw. black box hin. Oder einen
TDA7000 oder unter welcher IC-Bezeichnung man das heute fertig kauft.
Belangloses Detail.
Für DAB kann man dann statt des SDR-Sticks einen der üblichen Chipsets
für einen solchen Stick verbasteln. Ist auch nicht besser. Wesentliche
Funktionalität muß man immer "am Stück" zukaufen.
Einen Empfänger kann man damit bauen, sicher. Die Frage ist nur: was
lernt man dabei? Und die Antwort ist: nicht viel. Am ehesten noch, wie
man das Datenblatt des betreffeneden Chips lesen muß. Auch das ist
sicher wertvolles Wissen, aber eben nicht das, was man wollte.
Mein Rat wäre, sich für den Anfang auf den Amateurfunkbereich zu
beschränken. Also Lang-, Mittel- und Kurzwelle für beherrschbare
Frequenzen. Und für den Anfang AM. Ausgehend davon kannst du dich dann
ja schrittweise vortasten in Richtung höhere Frequenzen und
anspruchsvollere Modulationsverfahren. Inclusive digital.
Man kann UKW - mit mäßiger Qualität - auch mit einem popeligen
AM-Demodulator (= Schwingkreis plus Diode) empfangen. Man muss nur den
Schwingkreis leicht neben den Sender stimmen.
Von einem ordentlichen UKW-Radio ist das natürlich weit entfernt, aber
das ist mit Hausmitteln definitiv möglich.
Axel S. schrieb:> Das steht und fällt alles mit deiner Definition> von "Hausmittel"
Ja, auf jeden Fall.
> Wie ich bereits früher schrieb, ist selbst das> HF-Frontend (vulgo: Tuner) für einen (vergleichsweise)> simplen analogen UKW-Empfänger mit den üblichen> Hausmitteln (nach meiner Definition) außer Reichweite.
Das sehe ich nicht ganz so.
> Denn da muß man Oszillatoren und Schwingkreise im> 100MHz Bereich vermessen. Und zwar reproduzierbar,> also ohne Beeinflussung der zu vermessenden Schaltung> durch die Messung.
Naja, alternativ kauft man einen VCO und einen Mischer
von MiniCircuits. An der PLL für die Abstimmung und am
ZF-Verstärker kann man sich immer noch austoben...
> Einen Empfänger kann man damit bauen, sicher. Die> Frage ist nur: was lernt man dabei?
Eine anständige PLL und einen brauchbaren ZF-Verstärker
zu bauen ist beides nicht mehr trivial, aber durchaus
machbar.
> Mein Rat wäre, sich für den Anfang auf den> Amateurfunkbereich zu beschränken. Also Lang-, Mittel-> und Kurzwelle für beherrschbare Frequenzen. Und für> den Anfang AM. Ausgehend davon kannst du dich dann> ja schrittweise vortasten in Richtung höhere Frequenzen> und anspruchsvollere Modulationsverfahren. Inclusive> digital.
Das bleibt natürlich richtig.
Ich würde aber nicht zwanghaft und in jedem Falle bis
auf diskrete Einzeltransistoren zurückgehen; das halte
ich gerade bei Oszillator oder Mischer nicht für sinnvoll.
Klaus schrieb:> Mal abgesehen davon das ich ja eigentlich alles selber machen wollte,
Echt? Du wolltest den Sand für dein Silizium selber schaufeln und dann
das Silizium selber gewinnen? Du wolltest zuerst deinen Compiler selber
bauen und am besten noch das ganze OS? Dein Strom kommt nicht fertig aus
der Steckdose, sondern du züchtest dir zuerst Hamster, die in Laufrädern
Strom erzeugen?
Leute wie du mit ihrem "alles selbermachen" gehen mir auf den Zeiger. Du
verwendest, genau wie jeder andere, fertige Bauelemente und Materialien,
aber zierst dich ein Modul zu nehmen, weil das Projekt damit nicht mehr
"selber gemacht" wäre. Was soll dass?
S. R. schrieb:> Von einem ordentlichen UKW-Radio ist das natürlich weit entfernt, aber> das ist mit Hausmitteln definitiv möglich.
Was ist ein "Hausmittel"?
Ne rostige Kneifzange? Oder ein Lötkolben aus'm Baumarkt? Oder das
Digital-multimeter? Oder der Universal-Kann-Alles-Meßplatz von
Rostig&Schwer?
Nee, als Bastler, der sich mit Elektronik befaßt, sollte man sich daran
gewöhnen, so etwas wie Oszilloskop, Labornetzteil und für HF-Zwecke eben
auch einen Wobbler als Hausmittel zu betrachten.
Dabei ist gerade ein Wobbler heutzutage ziemlich einfach und
preisgünstig selber zu bauen. Man braucht dazu 3..4 Schaltkreise von
AnalogDevices (nen DDS wie den AD9951, nen schnellen OpV wie den AD8000,
nen logarithmischen Dekoder und bei bedarf noch nen linearen Dekoder.
Dazu ein µC eigener Wahl und den PC.
Wer auf fertige Frontends mit Chips von SiLabs oder NXP zurückgreift,
kommt auch mit etwas weniger Hausmitteln zurecht.
Aber so ist das beim Basteln: wenn man ein Werkzeug nicht hat, dann baut
man es sich eben. Guckt mal bei Youtube nach diversen Holz-Bastlern, die
bauen sich zu allererst aus Sperrholz und ihrer alten Handkreissäge ne
Tischkreissäge und dann aus nem Motor und noch mehr Holz eine
Schleifmaschine und so weiter.
Was lehrt uns das? Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Nur
diejenigen, die ein Schlaraffenland erwarten, müssen vergeblich auf die
gebratenen Tauben warten.
W.S.
W.S. schrieb:> Nee, als Bastler, der sich mit Elektronik befaßt, sollte man sich daran> gewöhnen, so etwas wie Oszilloskop, Labornetzteil und für HF-Zwecke eben> auch einen Wobbler als Hausmittel zu betrachten.
Ich besitze nichts davon. Trotzdem habe ich einen funktionierenden
Computer selbst zusammengelötet (Z80 auf Europlatine) und mache
Elektronik. Für mich sind die Hausmittel tatsächlich 30W-Lötkolben (oder
analoge Lötstation von Lidl), Multimeter, Zange und Pinzette auf dem
Küchentisch. Für die meisten Mikrocontroller-Projekte reicht das auch
vollkommen.
Nicht jeder hat Zugang zu einer gut ausgestatteten Werkstatt oder die
Möglichkeit, sich eine einzurichten.
S. R. schrieb:> Trotzdem habe ich einen funktionierenden> Computer selbst zusammengelötet (Z80 auf Europlatine)
ja zwischen 1979 - 1991 reichte das, sogar der 16W Tipp von Ersa auf dem
Küchentisch.
Jetzt verweigere ich unter 0,5mm Pitch
S. R. schrieb:> Ich besitze nichts davon.
Das ist dein Problem.
Hast du deinen selbstgebastelten Z80 mit ein paar Monozellen in Reihe
und 7805 in Betrieb genommen?
Ich sag's mal so: Auch zum Basteln gehört zumindest ein wenig gutes
Werkzeug - und das muß erstens nicht wirklich teuer sein und zweitens
kann es in vielen Fällen auch selbstgebastelt sein.
Die Sache mit dem Wobbler habe ich verdammt ernst gemeint! So etwas kann
man wirklich selber machen und es wird ein gutes Werkzeug draus werden,
wenn man nicht schludert.
W.S.
W.S. schrieb:>> Ich besitze nichts davon.> Das ist dein Problem.
Dennoch sehe ich mich als "Bastler". Mir das abzusprechen, weil ich
keine vollständige Elektronikwerkstatt habe, finde ich schlicht fies.
W.S. schrieb:> Hast du deinen selbstgebastelten Z80 mit ein paar Monozellen> in Reihe und 7805 in Betrieb genommen?
Da ist ein ganz gewöhnlicher Barrelanschluss dran. Der 7805 wurde mir
ein bisschen zu warm, daher habe ich den entfernt und speise jetzt
direkt 5V ein - entweder Wandwarze oder USB-Ladegerät.
Der Punkt ist: Es gibt einen ziemlich großen Bereich zwischen "voll 80er
Jahre ohne alles" und "Elektroniklabor".
Nun unter Hausmittel verstehe ich nicht nur ein 20MHz Oszi und ein
Digitalvoltmeter.
Da habe ich schon was besseres zu bieten:
3GHZ Spectrumanalyser, 100MHz Oszi, HF-Sender (alles was man für UKW
braucht --> Habe früher UKW mit 5Fach-Drehkos gebaut), Logikanalyser und
DVB & DAB Sender. Halt alles was man so täglich braucht.
