Hallo,
ich habe mir paar M-Disc Rohlinge (Verbatim) beschafft und versuche diese mit meinen
diversen DVD-Brennern (GP57EB40,GH24NSD1,GP24NS95)zu beschreiben. Leider werden die
Scheiben schon beim Einlegen in die Brenner nicht erkannt. Bei verschiedene Größen
(100GB und 50GB) tritt der Effekt auf. Soweit ich die FW der Brenner updaten konnte
habe ich das bereits gemacht.
Entweder sind die Scheiben defekt oder mit den Brennern stimmt was nicht.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und könnte mir einen dazu Tip geben ?
Danke
(wäre nett wenn jetzt keine Diskussion über Sinn und Unsinn von M-Discs aufkommen
würde)
Also ich hab die Teile schon erfolgreich und problemlos gebrannt. Allerdings nur 25GB Medien da ich finde das maximal Haltbarkeit und Mehrschichtmedien sich vielleicht nicht ausschliessen, aber doch kontraproduktiv ist. Es ist ja schon schlimm genug das die Scheiben nicht mehr in Caddys sind.
Ok, es sieht also so aus als ob man sich rein auf die Angabe M-Disc nicht verlassen darf.
Es scheint, dass man die Zusätze DVD+R SL / BDXL / BD-R DL und BD-R tunlichst mit betrachten
muss.
Dann muss ich mir wohl einen anderen Brenner beschaffen.
Seit es Terrabyte Festplatten gibt spar ich mir das optische Medium, wissend daß das Laufwerk oder der Datenträger irgendwann mal abwechseln mucken könnte, 2-3 Festplatten, da geht immer eine im schlimmsten Fall.
Langsam verwirren mich die Bezeichungen von Disks und der Brenner.
Zum Brennen brauche ich einen M-Disc-fähigen Bluray Brenner.
Die Disks müssen BD-R, BD-R DL und BDXL mit M-Disc Zusatz sein.
Ansonsten , ohne M-Disk Zusatz, wären es "normale" Bluray Disks.
joa.
Wobei laut Wikipedia auch DVD-M-Discs exitieren.
Das ist aber wohl nicht der Fall bei denen von Verbatim. Das sind BluRay (DVD hat maximal 4,7GB Platz).
Zum Brennen brauche ich einen M-Disc-fähigen Bluray Brenner.
Ja, M-Disc fähige Brenner haben einen stärkeren Laser, weil die Oberfläche bei der M-Disc anders ist.
Für wichtige Daten (papierloses Büro) nutze ich die auch seit Jahren, allerdings nur 4,7GB und 25GB.
Wobei laut Wikipedia auch DVD-M-Discs exitieren.
Das ist aber wohl nicht der Fall bei denen von Verbatim. Das sind BluRay
(DVD hat maximal 4,7GB Platz).
Wobei laut Wikipedia auch DVD-M-Discs exitieren.
Das ist aber wohl nicht der Fall bei denen von Verbatim. Das sind BluRay
(DVD hat maximal 4,7GB Platz).
Tut mir leid, aber ich finde es ziemlich dämlich, nur das Bild ohne Zusammenhang zu verlinken.
Dass es sowohl BluRay-, als auch DVD-M-Disc-Rohlinge gibt, hatte ich geschrieben.
Wenn man nach "M-Disc" googlet, werden einem Kaufangebote für BluRay-Rohlinge angezeigt.
Wenn man sowieso einenn speziellen Brenner braucht, sollte man gleich einen für BluRays nehmen: Bluray-Brenner können i.d.R auch DVDs brennen, was andersherum unmöglich ist.
Wobei laut Wikipedia auch DVD-M-Discs exitieren.
Das ist aber wohl nicht der Fall bei denen von Verbatim. Das sind BluRay
(DVD hat maximal 4,7GB Platz).
Dass es sowohl BluRay-, als auch DVD-M-Disc-Rohlinge gibt, hatte ich geschrieben.
Wenn man nach "M-Disc" googlet, werden einem Kaufangebote für BluRay-Rohlinge angezeigt.
Das dürfte daran liegen, dass Verbatim IMHO keine DVDs als M-Disc mehr vertreibt.
