Ich habe es in letzter Zeit gleich mehrfach im Bekannten- und Freundeskreis erlebt: Die Besitzer von Eigenheimen interssieren sich für eine Solaranlage (5...20kWp) und fragen entsprechende Firmen in der Umgebung an. Was da als Angebot kommt, ist jedoch überwiegend (nicht immer, aber so gut wie) absolut unverschämt haarsträubende Abzocke!
Vor allem bei den Hardwarekosten (Module, Installationsmaterial, Wechselrichter, Speicher) sind 200% Aufschlag auf die nornmalen Endkundenpreise der Objekte keine Seltenheit. Dann die Montagekosten von 100,- und mehr pro Stunde/Person ...
Mir ist vollkommen klar, dass Auswahl, Beschaffung, Installation ... das hat alles seinen Preis - und eine Handwerkerfirma MUSS auch Gewinn machen - gar keine Frage - aber es muss ja trotzdem keine grenzwertige Abzocke sein.
Eine Frage ist z.B., ob die Leute die Soraranlage wirklich brauchen bzw. tatsächlich einen Gewinn davon haben. Ich habe das mit einer Bekannten mal durch gerechnet (Witwe, wohnt alleine in Häuschen), und wir haben herausbekommen, dass es sich für sie definitiv nicht lohnt. Wer mich kennt, weiss, dass ich extrem technik-verliebt bin, aber in dem Fall macht es wirklich keinen Sinn.
Viele Interessenten kennen z.B. nicht mal die typische Sonnen-Einstrahl-Dauer für ihren Wohnort oder die Tatsache, dass Elevation/Azimut des Daches eine wesentliche Rolle sielen usw.
Ich könnte mir vorstellen, dass eine entsprechende (kostenpflichtige) Beratung viele Häuslebesitzer vor größerem Schaden bewahrt ... oder?
Soso, Du willst also auf den fahrenden Zug aufspringen und Dein Brot durch Beratung & Kapital abschöpfen verdienen. In einem Markt, in dem es vor skrupellosen Haien nur so wimmelt, wo Vorschriften, Vorgaben, Vergütungen in Zukunft mehr Horoskop als Variablen sein werden, einem Markt, in dem Du mit Gewissenhaftigkeit und Ehrgefühl erbarmungslos absaufen wirst weil alle um Dich herum nichts als verkaufen und besch... wollen.
Es geht bei PV auf dem Dach nicht um rentabel oder nicht, es geht schlicht um schönrechnerei. Wenn Du die Wahrheit für den Kunden nicht zurecht biegst, wird es ein anderer für Dich tun weil er Geld verdienen will. Vgl hierzu Beitrag
Wobei noch die Frage ist, wie gut sich solche "Berater" wirklich
auskennen oder ob die nur irgendwelches, angelesenes "Wissen" aus
dem Internet weitergeben.
Wobei noch die Frage ist, wie gut sich solche "Berater" wirklich
auskennen oder ob die nur irgendwelches, angelesenes "Wissen" aus
dem Internet weitergeben.
Mehr wissen ist natürlich immer besser als weniger, aber so wahnsinig sind die Ansprüche dann doch nicht:
man analysiert den bisherigen bzw. geplanten Stromverbrauch des Kunden in Verbindung mit den aktuellen Preisen
man rechnet die angebotenen Hardware-Kosten nach
man bestimmt den erreichbaren Ertrag anhand geeigneter Software oder Webseiten (Standort, Neigung & Ausrichtung des Daches, Typ und Anzahl der Module usw.)
man analysiert die geforderten Stundensätze für Aufbau und Papierkram
wieviel des erzeugbaren Stromes geht in den Eigenverbrauch direkt oder via Speicher und was wird in Netz eingespeist (wenn man das überhaupt tun möchte)
In 80% der Fälle kommt dabei weniger als die Hälfte an Kosten heraus, als die meisten Angebote fordern. Damit kann der Kunde einem Anbieter entsprechend fundiert entgegetreten und bekomm vielleicht ein günstigeres Angebot ... oder eine Absage.
Warum nicht? Macht doch inzwischen jeder Dachdecker und Klempner. Der Boom wird schon noch ein paar Jahre anhalten. Einfach machen, hier bekommst du sowieso keine gescheiten Ratschläge. Eigentlich ideal, da du keinerlei Investitionen in irgendwelche Produktionsmittel tätigen muss. Lies dir das Zeug an und los gehts.
