Hi,
ich bin jetzt im 5. Semester meines Bachelors in ETIT und brauche
vielleicht sogar 8 Semester bis ich fertig werde.
Das Problem ist, dass meine Noten auch nur im 3er Bereich liegen...
Meint ihr ich habe irgendeine Chance auf dem Arbeitsmarkt??
Man muss dazu sagen, dass ich an der TU Darmstadt studiere, also mein
STudium schwieriger ist als bei anderen Unis oder FHs. Ich habe mir mal
so manche Uni bzw. FH Klausuren von eher unbekannten Studienorten
angesehen und muss wirklich sagen, dass es ziemliche Unterschiede
gibt...
Meint ihr, da ich von der TU komme, wird man mich bevorzugen oder wird
man auf Grund meiner schlechten Note meine Bewerbung direkt zur Seite
legen?
Hat jmd. Erfahrung mit sowas???
Vielen Dank,
jenny
Jenny schrieb:> Meint ihr ich habe irgendeine Chance auf dem Arbeitsmarkt??
ja klar
Jenny schrieb:> an muss dazu sagen, dass ich an der TU Darmstadt studiere, also mein> STudium schwieriger ist als bei anderen Unis oder FHs.
o_0
Jenny schrieb:> Meint ihr, da ich von der TU komme, wird man mich bevorzugen
nö
Jenny schrieb:> wird> man auf Grund meiner schlechten Note meine Bewerbung direkt zur Seite> legen?
kommt noch auf andere Sachen an...
Wenn du keinen Master dranhängst (den du besser abschließen solltest)
hast du 3-4 Jahre hart für ein neuen Toilettenwandschmuck gearbeitet.
Ein Durchschnitt von 3,x und dann noch 2 Semester länger, da musst du
schon ordentlich was in die Waagschale werfen was dich aufwertet.
wieso maßen sich eigentlich immer wieder Leute an, zu sagen, dass das
Studium an Ihrer Uni "besonders" anspruchsvoll ist ??? lol Solange es
von deiner Uni Leute gibt, die mit 2.x oder 1.x abschließen sollte es
dir zu denken übrig geben... (dann kanns ja so schwer nicht sein)
Allerdings muss ich dir auch mut machen... Ich stehe 1,x und mein Kumpel
2,x (im hinteren Bereich) was aber nichts damit zu tun hat, dass er
dümmer ist als ich, sondern damit, dass er schon Familie hat und zu
Hause eben auch noch andere Sachen zu tun hat... (Trotzdem stellt er
mich in manchen Bereichen an die Wand)
Was ich damit sagen will ist, dass der Schnitt nicht immer etwas über
das Können aussagt sondern manchmal auch einfach nur etwas über die Zeit
die für das Studium investiert wurde...
Chris L. schrieb:> wieso maßen sich eigentlich immer wieder Leute an, zu sagen, dass das> Studium an Ihrer Uni "besonders" anspruchsvoll ist ??? *lol*
Richtig, auch in Darmstadt oder sonstigen TU's kocht man nur mit Wasser.
Das ist also quatsch und mir ist auch noch nicht zu Ohren gekommen als
würde das ein besonderes Entscheidungskriterium sein.
>> Was ich damit sagen will ist, dass der Schnitt nicht immer etwas über> das Können aussagt sondern manchmal auch einfach nur etwas über die Zeit> die für das Studium investiert wurde...
Das ist auch richtig, aber ohne Vitamin B sind sie halt eins der ersten
Kriterien die sofort ins Auge stechen und wenn man das nicht anderweitig
gut machen kann, wars das auch mit Karriere als Ing.
Noten sind nicht unwichtig, aber auch nicht alles. Das Gesamtpaket muss
am Ende stimmen damit dich jemand einstellt. Dazu gehört u.a.:
- Vertiefungsrichtung
- Thema der Abschlussarbeit
- Praktika und Nebenjobs
- Persönliche Vorlieben und Interessen
- Noten
- Studiendauer
- dein Erscheinungsbild sowie Sozialkompetenz (sprich: kann dein
zukünftiger Chef/deine Kollegen sich vorstellen dich jeden Tag zu sehen
bzw. mit dir jeden Tag zusammen zu arbeiten)
- deine Gehaltsforderung
- deine Mobilität (sprich: einen geeigneten Job wirst du vermutlich
erstmal nicht vor der Haustür bekommen)
- Leistungsbereitschaft
u.s.w.