Schmeiss das Zeug in die Tonne, für sowas gibt man heute kein Geld
mehr aus, das war eh nur ein Marketinggag.
Unsinn.
Das "hält 1000 Jahre" sind extrapolierte Werte aus Klimakammern, teils waren die auch nicht viel besser als normale Discs. Der M-Disc-krempel wurde an Ritek verkauft die haben gleich die Originalrezeptur durch die Standardreptur ersetzt, weil die auch nicht schlechter ist aber billiger, das wird immer noch als M-Disc zu alten überteuerten Preisen verscherbelt, weil die doofen Kunden auch das kaufen. Denen kannst du auch gepresste Kuhfladen als neue Wundertechnologie andrehen, klebe einen Sticker "hält 2000 Jahre" auf die Schachtel und schon kaufen sie es.
Add: Verbatim war das mit den zweifelhaften M-Discs. Später kamen sie sogar noch mit einem neuen Dye: MABL, mit Titananteil, uh ja das klingt gleich noch stabiler, macht sich immer gut bei den Kunden, wie die CD-R Golddyes die kein Gold enthielten "sind die besten!" und dann waren sie schon nach kurzer Zeit am dahinrotteten - LOL.
Irgendein Hersteller hat seine Discs auch mit "2000 Jahre haltbar" beworben, war glaube ich auch Verbatim bei ihren alten Azodye den sie nochmal für schnellere Speed änderten oder wars ein anderer da blickt ja auch kein Schwein mehr durch.
Die Kombi passendes Laufwerk + Firmware zur passenden Discs zu finden ist eh das reinste Glücksspiel, vom ondiskformat (mit spare ohne spare oder 2x spare, streaming mode oder nicht, sessions,...) reden wir noch gar nicht, da gehts genauso lustig chaotisch weiter, beim Dateisystem ebenso (aufegohrtes ISO9660 mit extension, kaputtige udf-Versionen die nicht 100% unterstütztwerden, je nach Tool, OS und Mondphase, dazu nochmal Spare auf FS Ebene) Alter das ist ein Murks hoch 10!
Als BD-R am Anfang rauskam war das noch ok, da gab es die anorganischen Dyes, die den M-DISCs sehr ähnlich waren, endlich mal was solides, von dem ondiscmodes mal abgesehen. War aber viel zu teuer für die Hersteller, ausserdem wollte man die Produktionsanlagen der DVD-Rs ohne grosse Umstellung weiternutzen, nur deshalb kamen danach die organischen Dyes auch für die BD-Laufwerke und das Chaos wuchs wieder. Die alten brauchten nat. ein Firmwareupdate, das gab es auch für nicht ganz alte Modelle, nur funktionierte es dann oft immer noch nicht mit dieser Firmware. Ein elendiges Dauergefrickel, das sind optische Medien. "Aber hält 100 Jahre!!insElf!!1", ja schon recht aber nicht weinen wenns dann nicht mehr lesbar ist.
Das "hält 1000 Jahre" sind extrapolierte Werte aus Klimakammern, teils
waren die auch nicht viel besser als normale Discs.
„Die Testbedingungen bestanden unter anderem aus Umgebungstemperaturen bis über 75 °C, starker UV-Strahlung, wodurch die Oberflächentemperatur der DVDs und M-Discs auf rund 85 °C stieg, und hoher Luftfeuchtigkeit von bis zu 85 %. Die M-Disc-DVD war das einzige Medium, bei dem anschließend die Daten mit einer geringen Fehlerquote noch ausgelesen werden konnten“ (Wikipedia)
Größte Schwäche der DVD ist der Aufbau aus zwei zusammengeklebten Scheiben – mechanisch sind BDs deutlich robuster. Mit M-Disc (BD) hab ich allerdings auch nur die Erfahrung, dass sie sich beschreiben und bislang lesen lassen – aber das trifft auf die „normalen“ BD-R und -RE ebenfalls zu.
Die Frage ist vielleicht nicht ob die M-Disk 100Jahre alt wird, die Frage ist ob sie so lange haelt bis der Besitzer 100Jahre alt ist. Das sollte in der Regel ausreichen.
