Ich bin an dem Evaluationboard DM300019 für dspics interessiert. Bei 60
Euro + MwSt ist es recht bezahlbar, allerdings kostet der Versand
nochmal 25 Euro. Kann jemand einen Händler angeben, bei dem ich das
Board als Privatperson zu üblichen Inlandsversandkosten bestellen kann?
Hallo,
ich war auch schon auf der suche nach einem Adapter TQFP 80 auf DIP,
habe aber nichts gefunden das auch bezahlbar ist(allerdings möchte ich
den Adapter für einen 18F8722 nutzen). Auch glaube ich nicht, das ich
das Ding löten kann(0,15mm luft zwischen den Pads, bei beim DRC bekomme
ich nur Fehler wenn ich auf 6mil Leiterbahnabstand stelle - müsste mir
also erstmal einen günstigen Leiterplattenferitger suchen der <6mil
kann(bisher multipcb)). Mit Stoplack ist da wohl auch nichts mehr?
Gruß
Malte
Im Anhang mal mein dsPIC-Board mit selbstgeätztem Adapter. Der
Pinabstand ist 0,65mm und das lässt sich eigentlich gut löten, brauchst
halt nur eine einigermaßen ruhige Hand.
Thorsten
Ich denke mal, wer mit DSP-Chips umgeht, hat auch Möglichkeiten, diese
zu löten. Mir geht es um die externe Beschaltung beim DM300019, die
genau dme entspricht, was ich benötige. Und ich möchte mir einige
Stunden Arbeit sparen, das Board selbst zu designen und die Teile zu
beschaffen.
Wäre schön, wenn noch jemand meine ursprüngliche Frage beantwortet.
Thorsten, was bezweckst du damit, dass du in diesem Forum ein Foto von
deinem Board speicherst? Magst du evtl. auch den Schaltplan und die
Platinenlayouts der möglicherweise aufgelöteten, aber nicht erkennbaren
Komponenten veröffentlichen, oder geht es dir nur darum, dein Werk
bestaunen zu lassen?
Michael
>Das zentrale Teil ist der Controller in der Mitte
Danke für die Info da wär ich jetzt gar nicht drauf gekommen.
> die Idee des Boardes kommt rueber, danke.
Aeh, Telepathie? Welche Idee teilt das Board dir denn mit?
Siehst du Thorsten, so verfasst man informative Postings, nicht einfach
ein Bild ohne jede Erklärung anhängen. Nun wissen wir immerhin, dass
das, wo dspic30f... draufsteht, der dspic ist, und dass das Board eigene
Ideen uebertragen kann. Was für Ideen? Und welche Sinneseindrücke werden
berücksichtigt, sprich hat das Board Sensoren, wenn ja wie sieht deren
Interface zum dspic aus?
Hallo,
schau mal bei hy-line vorbei, die verscherbeln das Explorer 16 Kit
momentan äußerst günstig. sry, das ich den Thread etwas durcheinander
gebracht habe. :-(
Gruß
Malte
Wieso Thread durcheinandergebracht?
Außerdem frage ich mich, nachdem mir ein Board für 60,- +Mwst+Porto zu
teuer war, wieso du denkst, dass mich das Explorer 16 Kit für 293,-
(inkl. Versand) interessieren könnte?
Das ICD2 (Einzelpreis 171,-) in diesem Kit kann man für 20,- selbst
bauen, darüberhinaus ist es für dspics nicht geeignet, da es diese
Bausteine beim Debuggen aus ungeklärten Gründen zerstören kann. Kein
Wunder, dass das Kit verscherbelt wird, aber wohl nicht unter 100,-
oder?
Weil hyline das Kit(Explorer 16 + ICD2)momentan für 119 + 19MwSt
verscherbelt? Und wenn Du den ICD wieder verkaufst ist das Explorer
Board fast für umsonst.
Tut mir sehr leid das man versucht hat einen Hinweis zu machen.
>Tut mir sehr leid das man versucht hat einen Hinweis zu machen.
Hoffentlich. Es ist echt nervig, daß diverse Verkäufer dieses Forum als
kostenlose Werbefläche mißbrauchen. Wenn du mit hyline www.hy-line.de
meinst, weise ich dich darauf hin, dass man von "Zum Einstieg bieten wir
an: Explorer 16 Starter Kit," zu Microchip weitergeleitet wird ohne
einen Hinweis auf ein Sonderangebot.