Chris L. schrieb:> wieso maßen sich eigentlich immer wieder Leute an, zu sagen, dass das> Studium an Ihrer Uni "besonders" anspruchsvoll ist ???
weil das wahrscheinlich bei jeder Erstsemestereinführung etc von den
Professoren vorgetragen wird...die eigene Uni ist die
bestetollstehärteste. Das wird von den Studenten dann übernommen und wie
im Falle der TE als Rechtfertigung für schlechte Noten benutzt...
Justus Skorps schrieb:> Chris L. schrieb:> weil das wahrscheinlich bei jeder Erstsemestereinführung etc von den> Professoren vorgetragen wird...die eigene Uni ist die> bestetollstehärteste.
Zumindest das war bei uns nicht der Fall, es wurde nur allgemein mal
gesagt dass das Studium niht ganz leicht ist. (Vielleicht wissen wir
auch so dass wir gut sind :P :P :P )
hmm. lol... bei uns streiten sich die profs um die studenten, damit wir
auch ja die richtige Vertiefungsrichtung wählen... (keine ahnung ob die
pro student ne provision bekommen... ;) )
Chris L. schrieb:> hmm. lol... bei uns streiten sich die profs um die studenten, damit wir> auch ja die richtige Vertiefungsrichtung wählen... (keine ahnung ob die> pro student ne provision bekommen... ;) )
naja lehrstuhl größe und reputation korreliert mit der Höhe von
Förderungen und Forschungsgeldern
als bei den Bewerbungszahlen für den masterstudiengang (der bei uns
zulassungsfrei ist, ausser nem Englischnachweis), glaube ich nicht, das
die Noten so eine riesen Rolle spielen.
Ich denke, die meisten bei denen man später vorspricht haben auch
studiert und wissen, das gute Noten nicht mit Verständniss
gleichzusetzen sind.
Ich persönlich bin der Meinung, dass man mit auswendiglernen von
Altklausuren wesentlich weiter kommt, als das Skript durch zu arbeiten
um alles zu verstehen...
D. I. schrieb:> Wenn du keinen Master dranhängst (den du besser abschließen solltest)> hast du 3-4 Jahre hart für ein neuen Toilettenwandschmuck gearbeitet.
mit einem dreierschnitt wird der master wohl schwer machbar sein, da die
meisten dafür einen mindest schnitt <2,5 haben wollen.
Ich würde auf jeden Fall den Master draufsetzen. Die Noten sind dann
besser, weil:
a) Die Vertiefungsrichtung Dir besser liegt
b) Es weniger Aussiebprüfungen gibt
c) Die Masterarbeit (die in der Regel recht gut bewertet wird), zu 25%
in die Abschlussnote eingeht.
Für den Bachelor ETiT an der TU Darmstadt 1-2 Semester länger zu
brauchen, ist vollkommen normal. Der Prozentsatz an Aussiebklausuren im
Grundstudium ist dort abnorm hoch. Einfach mal mit den Durchfallquoten
in der Informatikfakultät an der TU Darmstadt vergleichen, dann weiß
man, wo man relativ gesehen steht, was die Schwierigkeit des Studiums
anbelangt :)
Werden die Klausuren nach dem Grundstudium eigentlich leichter?
Habe 1,7-3,3 im 1. Semester, hier hört sich das ja an als wärs viel zu
schlecht, um gute Jobaussichten zu haben.
bin seit juni 2010 offiziel B.Sc. , angefangen hatte ich Okt. 2006 hab
also bisschen mehr als 7 Semester gebraucht. Note 2.6 , auch TU. Aktuell
im Praktikum bei BASF, als Überbrückung bis zum Masteranfang Okt. 2010.
Sind sehr viele FH-Ingenieure in der Industrie, nicht umsonst heisst es
"die FH-Ingenieure sind das Rückrat des deutschen Maschinenbaus".
Deswegen zügele mal deine TU-Arroganz, du weisst nämlich so gut wie
garnix , mit deinen schweren Klausuren holst du in der Industrie
niemandem hinterm Kamin vor.
hm schrieb:> Werden die Klausuren nach dem Grundstudium eigentlich leichter?> Habe 1,7-3,3 im 1. Semester, hier hört sich das ja an als wärs viel zu> schlecht, um gute Jobaussichten zu haben.
in den ersten Semestern ist das meistens normal..und zumindest bei uns
zählen die Noten aus den ersten beiden Semestern nicht zur
Bachelor-Note...
Justus Skorps schrieb:> und zumindest bei uns> zählen die Noten aus den ersten beiden Semestern nicht zur> Bachelor-Note...>
wow... bei mir wird sogar ein Semester Bachelor mit in dem Master
genommen, weil wir hier 7 Semester Bachelor haben und uns an den 4
Semester Master annähern müssen...