Die Frage ist vielleicht nicht ob die M-Disk 100Jahre alt wird,
die Frage ist ob sie so lange haelt bis der Besitzer 100Jahre alt ist.
Das sollte in der Regel ausreichen.
Mir reicht es wenn die Disks noch 20 Jahre sicher speichern.
haelt bis der Besitzer 100Jahre alt ist. Das sollte in der Regel
ausreichen.
Nun, ich wage es arg zu bezweifeln das es in 100 Jahren überhaupt noch eine Möglichkeit gibt M-Discs lesen zu können... Meinst du ernsthaft in 100 Jahren gibt es noch irgendwo ein M-Disc Laufwerk zu kaufen? Meinst du ernsthaft in 100 Jahren gibt es noch SATA um ein altes Laufwerk, was man irgendwie über die 100 Jahre gerettet hat, anschließen könnte?
Ich wage das arg zu bezweifeln! Wenn ich daran denke welche Umstände es heute schon macht eine 5,25 Zoll Floppy auszulesen, da bleibt einem nur Greaseweazle oder KryoFlux - sollte man denn einen bekommen - übrig. Von dann solch Spezialtäten wie LS120, Data Cassettes oder MO (Was ja sogar auf "langlebigkeit" beworben wurde), JAZ - welche an keinem SCSI zu USB Adapter laufen - will ich gar nicht erst anfangen.
Nur zu welchem Preis und ob der Schrott dann wirklich noch
funktioniert ist auch Glückssache.
Du musst auf Geld achten? :-o
Ich sag mal so, wenn ich in 20-30Jahren ein altes Laufwerk brauche weil mir irgendwelche alten Daten wichtig sind, dann werde ich gewisslich eine Moeglichkeit finden!
Ausserdem ist es ja gerade ein Vorteil solcher Medien das die Daten unabhaengig vom Laufwerk sind. Ich kann auch einfach drei Laufwerke kaufen...
Nur zu welchem Preis und ob der Schrott dann wirklich noch
funktioniert ist auch Glückssache.
Du musst auf Geld achten? :-o
Wer?
Lass mal deinen Namen am Ende jeder deiner Kommentare weg..und zitiere dafür korrekt. Deinen Namen sieht man auch an anderer Stelle.
Ich zitiere dich hier, aber das was unmittelbar unter „Vanye R. schrieb im Beitrag..“ steht ist nicht von dir. Es ist von dem User den du gelöscht hast, konsequent wie du es immer machst. Was soll das?
Ich hab den opt. Kram auch ausgemustert,
weil das schon beim Einlegen/Einlesen und Auswerfen
alles viel zu lange dauert, wenn man da mal
ein paar Scheiben mehr benötigt hat.
Ich hab hier noch Festplatten der Endneunziger,
die allesamt noch funktionieren.
Und bei mir schwirren nun auch ein paar Magnete herum,
von denen einige auch schon mal bedrohlich
nahe an Festplatten ran gekommen sind.
Ich hab den opt. Kram auch ausgemustert,
weil das schon beim Einlegen/Einlesen und Auswerfen
alles viel zu lange dauert, wenn man da mal
ein paar Scheiben mehr benötigt hat.
Wenn ich mal in die Verlegenheit komme auf diese Backups zugreifen zu müssen..dann ist die Zugriffszeit die absolut letzte Priorität. Dann bin ich froh das Backup zu haben.
Wenn ich mal in die Verlegenheit komme auf diese Backups zugreifen zu
müssen..dann ist die Zugriffszeit die absolut letzte Priorität. Dann bin
ich froh das Backup zu haben.
In dem Falle, wenn die Altdaten einem noch was wert sein sollten, wäre es ehh besser, diese alten Daten jetzt auf heutige Datenträger, am einfachsten auf mechanische HD, am besten auf mehrere HD, zu kopieren (oder andere langlebige Datenträger), anstatt darauf zu vertrauen, dass irgendeine Disc nach 50 Jahren noch lesbar ist, oder das entsprechende Laufwerk noch will ...
