LED Taschenlampe

OP #1712109
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Hallo,

Ich bin neu hier ;)

Also zu meiner Frage:

Ich will eine Taschenlampe auf einen ziemlich kleinen Raum packen.

Diese sollte via Batterie versorgt werde, nur weiß ich nicht welche ich 
nehmen sollte- ich werde wahrsceinlich 3 Leds a´ 3 Volt/20mA einbauen- 
bzw. noch eine Blink Led

Diese Leds sollten dann per Konstantstromquelle versorgt werden

Welchen Akku/Batterie sollte ich nehmen? Es gibt so kleine 12 V 
Batterien- taugen die was?


Mit freundlichen Grüßen
Gast #1712357
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Hallo!

Welche kleinen 12V Battieren meinst du? Wäre nett, wenn du einen Link zu 
einer solchen posten könntest. Ich kenne nämlich nur die mächtigen 
Akkupacks um 50€ ^^

Je nachdem, wie viel Platz du hast und wie das Gehäuse aussehen soll, 
kannst du natürlich unterschiedliche Arten von Batterien auswählen. Die 
Gesamtspannung sollte natürlich um einiges Größer sein als deine 3V - 
Stichwort: "Batterie Spannungsverlauf"
Und eine möglichst große Kapazität für lange Leuchtdauer wären auch 
nicht schlecht.

Poste erst mal deine Batterie und dein Gehäuse und dann können wir dir 
weiter helfen.

Grüße
Markus

PS: Ein bisschen Grundwissen bezüglich Energie, Strom, Spannung und 
Ohmsches Gesetzt darf nicht fehlen.

Übungsaufgabe: Wie lang kann man aus einer Batterie mit einer Kapazität 
von 0,5Ah 60mA raus ziehen, bis sie komplett leer ist?
Lösung:_______
#1712404
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Also wenn das die gleiche Batterie ist, dann hat die 50mAh.

http://www.varta-microbattery.com/en/mb_data/documents/data_sheets/DS4223.pdf

Das ergibt dann bei 20ma Strom eine Leuchtdauer T von

T = 50mAh/20mA = 2,5h
T = 2 Stunden 30 Minuten

Das einzig wirtschaftliche Batteriesystem für häufige Nutzung basiert 
auf 1,5V AA-Zellen, eventuell noch AAA wenns kleiner sein soll.
Gast #1712427
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Hallo!

Die Antwort ist -...... tata - falsch!
1. du musst mit den Einheiten aufpassen: 1A != 1mA und
2. die Gleichung ist anders rum:

500mAh/60mA=8,33h


Die Dinger (hab ich nachgelesen) haben ca 55mAh. Deine Taschenlampe 
könntest du also ca. 1h betreiben. ---> Ersatzbatterien gleich 
mitbestellen ;-)
Für mehr Kapazität einfach zwei oder mehrere in Serie schalten.

Grüße
Markus
Gast #1712442
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Hallo!

@Helmut: Es werden 3 Leds mit 20mA betrieben. Also 60mA.

Ich empfehle dir eine 9V-Blockbatterie zu nehmen. Alkali-Mangan hat laut 
Wikipedia eine Kapazität von 500mAh.

Damit kommst du auf 6-8h.

Grüße
Markus
#1712458
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mumpitz schrieb:
> Hallo!
>
> @Helmut: Es werden 3 Leds mit 20mA betrieben. Also 60mA.
>
> Ich empfehle dir eine 9V-Blockbatterie zu nehmen. Alkali-Mangan hat laut
> Wikipedia eine Kapazität von 500mAh.
>
> Damit kommst du auf 6-8h.
>
> Grüße
> Markus


Bei der 12V Batetrie hätte Gast die drei LEDs in Reihe geschaltet.
Ein 12V Batteriesystem ist aber viel zu teuer.
Deshalb 1,5V plus Wandler nehmen. Sowas gab es mal als Beilage zur 
Elektor.
Gast #1712459
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Hallo noch mal:

Die Lithiumbatterien mit dieser hohen Kapazität wären natürlich noch 
optimaler. Vergiss die Konstantstromquelle. 3,6V halten die Leds mit 
3,2V schon aus. Damit du zwecks Stromaufteilung und Spannung auf der 
sicheren Seite bist vielleicht noch 3 20Ohm Widerstände (eher kleiner) 
in Serie zu den Leds schalten und gut ist.

