Rauschgenerator - Voice/Microphone Protector/Jammer

Gast #5924599
Lesenswert?

Servus,

wie mein Topic bereits verrät gehts es um ein Rauschgenerator, welches 
ein vertrauliches Gespräch vor dem illegalen abhören/aufzeichen mittels 
Wanzen oder Mikrophone schützen soll.

Es gibt etliche solcher Hardware z.B. Rabbler MNG300, die überteuert
<300€ im Netz angeboten werden und dessen Funktionen fraglich sind.

Kennt jemand kostengünstigere mobile alternativen?

Wie man solch ein Gerät mit einem RassparyPi oder Arduino programmiert
ist kein Hexenwerk, wie würdet ihr es realisieren?

Beste Grüße
Gast #5924714
Lesenswert?

~Mercedes~  . schrieb:
> Klar!
>
> Bei geheimen Absprachen ins Badezimmer gehen,
> Brause aufdrehen.
> Ist aber nicht portabel.


haha, der ist gut ...


> Oder 5 Watt Kemo - Verstärkerbausatz,
> einen Mikrofon-Vorverstärker davor und
> das Rauchen einer Z-Diode übertragen.
>
> mfg


kannst du das bitte vllt. ein wenig genauer erläutern?

MfG
Gast #5924741
Lesenswert?

Du nimmst mit Audacity zB Sprachfetzen auf und packst die in den Flash 
deines AVR. Dann spielst Du die mitm Highspeed Timer übers PWM Modul 
weider ab.DDS eben. Nur eben keine Sinus-Viertelwelle im Flash ablegen, 
sondern mehrere Perioden der Welle und die dann durch die RealSamples 
der Sprachfetzen ersetzen.
Das ist nun wirklich einfach. DDS ist hier erklärt, die Wertetabelle 
einfach mit den Sampledaten ersetzen und den Umlaufenden Zeiger 
entsprechend größer machen...
Gast #5924744
Lesenswert?

isak schrieb:
> ~Mercedes~  . schrieb:
>> Klar!
>>
>> Bei geheimen Absprachen ins Badezimmer gehen,
>> Brause aufdrehen.
>> Ist aber nicht portabel.
>
> haha, der ist gut ...
>
>> Oder 5 Watt Kemo - Verstärkerbausatz,
>> einen Mikrofon-Vorverstärker davor und
>> das Rauchen einer Z-Diode übertragen.
>>
>> mfg
>
> kannst du das bitte vllt. ein wenig genauer erläutern?
>
> MfG

Wenn man Dir das genauer erklären muss, das kauf dir das 
Rabbler-300-Ding.
Sorry, nicht böse gemeint.
Gast #5924746
Lesenswert?

Herbert schrieb:
> "Wie man solch ein Gerät mit einem RassparyPi oder Arduino
> programmiert
> ist kein Hexenwerk, wie würdet ihr es realisieren?"
>
> Kein Hexenwerk? Na prima, dann stell mal deine Lösung vor!


Könnte auf freestyle ein funktionstüchtigen Program-Ablauf-Plan in 
Minuten erstellen um den Rabbler zu immitieren, doch das Rad muss man ja 
nicht neu erfinden ...

Sollte deine Gegenfrage ernst gemeint sein, dann sende ich dir gerne 
meinen PAP, sofern du dein Wissen auch teilen magst.

Hast du keine günstigere alternative, oder vllt. Hardware welches man 
durch Modifizierungen fremdentzwecken kann, im Kopf?
Gast #5924760
Lesenswert?

isak schrieb:
> Hast du keine günstigere alternative, oder vllt. Hardware welches man
> durch Modifizierungen fremdentzwecken kann, im Kopf?

https://www.thomann.de/de/roland_sp_404a.htm
https://www.thomann.de/de/fender_monterey_bluetooth_spe_b_stock.htm

Eigenbau uf der Basis
http://elm-chan.org/works/mxb/report.html
oder
http://elm-chan.org/works/sd8p/report.html

Viel Spass noch.. ;)
Und: stell mal dein PAP online. Interssiert mich.

LG
Äxl
Gast #5924762
Lesenswert?