Und wenn ich noch den Master drauf mache. Was bei uns mit dem Bachelor
automatisch möglich ist??? Würde das den schlechten Bachelor Schnitt
wieder wegmachen...
und wenn hier jmd. behauptet, dass das Studium zwischen FH oder
irgendeiner Uni, die niemand kennt im Punkto Klausuren vergleichbar ist,
dann täsucht er.....ich kenne einige die bei uns abgegangen sind und an
der FH nur noch einsen schreiben...ich kenne auch Klausuren der Uni
Kassel, ich hab für ne 1,5 stündige Klausur vielleicht ne halbe Stunde
gebraucht und hatte fast alles richtig....das hat nichts mit Arroganz zu
tun, das ist Fakt. Ob man dadurch qualifizierter für den Beruf ist, sei
mal dahingestellt....
Ich studiere an der Uni Kassel und hab mir mal eben was von Darmstadt
angesagt und muss sagen: Mit unserem Niveau überhaupt nicht
vergleichbar. Ich glaube in Darmstadt würde ich locker und ohne etwas zu
lernen mit 1, abschließen.
Jenny schrieb:> ich kenne einige die bei uns abgegangen sind und an> der FH nur noch einsen schreiben...ich kenne auch Klausuren der Uni> Kassel, ich hab für ne 1,5 stündige Klausur vielleicht ne halbe Stunde> gebraucht und hatte fast alles richtig....das hat nichts mit Arroganz zu> tun, das ist Fakt. Ob man dadurch qualifizierter für den Beruf ist, sei> mal dahingestellt....
Ich bin mir nun wirklich nicht 100% sicher ob ich von einem Troll
gelevelt werde, aber ich gehe jetzt mal nicht davon aus:
Soso es ist also Fakt, dass an einer TU ja die Klausuren so schwer sind
und nur die intelligentesten überhaupt schaffen könnten... lassen wir
aber das mal beiseite. (Warum studierst du denn dann nicht da wenns da
so einfach ist eine super Note abzuräumen)
Ein Master macht es wenn überhaupt nur dann wett wenn du ihn
entsprechend gut hinter dich bringst.
Viel wahrscheinlicher ist aber, dass du eine mittelmäßige Pfeife bist.
Ein 1,x Schnitt im Bachelor/Grundstudium zu erreichen ist eine
Glanzleistung, dafür gehört sowohl Hirn als auch die Umstände dazu dass
man nicht von viel anderem negativen abgelenkt wird. Ein 2,x Schnitt
kann aus mehreren Umständen zusammen kommen und ist der
Regeldurchschnitt, kein geistiger Überflieger, nebenbei viel zu tun,
usw., alles schon mitbekommen, aber 3,x ist meiner Erfahrung nach
hauptsächlich aus 2 Gründen vorhanden: Unfähigkeit oder Faulheit.
Jedenfalls ist deine TU-Plakette ein Garant für, mh ... garnichts. Ich
kaufe mir auch keinen Maserati nur weil Maserati draufsteht aber ein
Golfmotor drin ist.
Die Realität: Du konkurrierst mit einem 3,x Bachelor (evtl. Master aber
da regnet es auch nicht die 1 vom Himmel) mit einem Pool an Bewerbern
die ihr Studium mit 2,x oder 1,x abschließen. Was hast du sonstiges
vorzuweisen? Vitamin B? Besondere Kenntnisse? Praktische Erfahrung? Wenn
du kein besonderes Merkmal hast wirst du dich damit begnügen müssen was
man dir übrig lässt.
Sorry, aber dein Gelaber hat mich echt auf tilt gebracht, mich wundert
es dass du es überhaupt zu einem Abschluss bringst.
>Ich>kaufe mir auch keinen Maserati nur weil Maserati draufsteht aber ein>Golfmotor drin ist.
Man findet aber bestimmt viele Leute, die das bei einem entsprechenden
Preis liebend gerne tun würden.
Also das mit der Uni Darmstadt stimmt schon!!!
Das Studium ist verdammt schwer und man wir auf jeden Fall besser
behandelt, als ein Student von irgendeiner Uni... Selbiges gilt
natürlich auch für AAchen München usw...
Hatte einen Werkstudentenjob und da hieß es auch nur immer :
" Du studierst an der Tu Darmstadt??? Dann kannst du Karriere machen...
"
Wenn man sich durch so ein drecksstudium an einer Elite-Uni durchgequält
hat, dann weiß dein zukünftiger Arbeitgeber eines ganz genau:
Du beißt dich überall durch, auch wenn die Titanic mal wieder sinkt du
kriegst dass dann trotzdem irgendwie fit...
