Signale erkennen

Gast #4721154
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Hallo Elektronikfreunde

Ich hänge an einem, für mich, unmöglichen Aufgabentypen, leider.

Ich verstehe einfach nicht wie man diese Zuordnungen erkennen soll.

Ich kann mir ein paar Signale auf jedenfall erklären. Aber die Aufgabe 
mit den sechs Probern kann ich mir absolut nicht erklären.

Wieso Prober P4 = V1 entspricht z.B.

Ich wüsste auch leider garnicht wie ich das direkt berechen sollte. Mit 
Superposition und dann SOLALA abschätzen?

Wäre begeistern über Hilfe, denn so eine Aufgabe wird in der Klausur 
vorkommen.

Danke!
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Gast #4721175
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Naja ich denke, dass du deinen Prof. mal fragen könntest! Der hilft dir 
sicherlich weiter..

Aber zu deiner 6 Marker Aufgabe:

denke die Lösung ist falsch aufgeschrieben:

- P1 -> V4
- P2 -> V3
- P3 -> V6
- P4 -> V5
- P5 -> V1
- P6 -> V2

Das ist meine Meinung dazu - kann aber gerne korrigiert werden :)

Gruß
Gast #4721177
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Wenn ich da logisch versuchen dran zu gehen und sage, dass die 
Differenzspannung UD=0V beträgt, wie kommt dann bei P4 diese Art Signal 
zustande?
Oder das Signal P6 (Wecheslspannung -> Kondensator wirkt wie 
Kurzschluss)im Vergleich mit P5?
(Bei der Aufgabe mit 6 Probern).

Oder  bei dem Bild mit 3 Probern, wieso ist das Signal P1 ungleich zu 
P4? (außer das etwas an Amplitude durch den Widerstand abgefallen ist)

Solche dinge kann ich mir nicht erkären.
Gast #4721190
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An P3 liegt idealerweise eine Gleichspannung und der OPV sollte die 
Differenz zwischen IN+ und IN- ausregeln.

Da hier eine nicht ideale Eingangsstufe eines OPVs simuliert wird, 
welche einen Eingangswiderstand etc. besitzt sieht man jedoch, dass das 
Ausgangssignal auf den beiden Eingängen im µV (In-) bzw. mV (In+) 
Bereich vorhanden ist.
Gast #4721197
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rs schrieb:
> An P3 liegt idealerweise eine Gleichspannung und der OPV sollte
> die
> Differenz zwischen IN+ und IN- ausregeln.
>
> Da hier eine nicht ideale Eingangsstufe eines OPVs simuliert wird,
> welche einen Eingangswiderstand etc. besitzt sieht man jedoch, dass das
> Ausgangssignal auf den beiden Eingängen im µV (In-) bzw. mV (In+)
> Bereich vorhanden ist.

Ich kann nicht nachvollziehen auf welche Aufgabe du dich beziehst. :/
#4721209
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Im ersten Fall würde man so vorgehen:

- Die beiden Probes die direkt an den Signalgeneratoren sind zuordnen, 
hier steht ja bei jedem Generator genau dabei was rauskommt.
- Probe P3 hängt an einem Festen Spannungsteiler. Achte hier auf die 
Skalen der Diagramme.. 5.9999 oder 6.0 ist fast konstant
- Der Operationsverstärker ist als Invertierer geschaltet, das bedeutet 
einen Zusammenhang zwischen P4 und P5
- P6 ist wie P5 nur ohne Gleichspannung (Kondensator)
- Achte auf die Wertebereiche, da kann man schon eine Menge draus 
schließen.
- Die Lösung für den ersten Falls ist übrigens nicht (komplett) korrekt.

Im zweiten Fall
- U2 ist als Komparator beschaltet -> P4 sowie P3
- U1 ist ein Integrator. Bei solchen Linearen Schaltungen gilt 
normalerweise bei Operationsverstärkern U+ ~ U-. Damit kann man P1 
ableiten, wenn man auf die Wertebereiche schaut
Gast #4721240
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Hey. Danke dir für deine Antwort! Hat mir sehr geholfen!

Könntest du mir noch sagen wo die Spannungsspitzen bei V3, Aufgabe 2 
Herkommen?

Ich dachte ein Integrierer, integriert halt und wenn P3 ein Dreieck ist, 
warum ist P2 so ein Signal?

Kann ich mir nicht erklären.

Bin halt n Neuling... Danke!
Gast #4721263
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Juni schrieb:
>Ich verstehe einfach nicht wie man diese Zuordnungen erkennen soll.

In dem man versucht zu Verstehen was die Schaltung macht,
dann ergibt sich daß von selbst. Beispiel: P5, dort haben wir
das verstärkte Signal, Spannung ist groß mit Gleichspannungsanteil.
Beispiel: P6, dort ist auch daß verstärkte Signal aber ohne
Gleichspannungsanteil weil C1 davor ist. Beispiel: P4, dort haben
wir wegen der Gegenkopplung über R3 fast einen virtuellen Kurzschluß,
also kann daß Signal dort nur sehr sehr klein sein.
Und so weiter...
#4721458
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Och man, immer diese winzigen Briefmarken, da kriegt man ja Augenkrebs.
Bilder sollte man mindestens in FHD skalieren.
Es ist aber auch nicht verkehrt, an die Nutzer eines 4K-Monitors zu 
denken.
Kleiner macht jeder Browser von selber, aber fehlende Pixel kann keiner 
wieder ergänzen.

Die Meßpunkte P3 und P4 sind Schwachsinn, da liegt quasi DC an. Typisch 
Simulation, ein Oszi würde in der Realität nur Rauschen abbilden.
Das DC mit dem etwas höheren Ripple (V5) soll wohl P4 sein.
Gast #4723759
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Hallo Juni,

wie die anderen Beiträge schon richtig festgestellt haben, handelt es 
sich hier nicht um eine Rechen- sondern um eine Verständnisfrage. 
Deshalb muss man sich als erstes klar werden, was die OPV-Stufe macht.

Anbei hänge ich nochmal für alle Interessierte die Originaldatei der 
Aufgabe 1.18 ran. Sie ist im Original aus dem Lehrbuch:
Zielke, Elektronik 2: Analoge und Digitale Schaltungstechnik


Zur Aufgabe 1.18
Es handelt sich um einen Integrator und einen Schmitt-Trigger, die 
zusammen einen Dreieck/Rechteckgenerator ergeben.

P1: Für Gegengekoppelte OPV-Systeme ist die Differenzspannung am Eingang 
des OPVs gleich Null (in der Realität auf Grund der nicht unendlichen 
Leerlaufverstärkung des OPVs, wird eine sehr kleine Rippelspannung zu 
sehen sein) ==> V3
P2: Ausgang des Integrators, dreieckförmiger Anstieg bei konstanter 
Eingangsspannung (Ausgang des Schmitt-Trigger) ==> V2
P4: Ausgang des Komparators: Spannung kann nur UAmax und -UAmax 
annehmen. Hier +/- 12 V. Die nicht ideale Rechteckform kommt aufgrund 
der Slew-Rate des OPVs zustande. ==> V1
P3: bleibt übrig ==> V4. Da es sich beim Schmitt-Trigger um ein 
mitgekoppeltes OPV-System handelt, ist hier die Differenzspannung am OPV 
ungleich Null.

Die Aufgabe 1.19 kann analog gelöst werden. Wenn es noch Fragen hierzu 
gibt, einfach nochmal vorbeikommen.
Dein Prof
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