>Es ist echt nervig, daß diverse Verkäufer dieses Forum als>kostenlose Werbefläche mißbrauchen.
Was habe ich den nun mit hy-line zu tun?????? Du wolltest Doch einen
Händler haben.
Und ja, die meine ich. Und lies Dir doch wenigstens die gesamte Seite
durch und Du wirst entdecken:
"Preis bitte anfragen"
Erst lesen, dann motzen.
@Michael
Um ein paar Pins an GND und +5V anzuschließen sowie TXD und RXD an eine
Stiftleisten zu legen, brauche ich keinen Schaltplan.
Aber du hast Recht, ich hätte noch dazu schreiben sollen, dass 90% der
Komponenten auf der Platine zum Betrieb des dsPICs nicht erforderlich
sind. Es ging ja auch eigentlich nur um den Adapter, aber scheinbar
fehlt dir die Fähigkeit, einen Beitrag richtig zu lesen.
Dennoch möge man mir meine Disziplinlosigkeit verzeihen.
Aber eines würde mich dennoch sehr interessieren. Wie stellst du dir ein
Platinenlayout bei einer Lochrasterplatine vor? Bitte kläre mich auf.
>Aber eines würde mich dennoch sehr interessieren. Wie stellst du dir ein>Platinenlayout bei einer Lochrasterplatine vor? Bitte kläre mich auf.
Es sieht aus, als wäre links im weissen Kasten noch eine Platine,
ausserdem rechts daneben am unteren Rand. Daher schrieb ich was von
"Platinenlayouts der möglicherweise aufgelöteten, aber nicht erkennbaren
Komponenten". Da du anscheinend nicht vorhast, irgendetwas an deinem
Board zu erklären, sehe ich deinen Beitrag also einfach Abbildung eines
QFP-Adapters an. Vielleicht interessierts ja sogar jemanden.
Wenn du dich dazu durchringst, zu erklären, was das Board kann, und wie
(=Schaltplan) es das tut, bin ich ziemlich sicher, dass irgendwer davon
profitieren könnte.
Warte mal. Ich habe hier noch ein paar Fotos von meinem Hund. Hat zwar
keiner nach gefragt, aber ich werde sie gleich mal posten. Kann ja nicht
sein, dass hier einer nicht weiss, wie ein Golden Retriever aussieht.
Was das Board kann? Also gut...
Zentrales Bauteil ist ein dsPIC30F6014, welcher von einem
Quarzoszillator mit 6,144MHz getaktet wird, der Oszillator befindet sich
unter dem dsPIC. Die PLL des dsPICs ist auf den Faktor 16 eingestellt,
d. h. er läuft intern mit 98,304MHz.
Am linken Rand befindet sich eine vierstellige 7-Segment-Anzeige, welche
im Multiplex vom dsPIC angesteuert wird. Ein Drehimpulsgeber sowie zwei
Taster dienen zum Verändern von Parametern.
Die kleine Platine am unteren Rand beinhaltet eine DDS, welche einen
Sinus von max. 10MHz erzeugt, die Frequenz wird über die bereits
erwähnten Eingabelemente verändert. Die kleine Miniplatine links neben
dem DDS-Board ist mit einem schnellen Komparator von Maxim bestückt, um
aus dem Sinus ein Rechteck zu bekommen.
Die 10-polige Wanne am unteren Rand dient zum Anschluß eines
Codec-Boards, welches einen PCM3001 enthält. Dieses Board sampled mir
einen Stereo-Audio-Kanal (mit z. Z. 24kHz) und überträgt die Daten via
I2S an den dsPIC, welcher diese wiederum in einem Ringpuffer ablegt.
Höhere Samplerate ist möglich, ich hatte aber keinen passenden Quarz.
Die Schraubklemme rechts dient um Anschluß der Versorgungsspannung, die
10-polige Stifleiste darüber verbindet das Board über ein FT232-Modul
mit dem PC. An die 8-polige Stiftleiste daneben wird eine 4x4
Tastaturmatrix angeschlossen und schließlich gibts da noch eine 5-polige
Stiftleiste, welche für den In Circuit Debugger 2 vorgesehen ist.