Recht geben muss ich hier aber auch denen die sagen es gibt 1.x Leute
(die lernen aber dann tatsache jeden verdammten tag ihre 6 stunden )
und ein verdammt schwieriges studium mit Drecksklausuren hilft dir auch
nich viel weiter in der Industrie... Aber was wir ja schon kennen ist,
dass man wie im Studium ALLEINE da steht und irgendwie sich durchkämpfen
muss.
Genau das bekommt man quasi bescheinigt wenn man nen Abschluss an ner
Elite Uni macht! Wenn man den mit 1.x macht, bekommt man zusätzlich noch
bescheinigt, dass man ein absoluter WORKAHOLIC ist °-°
Grüße
In der Industrie weiss man nicht unbedingt wo wie schwer studiert werden
kann, zumal das sehr subjektiv ist. Ich würde mich nicht darauf
verlassen.
Schönes Beispiel: Mein Chef fragte mich neulich (meine Einstellung ist
gar nicht so lange her) wo ich denn studiert hätte... Uni oder FH!?
Soviel dazu....
In der Praxis ist für die Thematik Studium nicht mehr viel Platz. Sobald
du mal arbeitest ist die Diskussion sehr sehr weit weg und plötzlich
kein Thema mehr, glaube mir. Oder redest du mit deinen Kommilitonen
immer noch über das Abitur?
> Aber was wir ja schon kennen ist, dass man wie im Studium ALLEINE da> steht und irgendwie sich durchkämpfen muss.> Genau das bekommt man quasi bescheinigt wenn man nen Abschluss an ner> Elite Uni macht!
Das klingt ja so, als würde man an jeder anderen Uni seinen Abschluss
geschenkt bekommen.
Bloß weil eine Universität mehr Geld zugeschoben bekommt, heißt das ja
noch lange nicht, dass die Studenten dort besser sind. Auch hat dies
sicher nichts mit dem Schwierigkeitsgrad der Klausuren zu tun.
Ausgesiebt wird an jeder Uni, bei uns sind nach dem Grundstudium (noch
Diplom) nur noch etwas weniger als ein Drittel dabei.
> Wenn man sich durch so ein drecksstudium an einer Elite-Uni durchgequält> hat, dann weiß dein zukünftiger Arbeitgeber eines ganz genau:> Du beißt dich überall durch, auch wenn die Titanic mal wieder sinkt du> kriegst dass dann trotzdem irgendwie fit...
Leichter Anfall von Größenwahn oder was? Alle anderen Absolventen haben
natürlich nichts drauf und allein der Stempel "Elite-Uni" auf deiner
Abschlussbescheinigung ist das Prädikat für übernatürliche Leistungen,
enzyklopädieartiges Wissen und eine geistige Größe, wie man sie vor der
glorreichen Einführung dieser Speziallehranstalten noch nicht erlebt
hat.
So, ich muss dann mal wieder für eine meiner "Geschenkt-Klausuren"
lernen.
Wenn ich dann irgendwann meinen Nicht-Elite-Doktor-Titel gratis
abstaube, werde ich nochmal als Student in Darmstadt anfangen -
hoffentlich schaffe ich das dann auch.
ist echt lustig... Ich kann hier natürlich nur von meinen Erfahrungen
berichten, da ich ja "nur" an einer FH studiere würde ich mir jetzt
nicht anmaßen (und das ist der kleine Unterschied zwischen uns) hier zu
propagieren , wie schwer oder leicht ein Studium irgendwo anders ist.
Ein alter Schulfreund studiert genau wie Ich Elektrotechnik (aber an ner
Uni).
In den Semesterferien nach dem 2. Semester unterhielten wir uns über das
Studium. Hier wurden die Unterschiede schnell klar... Ich erzählte von
Laborübungen und praktischen Aufgaben, wohingegen er nie einen
Widerstand oder eine Spule, geschweigedenn mal einen µC in der Hand
hatte... Ich hingegen wusste (damals ) nicht , was eine
Fouriertransformation ist...
Hier liegt für mich der Hauptunterschied... (bei uns wurden die Leute in
Lehrveranstaltungen die praktisch gerichtet waren gesiebt...) Wir haben
da auch sehr gute Profs, die einem Spass an der Sache vermitteln... Oder
werden an deiner Elite Uni die verschiedenen Stromstärken mit einer
Bockwurst vorgeführt? Nein mal im ernst... unsere E-technik Prof hat
sich immer für die letzte Vorlesung des Semesters eine witzige Sache mit
Bezug zum Thema einfallen lassen, und so hat er uns dann vorgeführt, wie
eine Bockwurst mit wenigen A ganz schnell warm wird... (didaktisch
wertvoll) ;-)
der didaktische Hintergrund liegt darin, eine praktische Anwendung für
die Erstsemester aufzuzeigen... Wie gesagt, eine Entspannungsvorlesung
vor Weihnachten, die vielleicht auch nicht ganz ernst gemeint war...