Gut ist jetzt alles nicht gerade das Modernste aber es arbeitet.
Ich könnte das schon bauen, nur man muss halt irgendwann einsehen das es
keinen Sinn macht und das habe ich.
Da ist es einfacher und leichter einen Prozessor mit TTL Gatter zu
bauen.
Dabei fällt mir ein das ich meine alte PDP-11 mal wieder anwerfen
könnte.
Der gewickelte Speicher (F-RAM) würde sich bestimmt freuen.
Klaus schrieb:> Ich könnte das schon bauen, nur man muss halt> irgendwann einsehen das es keinen Sinn macht> und das habe ich.
Ausrede.
Den HF-Teil bekommt man -- je nach Geduld,
sportlichem Ehrgeiz und Ausstattung -- fast auf
dem Küchentisch zustande, ausreichend Sachkenntnis
vorausgesetzt. Man orientiere sich bei den
6m/2m-Funkamateuren.
Die Demodulation der ZF und die Decodierung wird
eine geeignete Prozessormimik machen müssen, das
artet dann in eine Programmier-Orgie aus. Aber
warum soll das nicht möglich sein?
Hätte auf jeden Fall den Vorteil, dass man nicht
mehr von der Gnade der Industrie abhinge, was die
Chipsätze angeht.
Das man (auch ich) das hin bekommt bestreite ich ja nicht, ich denke nur
inzwischen das es keinen Sinn macht.
Unabhängigkeit wäre in der Tat ein Argument was noch dafür spricht und
der Ergeiz es selber gemacht zu haben.
Die Theoretischen Informationen dazu habe ich nun und daraus habe ich
für mich eine Entscheidung getroffen.
Harald W. schrieb:> UKW und DAB+ unterscheiden sich m.E. so stark voneinander, das man> da zwei getrennte Empfangsteile benötigt
Das ist Unsinn. FM lässt sich natürlich über einen IQ
Direktmischempfänger empfangen. DAB sowieso.
http://www.joshisanerd.com/projects/sdr_snippets/gnuradio_and_ipython//2%20Broadcast%20FM%20RDS%20Decode.html
Die Silicon Labs Chips können mit dem selben Empfangsteil problemlos
beides empfangen.
Klaus schrieb:> Ich wollte nicht einen Silberkasten kaufen und den benutzen sondern> sozusagen den Silberkasten selber machen.> Am Ende soll was Digitales (AUDIO) dabei raus kommen.>> Ob DSP, FPGA, MCU oder sonstige Bauteile ist mir erstmal egal.
Das Verfahren ist im Prinzip komplett Dokumentiert - Dokumente sind
verfügbar - und technisch auch nicht übermäßig schwierig.
- Man braucht einen I/Q Direktmischempfänger
- I und Q gibt man dann jeweils auf einen 8 oder mehr Bit ADC mit exakt
2.048 Mhz Samplerate
- Daraus bekommt man einen Datenstrom
(Die drei Schritte bekommt man günstig fertig in Form bestimmter DAB
Sticks)
Mit den Daten
- Anhand der mittleren Amplitude Start der Symbole und das Null Symbol
suchen.
- Den Datenstrom mit einem künstlich erzeugten Korrektusinus
multiplizieren (Frequenz wird kontionuierlich ermittelt, s.u.)
- Die erste ms (=2048 Datenpunkte) FFT Transformieren
- Grobtunning: Wenn FFT nicht mittig liegt den Sinus oben entsprechend
anpassen
- Feintuning: Die Symbole sind etwas länger als 1ms: Den n-ten ADC Wert
mit dem Konjugierten des n+2048-ten ADC Wert multiplizieren und bis zum
Ende des Symbols aufsummieren. Daraus ergibt sich ein Feintuning das bei
der Multiplikation mit dem sinus berücksichtigt werden muss
Das Ergebnis der FFT ergibt dann direkt ein 1536 Bit - Symbol.
Die Reihenfolge der restlichen Schritte habe ich dann nicht mehr ganz im
Kopf, aber es kommen noch:
- Viterby Dekodierung
- Fehlerkorrektur
- Descrambling
- Datenströme dekodieren
Ich habe dass vor >3 Jahren mal in ein Python Skript geschrieben was
dass alles Schrittweise ohne auf extra Libs zurückzugreifen
durchführt. Das Skript wird mit 8Bit I/Q Daten eines SDR Sticks gefüllt
und am Ende fallen AAC oder MP3 Daten raus.