Vor allem bei den Hardwarekosten (Module, Installationsmaterial,
Wechselrichter, Speicher) sind 200% Aufschlag auf die nornmalen
Endkundenpreise der Objekte keine Seltenheit. Dann die Montagekosten von
100,- und mehr pro Stunde/Person ...
EbayPreise/-Qualität nicht mit Profimaterial vergleichen!
100€/h Monteurzeit bei Dacharbeiten sind ziemlich normal.
Ein Handwerker kann sich nicht leisten, Bastelkram zu verbauen und sich alle 3 Monate in ein neues System einzuarbeiten, nur weil grad ne neue Schiffsladung aus China mit noch billiger produzierten Teilen eingetroffen ist.
EbayPreise/-Qualität nicht mit Profimaterial vergleichen!
Ich musste neulich einen Heizungsbauer bebetteln, Ersatzteile von Elco zu bestellen, weil sie mich als Privatkunde nicht mehr beliefern. Der Preis auf der Rechnung ist unter dem, den ich bei den Internetabzockern gefunden hatte!
Ein Handwerker kann sich nicht leisten, Bastelkram zu verbauen und sich
alle 3 Monate in ein neues System einzuarbeiten, nur weil grad ne neue
Schiffsladung aus China mit noch billiger produzierten Teilen
eingetroffen ist.
Halter die nicht passen, verzogen sind oder Gewinde fehlen, bei Rollladenmotoren solche, die keinen Generalreset kennen oder Befestigungsmaterial nicht passt/nicht einzeln erhältlich ist, Rollos, die quasi als Komplettbausatz kommen, unzureichend beschriftete Elektrokomponenten,... .
Kann man als Privater/Hobbyheimwerker mit leben, aber nicht als Handwerker, wo die Kundschaft alle 5 Minuten auf die Uhr guckt.
bei
Rollladenmotoren solche, die keinen Generalreset kennen oder
Befestigungsmaterial nicht passt/nicht einzeln erhältlich ist, Rollos,
die quasi als Komplettbausatz kommen
Kennt man ja. Die Probleme mit den Rollladenmotoren an der Solaranlage.
Damit kann der Kunde einem Anbieter
entsprechend fundiert entgegetreten und bekomm vielleicht ein
günstigeres Angebot ... oder eine Absage.
In einer Zeit, in der der Handwerker sich die Kunden aussucht, endet das in einer Absage.
Deine "Beratung" führt nur dazu, dass die Anlage noch teurer wird. Du willst ja dann schließlich auch noch ein Stück vom Kuchen haben.
Ich könnte mir vorstellen, dass eine entsprechende (kostenpflichtige)
Beratung viele Häuslebesitzer vor größerem Schaden bewahrt ... oder?
Perspektive 1: Du siehst, was alles für Mist angeboten wird und willst hilflosen Leuten kompetente Beratung liefern (aber diesmal bitte mit anderem Fachforum als Backend-Support ;-).
Perspektive 2: Der Häuslebesitzer, auf den die Information von professionellen Energieberatern, Solarinstallateuren und -Herstellern aus allen Richtungen darniederprasseln, zusätzlich gewürzt durch endzeitgestimmte Allesdagegner im Internet. Wodurch willst du dabei als als der N-plus-Erste wirklich auffallen?
Frank E. (TO) liest eh nicht mehr mit, sein Traum vom schnellen Geld ohne schmutzige Hände liegt zerfleddert am Boden. Zurecht, muß ich sagen. Andern Leuten Kohle aus der Tasche leiern zu wollen ist nicht besonders klug wenn man nichts handfestes vorzuweisen hat.
bei
Rollladenmotoren solche, die keinen Generalreset kennen oder
Befestigungsmaterial nicht passt/nicht einzeln erhältlich ist, Rollos,
die quasi als Komplettbausatz kommen,
der Grundgedanke ist gut - viele hätten wohl tatsächlich Beratungsbedarf
Die Beratung würde aber oft auch sagen "lass es komplett bleiben"
Nur, wer bezahlt Geld dafür das ihm von was abgeraten wird?