Wenn du Veganer sei solltest, dann mach halt deinen Kaffe warm (nur als
Beispiel)...
lol ganz ernst nehmen tu ich dich jetzt ehrlich gesagt nicht...
Ich persönlich fand es gut, dass ein Prof mal zeigt, dass man Ströme
nicht nur berechnen und analysieren kann, sondern dass es ihn wirklich
gibt
> ganz toll und super witzig schlachtet die tiere um sie dann mit strom zu> durchsetzen
1) Von Schlachten war hier nicht die Rede.
2) Was bedeutet "mit strom [...] durchsetzen"? Und du hast E-Technik an
einer "Elite-Uni" studiert? Na dann Prost-Mahlzeit, sei da mal besonders
stolz drauf
Denis schrieb:> Wenn man sich durch so ein drecksstudium an einer Elite-Uni durchgequält> hat,
Klingt nicht so, als hättest du Spaß dran :-(
Ich persönlich studier an ner kleinen FH Elektrotechnik, finde es ganz
angenehm und spaßig da.
schon mal was von Tofu gehört???
ne, mal spass beiseite... Aber zum ingenieurmäßigen Denken gehört auch
alle Eventualitäten zu durchdenken bevor man anfängt (in deinem Fall:
dummes Gelaber)
Da bin ich ja froh, dass mir das an der unterirdischen
Bildungseinrichtung ohne jegliches Niveau mit geschenkten 1,0´en (FH )
beigebracht worden ist...
Ich gehe jetzt mein Gehirn mit Lehrstoff durchsetzen...
> Und du kannst eine Bockwurst herstellen, ohne ein Tier zu schlachten?> Sehr elitär.
Deshalb ja NON-elitär - wer lesen kann ... :-)
Ich bezweilfe trotzdem, dass in einer irgendeiner Vorlesung im Bereich
ETIT Tiere geschlachtet werden.
Um trotzdem noch deine Frage zu beantworten: Ich persönlich kann weder
schlachten noch Bockwürste herstellen, dafür gibts nen Metzger -
außerdem wurde das töten von Tieren mit Stromstößen schon immer kritisch
beäugt :-)
>Deshalb ja NON-elitär - wer lesen kann ... :-)
ach nee.....
>@non-elitärer Student
...
Es wurde auch nirgends geschrieben, dass Tiere in der Vorlesung
geschlachtet werden. Ähmmm - wer lesen kann ... :-)
"Elite-Unis" haben das Problem, dass sie hohe Studentenzahlen zu
bewältigen haben und im Grundstudium schon mal die Aussiebhämmer
ausgepackt werden müssen, um die Menge auf ein für das Hauptstudium
verträgliches Maß zu dezimieren. Die Lernbedingungen und Erfolge in
solchen Viehveranstaltungen sind wohl auch nicht die besten. Da beim
Bachelor das Grundstudium in die Endnnote einfließt, im Gegensatz zum
alten Diplom und auch die Bachelorarbeit afaik weniger zählt, kann man
sich wohl sehr schnell der Gesamtnote 3 annähern oder diese
durchbrechen.
Evtl. hätte man nach Aachen gehen müssen, die haben iirc einen NC. Damit
müsste theoretisch im Grundstudium weniger gesiebt werden.
Hallo Warmweiß,
die ersten 2 Semester zählen nicht mit in die Note. Warum
Lernbedingungen und Erfolge nicht gut sein sollen, verstehe ich nicht.
Mich stört es gar nicht, wenn viele Leute in der Vorlesung sitzen. Auch
die Professoren sind immer persönlich erreichbar, wenn man denn will.
> "Elite-Unis" haben das Problem, dass sie hohe Studentenzahlen zu> bewältigen haben und im Grundstudium schon mal die Aussiebhämmer> ausgepackt werden müssen
Was heißt das konkret? Nenn mal eine Prozentzahl. Das mit dem Aussieben
hat man meiner Meinung nach überall, an unserer Uni sind im Hauptstudium
noch ca. 30 % übrig - und an zu vielen Studenten hat das ganz sicher
nicht gelegen, deshalb scheint das nicht nur ein "Problem" der
"Elite-Unis" zu sein.