In dem Falle, wenn die Altdaten einem noch was wert sein sollten, wäre
es ehh besser, diese alten Daten jetzt auf heutige Datenträger, am
einfachsten auf mechanische HD, am besten auf mehrere HD, zu kopieren
(oder andere langlebige Datenträger), anstatt darauf zu vertrauen, dass
irgendeine Disc nach 50 Jahren noch lesbar ist, oder das entsprechende
Laufwerk noch will ...
So wird da aber auch kein Schuh draus. Was oft übersehen wird, ist, dass Datenträger mit archivierten Daten in angemessenen Zeiträumen überprüft werden müssen. Ist aufwendig, lohnt sich aber. Dabei fällt dann manchmal auch auf, dass zum Lesen notwendige Hardware defekt oder gar nicht mehr vorhanden ist.
Wenn ich mal in die Verlegenheit komme auf diese Backups zugreifen zu
müssen..dann ist die Zugriffszeit die absolut letzte Priorität. Dann bin
ich froh das Backup zu haben.
In dem Falle, wenn die Altdaten einem noch was wert sein sollten, wäre
es ehh besser, diese alten Daten jetzt auf heutige Datenträger, am
einfachsten auf mechanische HD, am besten auf mehrere HD, zu kopieren
(oder andere langlebige Datenträger),
Du kannst sicher sein dass meine wichtigen Daten auf verschiedenen unterschiedlichen Datenträgern vorhanden sind, auch räumlich voneinander getrennt.
anstatt darauf zu vertrauen, dass
irgendeine Disc nach 50 Jahren noch lesbar ist, oder das entsprechende
Laufwerk noch will ...
50 Jahre brauche ich nicht mehr. Vor einigen Wochen habe ich MO-Disk kontrolliert, vor ca. 20 Jahren bespielt. Alles ist noch vorhanden.
Der M-Disk traue ich ebenfalls, langzeitbetrachtet sogar mehr als einer HDD.
Dabei fällt dann manchmal auch auf, dass zum Lesen notwendige Hardware
defekt oder gar nicht mehr vorhanden ist.
Das ist natuerlich richtig. Aber gerade hier hat ein Medium wie M-Disk oder auch nur Bluray einen grossen Vorteil.
Das defekte Lauftwerk zum lesen laesst sich leicht ersetzen.
Man wirft ja die alten Medien nicht weg wenn man was neues
gebrannt hat. Ich habe auch noch Sicherungen die 10-20Jahre
zurueck reichen. (dann natuerlich nicht auf Bluray sondern
MO oder DDS)
Ich habe mir zwei 50er Spindeln Bluray von zwei unterschiedlichen
Herstellern gekauft und brenne immer auf zwei unterschiedlichen
Medien.
Gerade Punkt2 ist interessant. Es gibt ja Dinge die man loescht weil man sich 100% sicher ist sie nicht mehr zu brauchen. Tja, und drei Jahre spaeter aendert man ploetzlich seine Meinung. Endgueltiges Speichern hat auch Vorteile. :-)
Noch was zum Thema alte Sachen. Ich hab hier noch ein QIC5150 Band mit einem alten Linuxbackup aus den 90ern rumliegen. Das koennte ich nicht mehr lesen weil ich das Laufwerk vor 25Jahren verkauft habe.
Aber sollte ich gleich denken das ich unbedingt nochmal auf das Band zugreifen muss, das Laufwerk kann ich einfach so kaufen. Obwohl die meisten hier vermutlich noch nie von soetwas gehoert haben.
Aber sollte ich gleich denken das ich unbedingt nochmal auf das Band
zugreifen muss, das Laufwerk kann ich einfach so kaufen.
Den passenden alten Rechner + alter Software brauchst du auch noch. Selbst wenn das verdreckte Laufwerk noch funktioniert hast du noch 10 andere Hürden zu nehmen. Und am Ende scheiter dann doch alles weil das Band verklebt ist. Viel Zeit und noch mehr Geld rausgeworfen für nutzlosen Schrott.
Obwohl die meisten hier vermutlich noch nie von soetwas gehoert haben.
Die Daten hat man längst umkopiert um sich mit so einem alten Schrott nicht mehr rumzuärgern.
Den passenden alten Rechner + alter Software brauchst du auch noch.