Mir fällt auf, PV ist wie eine Krankheit - ansteckend
Wenn es der Nachbar macht, muss es sich lohnen
Wenn es sich für ihn lohnt lohnt es sich für mich auch
Wenn jetzt halt eine 10kWp Anlage 30.000€ kostet - egal, so ist das halt aktuell
verrüvkt....
Und ja, ich habe auch eine PV-Anlage, ca. 10 kWp - die hat 7k gekostet, und etwas Schweiss
Ein Kumpel der grade sein 50er Jahre Häuschen entkernt lässt mich immer an seinen interessanten Solarangeboten der teils frischegründeten "Fachfirmen" teilhaben. Bei den super Pauschalpreisen für einzelne Positionen in den Angeboten weiß ich immer nicht ob ich lachen oder weinen soll. Es kommt im groben immer bei raus : 1/3 teurer als vor 2 Jahren und knapp 3000 Euro pro kWp. Und das obwohl Module und Speicher eher billiger geworden sind...
... und wenn ich dann sehe, das am Ende "meiner" Straße grade eine viel zu kleine PV von einer der Buden aus den vorliegenden Angeboten montiert wurde - bricht das Mitleid mit den entfernten Nachbarn aus.
Habe das für meinen Vater letztes Jahr übernommen. Allgemein was die sich leisten... Vom üblichen "Kleine Anlage großer Akku"-Abzocken bis "Unser Ersttermin ist eine Videokonferenz über Teams, Kostenpunkt 150€" war alles dabei. Ich kontaktierte mindestens 20 Firmen, müsste mal in die Mappe schauen.
War aber damals bei Angeboten für seine Tankanlage genauso. Da müsste ein Estrich im Tankraum ausgeglichen werden. (Musste natürlich nicht...) 12m². Verbundestrich. 1500€.
Sind 50€ Materialkosten und 1 Stunde Arbeit. Mein Nachbar, über 60 Jahre lang Fliesenleger gewesen, lacht sich über sowas kaputt.
Mein Nachbar, über 60 Jahre lang Fliesenleger gewesen, lacht sich über
sowas kaputt.
Das Problem ist, dass diese Betrügerei seitens der Handwerker handelsüblich ist.
Handwerkerstunden sind teuer, ok, aber man ist auch kein Geizhals. Wenn dann aber Material mit 300% Aufschlag und Arbeitsstunden 4 x so lang wie man als Laie selber braucht bei rauskommen, dann muss sich kein Handwerker wundern, wenn sie als Abzocker dastehen.
Nun sind Privatkunden Laufkundschaft: der kommt ein Mal, läuft schreiend weg und kommt nie wieder, dafür kommt der nächste, es ist genug Frischfleisch da zum übers Ohr hauen.
Ich denke ein Mehrwert für die Leute wäre zu wissen, mit was für Erträgen/Ersparnissen tatsächlich zu rechnen ist. Also eine Berechnung in Abhängigkeit von Wohnort, Dachneigung und geplanter Installation. Mit gewissen Prognosen zur Tagesverteilung. Wenn man dann noch vorübergehend einen Leistungsmesser mit Loggingfunktion in die Verteilung hängt, könnte man wohl schon Recht gute Abschätzungen auch zum potentiellen Eigenverbrauch machen und auch ob und was für ein Speicher sinnvoll sein kann. Daraus ergibt sich dann, welche Montagepreise sich noch lohnen. Das zu Berechnen dürfte aber nicht ganz einfach sein, weil ja sowohl die Bewölkung statistisch schwankt, als auch der Verbrauch. Man kann auch nicht erst jahrelang den Verbrauch erfassen, sondern muss aus einem kurzen Zeitraum extrapolieren. Verbrauchsprofile sind sicherlich sehr unterscheidlich, braucht also Erfahrung und es besteht das Risiko falscher Prognosen zum Schaden des Kunden. Außerdem sollte man noch Elektrofachkraft sein, wenn man an den Hauptverteiler geht.
Was wären die Leute bereit zu bezahlen? 500EUR inkl. einwöchiger Verbrauchsmessung?
Es könnte sogar so kommen, daß Strom so günstig wird das man privat gar
nicht mehr mithalten kann.
Drolliger Gedanke... Wenn die Melkmaschine an den fossilen Energieträgern (Heizöl, Gas, Sprit & Co) nichts mehr abwirft, dann wird sie eben am Strom angesetzt. GulbGulbGulb - gleiches Geräusch, andere Kuh.
