Der Threadstarter ist wahrscheinlich schon lange weg. Für die
diejenigen, die in 10 Jahren über den Thread stolpern:
Wenn es um ein real aufgebautes Filter geht, dann lohnt es sich zum
Testen mal das erwartete Nutzsignal anzulegen. Echt jetzt, keine Spaß.
Zu Anfang einfach mal schauen ob das was durchkommen soll durch kommt.
Je nach Situation darf es von der Originalquelle, wie einem Sensor,
kommen oder man hat es, als vorausschauend arbeitender Ingenieur, im
ARB-Generator nachgebaut. Wenn es geht in mehreren exemplarischen
Varianten.
Dann legt man mal Signale mit Störungen an die das Filter wegfiltern
soll. Also die Art von Störungen aus dem realen Betrieb, wegen denen man
das Filter überhaupt gebaut hat. Wenn man schon mal dabei ist auch mal
verschiedene Pegel von Rauschen zusammen mit dem Nutzsignal drauf legen
um zu sehen wann in der Realität Schluss mit Lustig ist.
Man kann sich auch ansehen, wie das bei großen (Übersteuerung) und
kleinen Signalpegeln am Eingang aussieht.
Warum das alles? Weil es ungemein hilft zu wissen dass das Filter im
Prinzip für den geplanten Einsatzzweck funktioniert.
Dann kann man Frequenz- und Phasengang messen (Bodediagramm), die
Sprungantwort näherungsweise bestimmen und die Ergebnisse irgendwo in
der Dokumentation verschwinden lasse, wo sie sich kaum jemand jemals
ansehen wird.