Grüße
markus
Gast #1712473
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mumpitz schrieb:
> optimaler. Vergiss die Konstantstromquelle. 3,6V halten die Leds mit
> 3,2V schon aus. Damit du zwecks Stromaufteilung und Spannung auf der
VÖLLIGER mumpitz! schon allein, weil eine voll geladene zelle um die 4V 
hat.
die leds würden draufgehn.

> sicheren Seite bist vielleicht noch 3 20Ohm Widerstände (eher kleiner)
> in Serie zu den Leds schalten und gut ist.
nicht vielleicht!
Gast #1712491
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Dominik P. schrieb:
> achja, solche tipps brauche ich nicht
>
>
> da gehen mir die leds ein
>
>  2 parallel-geschaltete Lithiumbatterien (AA) mit je 3,6
>
> (aslo 7,2 Volt!!!)

Naja wenn du Batterien (hier eher Akkus, da Lithium-Batterien nur 3 Volt 
haben ;-)) parallel schaltest, verdoppelt sich die Kapazität, nicht aber 
die Klemmenspannung!

Ich würd dir empfehlen, nimm 2 Mignon-Batterien, schließe die seriell 
zusammen (ergibt 3 Volt am Ausgang), schalte deine Dioden zueinander 
parallel (kleinen Widerstand von sagen wir 10 Ohm vor jede Diode).
Das baust du noch mit nem Schalter zusammen.
Gast #1712539
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Hallo!

Was bitte ist so schwer, 3 stink normale LEDs zum leuchten zu bringen?

Nimm einfach die zwei 3,6V Batterien parallel, nimm 3 20Ohm 
Vorwiderstände damit du auf deine 3,2V Flusspannung kommst und gut ist. 
Da brauchst du keine Konstantstromquelle oder was auch immer.

Sooft ich in bei meinen langjährigen Elektronikbastelein schon LEDs zum 
Leuchten gebracht habe, hat meine Versorgung noch nie derartige 
Spannungsschwankungen gehabt, dass ich eine Konstantstromquelle gebracht 
hätte.

Ich hab auch so helle Leds herumliegen. Vielleicht sind es nicht 
haargenau die Gleichen. Aber meine fangen erst bei 3,4V an voll zu 
leuchten. Ich betreibe gerade eine mit 4V und nichts passiert. Sie 
leuchtet immer noch. Vielleicht ist jetzt ihre Lebensdauer verkürzt. 
Aber es beweist zumindest, dass die LED auch funktioniert, wenn die 
Angaben im Datenblatt nicht aufs Zentel genau eingehalten werden.

Grüße
Markus
Gast #1712642
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Hallo!

Du solltest beachten, dass das keine Standardbatterien sind, die man 
eben im nächsten Laden kauft. Du bist also genau auf DIESE Dinger 
angewiesen.

Ich würde dir empfehlen auf Akkus in Standardgrößen wie Mignon 
zurückzugreifen. Du hast mit Sicherheit einige davon zu Hause 
herumliegen. Du bräuchtest dann aber natürlich 3 in Serie! Würden die in 
dein Gehäuse passen? Wenn ja, dann nimm die.

Prinzipiell geht das berechnen der Vorwiderstände wie im Bild 
angeschrieben. Die Rechnungen kannst du natürlich für alle Spannungen 
anwenden. In meinem Beispiel sollte der Widerstand max 75Ohm betragen. 
Eher weniger - also 68Ohm.