Ach weisst du, wie der Zufall es will hab ich sogar noch eine PCIe SCSI
Karte im Rechner und hab damit erst letztens zu Testzwecken vollkommen
Problemlos ein DDS Band aus den 90ern zurueckgelesen.
Und Probleme mit alter Software haben nur Microsoftfanboys. Unter Linux
klappt alles weiterhin. Einfach so...
Mal abgesehen davon das ich irgendwo im Keller noch ein PCI Board liegen
habe das noch einen ISA Slot hat. :-D
Gerade kürzlich erst gab's doch beim Kernel so'ne Aktion, bei
der massenweise alter Treibercode entsorgt wurde.
Weisst du Schnucki, ich brauche keine Treiber mehr fuer ISA Karten im Kernel weil ich kein ISA-Slot in aktueller Hardware habe, aber ich kann problemlos auf steinalte SCSI Geraete zugreifen wenn sie an einem SCSI-Controller haengen der in einem modernen Board steckbar ist.
Und ich kann auch auf steinalter Hardware ein steinaltes Linux installieren ohne bei jemanden um Keys fuer die Registrierung zu betteln.
Aber sowas passt natürlich nicht in deine Ideologie...
Jaja...
Ich lese einfach 30Jahre alte Medien ein und fertig. Nicht reden, nachmachen.
Ich hab hier noch ein QIC5150 Band mit einem alten Linuxbackup aus den
90ern rumliegen.
Das Problem dieser Bänder ist, daß der darin enthaltene Treibriemen (der um beide Bandwickel geführt ist und von einem Capstan im Laufwerk angestrieben wird) sich nach einigen Jahrzehnten Lagerdauer der Bänder in mehr oder weniger ekliges Wohlgefallen auflöst.
Ich habe deswegen neulich einen Stapel QIC-525-Bänder entsorgt; das Laufwerk dafür sieht hingegen noch ganz gut aus (Wangtek). Aber auch da muss man aufpassen, denn da sind natürlich auch Treibriemen verbaut.
Und DAT-Laufwerke sind da eine ganz besondere Freude, da ist viel Gummimaterial drin, das den Lauf der Zeit nicht überlebt, diverse Treibriemen, aber auch Gummirollen und ähnliches. Da kann man die DDS-Bänder dann getrost vergessen.
Einen SCSI-Controller habe ich, den ich in meinen Mac Pro stecken kann. Der funktioniert da, tadellos.
Weisst du Schnucki, ich brauche keine Treiber mehr fuer ISA Karten im
Kernel weil ich kein ISA-Slot in aktueller Hardware habe
Aha. Weil du es nicht brauchst, braucht es niemand mehr? Mir scheint, du überschätzt die Bedeutung deiner Existenz etwas.
Mal abgesehen davon: es wurde beileibe nicht nur ISA-Stuff rausgeworfen.
aber ich kann
problemlos auf steinalte SCSI Geraete zugreifen wenn sie an einem
SCSI-Controller haengen der in einem modernen Board steckbar ist.
Da wird es aber schon recht eng. Viele moderne Boards haben auch keinen PCI-Steckplatz mehr. Und SCSI mit PCIe existiert zwar (noch), ist aber doch eher ein Nischenprodukt. Und entsprechend teuer.
Und ich kann auch auf steinalter Hardware ein steinaltes Linux
installieren ohne bei jemanden um Keys fuer die Registrierung zu
betteln.
Ich kann auch auf steinalter Hardware ein steinaltes Windows installieren. Keys für uralte Windows-Versionen gibt's zuhauf im Netz. Oder, für die wirklich alten Versionen: man braucht keinen Key, sondern kann einfach sagen: ja den liefere ich später irgendwann mal nach.
Ich lese einfach 30Jahre alte Medien ein und fertig.
Ich kann meine 40 Jahre alten DD-Amiga-Disketten einlesen. Mit einem topaktuellen Windows-PC (mit Linux kann ich das allerdings ebenfalls). Also, wer hat jetzt beim Schwanzlängenvergleich gewonnen?
Kann man, wenn man sich traut, Gebrauchtware einzusetzen,
verhältnismäßig günstig in Form eines LSI Ultra320 bekommen.
Das ist ein Beispiel dafür: https://www.ebay.de/itm/297737318695
75€ für Technik, die eigentlich von vorgestern ist? Heftig.
