ich könnte im Garten in ca. 8m Höhe eine Antenne von ca. 11m Länge aufhängen.
Für das 40m-Band wäre ein Halbwellendipol von ca. 20m Länge optimal, so viel Platz ist aber leider nicht da.
Wegen eventueller Störungen in der Umgebung soll auch keine EFHW-Antenne verwendet werden.
Welche Möglichkeiten gibt es nun für eine symmetrische Antenne?
Viertelwellendipol
Halbwellendipol mit Verlängerungsspulen
Faltdipol (ist mir aber zu aufwendig)
irgendwelche nach unten gefalteten Antennen (leider fehlt ein Mast in der Mitte)
einfach einen 10m-Draht mittig speisen und über einen Antennentuner auf 50 Ohm bringen
Was von 1., 2. und 5. würde wohl die besten Sendeergebnisse bringen?
Gibt es noch andere einigermaßen einfache Möglichkeiten?
Gibt es noch andere einigermaßen einfache Möglichkeiten?
Magnetic Loop, insbesondere wenn du Störungen in der Umgebung erwartest. Ich persönlich nutze zusätzlich gerne einen Tiefpass, alles was außer Band liegt und nicht am Empfänger ankommt, ist gerade in urbanem Gebiet eine deutliche Entlastung.
Option 5 kommt nicht gut raus, so aus dem Bauch heraus würde ich dann eher die EFHW nutzen.
Ich habe hier 13 m Draht als Dipol hängen, leider nur Balun direkt an der Antenne und Anpassung unten. (Anpassung direkt in der Mitte der Antenne wäre natürlich besser.)
40 m geht damit völlig problemlos, auch auf 60 m kommt noch ausreichend rüber. Dort ist man ja sowieso EIRP-mäßig limitiert :), OK, eine zu kurzen Antenne geht natürlich auch empfangsseitig mit ein.
Wie wäre es mit einer Vertikalantenne? Die ist leicht zu realisieren,
10m GFK-Mast oder Aluminiumrohr-Teleskopmast.
Ansonsten würde ich es mit Nr.2 deiner Vorschläge machen.
Die Spulen einstellbar machen um genau abgleichen zu können.
Dann noch einen Doppeldrehko am Einspeisepunkt.
Damit könnte man zwecks "Machbarkeitsstudie" "herumspielen" , eine beliebige Verkürzung bei gleichbleibenden Antennengewinn ist nicht möglich, die genannten 11m sind eigentlich zu knapp für das Vorhaben.
Magnetic Loop, insbesondere wenn du Störungen in der Umgebung erwartest.
Für andere Bauformen mal in eine Antennenbuch wie den Rothammel schauen. Moxon-Antenne kommt mir noch in den Sinn, ist aber mit ca. 16m längste Seite auch nichts für den TO.
Gibt es noch andere einigermaßen einfache Möglichkeiten?
Den Dipol nicht horizontal sondern vertikal ausrichten. Statt eines hohen Masten, haengt das Kabel an einer Drohne, die 40m hoch fliegt. Du hast so sogar einen richtige Vollwellendipol.
Na klar gibt es einen Viertelwellendipol. Es gibt auch einen Zehntelwellendipol oder einen Fünfzehntelwellendipol. Deren Fußpunktwiderstand ist nur sehr klein und zudem komplex, so dass eine Anpassung schwer erreichbar ist.
Nicht-resonante Dipole (Doublet) an einer verlustarmen Paralleldrahtspeiseleitung sind mit einem Tuner sehr effiziente Sendeantennen.
Fliegen im Wohngebiet IST VERBOTEN OHNE SONDERGENEHMIGUNG!
Ein Propeller an der Leine (wie ein Fesseldrachen oder ein fliegender Motor an der Schnur) darf in Deutschland an einer Leine von maximal 100 Metern Länge fliegen.
Eine entsprechende Leitung (ca. 120 Ohm) habe ich sogar noch hier.
Ist es wirklich eine gute Idee, am Fußpunkt direkt das Koaxkabel anzuschließen? Hätte da lieber einen 1:1-Übertrager eingefügt, um eventuell auftretende Mantelwellen zu unterdrücken. Es wohnen ja auch noch andere Leute in der Gegend.
12,40m bekommst du nicht unter?