äxl schrieb:
> Du nimmst mit Audacity zB Sprachfetzen auf und packst die in den
> Flash
> deines AVR. Dann spielst Du die mitm Highspeed Timer übers PWM Modul
> weider ab.DDS eben. Nur eben keine Sinus-Viertelwelle im Flash ablegen,
> sondern mehrere Perioden der Welle und die dann durch die RealSamples
> der Sprachfetzen ersetzen.
> Das ist nun wirklich einfach. DDS ist hier erklärt, die Wertetabelle
> einfach mit den Sampledaten ersetzen und den Umlaufenden Zeiger
> entsprechend größer machen...

haha zeitgleich arabisch und chinesisch zu lernen ist einfacher als das 
was du zu erklären versuchst ...
Gast #5924772
Lesenswert?

isak schrieb:
>> einfach mit den Sampledaten ersetzen und den Umlaufenden Zeiger
>> entsprechend größer machen...
>
> haha zeitgleich arabisch und chinesisch zu lernen ist einfacher als das
> was du zu erklären versuchst ...

Das deckt sich nicht mit deiner vorab geäusserten Aussage:

isak schrieb:
> Könnte auf freestyle ein funktionstüchtigen Program-Ablauf-Plan in
> Minuten erstellen um den Rabbler zu immitieren, doch das Rad muss man ja
> nicht neu erfinden ...

Nun denn. Ich denke nicht, dass ich der einzige bin, der das von mir 
geschriebene versteht. Das du nun damit nichts anzufangen weisst, kann 
ich kaum glauben, tut mir leid.
Deine kompetenzen liegen sicher woanders, bin ich mir sicher...
Gast #5924788
Lesenswert?

isak schrieb:
> welches
> ein vertrauliches Gespräch vor dem illegalen abhören/aufzeichen mittels
> Wanzen oder Mikrophone schützen soll.

Da es gesetzlich verboten ist jemand ohne sein Wissen abzuhören, bist du 
schon durch das Gesetz geschützt! Du brauchst die Haradware nicht
Gast #5924811
Lesenswert?

Lona schrieb:
> isak schrieb:
>> welches
>> ein vertrauliches Gespräch vor dem illegalen abhören/aufzeichen mittels
>> Wanzen oder Mikrophone schützen soll.
>
> Da es gesetzlich verboten ist jemand ohne sein Wissen abzuhören, bist du
> schon durch das Gesetz geschützt! Du brauchst die Haradware nicht

BND shill detected
Als Nächstes ist Verschlüsselung ebenfalls vollkommen überflüssig!
(Firma: matzetronics) #5927254
Lesenswert?

Anbei ein digitaler Rauschgenerator, der kräftiges weisses Rauschen am 
Ausgang des Gatters erzeugt. Der nachfolgende Tiefpass macht ungefähr 
rosa Rauschen.
Das ganze ist ein Auszug aus einem Synthesizer - deswegen die Buchse für 
externes Audio.
Das rückgekoppelte Schieberegister erzeugt allerdings keinen echten 
Zufall im Sinne des Wortes, die Sequenz wiederholt sich unhörbar.
Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics) #5927501
Lesenswert?

Jack V. schrieb:
> Dann kann es rausgerechnet werden.

Dazu muss man aber
1. wissen, das es ein sich wiederholendes Signal ist - das Signal selber 
gibt darüber nichts preis. (Siehe 'Die Stimme des Herrn' von Stanislaw 
Lem)
2. genug Rechenleistung haben und über die Länge der Sequenz genau 
informiert sein.

Ich behaupte mal, das es nur wenige Institutionen auf der Welt gibt, die 
Interesse daran hätten und sich die Mühe machen, das wieder 
rauszurechnen.
#5927517
Lesenswert?

> Dazu muss man aber
> […]

Naja, 1. würde man bei ausreichend langer Beobachtung feststellen 
können, und für 2.1. (Rechenleistung) steht einem heutzutage die ganze 
Wolkenlandschaft verhältnismäßig billig zur Verfügung. 2.2. (Länge der 
Sequenz) ergibt sich aus 1.

Sicher ist’s aufwendig, und nix, was man mal eben auf‘m μC-Board 
zusammensteckt. Aber es liegt im Bereich des Möglichen, und muss daher 
bei der Risikoabschätzung mit einbezogen werden. Als Atomwissenschaftler 
im Iran, oder Regierungsgegner in Russland (Beispiele, keine politische 
Wertung beabsichtigt) würde ich mich auf das Verfahren vermutlich nicht 
verlassen ;)
#5927574
Lesenswert?

Mathias meinte:

> 2. genug Rechenleistung haben und über die Länge
> der Sequenz genau informiert sein.

Nö.
Man braucht einfach nur ne möglichst lange Sequenz
in guter Aussteuerung aufzunehmen.

Dann geht Mata Hariechen mit dem Chefingenieur der
Entwicklerfirma in meheren Sessionen ins Bettchen,
um die Polynomgleichung herauszubekommen.

Nun wird das Schieberegister nachgebaut und
Mata ist "woman in the middle".  ;--P


mfg

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren