0-5V Spannung dynamisch nach unten regeln

OP #7720047
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Hallo und guten Morgen,

die Suche habe ich natürlich schon bemüht, allerdings weiß ich noch nicht einmal wonach ich explizit suchen muss.

Was soll gemacht werden: Eine Signal (Gleich) Spannung von 0-5V soll um ca. 12-20% nach unten geregelt werden. Perfekt wäre es noch, den Bereich von 0-2V ungeregelt zu lassen und nur das Signal ab 2V zu regeln.

Spannungsversorgung wäre 12V oder weniger.

Gibt es dafür eventuell ein Fertigprodukt oder einen Bausatz?

Vielleicht hat ja jemand einen Tip oder eine Idee.

Viele Grüße, Dirk

#7720072
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Dirk S. schrieb:

Perfekt wäre es noch, den Bereich von 0-2V ungeregelt zu lassen und nur das Signal ab 2V zu regeln.

Alex R. schrieb:

Such mal nach "Spannungsteiler".

Naja, ein Spannungsteiler "regelt" über den gesamten Spannungsbereich. Eine Lösung wäre ein Komparator, der unterscheidet, ob das Signal >=2V oder <2V ist und dann einen Analogmultiplexer/Transistor (je nach Strombedarf und Genauigkeit) ansteuert, der eben das heruntergeteilte Signal durchschaltet oder das ungeteilte Signal durchschaltet.

#7720077
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Nimm nenn uC. Spannung über ADC einlesen. Unterscheidung ob größer oder kleiner 2 Volt. Anhand dessen Verstärkungsfaktor auswählen. Spannung über PWM ausgeben. Filtern. Fertig.

So ein Digispark für nenn Euro hat glaube ich ein 7805 drauf. Das sollte reichen mit der Versorgungsspannung.

(Firma: matzetronics) #7720080
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Im Audiobereich heisst so etwas 'Limiter' und es spricht nichts dagegen, eine Limiterschaltung auch mit einer langsamen Wechselspannung zu verwenden. Denn eine Gleichspannung kann es ja nicht sein, wenn das Signal zwischen 0 und 5V wandert. Das ist ein Opamp als Verstärker, der die Ausgangsspannung dazu benutzt, den Eingang runterzuregeln, bspw. mit einem FET.

Beitrag #7720092 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7720094
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Dirk S. schrieb:

allerdings weiß ich noch nicht einmal wonach ich explizit suchen muss

Danach sieht es irgendwie aus, ja. Und leider wirst Du mich vermutlich gleich /überhaupt/ nicht mehr mögen:

"Spannung dynamisch nach unten regeln" sagt wenig aus.

  • Zunächst mal willst Du genaugenommen wohl eher Deine Spannung um ... (von mir aus 12...20%) verringern - Spannungen ohne Festlegung eines GND ("Ground") Bezugs (oft "0V") sind immer Absolut-, niemals Relativ-Werte.

(Also ist "größer = höher", aber nicht "weiter oben" - sowie "kleiner = niedriger" aber nicht "weiter unten".)

  • Weiters scheinst Du "0...2V" ausnehmen zu wollen.

  • Auch ist völlig unklar, was "dynamisch" heißen soll. (Man könnte höchstens wie Mathias etwas annehmen ...)

Weil Du offensichtlich überhaupt nicht weißt, wie man Anforderungen korrekt (oder von mir aus falsch, aber zumindest /halbwegs/ verständlich ...) beschreibt,

und deswegen niemand hier präzise weiß, was Du willst bzw. brauchst, um Dir passende Lösungswege zu zeigen,

bleiben nur zwei Möglichkeiten:

A. Du versuchst erneut, aber viel ausführlicher, sowie "in eigenen Worten" (die zumindest Du selbst völlig verstehst) - und das auch mehrfach/verschiedentlich, um auch wirklich herausfinden zu können, was Deine Wunschlösung genau können sollte/müßte - so eine Anforderungsbeschreibung allein_dessen_was_Du_nun mal_jetzt_gerade_anstrebtest ...

Mit etwas Mühe würd's zumindest "der richtige Anfang", auch wenn oftmals auch ein zweiter Versuch scheitert (zumindest ohne ein wenig vorh. Wissensvermehrung).

Meine Empfehlung (viel wahrscheinlicher, daß /gleich/ 100%ig passend - weil jeder weiß, was benötigt wird):

B. Du beschreibst ebenso ausführlich sowie in eigenen Worten - und das sogar mehrfach/verschiedentlich - wozu_genau_das_Konstrukt_überhaupt_dienen_sollte (bitte auch "mit allen Schikanen" - sämtl. Umstände & Beschreibungen echt aller beteiligten Komponenten des Projekts, auch für "hier unwichtig" gehaltenes).

Daraus ergäben sich sogar nicht nur alle Anforderungen, deren Beschreibung bisher mißlang - sondern echt ALLE.

Präzise das (bzw. nur das, nicht weniger) wäre ideal.

#7720104
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Da gibt es auch noch einen kleinen Haken: Die Einschränkung "keine Reduktion unterhalb 2V" bewirkt eine Unstetigkeit in der Übertragungsfunktion.

Bei ansteigendem Eingangssignal springt das Ausgangssignal bei Überschreiten von 2V um den Reduktionsfaktor nach unten.

#7720112
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Dirk S. schrieb:

Was soll gemacht werden: Eine Signal (Gleich) Spannung von 0-5V soll um ca. 12-20% nach unten geregelt werden.

Gibt es dafür eventuell ein Fertigprodukt oder einen Bausatz?

Ja, Spannungsteiler, (Trimm)poti

https://botland.de/blog/spannungsteiler-was-ist-das-und-wofuer-wird-er-verwendet/

Perfekt wäre es noch, den Bereich von 0-2V ungeregelt zu lassen und nur das Signal ab 2V zu regeln. Spannungsversorgung wäre 12V oder weniger. Gibt es dafür eventuell ein Fertigprodukt oder einen Bausatz?

Nein, auch ein Limiter passt nicht genau zur Anforderung.

Stefan S. schrieb:

Eine Lösung wäre ein Komparator, der unterscheidet, ob das Signal >=2V oder <2V ist und dann einen Analogmultiplexer ansteuert, der eben das heruntergeteilte Signal durchschaltet oder das ungeteilte Signal durchschaltet.

Ja, das wäre eine Lösung die präzise arbeitet.

OP #7720131
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Hallo Alfred und Hallo @ all. Wow mit so vielen Antworten habe ich da mal nicht gerechnet. Als kompletter Laie muss brauche ich etwas länger.

Also versuche ich mal den gedachten Verwendungszweck mit eigenen Worten zu schildern.

Es geht um die Messung einer Luftmasse. Die Spannung erhöht sich kontinuierlich mit steigender Luftmenge

10 g/s 0,5V 15 g/s 0,52V 20 g/s 0,55V . . . 150 g/s 1,6V 155 g/s 1,65V . . . 300 g/s 4,5V 325 g/s 4,7V 350 g/s 4,9V

Ab diesem Schwellenwert kann das nachgeschaltete Steuergerät keine Spannung mehr verarbeiten. Ich möchte aber gern 15-20% mehr Luftmenge verarbeiten.

Den messenden Sensor kann ich leider nicht neu kalibrieren und habe auch niemanden in Reichweite gefunden, der das mit überschaubarem Aufwand machen kann. Somit wäre mein Gedanke, durch absenken der Spannung eine maximale Luftmasse von mindestens 400g/s zu erreichen.

Im Bereich bis ca. 2V könnte dies eventuell zu Problemen führen, das müsste ich aber erst ausprobieren. Daher kam meine Frage nach dem vielleicht variablen Einsatzpunkt.

Viele Grüße, Dirk

#7720133
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Dirk S. schrieb:

Was soll gemacht werden: Eine Signal (Gleich) Spannung von 0-5V soll um ca. 12-20% nach unten geregelt werden. Perfekt wäre es noch, den Bereich von 0-2V ungeregelt zu lassen und nur das Signal ab 2V zu regeln.

Nimm eine 2V-"Z-Diode", in Reihe mit einem 1:x-Spannungsteiler (x entsprechend Deinen 12-20%). Z-Diode unten an Masse, darüber der Spannungsteiler. Z-Dioden mit scharfem 2V-Knick gibts zwar nicht, aber man kann ja mit der TL431 (oder wie das Ding hieß) eine basteln. Deren Rückkopplungsnetzwerk muß natürlich gegenüber dem Spannungsteiler vergleichsweise hochohmig sein, damit die ersten 2V noch rel. ungeschwächt durchkommen können (Du hast keine genaueren Anforderungen genannt, also ist ein gewisser Fehler wohl hinnehmbar).

Gibt es dafür eventuell ein Fertigprodukt oder einen Bausatz?

Mit Sicherheit nicht ...

#7720161
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Dirk S. schrieb:

350 g/s 4,9V

Ab diesem Schwellenwert kann das nachgeschaltete Steuergerät keine Spannung mehr verarbeiten. Ich möchte aber gern 15-20% mehr Luftmenge verarbeiten.

Also nimm einen Spannungsteiler, der dir die gelieferte Spannung um 12.5% reduziert. Wieso vermutest du, dass der Bereich bis 2V zu Problemen führt? Da ist doch vermutlich in der Auswerteschaltung ein ADC beteiligt ...

#7720167
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Für Spannungsteiler wäre noch die Belastung durch die Messung relevant. Mit > 1MOhm passts, mit 10kOhm Eingangswiderstand müsste ein OPV dazwischen.

Und die 2V sollten gut temperaturstabil sein.

Für nen einfachen Test vielleicht ne grüne LED (bei geringem Strom ca. 1.9V) und "darüber" ein Spannungsteiler aus 4k (4x1k in Reihe) und 1k. Das findet sich dann in fast jedem kleinen Bastel-Set.

OP #7720437
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Ok, es ist leicht zu erkennen, das das nicht mein Fachgebiet ist. Daher auch die Frage nach zumindest einem Bausatz.

Da ich das Ganze aber zwingend benötige, will ich es zumindest versuchen selbst zusammenzubauen. Ist so etwas noch in Eigenregie auf einer Rasterplatine mittels Löten umsetzbar?

Falls ja, wäre es möglich, das ganze grob aufzuskizzieren?

Die Sache mit der grünen LED und der Temperaturbeständigkeit sagt mir leider gar nichts

Da die Werte bis ca. 2V perfekt passen würde ich die nach Möglichkeit wirklich unberührt lassen. Der Strömungsmessung / Spannungsausgabe nachgeschaltet ist ein Motorsteuergerät, welches auf dieser Grundlage einen Teil der Kraftstoffmengenberechnung bildet.

Leider ist das Ganze ein etwas älteres Semester und es kann keinerlei Programmierung / Änderung dieses Steuergerätes vorgenommen werden.

In der relativ engen Grenze von 15-20% passt es sich selbst an, was ich gern ausnutzen würde. Die Regelgrenze ist definitiv bei 4,9V und 350g/s Luft erreicht.

Da die Range bis 400g/s sehr groß ist, wird es wahrscheinlich bei der Reduzierung der Spannung im unteren Bereich zu Störungen beim Leerlauf oder minimaler Teillast kommen. Daher würde ich diesen Bereich nach Möglichkeit gern außen vor lassen.

#7720439
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Dirk S. schrieb:

Es geht um die Messung einer Luftmasse. Die Spannung erhöht sich kontinuierlich mit steigender Luftmenge

10 g/s 0,5V 15 g/s 0,52V 20 g/s 0,55V

etc.

Ab diesem Schwellenwert kann das nachgeschaltete Steuergerät keine Spannung mehr verarbeiten. Ich möchte aber gern 15-20% mehr Luftmenge verarbeiten.

Also geht es wohl um Fahrzeug- bzw. Motortuning...