Grüße
Markus
Angehängte Dateien:
Gast #1712710
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Mit der 12V Batterie gewinnt man nix, eher im Gegenteil. Die 12V erzielt 
man dadurch das mehrere 1,5 Zellen gestapelt werden, da kommt also noch 
Verschnitt durch mehrer Gehäuse (Batterie-intern) dazu.
Bei 12V / 50mAh halten 3 LEDs ca. 2,5h wie hier schon vorgerechnet 
wurde, durch die Serienschaltung der LED bleibt der Strom bei 20mA.
Ich habe eine LED Taschenlampe in der 3x 1,5 Zellen in der Grösse 'N' 
(auch bekannt als Lady-Zelle, etwa halb so lang wie Mignon) drin 
werkeln, die sollen 750mAh Kapazität haben. Bei drei Zellen in Reihe hat 
man 4,5V und die drei LED müssen dann parall mit je ein R davor 
geschaltet werden. Mit den Verlusten durch den R kommt dann auf ca. 75mA 
um mal einfach rechnen zu können, hält dann also ca. 10h.
Die Spannung nimmt aber stetig ab und bei den Kapazitätsangaben wird 
auch nicht genannt welche Schlussspannung da zugrunde liegt. D.h. die 
LED für einen Rest der Batterielebensdauer wahrscheinlich garnicht genug 
Licht. Von Zetex hatte ich mal einen Bericht in einer Elektronik Praxis 
gesehen in dem vorgerechnet wurde das ein Schaltregler (Step Up?) hier 
deutlich effizienter ist weil die Batterie bis zum letzten Rest genutzt 
wird.
Gast #1712743
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kleine Korrektur: auch mit den Vorwiderständen bleibts bei 20mA, drei 
Stränge wie von mumpitz gezeichnet machen dann 60mA. Es bleibt aber 
ineffizient weil die LED 3 V bekommt und 1,5 verheizt werden.
Unabhängig davon würde ich bei 3 LED á 20mA nicht von Taschenlampe 
sprechen, das reicht doch gerade für eine Puppenstube.
Gast #1712770
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Habe gerade noch ein schönes und großes gehäuse gefunden, das könnte ich 
dann auch nehmen da würde dann min. 3 Batterien rein gehen.

Nehmen wir mal an ich baue dann gute Akkus rein , a´ 1,5 Volt (3 Stk) 
dann komme ich auf 4,5 V

Kann ich dann einfach mit meinen regelbaren Netzgerät 4,5V draufgeben 
und die werden geladen?
Gast #1712819
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Akku (NiMH) laden mit Netzteil ist nicht so ideal, ein paar einfache 
Erklärungen findest du z.B. hier: 
http://www.jens-seiler.de/bastelecke/akkus/
Oder auch hier im Forum wirst du einiges finden. Ich würde da eher etwas 
fertigs nehmen, so für 15..25€ kriegt man brauchbare für 4-Mignon 
Zellen, so etwas kann man immer gebrauchen. Ich vermute du bist Schüler? 
Suche nach ein paar Geräten zuhause die günstiger mit Mignons betrieben 
werden und lass dir das Ladegerät sponsorn :-)
Und was für sündhaft teuere LED sind das? Wo wir schon bei Neuhold 
waren: in der aktuellen Angebotsliste ist ein 10er Pack für 2,95€ drin 
(oder auch gleich eine komplette Taschenlampe mit 21 LED).
Gast #1712868
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ich kenne diese LEDs nicht, gucke mir die Neuhold List aber immer an, 
sind manchmal schon einige Schnäppchen drin.
Leistungsangaben bei billigen LED oder Akkus kann man meist vergessen. 
Ausprobieren ob die hell genug sind und fertig. Aber ich schätze diese 
LED sind die Leistungsklasse wie in den Minileuchten für 
Schlüsselanhänger. Die reichen gerade um in völliger Dunkelheit vor die 
Füsse zu leuchten damit sich nicht auf den Bart legt. Kommt halt drauf 
an was man anleuchten möchte. Sag jetzt nicht das soll eine 
Fahrradleuchte werden...
#1713330
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der thread ist ja "lustig"...

a) bei einer taschenlampe mcd der LED angeben ist ja wohl mal ein 
schlechter Scherz (normalerweise haben taschlampen ja noch  eine optik 
(vielleicht sogar mit "zoom" funktion) ...

b) 3V 20mA : hab ich mir verrechnet ? sind das 0,06W ?? das ist keine 
Taschenlampe, das ist Kindergarten...

