Stereosignal bei altem Mono-Autoradio aber welche Widerstände?

OP #6298678
Ich habe bei einem alten Mono-Autoradio einen Aux-Anschluss 
nachgerüstet. Es funktioniert soweit auch, allerdings bekommt das Radio 
ja nur Signal von einem Kanal.

Ich wollte nun das Stereo auf Mono zusammenführen und habe in diversen 
Beiträgen hier schon gelesen, dass man dies gut mit zwei gleiche 
Widerständen machen kann und es eben nicht direkt verbinden sollte.

Aber wie hoch müssen die Widerstände sein, wenn das Radio, bzw. 
Verstärker 5-7W und 4 Ohm hat? Gibt es da bestimmte Regeln, wie man das 
berechnet?
Gast
Das hängt von der Eingangsimpedanz des Verstärkers und der 
Ausgangsimpedanz der Signalquelle ab. Vermutlich dient ein 
Kopfhöreranschluss als Signalquelle, und da sind zwei 100 Ohm 
Widerstände eine gute Wahl, auch bei relativ niedriger Eingangsimpedanz 
(z.B. 10kOhm) des Verstärkers.
Da kommt auf den Ausgangswiderstand der Quelle an und auch auf den 
Eingangswiderstand und -kapazität des Verstärkers an. Da kannst du 
entweder mal durchmessen, was die zwei Widerstände mit dem Signal machen 
oder auf gut Glück es mal mit 2 X 10k oder 4,7k probieren.

---------

Na denn - Hinz war schneller!
Schade, dass ich nicht Kunz heiße
Gast
Peter B. schrieb:
> Schade, dass ich nicht Kunz heiße

Aber ich heiße Kunz und kann das somit nur bestätigen, dass man in der 
Praxis Widerstände zwischen 100R und 4k7 auswählt.
Wenn man nix über die zu verbindenden Eingangs- und Ausgangsimpedanzen 
weiß und auch aus Faulheit oder Unkenntnis nichts nachmessen möchte, 
funktionieren zwei 1k Widerstände (pro Kanal ein 1k Widerstand) 
eigentlich immer.
OP
Vielen Dank für die Antworten. Ihr habt mir gut weitergeholfen. Ich habe 
einfach Mal verschiedenen ausprobiert. 100 Ohm, 1k, 2,2k, und 4,7k und 
noch weitere. Es funktioniert mit allen gut und man
merkt da fast keinen Unterschied.
Unabhängig davon, ob man was ausmessen soll, war es ein sehr 
interessantes Experiment.
Beitrag #6306463 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast
Soso... "zurückgeblieben" und "wichtigmachen" - das schreibt ja genau 
der Richtige.
Der einzige sinnvolle Teil Deines Beitrags ist der Hinweis auf den 
Entkopplungskondensator; der Rest des Textes kann in die Tonne...
michael_ schrieb:
> Man kann auch 0Ohm Widerstände nehmen.
> Funktioniert Spitze!
> Alle anderen Werte sind Angstwiderstände.

 . . . und damit killst du u.U. die Ausgangsstufen der Quelle!
Diese speisen sich nämlich gegenseitig "rückwärts" ein.
Schon mal drüber nachgedacht?

Je niedriger der Ausgangswiderstand der Quelle, umso riskanter dein 
Tipp.
Gast
Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wie soll das denn gehen, bei einer Mono Anlage?

Mit Pseudostereo. Das bietet sich hier sogar an.
Man überbrückt einfach die beiden zusammengeführten 10k Widerstände mit 
je einem Serien-RC-Glied bestehend aus 1k und je einem unterschiedlichen 
Kondensator:
Linker Kanal = 2n2
Rechter Kanal = 10n
Dadurch werden die Phasen etwas gedreht und durch die 
Laufzeitunterschiede, hört es sich an wie Stereo. ?
Gast
Stop! Ich nehme alles wieder zurück. Der TO will ja gar nicht von Mono 
auf Stereo, sondern umgekehrt. Dann funktioniert dieser 
Pseudostereotrick natürlich nicht. ?
Gast
Neuling schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Wie soll das denn gehen, bei einer Mono Anlage?
>
> Mit Pseudostereo. Das bietet sich hier sogar an.
> Man überbrückt einfach die beiden zusammengeführten 10k Widerstände mit
> je einem Serien-RC-Glied bestehend aus 1k und je einem unterschiedlichen
> Kondensator:
> Linker Kanal = 2n2
> Rechter Kanal = 10n
> Dadurch werden die Phasen etwas gedreht und durch die
> Laufzeitunterschiede, hört es sich an wie Stereo. ?

Ich dachte, es ginge um ein Mono Autoradio, dass nur eine Endstufe mit 
einem Kanal hat.

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