Gemolken werden muß, der Staat braucht Geld. Der Gedanke, mit eigener PV dem entkommen zu können, ist kindlich-naiv.
Kann man als Privater/Hobbyheimwerker mit leben, aber nicht als
Handwerker, wo die Kundschaft alle 5 Minuten auf die Uhr guckt.
Heutzutage ist es schlicht lächerlich dass der Handwerker besseres Material haben soll als der Private. Installationskram kann man heute an jeder Ecke von den großen Marken und das recht günstig einkaufen. Früher war das vielleicht auf den Großhandel beschränkt. Ist lange vorbei.
Und PV Kram ist alles generisch und kommt alles aus China. Da kann der Handwerker nichts besseres aus dem Hut zaubern und will er auch nicht weil das seine Marge schmälert.
Letztens war ein Handwerker bei mir mit Parkside Geräten. Ich wollte ihm aus Mitleid schon meine Bosch und Hilti Geräte leihen. So ist das heute halt.
Das Mitleid hält sowieso nur bis zur Rechnung an.
Heute glorifizieren nur noch Handwerker selbst die Arbeit und das Material der Handwerker. Und noch ein paar Leute die von denen abgezockt wurden und es nicht wahrhaben wollen und das vor sich selber rechtfertigen müssen.
Der Unterschied zwischen dir und dem Handwerker ist offensichtlich, das
du ein Schwätzer bist und der Handwerker ein Macher.
Wo ist hier nun der Bezug zum Thema? Grade ging es ja darum dass Handwerker nur High End Material und Werkzeug nutzen. Darauf bezog sich mein Einwurf. Dies mit einer Beleidigung abseits des Thema zu kontern ist recht unnötig. Wobei auch noch komplett aus der Luft gegriffen.
(Bist du Handwerker)
Du machst den Eindruck als hättest du dir grade 10 Wp installieren lassen und wurdest mit den üblichen 20k abgezockt.
Oder noch schlimmer, hast ein 0 Euro PV Leasing unterschrieben. Für 350 im Monat bis in alle Ewigkeit. Solche Vögel gibts ja auch. Da ist die Handwerkerleistung dann aber immerhin das kleinste Problem.
Gerade solche Leute reagieren dann meist sehr aggressiv wenn man die Wahrheit ausspricht. Die schämen sich und sind wütend auf sich selbst.
Um es für dich zusammenfassen: Der obercoole Cyblord behauptet, es braucht keine Handwerker, weil die kein besseres Material und Gerät haben. Als Beweis wird angeführt, dass letztens ein Handwerker beim obergeilen war, der viel schlechteres Werkzeug hatte. Frage warum war der Hanwerker beim Cyblord, wenn er ihn nicht braucht? Antwort: Der Cyblord ist ein Schwätzer.
Also eine Berechnung in Abhängigkeit von Wohnort, Dachneigung und
Ohne Berücksichtung von Teilverschattung, Schnee, klebenden Blättern, Staub der nie gereinigt wird, Modullschäden (gab hier mal ein Thermographiebild) die niemand bemerkt, Taubendreck der die Antireflexschicht abätzt ?
So kommst du auf genau so geschönte Zahlen wie der Solateur. Man könnte sagen "ich hab mal gerechnet und setze aus Erfahrung die Hälfte an". Das geht dann auch ohne Rechnen.
geplanter Installation. Mit gewissen Prognosen zur Tagesverteilung. Wenn
man dann noch vorübergehend einen Leistungsmesser mit Loggingfunktion in
die Verteilung hängt, könnte man wohl schon Recht gute Abschätzungen
auch zum potentiellen Eigenverbrauch machen
Ich kann dir sagen, dass sich mein Tagesgang deutlich von Sommer zu Winter, von Wochentag zu Wochenende, von Arbeit zu Urlaub unterscheidet. Und er unterscheidet sich ob man aktiv für die Solaranlage ist "heute ist sinnig, erst Geschirr, dann waschen, dann trocknen" oder seine Gewohnheiten so beibehält "Licht mal wieder angelassen".
und auch ob und was für ein
Speicher sinnvoll sein kann.
Kommt auf den Preis an. Ein Speicher vom Solateur lohnt nie, ein mit Risiko auf günstige LiFePO4 Zellen gekaufter Speicher mit der nötigen Verpressung lohnt sicherlich, wobei langjährige Garantie auch sehr schön wäre.
