Hi Leute,
müsste wieder mal etwas Hilfe in Anspruch nehmen :)
Ich habe eine Schaltung nach obigem Plan aufgebaut (ohne R5, der ist nur
in der Simulation zur Strombegrenzung drin). Die dort V3 genannte Quelle
ist in Realität ein kleiner Gleichstrommoter, der als Generator
verwendet wird.
Ziel der Schaltung ist, mittels einer PWM (die den Leistungstransistor
steuert) die vom Generator abgegebene Leistung zu regeln. Weil der
Generator in beide Richtungen betrieben werden kann, habe ich einen
Gleichrichter aus Schottky-Dioden gebaut.
Jetzt das Problem:
Ich kann die Spannung, die der Generator erzeugt nicht richtig messen.
OSZI.png zeigt die bei Punkt 1 und Punkt 2 (im Schaltbild) Potentiale.
Mir ist nicht ganz klar, woher diese Spannungsspitzen beim Einschalten
des Transistors kommen. Könnte es sein, dass die Leitungen vom Generator
zum Gleichrichter (ca. 1,2 Meter) zu lang sind, wegen der
Leitungsinduktionen?
Erwähnt werden sollte wohl noch, dass sich ähnlicher Spannungsverlauf
ergibt, wenn ich ein Netzteil an die Klemmen des Gleichrichters
anschließe.
Der Spannungsverlauf kann in der Simulation mit LTSpice nachgebildet
werden, wenn ich vor Punkt 1 (also zwischen Quelle und Diode) eine Spule
einsetze.
Jetzt aber die Frage:
Wie entstöre ich diese Spannungsspitzen?
Ein zweites Problem noch:
Müsste die Spannung am Generator (also vor dem Gleichrichter) nicht
kontinuierlich sein? Zwar wird per PWM der Stromfluss reguliert aber
1. kann durch den Spannungsteiler nach dem Gleichrichter noch Strom
fließen und
2. Selbst wenn ich keine Last am Generator habe (also Klemmen nicht
angeschlossen), kann ich die vom Generator erzeugte Spannung messen.
Warum fällt dann also die Spannung am Generator auf 0 ab, wenn der
MOS-Fet sperrt.
Gruß,
Raimund