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Forum: Offtopic Rauschgenerator - Voice/Microphone Protector/Jammer


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Autor: isak (Gast)
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Servus,

wie mein Topic bereits verrät gehts es um ein Rauschgenerator, welches 
ein vertrauliches Gespräch vor dem illegalen abhören/aufzeichen mittels 
Wanzen oder Mikrophone schützen soll.

Es gibt etliche solcher Hardware z.B. Rabbler MNG300, die überteuert
<300€ im Netz angeboten werden und dessen Funktionen fraglich sind.

Kennt jemand kostengünstigere mobile alternativen?

Wie man solch ein Gerät mit einem RassparyPi oder Arduino programmiert
ist kein Hexenwerk, wie würdet ihr es realisieren?

Beste Grüße

: Verschoben durch Moderator
Autor: ~Mercedes~  . (lolita)
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Klar!

Bei geheimen Absprachen ins Badezimmer gehen,
Brause aufdrehen.
Ist aber nicht portabel.

Oder 5 Watt Kemo - Verstärkerbausatz,
einen Mikrofon-Vorverstärker davor und
das Rauchen einer Z-Diode übertragen.


mfg

Autor: Herbert (Gast)
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"Wie man solch ein Gerät mit einem RassparyPi oder Arduino programmiert
ist kein Hexenwerk, wie würdet ihr es realisieren?"

Kein Hexenwerk? Na prima, dann stell mal deine Lösung vor!

Autor: isak (Gast)
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~Mercedes~  . schrieb:
> Klar!
>
> Bei geheimen Absprachen ins Badezimmer gehen,
> Brause aufdrehen.
> Ist aber nicht portabel.


haha, der ist gut ...


> Oder 5 Watt Kemo - Verstärkerbausatz,
> einen Mikrofon-Vorverstärker davor und
> das Rauchen einer Z-Diode übertragen.
>
> mfg


kannst du das bitte vllt. ein wenig genauer erläutern?

MfG

Autor: äxl (Gast)
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Du nimmst mit Audacity zB Sprachfetzen auf und packst die in den Flash 
deines AVR. Dann spielst Du die mitm Highspeed Timer übers PWM Modul 
weider ab.DDS eben. Nur eben keine Sinus-Viertelwelle im Flash ablegen, 
sondern mehrere Perioden der Welle und die dann durch die RealSamples 
der Sprachfetzen ersetzen.
Das ist nun wirklich einfach. DDS ist hier erklärt, die Wertetabelle 
einfach mit den Sampledaten ersetzen und den Umlaufenden Zeiger 
entsprechend größer machen...

Autor: äxl (Gast)
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isak schrieb:
> ~Mercedes~  . schrieb:
>> Klar!
>>
>> Bei geheimen Absprachen ins Badezimmer gehen,
>> Brause aufdrehen.
>> Ist aber nicht portabel.
>
> haha, der ist gut ...
>
>> Oder 5 Watt Kemo - Verstärkerbausatz,
>> einen Mikrofon-Vorverstärker davor und
>> das Rauchen einer Z-Diode übertragen.
>>
>> mfg
>
> kannst du das bitte vllt. ein wenig genauer erläutern?
>
> MfG

Wenn man Dir das genauer erklären muss, das kauf dir das 
Rabbler-300-Ding.
Sorry, nicht böse gemeint.

Autor: äxl (Gast)
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Das Rau(s)chen einer Z-Diode lässt sich mit den richtigen 
DSP-Algorithmen auch wieder aus dem Sprachband herausrechnen. So 
gesehen, ist der og. "Rabbler" schon ziemlich clever konstruiert.

Autor: isak (Gast)
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Herbert schrieb:
> "Wie man solch ein Gerät mit einem RassparyPi oder Arduino
> programmiert
> ist kein Hexenwerk, wie würdet ihr es realisieren?"
>
> Kein Hexenwerk? Na prima, dann stell mal deine Lösung vor!


Könnte auf freestyle ein funktionstüchtigen Program-Ablauf-Plan in 
Minuten erstellen um den Rabbler zu immitieren, doch das Rad muss man ja 
nicht neu erfinden ...

Sollte deine Gegenfrage ernst gemeint sein, dann sende ich dir gerne 
meinen PAP, sofern du dein Wissen auch teilen magst.

Hast du keine günstigere alternative, oder vllt. Hardware welches man 
durch Modifizierungen fremdentzwecken kann, im Kopf?

Autor: äxl (Gast)
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Eben schnell nochmal im shop nachgesehen. 269€ - klare Kaufempfehlung.
Dafür bekomm' ich es nicht hin. für 450 bau ich Dir einen :)

Autor: äxl (Gast)
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diese Generation baut nicht mehr selber, schade...

Autor: äxl (Gast)
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isak schrieb:
> Hast du keine günstigere alternative, oder vllt. Hardware welches man
> durch Modifizierungen fremdentzwecken kann, im Kopf?

https://www.thomann.de/de/roland_sp_404a.htm
https://www.thomann.de/de/fender_monterey_bluetooth_spe_b_stock.htm

Eigenbau uf der Basis
http://elm-chan.org/works/mxb/report.html
oder
http://elm-chan.org/works/sd8p/report.html

Viel Spass noch.. ;)
Und: stell mal dein PAP online. Interssiert mich.