Kommt auf den Preis an. Ein Speicher vom Solateur lohnt nie, ein mit
Risiko auf günstige LiFePO4 Zellen gekaufter Speicher mit der nötigen
Verpressung lohnt sicherlich, wobei langjährige Garantie auch sehr schön
wäre.
Bei Speicher muss man die Prepper finden die das wegen Stromausfall haben wollen. Denen kann man auch gleich den teureren WR für Inselbetrieb aufschwatzen.
Es könnte sogar so kommen, daß Strom so günstig wird das man privat gar
nicht mehr mithalten kann.
Es gibt ja schon oft genug Phasen in denen Strom so billig ist dass man für den Verbrauch bezahlt wird. Aber das gilt natürlich nicht für DICH. Das sind nur die kurzfristigen Spekulationspreise an der Börse fur die Energieinternehmen. Die Langfristverträge sind teurer und stabiler und machen den Grossteil aus.
Wir hätten, in Spanien, eine wunderbare sonnige Hochebene mit 3-fachem Ertrag Deutschlands, die derzeit nur mit EU subventionierten Olivenbäumchen genutzt wird und sich über Schatten freuen würde. Da wäre ein Desertec in politisch stabilem Land. Hat man schon ausprobiert und musste feststellen, dass die Spanier nach Strich und Faden betrügen, problemlos Strom auch nachts abrechnen. Also bleibt es bei PV im ungünstigen Norden.
Na - die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
In diesen subventionsversauten Bereichen treiben sich halt viele schlechte Menschen herum. Und die würden auch Material aus der untersten Schublade verbauen.
Die Materiallage setzt natürlich ein gewisses Maß an Intelligenz und Erfahrung vorraus. Oder den Sonderfall guter Fachhändler vor Ort. Notfallkäufe im Baumarkt rächen sich meist.
Bei den Solarangeboten habe ich zwei Tendenzen gesehen: Entweder würde unnötig und ungewollt teures Material angeboten.
Z.B. eine ca. 10kWp Anlage mit Solaredge Komponenten,obwohl nur eine Dachgaube da ist und man das mit leichten Abstrichen auch anders hinbekommen könnte.
Oder seltsames Gelumpe...
Bei den Handwerkern will ich Cyblord mal in Schutz nehmen. Man kann nicht alles selber machen/ können und dafür Zeit haben. Aber man muß aufpassen was gemacht wird und zyklisch nach dem Rechten schauen. Sonst hätte meine neue Haustür auch keine thermische Trennung im alten Fliesenboden bekommen. Sonst waren die Handwerker aber tüchtig und fix...
Schlimm sind beratungsresistente Pfuscher und teils zugeliehenes unqualifizierten Personal. Ich erinnere mich an das Spachteln und Streichen meiner 100m2 Technikumsdecke. Die müssten mit 3 Mann einen halben Tag ihren Schweinkram wieder saubermachen. Unbezahlt.
Deswegen halte ich mir einen gut sortierten Werkzeugzoo - und mache vieles selber oder mit einem Angestellten Hausmeister zusammen. Die 1m2 Testfläche hat Familientradition und taucht an verschiedensten Stellen im Bestand auf. Dann weiß man was, wielange und wie benötigt wird
Ehrbare Handwerker sind leider selten geworden. Die vorhandenen gilt es im Ehren zu halten und zu unterstützen.
Frage warum war
der Hanwerker beim Cyblord, wenn er ihn nicht braucht?
Manchmal kommt man nicht drum rum.
Ja, weil er es besser kann als der übliche Forenschwätzer. Und offensichtlich ist er seine überteuerten Preise wert. Und kalkulieren kann hier keiner, sonst gäbe es diesen sinnlosen Thread nicht. Ist halt das Problem, wenn man denkt BWL wäre einfach, aber man trotzdem nicht die Grundlagen beherrscht.
Ich denke ein Mehrwert für die Leute wäre zu wissen, mit was für
Erträgen/Ersparnissen tatsächlich zu rechnen ist
Und, du bist der Meinung das kann er genauer ausrechnen als der Solateur
?
Der Solateur könnte es vielleicht, aber das ist letztlich halt auch ein Aufwand, der ihm nicht bezahlt wird. Vorallem da der Aufwand ja vor Auftragserteilung erfolgt.
