Ich habe mir jetzt gerade die 3 Tutorials auf Youtube angeschaut und das
ganze in KiCAD mal selbst ausprobiert und nachvollzogen und ich komme zu
dem Entschluss, daß KiCAD zwar für ein kostenloses Programm viel kann,
aber von der Bedienung her einfach grauenhaft und vor allem auch
umständlich ist.
Machen das andere freie/kostenlose Alternativen besser?
Wie schneidet hier Eagle im Vergleich ab?
Hier die Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=-bFZpkhfEZchttp://www.youtube.com/watch?v=oJ3EmrWqbdMhttp://www.youtube.com/watch?v=t8A7nE9yMYQ
Ohne Tutorialvideos war ich bei KiCAD zumindest richtig aufgeschmissen,
mit ist es halbwegs verständlich, aber man ist echt verblüfft zu sehen,
wie es die Programmierer geschafft haben, einfache Sachverhalte
möglichst kompliziert umzusetzen.
Was ich auch schlimm finde, ist daß die Bauteile am Anfang im
Layouteditor einfach alle auf einen Haufen geschmissen werden.
Ein User, der nicht weiß das das so beabsichtigt ist, würde von einem
Grafik- und Programmbug ausgehen, das war jedenfalls meine Meinung dazu,
als ich das Video noch nicht angeschaut hatte.
Wieso verteilen die die Bauteile nicht gleich am Anfang gleichmäßig am
Rand, so daß man sie nur noch für die eigene Platine anordnen muss?
Mich erinnert KiCAD irgendwie an das alte CD Brennprogramm für Linux
namens XCDRoast, das vor ca. 12 Jahren als es kaum Alternativen unter
Linux gab, nicht weniger umständlich war.
Qucs dagegen ist richtig klasse, allerdings kann man damit nur
Schaltpläne erstellen und Schaltungen simulieren. Der Schritt zum
Leiterplattenlayout fehlt dort leider.
Dennis schrieb:> Nimm Altium und gut ist... Na ja, es ist weit davon entfernt kostenlos> zu sein, aber es ist relativ intuitiv zu Bedienen.
Altium ist mir zu teuer, dann würde ich eher Proteus von Labcenter
verwenden.
http://www.labcenter.com/index.cfm
Das hat mir von denen, zu denen es 30 Tage Testversionen gab, am besten
gefallen.
Aber ca. 200 € für die kleinste Version sind auch nicht ohne, für meinen
seltenen Hobbybedarf eigentlich zu viel.
Leiterplattendesign schrieb:> Qucs dagegen ist richtig klasse, allerdings kann man damit nur> Schaltpläne erstellen und Schaltungen simulieren. Der Schritt zum> Leiterplattenlayout fehlt dort leider.
Deshalb würde ich Qucs auch nicht zu den Leiterplattendesignprogrammen
zählen. Wenn so eine Funktion fehlt, ist dass IMHO ein
Ausschlußkriterium.
Leiterplattendesign schrieb:> Mich erinnert KiCAD irgendwie an das alte CD Brennprogramm für Linux> namens XCDRoast, das vor ca. 12 Jahren als es kaum Alternativen unter> Linux gab, nicht weniger umständlich war.
Ich finde KiCAD ausgesprochen einfach zu bedienen. Gut, nicht alles
erschließt sich auf den ersten Blick - aber ein halbwegs intelligenter
Benutzer kommt damit schon klar.
J. L. schrieb:> aber ein halbwegs intelligenter> Benutzer kommt damit schon klar.
So einer würde sich aber auch fragen, ob er sich nicht besser nach
Alternativen umsehen sollte.
Hallo Leiterplattendesign.
>> Machen das andere freie/kostenlose Alternativen besser?> Wie schneidet hier Eagle im Vergleich ab?
Eagle und kicad tun sich in der hinsicht nicht viel. ;O)
> Hier die Videos:
Sorry, aber mit Tutorialvideos habe ich ein generelles Problem. Sie sind
mir zu schnell. Text ist mir wesentlich lieber.
> Ohne Tutorialvideos war ich bei KiCAD zumindest richtig aufgeschmissen,> mit ist es halbwegs verständlich, aber man ist echt verblüfft zu sehen,> wie es die Programmierer geschafft haben, einfache Sachverhalte> möglichst kompliziert umzusetzen.
Das Problem beim "intuitiven" ist, das es für jeden individuell anders
ist....;O)
Desweiteren ist das Hauptproblem für Anfänger nicht nur das Programm,
sondern die doch teilweise recht komplexe Materie des
Leiterplattendesigns an sich.
Und zum Schluss ist die Frage, ob "intuitives" Bedienen mir langfristig
weiterhilft, oder ob ich halt, nach Eingewöhnung, mit anderen Methoden
nicht doch besser Weiterkomme.
Als direkter Vergleich, mit dem ich selber zu tun hatte, fällt mir da
das alte Dos-Orcad zu einem Eagel der damaligen Zeit ein. Die
Einarbeitung in Eagle war deutlich leichter als die Orcad. Als ich dann
beide kannte, war Orcad dann aber das deutlich handlichere
Programm......
Es ist also dann wohl eine Frage des Kompromisses, und das Optimum mag
bei jedem anders liegen.
>> Was ich auch schlimm finde, ist daß die Bauteile am Anfang im> Layouteditor einfach alle auf einen Haufen geschmissen werden.
Nicht alles ist perfekt.