Aber egal, wenn man damit wieder an wichtige Daten rankommt, meinetwegen. Jeder andere hätte diese "wichtigen" Daten allerdings schon vor Jahrzehnten umkopiert. Wenn sie wirklich wichtig gewesen wären...
Und ja, der Streamer geht, die Baender haben keine Probleme und alles war lesbar. Also erzaehlt mir jetzt nicht wieder irgendeine Story von eurer Oma. .-)
BTW: Auch mein DTC-77 an der Anlage geht und hat keine Probleme. Aber bilde ich mir bestimmt nur ein...
In dem Falle, wenn die Altdaten einem noch was wert sein sollten, wäre
es ehh besser, diese alten Daten jetzt auf heutige Datenträger, am
einfachsten auf mechanische HD, am besten auf mehrere HD, zu kopieren
(oder andere langlebige Datenträger), anstatt darauf zu vertrauen, dass
irgendeine Disc nach 50 Jahren noch lesbar ist, oder das entsprechende
Laufwerk noch will ...
So wird da aber auch kein Schuh draus. Was oft übersehen wird, ist, dass
Datenträger mit archivierten Daten in angemessenen Zeiträumen überprüft
werden müssen. Ist aufwendig, lohnt sich aber. Dabei fällt dann manchmal
auch auf, dass zum Lesen notwendige Hardware defekt oder gar nicht mehr
vorhanden ist.
So habe ich das ja implizit auch gemeint, wenn auch nicht direkt drauf hingewiesen. Denn wenn ich ihm rate, das Ding "jetzt" zu kopieren, weil schon fünf vor zwölf, dann gilt das auch für das nächste "jetzt", allerdings dann schon möglichst 30 vor zwölf, also mehr Sicherheitsabstand zum End of Life ...
als müsste man sich
auf 30+x Jahre alte Hardware verlassen.
Wenn man in der Zwischenzeit nicht umkopierte 30+x Jahre alte Archiv-Backups lesen können möchte, ist das irgendwie kaum anders machbar.
Und da haben wir das magische Wort: "umkopiert".
Wer Backups wirklich richtig ernst nimmt, und die nicht nur dafür einsetzt, den Stand von letzter Woche wiederherzustellen, der kopiert die Backups regelmäßig auf andere, aktuellere Datenträger um.
Das aber braucht Zeit, und das braucht Disziplin.
Ich gebe zu, meine Diplomarbeit schlummert auf einer 128-MB-MO ... die aber kann ich mit meinem USB-MO-Laufwerk (oder einem meiner anderen SCSI-MO-Laufwerke) problemlos lesen.
Da wird dann langsam das Dateiformat ein Problem, denn das MS Office, mit dem ich die Diplomarbeit geschrieben habe, ist schon etwas ... ältlich. Das war Office 4.2, das die meisten damals noch in der 16-Bit-Version verwendeten (und verfluchten); ich hatte die 32-Bit-Version, die erste also, die tatsächlich Dateinanmen kannte. Die lief erheblich zuverlässiger als der Studienarbeitskiller, den die Kommilitonen nutzten.
Zwar habe ich die Installationdateien davon aufgehoben, befürchte aber, daß sich das unter aktuellem Windows gar nicht mehr installieren lässt.
Gut, wer will schon meine Diplomarbeit sehen, und in Papierform hab' ich die auch noch ...
Wenn man in der Zwischenzeit nicht umkopierte 30+x Jahre
alte Archiv-Backups lesen können möchte, ist das irgendwie
kaum anders machbar.
Es ist natuerlich klug sowas zutun und mein Backupkonzept beruht gewisslich nicht nur auf ein paar Bluray, aber es ist auch nicht so das etwas nicht geht bloss weil man so ein typisch deutscher Bedenkentraeger ist wo man erstmal allem widersprechen muss.
Gut, wer will schon meine Diplomarbeit sehen, und in Papierform hab' ich die auch noch
Die Frage ist natuerlich berechtigt, ich habe aber damals trotzdem TeX verwendet und habe diese Probleme nicht. Dafuer ist der dort verwendete OPA660 nun obsolete. :-D