> Es wurde auch nirgends geschrieben, dass Tiere in der Vorlesung> geschlachtet werden. Ähmmm - wer lesen kann ... :-)
Ich zitiere: "schlachtet die tiere um sie dann mit strom zu durchsetzen"
- Da fehlt zwar das Subjekt, aber aus dem Kontext des zweiten Teilsatzes
geht hervor, dass man ein "ihr" voranstellen muss, damit es korrekt ist.
(Ich kann nämlich nicht nur lesen, sondern auch verstehen und mir
fehlende Inhalte logisch erschließen ;-) )
Man, muss die Luft in den höheren Sphären dünn sein, anders ist solch
realitätsferner Schwachsinn gar nicht mehr zu erklären. Allgemeine
Empfehlung an den unterdurchschnittlichen Studenten: Mehr Anstrengung in
das Studium investieren und weniger in die Überwindung der
Erdanziehungskraft. Ein wenig Bodenhaftung hat noch niemandem geschadet.
Die Elite-Hochschule TU Darmstadt hat übrigens in Sachen
Bologna-Abschlüsse nichts elitäres, das Cluster beschäftigt sich mit
Fluidik, die Graduiertenschule ist - wie der Name schon sagt - eine
Promotionseinrichtung. Ich weiß ja, dass in Hessen noch nicht angekommen
ist, dass auch andere TUs, selbst Unis und - man glaube es kaum - sogar
Fachhochschulen angesehene Abschlüsse abliefern können.
Und selbst wenn man das gebetsmühlenartige Gebabbel von wegen "Eine 3,x
in Darmstadt ist wie 1,0 an einer anderen Uni" mal ernst nehmen würde,
was denkst du, wie du neben Absolventen der TUs München, Braunschweig
oder Dresden aussiehst? Auch die TU Berlin, die RWTH Aachen, KIT, alles
sehr angesehene Hochschulen mit ebenso hoch dotierten Abschlüssen wie
dem deinen.
Wir leben nicht in den USA, wo es egal ist, wie man den Abschluss
gemacht hat, solange Harvard oder Yale oder Princeton draufsteht. Das
hier ist Deutschland, willkommen in der Wirklichkeit.
Dieses arrogante Gehabe kann man sich einfach nur sparen. Das hat auch
nichts mit Neid zu tun, das ist Fakt.
@chk1987: Google: Exzellenzinitiative
Richtig, Cambridge und Oxford sind nicht in Deutschland und auch die
kochen tatsächlich mit Wasser - weiß ich vom Hörensagen und ich war
letzte Woche erst da zu Gast...
Mit dem 3er-Durchschnitt hast du ein echtes Problem weil die logische
Frage lautet: Was ist dein Problem?
Selbst faule Leute die nicht blöde sind kriegen nen 2er Schnitt hin und
auch Megafleißige Normalschlaue kriegen das hin.
Ich hab immer nur so gestaunt was manche Leute mit Fleiß hinbekommen
haben, denen ich das grundlegende Verständnis hätte absprechen wollen -
ich war ein sehr fauler Student.
4 ist die moderne Version von 'durchgefallen' - als 3er hast du
praktisch die amtliche Bescheinigung für Routineaufgaben geeignet zu
sein.
Master dran hängen kann auch alles verschlimmbessern - erst mal eine
Bewerbungsrunde machen, eigenen Marktwert erfahren und dann entscheiden.
non-elitärer Student schrieb:> Was heißt das konkret? Nenn mal eine Prozentzahl. Das mit dem Aussieben> hat man meiner Meinung nach überall, an unserer Uni sind im Hauptstudium> noch ca. 30 % übrig - und an zu vielen Studenten hat das ganz sicher> nicht gelegen, deshalb scheint das nicht nur ein "Problem" der> "Elite-Unis" zu sein.
Habe ich mir zusammengereimt. Während der Diplomarbeit einen Kollegen
aus der beliebten TU Dresden kennengelernt, der mir geschildert hat,
dass im Maschinenbaustudium im 1. Semester eine riesige Anzahl von
Studenten dort sitzt, wo mindestens 50 Prozent komplett rausgeprüft
werden muss und auch wird. Professoren sind auch nicht persönlich
erreichbar, sondern nur Tutoren. Erst im Hauptstudium ändere sich das
und erst dann wird man auch von den Professoren respektiert. Wenn aber
Bachelor-Student sagt, dass die 2 Anfangssemester nicht in die
Gesamtnote einfließen, bleibt nur 3. Semester vom GS, was einfließt?
Im Prinzip ist die absolute Note egal, Hauptsache man ist notentechnisch
in Gesamtdeutschland mindestens in der oberen Hälfte und die Wirtschaft
läuft. Ich habe beispielsweise ne 2,0 und wurde 1,5 Jahre in der Krise
für untauglich befunden, meistens ohne VGS, und habe dann die Chance
bekommen umzuschulen. Leben hält immer Überraschungen parat, steckt man
nie drin.
