Rechtecksignal Bandbreite

#6390294
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Pedro schrieb:
> Ist die Risetime dafur ausschlaggebend?

Im Prinzip ist 1/(Risetime+Falltime) gleich die höchste Frequenz, die 
dein Signal hat, also die Bandbreite, die es braucht, um das Signal 
nicht zu beeinflussen.

Und ja, das hieße bei einem idealen Rechteck eine unendlich hohe 
Bandbreite.

In der Praxis ist das hier aber ausreichend:

Rübezahl schrieb:
> braucht man etwa 20 MHz Bandbreite, ansonsten genügen auch 4 MHz.
(Firma: مهندس) #6390311
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> Und ja, das hieße bei einem idealen Rechteck eine unendlich hohe Bandbreite

Ein Rechteck hat unendlich viele Oberschwingungen, deren Amplituden mit 
zunehmender Frequenz aber schnell kleiner werden. Berechnet wird das 
mittels Fourieranalyse:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rechteckschwingung
https://de.wikipedia.org/wiki/Fourier-Analysis

Bei obigem Bild sieht man sehr schön wie sich die Kurvenform von einem 
reinen Sinus mit zunehmenden Oberwellen immer mehr dem Rechteck 
annähert.

In der Praxis (z.B. was auf einem Oszilloskop dargestellt wird) reichen 
schon 3-4 Oberwellen aus. Ein HiFi-Verstärker mit einer Grenzfrequenz 
von 20 kHz würde ein Rechtecksignal von 1 kHz fast ideal, ein 
Rechtecksignal von 20 kHz aber nur als Sinus verstärken.
Angehängte Dateien:
#6390615
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How much bandwidth is enough
Appendix A aus:
Jim Williams and David Beebe, “Diode turn-ontime induced failures in 
switching regulators: Never has so much trouble been had by so many with 
so few terminals,” Linear Technology Corp., Milpitas,Calif., Application 
Note 122, Jan. 200

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