Wahrscheinlich nicht ganz. Die Überstände würde ich gegebenenfalls einfach nach unten hängen lassen.
Und wie oft begegnet man deinem Vorschlag in der Praxis?
Siehe oben: wenn man nichts anderes hat, macht man's eben so. Ich wünschte mir auch einen (symmetrischen) Tuner, der im Speisepunkt hängt, aber hab' ich nicht. Also habe ich im Speisepunkt einen Symmetrierübertrager, der Rest im Shack. Geht halt so, besser als nichts.
Sagt keiner das es bei mir großartig anderes wäre. Naja doch, noch geringere Platzverhältnisse für Antennen.
Das Material inklusive Mast habe ich, kann es aber nicht hinstellen.
Am Ende ist es sowieso wie "immer". Man probiert herum welche Antenne am eigenen Standort am besten funktioniert.
Alles was elektrisch verlängert und mechanisch verkürzt wurde, ist ein Kompromiss.
Ich rede, wie gewünscht, von praktisch anwendbaren Antennen und nicht
von Theorie.
In der Theorie kannst du auch eine Büroklammer auf 40m matchen,
praktisch kannst du da auch den Kopf in den nächsten Maulwurfshügel
Stecken.
Wenn die Theorie die Praxis nicht vernünftig abbildet, taugt sie nichts zur Beschreibung des Problems.
Wahrscheinlich nicht ganz. Die Überstände würde ich gegebenenfalls einfach nach unten hängen lassen.
Alternativ die Antenne als Bogen (einfach durchhängen) aufbauen, da kriegste die "elektrische Länge"
auf einer kleineren mechanischen unter. Etwas Durchhängen soll auch stabiler bei Wind etc. sein.
Woran machst du fest, dass eine EFHW mehr Störungen empfängt, als ein
symm. Dipol?
Das ist ein Mißverständnis. Ich habe Angst, dass eine asymmetrische Antenne beim Senden mehr Störungen produziert als eine symmetrische Antenne (z.B. wegen Mantelwellen).
Alternativ die Antenne als Bogen (einfach durchhängen) aufbauen, da
kriegste die "elektrische Länge"
auf einer kleineren mechanischen unter. Etwas Durchhängen soll auch
stabiler bei Wind etc. sein.
Eine Frage noch:
Die Antennenschenkel bestehen ja aus Zweidrahtleitungen. Muss dabei die eine Leitung immer oben sein und die andere immer unten oder können die Leitungen auch verdreht aufgehangen werden?
Wenn nein, müssen noch entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Ansonsten wäre die Antenne fast fertig.
Beide Dipolhälften müssen identisch und spiegelbildlich aufgebaut sein, damit die Antenne in der Mitte ihre reelle Fußpunktimpedanz von 50 Ω erreicht.
Jedenfalls wenn du noch bei der "Wendel" bleibst.
Für dein Vorhaben heißt das auch mit der Anpassung zu experimentieren, ich würde, weil Abschneiden einfacher ist und du die Resonanz so weniger leicht überspringen kannst, den Koax C am Ende auf 30-35cm (je nach Kabeltyp auch 40cm!) verlängern und mich beim abknipsen in 0,5-1cm Schritten näher heran Tasten.
Die hängenden enden wirken zwar selbst als C, du solltest also, theoretisch, entgegen der original Anleitung sogar bei weniger als 25cm heraus kommen, den Umgebungseinfluss kann ich aber nicht beurteilen.
Was hast du zum Messen zur Verfügung, VNA oder SWR Meter?
Danke! Nein. Ich baue grade die gestreckte Form (also nicht aufgewendelt). Habe einen NanoVNA. Für Testzwecke soll erst mal ein spannungsfester Drehko genutzt werden, das mit der Drahtabstimmung kommt später.
Meine Frage bezieht sich im Prinzip darauf, ob die Zweidrahtleitung der Schenkel beim Aufhängen verdreht werden darf. Habe dazu eine kleine Skizze gemacht, die man im Anhang sehen kann.
Bei b) sieht man, dass der Draht verdreht ist. Wäre das zulässig für eine gute Funktion oder muss der Draht wie in a) geordnet aufgehangen werden (also die grüne Leitung immer oben)? Das wäre ein größerer Aufwand.
Weiß das jemand?