Nach meinen Rechnungen müsste man dass mit 4-5 Cortex M4 Mikros der
150Mhz Klasse in Software schaffen.
Trozdem nicht sinnvoll selbst zu machen. So ein Silicon Labs Chip kostet
unter 10 Euro und braucht so gut wie keine externen Bauteile. Was nicht
heist das der Plug and Play ist. Da muss man auch noch eine ganze Menge
anprogrammieren...
-
Axel S. schrieb:> FM-Rundfunk auf UKW stellt doch schon höhere Anforderungen.
Unsinn. Kinder haben schon einfache UKW-Pendler gebaut.
Axel S. schrieb:> Wie ich bereits früher schrieb, ist selbst das HF-Frontend (vulgo:> Tuner) für einen (vergleichsweise) simplen analogen UKW-Empfänger mit> den üblichen Hausmitteln (nach meiner Definition) außer Reichweite.
Deinen Unsinn zu wiederholen macht ihn nicht glaubwürdiger. Hast wohl
nie selbst einen Eintransistorempfänger für UKW gebaut, ergo kanns nicht
funktionieren?
S. R. schrieb:> Dennoch sehe ich mich als "Bastler". Mir das abzusprechen, weil ich> keine vollständige Elektronikwerkstatt habe, finde ich schlicht fies.
Es ist keineswegs "fies" und du scheinst gern beleidigt zu sein.
Ist es dir denn noch nie mal in den Sinn gekommen, deine
Bastel-Ausrüstung auch mal etwas zu vergrößern, damit du dann Dinge
machen kannst, die ohne nicht gehen?
Ich hab nicht ohne Grund die diversen "Holzwürmer" erwähnt, also Leute,
die in Holz basteln und die sich ihre Ausrüstung Stück für Stück selber
machen. Sinngemäßes gilt auch für die Elektronik.
Aber schreib jetzt nicht, daß du nur deswegen daheim nix hast, weil du
in der Firma aus dem Vollen schöpfen kannst.
W.S.
Hier mal was mit einem Cortex M4:
http://armradio.weaksignals.com/
Wenn man das mit einem M7 / H7 oder von NXP einen der neuen schnellen
ARM Prozessoren macht müsste man das alles mit "wenig" Hardwareaufwand
machen können. DAB+ aus dem Signal raus zu bekommen wird da bestimmt die
grösste Hürde sein.
Das mit der Frequenz hatte ich übersehen.
Stimmt nur um UKW einzulesen müsse man ja 216MHz (2*108) abtasten und
das schaft kein Prozessor. Ich denke das man auch nur für die
Verarbeitung der Daten aus einem externen ADC einen recht flotten
Rechner braucht.
Wenn man zuviel Zeit hat könnte man es ja Probieren, ein RPI4 als
Testrechner ist ja nicht so teuer, der passender ADC kostet
wahrscheinlich mehr.
Ob das allerdiengs dann schon reicht ?????????
Aber es ist trozdem ein gutes Projekt bei dem man was lernen kann.
Peter schrieb:> ein RPI4 als Testrechner ist ja nicht so teuer
Welche Schnittstelle würdest du dort zur Datenübertragung zwischen ADC
und Prozessor benutzen wollen?
Niemand, der noch recht bei Trost ist, sampled für einen normalen
Empfänger gleich mit irgendwas in der Gegend/jenseits der Sendefrequenz.
Erst wirds runtergemischt (0 bis wenige MHz) und dann kommt erst der
ADC. So machen es zB. die üblichen SDR-Sticks.
Runtergemischen wäre wohl die einfachste Lösung um mit handlichen
Prozessoren das zu machen.
Aber ein direktes einlesen der Frequenz würde diese Hardware ersparren.
Das man das mit Massen von Systempower sich erkauft ist halt der Preis
dafür.
Jeder kann da für sich entscheiden was er will.
Mir war dieses Projekt mit dem M4 aufgefallen und ich finde es spannend
was da gemacht wurde.
Peter schrieb:> Aber ein direktes einlesen der Frequenz würde diese Hardware ersparren.> Das man das mit Massen von Systempower sich erkauft ist halt der Preis> dafür.