c) DER richtige akku/batterie: DAS GIBT ES NICHT! das kommt auf die 
ANWENDUNG drauf an...  die chinesen bieten deshalb auch x varianten an 
(AA/AAA/14500/18650/CR123A usw usw. )

@ Dominik P.  schade dass du diese woche mit deinen eltern auf urlaub 
bist, hoffentlich verschwindet der thread bis dahin nicht im Nirwana.. 
;-)
#1719191
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@ Dominik

Kauf dir bei Pollin einen LiIon oder LiPo Akku. (ca. 1Ah)

Erstelle eine einfache Konstantstromquelle oder nutze einfach einen 
Widerstand (20 bis 25 Ohm für 60mA) um den Strom für die LEDs zu 
begrenzen.

Die Widerstandslösung ist ausreichend und effizient genug.

Zum aufladen des LiIon Akkus solltest du eine 4.1V Spannungsquelle und 
einen Stromregler (oder einen Widerstand von 2 bis 5 Ohm) verwenden.
#1723475
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Ohforf Sake schrieb:
> Ein Eigenbau LiIon Ladegerät ?

LiIon Akkus zu laden ist sehr einfach, es ist einfacher als Bleiakkus, 
NiMh oder NiCd Akkus zu laden.

Man darf nicht mit zu viel Strom laden und darf die Spannung von 4.1V 
niemals überschreiten, deshalb das habe ich das 5V Handynetzteil auf 
genau 4.1V eingestellt.

Meine Taschenlampe lade ich dann wenn die Spannung bei aktiver LED 
(messe ich am Ladestecker) unter 3.3V gefallen ist oder dann wenn sie 
einfach zu dunkel ist.

Meine LED glimmt bei 2.7V Akkuspannung nur noch und niedriger sollte 
auch die Akkuspannung nicht sein, das heißt der Akku kann nicht kaputt 
gehen.


> Für den Zweck wäre mir das zu unsicher.
Das ist nur eine Taschenlampe...
#1723618
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Ohforf Sake schrieb:
> Klar, aber LiIon ist nicht NiCd oder NiMh.

Wär ja auch schlimm, denn dann hätte ich wieder die Ungewissheit ob der 
Akku  richtig geladen wurde.

Ohforf Sake schrieb:
> Das mindeste was man tun muss, damit keine Bombe draus wird ist das
> Datenblatt des verwendeten Akkus gründlich zu lesen...

Nein, du musst nur wissen was für einen LiIon Akku (ob 4.1 oder 4.2V) du 
verwendest und wie groß seine Kapazität ist, mehr nicht.

Diese anderen Sorten sind zu teuer und werden fast nirgendwo verwendet.
Gast #1724223
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>Nein, du musst nur wissen was für einen LiIon Akku (ob 4.1 oder 4.2V) du
>verwendest und wie groß seine Kapazität ist, mehr nicht.

Noch nicht mal:
Die 4,1V Version gibt es nicht mehr. Da gab es meine ich von Sony um das 
Jahr 2000 herum eine Serie. Und selbst diese ist bei 4,2V nicht 
explodiert sondern hat nur rapide an Lebensdauer eingebüßt. Also einfach 
alles mit 4,2V laden.
Gast #1843671
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Stefan E. schrieb:
> Es gibt z.B. Lampen, die kleiner als ein
> Feuerzeug sind, etwa 80 lm bringen und mit einer einzigen AAA betrieben
> werden.

Und wie lange hält der winzige Akku?

Meine LED Taschenlampe (8cm lang) besteht aus einer LED(100mA/3V) einen 
Widerstand und einem LiIon Akku mit 2Ah, hält also mehr als 20 Stunden.
Gast #1844181
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> Es ist billiger und effizienter, sich eine fertige LED-Lampe zu kaufen.

Das gilt für so ziemlich alle elektrischen/elektronischen Geräte. 
Basteln lohnt sich finanziell fast nie. Den Spass, den man bei 
Eigenentwicklungen hat, ist aber nicht zu ersetzen.

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