realer idealer OPV

Gast #4954476
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Hallo,

weiß jemand eine Internetseite oder ein buch wo der Unterschied zwischen 
dem realen und dem idealen OPV ausführlich beschrieben ist. Ich weiß 
zwar das es viele Internetseiten gibt wo es beschrieben ist. Folgend das 
was ich bereits herausgefunden habe. Wäre super wenn ihr mir sagen 
könntet ob das alles stimmt und um was es noch erweitert werden kann:
Bei einem realen Operationsverstärker wird grundsätzlich versucht, die 
idealen Eigenschaften so gut wie möglich zu erreichen. Der Unterschied 
zwischen den idealen und den realen Werten ist sehr klein und kann 
deshalb in vielen Anwendungsfällen vernachlässigt werden.
Der Eingangswiderstand des idealen Operationsverstärkers ist unendlich 
groß. Das bedeutet, dass kein Strom in den OPV hineinfließen kann. Bei 
einem realen Operationsverstärker liegt dieser Wert zwischen ca. 1 ΜΩ 
bis 1000 MΩ. Es fließt also im Vergleich zum idealen ein kleiner Strom 
in den Operationsverstärker.
Der Ausgangswiderstand des idealen Operationsverstärkers beträgt Null. 
Es kann also jede beliebige Schaltung an den Ausgang angeschaltet 
werden. Beim realen Operationsverstärker hat der Ausgang einen Wert von 
ca. 20 Ω.
Beim idealen OPV können die Versorgungs- und Betriebsspannungen beliebig 
groß sein. Die Betriebsspannungen einen realen Operationsverstärker sind 
im Datenblatt angegeben und betragen zum Beispiel +15V und -15V. Bei 
einem realen OPV dürfen die Eingangsspannungen nicht größer als die 
Betriebsspannungen sein. Ansonsten wird der OPV zerstört. Die 
Ausgangsspannungen eines realen Operationsverstärkers kann im Vergleich 
zum idealen nicht unendlich groß sein. Sie hat maximal den Wert der 
Betriebsspannungen.
Wenn die Spannungsdifferenz Null beträgt ist das Ausgangssignal beim 
idealen OPV ebenfalls Null. Bei dem realen OPV hat das Ausgangssignal 
bei einer Spannungsdifferenz von Null ohne Verstärkung einen Wert von 
ca. 1 mV.
Der ideale Operationsverstärker hat eine unendliche Leerlaufverstärkung. 
Im realen Fall beträgt diese ca. zwischen 10^4 und 10^7.
Die Slew-rate des idealen Operationsverstärkers ist unendlich während 
sie beim realen einen Wert von ca. 10V pro µs annimmt.

Danke Leute
#4954482
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Ja. passt.
Dazu kommt noch
-die Offsetspannung
-die Offsetspeannungsdrift
-die Gleichtaktunterdrueckung      CMRR
-die Speisespannungsunterdrueckung PSRR
-das Rauschen, als Rauschspannungsdichte
-das Rauschen, als Rauschstromdichte

-die zulaessige Differenzspannung,
-der Eingangsspannungsbereich, ungleich Speisespannung
-der Ausgangsspannungsbereich, ungleich Speisespannung
Gast #4954490
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Die Frage hat mich früher auch beschäftigt.
Aber es gibt inzwischen OPVs für 2 Euro, die einem idealen schon sehr 
sehr nahe kommen. Für 95% aller meiner Bastelprojekte ist der ideal.

OPA365 zum Beispiel, wenn ich in der 5V Welt bleibe.
Gast #4954493
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Reicht das als Offsetspannung Beschreibung:
Wenn die Spannungsdifferenz Null beträgt ist das Ausgangssignal beim 
idealen OPV ebenfalls Null. Bei dem realen OPV hat das Ausgangssignal 
bei einer Spannungsdifferenz von Null ohne Verstärkung einen Wert von 
ca. 1 mV. Diese Offsetspannung kann mit einer Offsetkompensation behoben 
werden.
Gast #4954504
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steve schrieb:
> Hallo,
>
> weiß jemand eine Internetseite oder ein buch wo der Unterschied zwischen
> dem realen und dem idealen OPV ausführlich beschrieben ist. [...]

Ich würde den Tietze/Schenk empfehlen. Den gibt es in jeder gut 
sortierten Bibliothek. Das ist ein Standardwerk.

Sogar die Forensoftware hier erkennt die Zeichenfolge als Hinweis auf 
etwas Bedeutendes. Mal sehen ob auch der Bronstein geht. :-)
Gast #4954527
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Nicht alle Eigenschaften lassen sich gleichzeitig sehr gut erreichen. 
Das ist der Grund warum es mehr als einen realen OP gibt. Je nach 
Anwendung muss man bei manchen Parametern dem Ideal näher kommen als bei 
anderen Parametern. Entsprechend sucht man sich den passenden OP.
#4954684
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Physik des realen Opamp. Man kann auch hier abwaegen : viel Strom 
runterlassen ermoeglicht einen rauscharmen OpAmp.

Die Werte liegen um die 1nV/rtHz bis 100nV/rtHz, eingangsbezogen.
Dazu kommt dann noch das 1/F Rauschen

Die andere Angabe waere dann integriert 0-10Hz. Vielleicht 5uVpp, 50uVpp 
oder so

Vorbedingung fuer wenig Rauschen ist eine tiefe Quellenimpedanz.
Bipolar OpAmp sind Spannungsrauschen dominiert, und Fet Opamps sind 
Stromrauschen dominiert.
Gast #4955728
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Hab ich's überlesen?

Ganz entscheidend: Der Frequenzgang, bestehend aus Phasen- und 
Amplitudengang.

In der Nähe davon ist auch die Anstiegsgeschwindigkeit und die 
Leistungsbandbreite.

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