Andererseits glaube ich nicht, dass ein Solateur das sowieso schon kann, sondern er müsste sich auch erst einarbeiten. Eine Aussage, Panele auf der Ost- und Westseite geben weniger Peak aber dafür eine bessere Verteilung über den Tag, kann er zwar treffen, das ist aber noch weit weg von einer Berechnung und hilft dem Kunden bei der Frage der Amortisation auch nicht.
Früher, als sich der Solarertrag noch komplett über die Einspeisevergütung ergeben hat, war die Rechnung ja noch einfach. 1kW-Peak hat etwa 1000kWh pro Jahr ergeben bei optimaler Ausrichtung. Bei Teilselbstverbrauch, mit Batteriespeichern und Teileinspeisung, mit Norddächern und gestiegenen Stromkosten ist das für einen Handwerker nicht mehr zu berechnen.
Also eine Berechnung in Abhängigkeit von Wohnort, Dachneigung und
Ohne Berücksichtung von Teilverschattung, Schnee, klebenden Blättern,
Staub der nie gereinigt wird, Modullschäden (gab hier mal ein
Thermographiebild) die niemand bemerkt, Taubendreck der die
Antireflexschicht abätzt ?
So kommst du auf genau so geschönte Zahlen wie der Solateur. Man könnte
sagen "ich hab mal gerechnet und setze aus Erfahrung die Hälfte an". Das
geht dann auch ohne Rechnen.
Der Schnee tritt ja in gewissem Rahmen systematisch auf, je nach Ort und Dachneigung mehr oder weniger relevant. Modulschäden würde ich eher unter dem Aspekt "Risiko" einsortieren. Ersteres sollte Teil der Berechnung sein, letzteres als ausgewiesenes Risiko.
Ich kann dir sagen, dass sich mein Tagesgang deutlich von Sommer zu
Winter, von Wochentag zu Wochenende, von Arbeit zu Urlaub unterscheidet.
Und er unterscheidet sich ob man aktiv für die Solaranlage ist "heute
ist sinnig, erst Geschirr, dann waschen, dann trocknen" oder seine
Gewohnheiten so beibehält "Licht mal wieder angelassen".
Klar, es wird auch immer nur eine Abschätzung bleiben. Aber jetzt ist es doch so, dass die meisten, die eine solche Anlage bauen lassen, überhaupt keinen Anhaltspunkt zur Wirtschaftlichkeit haben. Zum Speicher liest man, dass viele nach einem Jahr nochmal aufstocken. Das zeigt doch, dass die Anlagen nicht nach einem berechneten Optimum ausgelegt werden, sondern halt rumprobiert wird.
Das zeigt doch, dass die Anlagen nicht nach einem berechneten Optimum
ausgelegt werden, sondern halt rumprobiert wird.
Eine Berechnung hat halt viele Annahmen und im diese durch gesicherte Erkenntnisse zu ersetzen ist Aufwand erforderlich. Dr Aufwand muss aber im Verhältnis zum Nutzen stehen und dass ist bei Einzelprojekten oft nicht gegeben. Was nutzt einem eine Berechnung für 5.000 € wenn man an Ende 500 € spart?
Hab nur ueberflogen, aber hier geht das meiste ja gar nicht um die Strangfrage.
Ich glaube man sollte das ein bisschen anders angehen.
Bei der heutigen Ueberlastung von Anbietern schreiben die schnell mal ne Null mehr als noetig hin. Ist ja auch verstaendlich.
Es sollte nicht nur um Beratung gehen.
Wenn ich das aufziehen wuerde, dann direkt als "Schnittstelle" zwischen Verbraucher und Anbieter.
Der, der eine Anlage will fordert Kostenvoranschlaege an, oder uebergibt das auch schon.
Mit diesen Kostenvoranschlaegen wird dann "gearbeitet".
Wenn der Beste unter den Kosten von einem Projekt in Eigenregie liegt, bekommt er das Projekt mit einem "Eigenanteil". Also das was an Gewinn uebrg bleibt. An sonst wuerden es wir selber machen und die Marge dann draufschlagen.
Und zwar alles mit Outsourceing.
Material kann man schon fuer eine Anlage direkt in China bestellen.
Instalateure gibt es auch als Freelancer.
Ich wuerde bei diesem Geschaeftsmodell auf jeden Fall mitmachen. Kann allerdings nur meine Erfahrung und Zeit einbringen.
