Piezo : Energie aus Vibration

Gast #5216519
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Hallo Leute,
wenn man mal sowas wie eine Vibrationsmasse nimmt, die oszillierend auf 
gegenüberliegende Piezos einwirkt, in welchem Bereich liesse sich daraus 
Energie gewinnen, wenn auch nur in kleinem Massstab ?

Also, konkret : Eine Masse wird durch z.B. LUftdruck in Vibration 
versetzt, drückt auf Piezo-bestückte Flächen ...
Nur mal angenommen, ich hätte solch ein Gerät in ungefähr Faustgröße, 
pumpe Luft dadurch und es kommt eine Masse in Schwingung, die 
abwechselnd auf jeweils eine Piezofläche Druck ausübt ... sagen wir mal 
grob 1cm2 nur um was zum vorstellen und evtl. rechnen zu haben.

Was könnte man daraus Harvesten ? Genug für eine LED oder mehr ?
Die maximale Oszillationsfrequenz ist sicherlich auch fest, da es 
bestimmt sowas wie Regeneration der Kristallstruktur geben muss, oder ?

Ob das machbar ist oder sinnvoll anwendbar, ist erstmal egal, mich 
interessiert so ungefähr die Größenordnung, was die kleinen Dinger so 
können. Ich mein, mit einem Feuerzeugpiezo kann man sich schonmal ein 
wenig wehtun, d.h.
AUA = POWER

;-)


THX und Gruß
Gast #5216529
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Teo D. schrieb:
> Da wirst du dich wohl selber durchkauen müssen.
> Langweilig wirds aber sicher nicht werden. :)
> (Perpetuum mobile funst damit aber auch nich;)

Nee, schon klar ;-)

Mir gehts eher darum, wo sozusagen Vibration als "Abfall" entsteht.
Gruß
#5216540
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Jörg B. schrieb:
> Mir gehts eher darum, wo sozusagen Vibration als "Abfall" entsteht.

Möglich ist da vieles, sehr viel... Fragt sich eher, wo lohnt das?

Handy Grundversorgung, Kleinvieh macht auch mist oder lohnt es sich die 
Stoßdämpfer eines KFZs anzuzapfen.....???
Infraschall könnt ich mir vorstellen, obs praktikabel ist bezweifle ich 
allerdings.
Gast #5216585
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>> Mir gehts eher darum, wo sozusagen Vibration als "Abfall" entsteht.
>> Gruß
>
> Sowas hier?:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Wellenkraftwerk
>
> oder so?
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Automatikuhr

Fast, jetzt die Verbindung aus beidem ;-)

OK, stellt euch vor ich will ne kleine LED zum Leuchten bringen und das 
mit ner kleinen Handpumpe.
Druckluft lässt beim ausströmen irgendwas vibrieren (Presslufthammer in 
Playmobil-Größe) und gibt dadurch den Piezo-Saft ab. Den gleichgerichtet 
und "Kondensiert" weiter an eine LED.

Gruß
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5216589
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Jörg B. schrieb:
> Was könnte man daraus Harvesten ? Genug für eine LED oder mehr ?
Genug evtl. um eine LED alle Stunde mal kurz aufblitzen zu lassen...

> Ich mein, mit einem Feuerzeugpiezo kann man sich schonmal ein wenig wehtun
Da drückst du aber auch recht gewaltig drauf. Und vor allem: für die 
hohe Spannung ist letztlich ein steilflankiger Impuls nötig.


OT und aus echtem Interesse: Wo lernt man eigentlich diese Plenkerei(*), 
die in letzter Zeit so gern angewendet wird?
(*) Plenken = falsche Leerzeichen vor Frage- und Ausrufezeichen
Gast #5216619
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> OT und aus echtem Interesse: Wo lernt man eigentlich diese Plenkerei(*),
> die in letzter Zeit so gern angewendet wird?
> (*) Plenken = falsche Leerzeichen vor Frage- und Ausrufezeichen

Boah, vor 20 Jahren angewöhnt, als Spaces noch teuer waren, sorry, nehms 
bitte als Behinderung zur Kenntnis ;-)
#5216693
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#5217207
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Max M. schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>> ist für solche Anwendungen gedacht
>
> RTFM!
> Das ist für DC-Quellen!
> Piezo oder Magnet/Spule erzeugen AC!
> Und das muss irgendwie erstmal gleichgerichtet werden.

Habe nicht gesagt, dass sich im Datenblatt eine fixfertige Lösung 
befindet. Aber ein stromsparender low-voltage DC/DC Wandler und 
Batterielader gehört nun mal zum Herzstück einer Energy-Harvesting 
Applikation.

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