#7720499
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Zwei Widerstände und eine LED (rot) sollten reichen. (die greift dann bei ~1.8V ein, andere Farben bei höheren Werten) Wenn er dann im roten Bereich ist, leuchtet die Diode auch noch :)

Widerstände können noch angepasst werden .. R1 zB als ein 250Ohm Poti...

Aber ob der Sensor die zusätzliche Last mag?
Wenn es rüttelt sind normale Potis auch keine gute Idee...

Aber das läuft ja im Labor unter genauer Beobachtung gelle?

Temperatur der Diode ist spielt dann auch noch rein.

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OP #7720526
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Ja das ganze ist ein Teil einer Fahrzeugsensorik.

Da muss auch nichts leuchten und es geht auch nicht um irgendeinen roten Bereich. Da ich die 50 lange hinter mir gelassen habe, würde ich das Ganze als mein Hobby betrachten. Wenn es um leuchtende rote Bereiche geht, bietet die moderne Automobilindustrie bessere Spielzeuge. Ich würde wie eingangs geschrieben einen angepassten Sensor kaufen, aber den gibt es in dieser Form leider nicht.

@henrik_v vielen Dank. ich werde das in dieser Form dann mal umsetzen, auch wenn es kein Labor gibt. Die Ironie an der Stelle verstehe ich nicht wirklich.

#7720708
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Dirk S. schrieb:

Was soll gemacht werden: Eine Signal (Gleich) Spannung von 0-5V soll um ca. 12-20% nach unten geregelt werden. Perfekt wäre es noch, den Bereich von 0-2V ungeregelt zu lassen und nur das Signal ab 2V zu regeln.

Kannst du dein Ansinnen als Übertragunskennlinie formulieren?

Dein Text hört sich so an, als ob du z.B. aus 2V wieder 2V bekommen möchtest, aus 2,1V dann aber irgendetwas zwischen 1,68V und 1,848V. Das hört sich etwas merkwürdig an. Wer entscheidet über "ca. 12-20%". Eine Elektronik kann vielleicht einen bestimmten Wert aus dem Bereich realisieren.

#7720773
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Hallo! Du benötigt eine Limiter Schaltung. Anbei ein Vorschlag mit einem OpAmp. Die Schaltung limitiert eine Eingangsspannung von 6V auf ca 5V im Ausgang. Kleinere Spannung bis ca 4V bleiben gleich. Für die Form der Abflachung muss man etwas mit den Widerstandswerten rumspielen. Die Schaltung invertiert das Signal. Wenn das stört brauchst Du einen zweiten OpAmp der noch einmal invertiert. Viel Glück bei der Bastelei!


blöde! Bild ist doppelt. Wie kriegt man das zweite Bild wieder weg?

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Beitrag #7720806 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7720807
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update: Die erste Schaltung hatte zwei Nachteile: Sie invertierte und sie brauchte eine positive und eine negative Versorgungsspannung. Es geht auch besser. Die neue Schaltung limitiert etwas sanfter, sie invertiert nicht und sie braucht nur eine Versorgungsspannung. Dafür funktioniert sie nur mit einen OpAmp der im Eingang bis zur unteren Rail funktioniert, also schon ab Null Volt verstärkt. (Es gibt immer einen tradeoff)

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#7720832
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Henrik V. schrieb:

Zwei Widerstände und eine LED (rot) sollten reichen. (die greift dann bei ~1.8V ein, andere Farben bei höheren Werten) Wenn er dann im roten Bereich ist, leuchtet die Diode auch noch :)

Widerstände können noch angepasst werden .. R1 zB als ein 250Ohm Poti...

Aber ob der Sensor die zusätzliche Last mag? Wenn es rüttelt sind normale Potis auch keine gute Idee...

Ist auf jeden Fall die einfachste und am besten aus Vorräten (eigene oder in der Nachbarschaft) baubare Variante. So kritisch ist die Temperaturabhängigkeit auch nicht. Sind dann halt statt rechnerischen 200g/s über den Temperaturbereich 199 - 201 g/s.

Obs funktioniert steht und fällt mit dem Ausgangswiderstand des Sensors und dem Eingangswiderstand des Steuergeräts.

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