Hmm... wenn ich das hier so lese, dann denke ich, dass ich wohl direkt
mit meinem 3,x Schnitt zum Arbeitsamt gehen kann nach meinem TU
Studium...
Und ich hab mich schon gewundert, warum die Besoffskis vor der Tür unten
sich letztens über die Maxwell'schen Gleichnungen unterhalten haben...
hatten wohl auch nur nen 3er Schnitt!
>Und ich hab mich schon gewundert, warum die Besoffskis vor der Tür unten>sich letztens über die Maxwell'schen Gleichnungen unterhalten haben...>hatten wohl auch nur nen 3er Schnitt!
Geselle dich doch zu denen...
>mal so neben bei... wer bestimmt hier eigentlich, wer hier Eliteuni ist>und wer nicht???
Vitamin B und Geld regiert die Welt. Wenn der Politiker in Bonn oder
Heidelberg studiert hat (und vielleicht noch in einer schlagenden
Verbindung war, die als Inhalt die Unterstützung der Studenten durch die
Altherren hat), wird sich dieser eben dafür einsetzen, daß "seine" Uni
mit auf die Liste kommt. Schließlich geht es hierbei um Geld.
>Sowas wie Yale oder Harvard gibts ja wohl hier nicht>wirklich
Schaut Euch mal die "Eliteunis" im Ausland an. Mehr Schein als Sein.
>Hmm... wenn ich das hier so lese, dann denke ich, dass ich wohl direkt>mit meinem 3,x Schnitt zum Arbeitsamt gehen kann nach meinem TU>Studium...
Wie kommst man überhaupt auf die Idee, daß man ein guter Student sein
muß, wenn man das "heroische Werk" vollbracht hat, sich an einer sog.
Eliteuni einzuschrieben. Das kann jeder Abiturient, ob er befähigt ist
oder nicht, auch. Aus der Pfeife wird auch an der Eliteuni nichts
(Privatunis im BWL-Bereich bestätigen die Ausnahme).
Wobei eine 3 sicherlich noch nicht als Pfeife zu bezeichnen ist. Das
Problem ist vielmehr, daß die Unis es nicht für nötig erachten, den
Bachelor berufsbefähigend auszulegen. Viele Unis haben einfach des
Diplomstudium bei 3/5 abgeschnitten, also gute theoretische Grundlagen
ohne spezialisierende Vertiefung. Da hat der Bachelor der Uni meist
schlechtere Karten als der Bachelor der FH, der eher generalistisch auf
ein Berufsbild ausgebildet und damit befähigt wurde. Die
wissenschaftliche ertiefung kommt dort erst im Master.
>Und ich hab mich schon gewundert, warum die Besoffskis vor der Tür unten>sich letztens über die Maxwell'schen Gleichnungen unterhalten haben...>hatten wohl auch nur nen 3er Schnitt!
Gratulation! Du hast einen wichtigen Erkenntnisgewinn anderen Mitbürgern
voraus, nämlich daß der Status H4 nicht unbedingt von der Bildung
abhängt. Das ist leider so in diesem Land, obwohl es die Politiker gerne
so hinstellen wollen.
Paul schrieb:> Wie kommst man überhaupt auf die Idee, daß man ein guter Student sein> muß, wenn man das "heroische Werk" vollbracht hat, sich an einer sog.> Eliteuni einzuschrieben.
hehe... also mein Text war eher sarkastisch gemeint, ich denke nicht das
die TU Berlin als Eliteuni eingestuft ist...
Ich bin einfach nur froh, wenn ich am Freitag EMF 2 irgendwie bestehe,
ob Eliteuni oder nicht macht die Klausur nicht einfacher.
Ist jetzt div grad rot V gleich Null? Ach, ich geh pennen.
Dummer FH'ler schrieb:> Elite-Uni TU Darmstadt? Die sind doch knapp am "Elite"> vorbeigeschrammt...
Eliteunis gibt es nur im Ausland. Das was hier gemacht wurde ist
lächerlich, denn Elite muß sich durch Leistung bilden und nicht durch
Bestimmen.
Bachi schrieb:> Hmm... wenn ich das hier so lese, dann denke ich, dass ich wohl direkt> mit meinem 3,x Schnitt zum Arbeitsamt gehen kann nach meinem TU> Studium...
Ach so ein Quatsch, wenn man sich gut verkauft und andere Qualitäten
hat, findet man auch einen Job.