Allerdings flashe ich den dsPIC über einen Bootloader, welcher frei im
Netz erhältlich ist.
Die gelbe LED dient zur Funktionskontrolle des Codec-Boards, sie blinkt
im Rhytmus der vom Codec-Board gelieferten Datenpakete
(interruptgesteuert).
Tja und bei dem Spindeltrimmer habe ich jetzt so spontan keine Ahnung
mehr, was er macht :) Ich glaube, ich hatte damit mal den ADC im dsPIC
getestet.
So und was soll das ganze sein? Es ist ein Audiofilter,
welches Bandpass, Bandsperre, Tiefpaß, Hochpass und Autonotch zur
Unterdrückung von 50Hz-Brummen enthält. Bei jedem Filtertyp lassen sich
Grenzfrequenz und Bandbreite frei einstellen. Nach jeder Veränderung
dieser Parameter werden 128 Filterkoeffizienten berechnet und im Flash
des dsPICs abgelegt. Diese Berechnung geht sehr schnell, im laufenden
Betrieb hört man daher keine Unterbrechung oder ähnliches. Gebaut habe
ich das Gerät als Ergänzung für meinen Kurzwellenempfänger, um
unangenehme Störsignale wegfiltern zu können.
So und noch was zum Thema Schaltpläne. Zum Basisboard existiert wie
gesagt kein Schaltplan. Der Schaltplan des DDS-Moduls befindet im
Datenblatt des AD9835. Der Schaltplan zum Codec-Board ist im Datenblatt
des PCM3001 von Texas Instruments zu finden. Ja und die Software wird
dann veröffentlich, wenn das Projekt fertig und ohne Fehler ist. Was zur
Zeit leider noch nicht der Fall ist.
Mehr fällt mir jetzt spontan nicht ein. Sorry, dass das jetzt hier so
offtopic wird, aber Michael bestand ja darauf :)
Thorsten
Du solltest nicht alles tun, worauf der Michael besteht. Dennoch danke
für die ausführliche Beschreibung. Leider ist so eine spezielle
Zusammenstellung kaum als universelles Experimentierboard zu gebrauchen.
Von daher hat Michael mit seiner Kritik schon recht.
Wenn du dich nach einem VW erkundigst, der deinen Vorstellungen
entspricht, und jemand anders schreibt "Sieh mal hier ist ein Foto, wie
ich die Fussmatte aus meinem VW vor meiner Haustür verwende", fragst du
dich auch, was das mit dem von dir gesuchten Auto zu tun hat.
Tino
> Leider ist so eine spezielle Zusammenstellung kaum als universelles> Experimentierboard zu gebrauchen.
Ist ja auch alles Peripherie. Das universelle Ex.-Board besteht ja wie
gesagt aus einem Stück Lochraster, einem dsPIC, einem Oszillator und
etwas Kabel. Universeller (und billiger) geht es nicht, und das wollte
ich eigentlich nur sagen.
Schwierige Geburt :)
Schönen Januar noch.
>Universeller (und billiger) geht es nicht
doch. Warum legst du dich auf einen bestimmten dspic und eine
Oszillatorfrequenz fest? Nach deiner Argumentation ist das beste
Experimentierboard eine leere Lochrasterplatine.
Mist ich fürchte, das siehst du jetzt als Bestätigung. Also gut, ich
verneige mich ehrfurchtsvoll vor deiner Fähigkeit, eine
Lochrasterplatine zu kaufen und einen QFP-Adapter zu ätzen und zu
bestücken. Damit bist du den beschränkten professionellen Boards von
Microchip meilenweit voraus. Ich verstehe auch gar nicht, warum Tino
sich nicht angemessen für deinen so wertvollen Tip bedankt.
> Warum legst du dich auf einen bestimmten dspic und eine> Oszillatorfrequenz fest?
Muß ich bei den Boards von Microchip auch. Oder sind da drei Typen
gleichzeitig bestück und noch 10 Quarze? Kann ja sein, ich weis es
nicht. Vielleicht bist du schlauer.
> Muß ich bei den Boards von Microchip auch.
nein.
> Oder sind da drei Typen gleichzeitig bestück
nein, 2 Typen, auswechselbar
>ich weis es nicht. Vielleicht bist du schlauer.
Das ist anzunehmen. Mußt du trotzdem das letzte Wort behalten?