LG
Äxl

Autor: isak (Gast)
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äxl schrieb:
> Du nimmst mit Audacity zB Sprachfetzen auf und packst die in den
> Flash
> deines AVR. Dann spielst Du die mitm Highspeed Timer übers PWM Modul
> weider ab.DDS eben. Nur eben keine Sinus-Viertelwelle im Flash ablegen,
> sondern mehrere Perioden der Welle und die dann durch die RealSamples
> der Sprachfetzen ersetzen.
> Das ist nun wirklich einfach. DDS ist hier erklärt, die Wertetabelle
> einfach mit den Sampledaten ersetzen und den Umlaufenden Zeiger
> entsprechend größer machen...

haha zeitgleich arabisch und chinesisch zu lernen ist einfacher als das 
was du zu erklären versuchst ...

Autor: äxl (Gast)
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isak schrieb:
>> einfach mit den Sampledaten ersetzen und den Umlaufenden Zeiger
>> entsprechend größer machen...
>
> haha zeitgleich arabisch und chinesisch zu lernen ist einfacher als das
> was du zu erklären versuchst ...

Das deckt sich nicht mit deiner vorab geäusserten Aussage:

isak schrieb:
> Könnte auf freestyle ein funktionstüchtigen Program-Ablauf-Plan in
> Minuten erstellen um den Rabbler zu immitieren, doch das Rad muss man ja
> nicht neu erfinden ...

Nun denn. Ich denke nicht, dass ich der einzige bin, der das von mir 
geschriebene versteht. Das du nun damit nichts anzufangen weisst, kann 
ich kaum glauben, tut mir leid.
Deine kompetenzen liegen sicher woanders, bin ich mir sicher...

Autor: Lona (Gast)
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isak schrieb:
> welches
> ein vertrauliches Gespräch vor dem illegalen abhören/aufzeichen mittels
> Wanzen oder Mikrophone schützen soll.

Da es gesetzlich verboten ist jemand ohne sein Wissen abzuhören, bist du 
schon durch das Gesetz geschützt! Du brauchst die Haradware nicht

Autor: Jemand (Gast)
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Lona schrieb:
> isak schrieb:
>> welches
>> ein vertrauliches Gespräch vor dem illegalen abhören/aufzeichen mittels
>> Wanzen oder Mikrophone schützen soll.
>
> Da es gesetzlich verboten ist jemand ohne sein Wissen abzuhören, bist du
> schon durch das Gesetz geschützt! Du brauchst die Haradware nicht

BND shill detected
Als Nächstes ist Verschlüsselung ebenfalls vollkommen überflüssig!

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Anbei ein digitaler Rauschgenerator, der kräftiges weisses Rauschen am 
Ausgang des Gatters erzeugt. Der nachfolgende Tiefpass macht ungefähr 
rosa Rauschen.
Das ganze ist ein Auszug aus einem Synthesizer - deswegen die Buchse für 
externes Audio.
Das rückgekoppelte Schieberegister erzeugt allerdings keinen echten 
Zufall im Sinne des Wortes, die Sequenz wiederholt sich unhörbar.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jack V. (jackv)
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> Das rückgekoppelte Schieberegister erzeugt allerdings keinen echten
> Zufall im Sinne des Wortes, die Sequenz wiederholt sich unhörbar.

Wenn’s sich wiederholt, taugt es nix. Dann kann es rausgerechnet werden.

Autor: ~Mercedes~  . (lolita)
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Man kann aber auch die "Periode" größer,
also das Schieberegister länger machen.

Aber die Z-Dioden-Methode ist doch besser,
nämlich wahrer Hardware-Zufall. :-P

mfg

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Jack V. schrieb:
> Dann kann es rausgerechnet werden.

Dazu muss man aber
1. wissen, das es ein sich wiederholendes Signal ist - das Signal selber 
gibt darüber nichts preis. (Siehe 'Die Stimme des Herrn' von Stanislaw 
Lem)
2. genug Rechenleistung haben und über die Länge der Sequenz genau 
informiert sein.

Ich behaupte mal, das es nur wenige Institutionen auf der Welt gibt, die 
Interesse daran hätten und sich die Mühe machen, das wieder 
rauszurechnen.

Autor: Jack V. (jackv)
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> Dazu muss man aber
> […]

Naja, 1. würde man bei ausreichend langer Beobachtung feststellen 
können, und für 2.1. (Rechenleistung) steht einem heutzutage die ganze 
Wolkenlandschaft verhältnismäßig billig zur Verfügung. 2.2. (Länge der 
Sequenz) ergibt sich aus 1.

Sicher ist’s aufwendig, und nix, was man mal eben auf‘m μC-Board 
zusammensteckt. Aber es liegt im Bereich des Möglichen, und muss daher 
bei der Risikoabschätzung mit einbezogen werden. Als Atomwissenschaftler 
im Iran, oder Regierungsgegner in Russland (Beispiele, keine politische 
Wertung beabsichtigt) würde ich mich auf das Verfahren vermutlich nicht 
verlassen ;)

Autor: ~Mercedes~  . (lolita)
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Mathias meinte:

> 2. genug Rechenleistung haben und über die Länge
> der Sequenz genau informiert sein.

Nö.
Man braucht einfach nur ne möglichst lange Sequenz
in guter Aussteuerung aufzunehmen.

Dann geht Mata Hariechen mit dem Chefingenieur der
Entwicklerfirma in meheren Sessionen ins Bettchen,
um die Polynomgleichung herauszubekommen.

Nun wird das Schieberegister nachgebaut und
Mata ist "woman in the middle".  ;--P


mfg

Autor: Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)
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Wenn es um das erzeugen von Rauschen geht dann könnte auch jedes UKW 
Radio funktionieren.
Dieses auf eine Freie Frequenz abstimmen und die Lautstärke aufdrehen.

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