Wenn du einfach nur ein fauler Sack bist, wird das der Personaler sehr
sehr schnell merken. Wenn du die Motivation und den Enthusiasmus
mitbringst hast du Chancen. So stell ich mir das jedenfalls vor.
Bonuspunkte sind zB: Sprachkurse, Praktika.
Ersteinmal bist du als (T)U Student(In) prinzipiell etwas "anderes" als
ein FH Absolvent - oder hättest es sein sollen wenn der Bachelor nicht
dazwischen gekommen wäre. Wer die Freiheiten der Unis (im Diplomstudium
zumindest) nicht zu schätzen weiß ist in einer FH besser aufgehoben -
denn dort gibts i.d.R. der praxisorientierteren Unterricht ohne
allzugroße Abschweifungen.
..zum Notenschnitt noch eines: Kommt ein bischen runter - bloß weil man
in der Lage ist ne Notenschnitt zu erreichen, heißt das noch lange
nicht, dass man die Zeit dafür investieren muss. Manche Leute haben auch
andere Prioritäten, seis Familie, Arbeit & ne "entspanntere" Einstellung
zum Notenschnitt. Ich bin mit meinem 2-3,5 (? nie ausgerechnet)
Notenschnitt genauso qualifiziert wie die Horde deutscher Mädchen welche
ihr Studium zwar brav in Mindeststudienzeit mit nem <1,5 Schnitt
abschließen wird aber genügend basics ausgelassen/vergessen/bisher nie
gebraucht hat.
>Ersteinmal bist du als (T)U Student(In) prinzipiell etwas "anderes" als>ein FH Absolvent
Stimmt. der erstere ist noch Student, der zweite schon fertig.
Chris L. schrieb:> Was ich damit sagen will ist, dass der Schnitt nicht immer etwas über> das Können aussagt sondern manchmal auch einfach nur etwas über die Zeit> die für das Studium investiert wurde...
Der Schnitt zeigt die real abgegebene Leistung. Potentielle Leistungen,
Wunschdenken oder theoretische Leistungen sind uninteressant. In
Prüfungen und auch in der realen Arbeitswelt. ;)
Denis schrieb:> Also das mit der Uni Darmstadt stimmt schon!!!> Das Studium ist verdammt schwer und man wir auf jeden Fall besser> behandelt, als ein Student von irgendeiner Uni... Selbiges gilt> natürlich auch für AAchen München usw...
Diese Träumerei wird Dir im Berufsleben ganz schnell genommen werden.
Die sogenannten "Elite-Unis" gibt es auch nicht. Es gibt ein paar
"Leuchttürme der Wissenschaft" und deren "Leuchten" hat mit der
Ausbildung der Studenten rein gar nichts zu tun. Und schon gar nichts
mit dem Schwierigkeitsgrad der Prüfungen.
Ich hatte vorher schon ein FH Diplom gemacht und hatte mich dann
entschieden, nochmal ein Maschinenbau Studium an der TU Darmstadt zu
beginnen (mittlerweile 5Sem.). In der Tat macht es einem die TU
Darmstadt ganz schön schwer. Über den ganzen Bachelor verteilt gibt es
jedes Semester aufs neue Aussiebeprüfung mit Durchfallquoten zwischen 40
und 80%. Ich hatte mein Abitur mit 1,3 gemacht ohne viel Aufwand. Für
die TU Prüfungen lerne ich wirklich wochenlang, um dann im 2er oder 3er
Bereich abzuschneiden. Übrigens gibt es kaum Leute, denen es anders
geht: DIe Notenskala kann man oftmals bei 2,7 abschneiden. Mein EIndruck
ist, die TU benutzt den gesamten Bsc. als Aussiebeinstrument, um den
Master dann zulassungsfrei zu halten. Insbesondere die Stoffmengen, aber
auch der Zeitdruck in de Prüfungen sind unverschämt hoch.
Dass die TU Darmstadt bessere Absolventen, als andere TU's hat, möchte
ich nicht behaupten. Lediglich stressresistenter und widerstandsfähiger
dürften sie sein :-)
Die NOten des Bsc. sind jedoch in keinem Falle repräsentativ und bessern
sich im Master in jeden Fall. Ich kenne so einige, die nach einem 3er
Bsc. ihren Msc. mit 1,... gemacht haben. DIe Aussiebephase ist dann
vorbei!
Komisch zu sehen, dass es doch in so einem versiertem Forum wie deisem
hier, immer wieder zu so unglaublich überflüssigen Threads kommt. Will
eingentlich irgendwer das Ganze auch noch machen weil es seine Passion
ist bzw. Freude macht, oder gehts hier nur um die Kohle? Mehr braucht
man dazu nicht schreiben.