Wuerde das Anfangs auch fuer den Mindestsatz machen, bis es laeuft.
Wenn der Beste unter den Kosten von einem Projekt in Eigenregie liegt,
bekommt er das Projekt mit einem "Eigenanteil". Also das was an Gewinn
uebrg bleibt. An sonst wuerden es wir selber machen und die Marge dann
draufschlagen.
Und zwar alles mit Outsourceing.
Material kann man schon fuer eine Anlage direkt in China bestellen.
Instalateure gibt es auch als Freelancer.
Du hast da mindestens ein Dutzend Variablen nicht auf dem Schirm die Dir das Genick brechen würden.
Das Schoene an Toten ist, dass sie wissen, wie man sich das Genick brechen kann und da ich das schon ein paar mal hinter mir habe, kenne ich ein paar Variablen, die Viele nicht kennen.
Vor allem, wie man hinterher wieder aufsteht!
Richtig finanziell hat mir allerdings meine Frau das Genick gebrochen, nicht mein Ingbuero.
Tut aber nichts zu Sache.
Ich machen Beratung auch komplett gratis!
Weil ich glaube, dass man Wert erschaffen kann, ohne Geld zu benutzen.
Selbst hier bezahlt mir ja auch Niemand etwas, wenn ich was schreibe.
Ich bin also ein sehr billiger Geschaeftspartner und Gott sei Dank nicht allein.
Beratung gehoert immer zu jedem Projekt und ich meine nicht Propaganda, sondern echte Beratung und wenn andere Firmen nur Propaganda machen, dann ist Beratung auch eine echte Marktluecke.
2 vom 3 Beratungen von mir zerstoeren eher Projekte, als sie zu erfinden. Deshalb habe ich mich noch nie als guten Verkaeufer gesehen. Verkaufen und ehrlich sein, sind halt meist eben Widersprueche.
Und Ehrlichkeit gehoert nun mal zu meinen Prinzipien.
Aber da greift auch schon wieder der Spruch:
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein sehr schnelles Pferd".
Das Schoene an Toten ist, dass sie wissen, wie man sich das Genick
brechen kann und da ich das schon ein paar mal hinter mir habe, kenne
ich ein paar Variablen, die Viele nicht kennen.
Vor allem, wie man hinterher wieder aufsteht!
Richtig finanziell hat mir allerdings meine Frau das Genick gebrochen,
nicht mein Ingbuero.
Tut aber nichts zu Sache.
Du scheinst recht regelmäßig schlechte Entscheidungen zu treffen. Das ist ungeschickt.
Vor allem bei den Hardwarekosten (Module, Installationsmaterial,
Wechselrichter, Speicher) sind 200% Aufschlag auf die nornmalen
Endkundenpreise der Objekte keine Seltenheit. Dann die Montagekosten von
100,- und mehr pro Stunde/Person ...
85% der Leute haben keine Ahnung und einen dicken Geldbeutel. Keine Ahnung bedeutet, nicht mal wissen ob das mit Strom oder Wasser geht... technischer Wissenslevel auf Kindesniveau! Bevor sie sich irgendwelchen anderen teuren Sch... kaufen dann lieber in sowas investieren. Dann wird aus dem A6 ein A3 oder man spart sich den Urlaub in Österreich für 5000 Euro pro Woche. Gibt auch so Freigeister die dein Heim von Dämonen befreien und dafür 1000 Euro pro Tag veranschlagen.
Das kann man positiv sehen. Das Geld fließt so in den lokalen
Wirtschaftskreislauf zurück und sie schaden damit niemandem.
Nö. Es wurde keine Wertschöpfung betrieben. Deren Lebensfinanzierung beruht auf Kapitalabschöpfung, sprich: von Sozialversicherung bis Nahrungsmittel ist alles auf Kosten der Sozialgemeinschaft ergaunert. Geld war immer Gegenwert für erbrachte Arbeitsleistung bis es u. A. für solche Zwecke missbraucht wurde.
Du scheinst recht regelmäßig schlechte Entscheidungen zu treffen. Das
ist ungeschickt.
Nein, ich treffe nur Entscheidungen, wo ich mich am naechsten Tag noch im Spiegel anschauen kann.
Die nenne ich nicht schlecht, auch wenn sie manchmal unvorteilhaft sind.