Naja, aber ein Mischer ist technisch und budget-mässig ein Pipifax gegen
einen AD-Wandler mit ein paar hundert MS/s. Wenn man aus dem riesigen
Spektrum nur ein paar MHz braucht, macht es doch gar keinen Sinn, alles
zu erfassen. Allein aus Dynamikgründen wird man vorher ohnehin filtern
müssen, wozu dann 99% des verbleibenden Null-Pegel-Spektrums im
Datenstrom noch mitnehmen?
Mit Filterung vorher kann ich den ADC (wenn er einen schnellen
Sample/Hold-Eingang hat), aber gleich auf einer viel niedrigeren
Alias-Frequenz laufen lassen. Dann kann ich den schnellen SH gleich ohne
ADC kaufen (nennt sich dann Mischer...), dann reicht ein langsamer ADC
auch wieder aus.
Im Radio-Bastler-Forum gibt es so ein paar Digitalheinis die Radios auf
SDR-Basis bauen. Irgendwo haben die auch mal was über ein DAB+/FM Radio
mit Si**** geschrieben. Komplett mit Schaltplan und Bauanleitung.
Das man bei einem einlesen des vollen Spektrums 99,999% Müll hat ist
klar und auch das die Preise von so einem ADC etwas hoch sind sollte
bekannt sein.
Aber es geht und das wollte ich mehr damit sagen.
Einen Mischer zu bauen, der auch noch gut geht, ist leider so eine Kunst
die ich nicht wirklich behersche.
Der Si5351 kann nur bis 200MHz (UKW), aber da gibt es mit Sicherheit
auch welche die bis 300(DAB) kommen.
Wenn Du (Georg A.) so einen Mischer machen kannst dann bitte, ich kann
es leider nicht. Aber nachbauen würde mich schon interessieren, auch
wenn das alles vom Preis her deutlich über einer Kaufvariante liegen
würde.
Peter schrieb:> Einen Mischer zu bauen, der auch noch gut geht, ist leider so eine Kunst> die ich nicht wirklich behersche.
Die Frage ist ja, wie tief man unten ansetzen will. Früher waren die
Eingangsmischer von Fernsehern auch nur langweilige Dual-Gate-Fets. Tut
man sich heute auch nicht mehr an, gibts alles fertig. "Unspezifisch"
zB. von AD oder Maxim, ansonsten natürlich direkt integriert oder als
Komplettlösung mit dem passenden Demodulator.
Die Kunstkriterien sind mit digitalen Verfahren auch etwas
anspruchsvoller geworden:
- Die nötige Linearität muss sehr gut sein, weil sonst gerade die
FFT/OFDM-basierten Modulationsverfahren (DAB, DVB-T*, WLAN, ...) völlig
absaufen. Das O steht eben für orthogonal, aber wenn sich alle
Einzelträger munter untereinander an irgendwelchen Nichtlinearitäten im
Verarbeitungsfluss mischen, bleibt davon nur noch Müll übrig.
- Die PLLs/VCOs müssen aus demselben Grund deutlich jitter/rauschärmer
arbeiten. Schon der Schnipps gegen einen HC49-Quarz versaut kurzfristig
die Bitfehlerraten von DAB (BTDT...).
- Meistens will man auf der ZF-Ebene schon IQ haben. Das ist
unintegriert schon mühsam, um die 90-Grad-Phase vom VCO und die
Symmetrie des IQ-Mixers sauber hinzubekommen...
> Der Si5351 kann nur bis 200MHz (UKW), aber da gibt es mit Sicherheit> auch welche die bis 300(DAB) kommen.
ADF4351, 35MHz bis 4GHz ;)
Ich habe dieses DAB+,UKW, MW Radio aufgebaut.
https://radio-bastler.de/forum/showthread.php?tid=12108
Es funktioniert sehr gut, nur die Teilebesorgung ist schwierig. Der
Hauptcontroller kommt fertig geflasht aus Australien. Ich suche noch das
passende Altradio zum Modden. Ein altes Kassettengerät aus den 80 ern
vielleicht. Anstelle des Kassettendecks baue ich den Bildschirm ein.
Mit dem Wifi-Zusatz zum Micromite kann man mit einer neuen Firmware auch
Internetradio empfangen. Theoretisch, probiert habe ich das noch nicht.
Thomas.