Ich hab auch Stellen, mit denen ich stolpere...aber halt andere. ;O)
> Wieso verteilen die die Bauteile nicht gleich am Anfang gleichmäßig am> Rand, so daß man sie nur noch für die eigene Platine anordnen muss?>>
Tja. hättest Du im Manual gelesen (oder unter google nach "Kicad
autoplazieren" gesucht), statt Video geschaut, wüsstest Du, wie das
geht:
Beitrag "KiCad - Netzliste laden --> Bauteile alle übereinander" ;O)
>> Qucs dagegen ist richtig klasse, allerdings kann man damit nur> Schaltpläne erstellen und Schaltungen simulieren. Der Schritt zum> Leiterplattenlayout fehlt dort leider.
????? Qucs ist ein Schaltungssimulator, und zwar ein recht
prächtiger....auch das Schaltplanmalen ist dort nur ein Nebenaspekt. Wie
Du jetzt auf die Idee kommst, warum das Teil zum Layouten umgebaut
werden sollte, bleibt meiner Vorstellung verschlossen.
Und vergiss nicht, kicad ist ein open Source Projekt und wird von den
Programmierern nach ihren eigenen Vorstellungen gestaltet. Unter anderem
oft deshalb, weil Sie das besser machen wollen, was ihnen an anderer
Software nicht gefallen hat, ganz unabhängig von dem, was Dir persönlich
gefällt und was nicht. ;O)
Aber du kannst ihnen bei http://tech.groups.yahoo.com/group/kicad-users/
Vorschläge machen. und zwar um so konkreter, um so besser. ;O)
Denk daran: "Niedrigschwellig (bzw. intuitiv bedienbar)" macht man etwas
meist, wenn man jemanden zu etwas verführen will. "Niedrigschwellig"
bedeutet also, dass ich schnell damit Anfangen kann, nicht das ich damit
gut arbeiten kann. Ist eben halt bei kommerzieller Software zum
"Anfixen". ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Bernd Wiebus schrieb:> Sorry, aber mit Tutorialvideos habe ich ein generelles Problem. Sie sind> mir zu schnell. Text ist mir wesentlich lieber.
Ich habe einfach den Pauseknopf benutzt. :)
Und im Bedarfsfall kann man auch zurückspringen.
Bernd Wiebus schrieb:> ????? Qucs ist ein Schaltungssimulator, und zwar ein recht> prächtiger....auch das Schaltplanmalen ist dort nur ein Nebenaspekt. Wie> Du jetzt auf die Idee kommst, warum das Teil zum Layouten umgebaut> werden sollte, bleibt meiner Vorstellung verschlossen.
Qucs ist auch ein Schaltplaneditor, KiCad bietet ebenfalls einen
Schaltplaneditor, darauf bezog ich mich.
Das man mit Qucs nicht Layouten kann ist mir klar.
Hallo Harald.
>> Sorry, aber mit Tutorialvideos habe ich ein generelles Problem. Sie sind>> mir zu schnell. Text ist mir wesentlich lieber.> Ich habe einfach den Pauseknopf benutzt. :)> Und im Bedarfsfall kann man auch zurückspringen.>
Richtig. Und das ist beim gedanklich Mithalten auch sehr hilfreich. Aber
gegen zu schnell sprechen und zu kurz und unscharf zeigen hilft das auch
nicht oder wird im Endeffekt sehr fummelig. ;O)
Ich bin halt nicht so flott.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
MoD schrieb:> oder noch einfacher fürs Hobby: "Sprint Layout" von Abacom.
Richtig !Es hat nur einen Fehler...es ist zu einfach damit zu arbeiten
und kaum einer traut sich dieses Programm auch nur Ansatzweise in
Erwägung zu ziehen. ;-)
>Es hat nur einen Fehler...es ist zu einfach damit zu arbeiten
Stimmt genau. Und das ist völlig uncool, sich hinsetzen und nach 10min
Einarbeitungszeit gleich mit dem Layout zu beginnen.
Ich bin nach Verusuchen mit Eagle und Target restlos begeistert. Die
größte Hürde dürfte aber sein, daß das Programm nicht kostenlos ist (ca.
30 €).
Visitor schrieb:>>Es hat nur einen Fehler...es ist zu einfach damit zu arbeiten>> Stimmt genau. Und das ist völlig uncool, sich hinsetzen und nach 10min> Einarbeitungszeit gleich mit dem Layout zu beginnen.>>> Ich bin nach Verusuchen mit Eagle und Target restlos begeistert. Die> größte Hürde dürfte aber sein, daß das Programm nicht kostenlos ist (ca.> 30 €).
Sprint Layout kenne ich, in der Schule durften wir das benutzen.
Das ist in der Tat gut, allerdings gut nur in dem Sinne, wenn man bereit
ist, die Zeit mitzubringen und alles selber händisch zu erledigen.
Denn Autorouter gibt's da nicht und die Leitungen werden auch nicht aus
einem Schaltplan heraus fertig gezogen, sondern müssen manuell selber
Linie für Linie eingezeichnet werden.
Das kostet recht viel Zeit, dadurch hat man allerdings auch sehr viel
Kontrolle.
Die Fehleranfälligkeit steigt dadurch allerdings auch.
@ Leiterplattendesign (Gast)
>Sprint Layout kenne ich, in der Schule durften wir das benutzen.
Ein echtes Malprogramm.
>Das ist in der Tat gut, allerdings gut nur in dem Sinne, wenn man bereit>ist, die Zeit mitzubringen und alles selber händisch zu erledigen.
Eben. Was wohl kaum Sinn und Zweck eines CAD-Programms ist. Dessen Zweck
ist es nämlich, die Verwaltung großer Datenbestände problemorientiert zu
lösen. Dazu gehören auch Dinge wie automatische Fehlerprüfung (ERC, DRC)
und Autorouting.
>Denn Autorouter gibt's da nicht und die Leitungen werden auch nicht aus>einem Schaltplan heraus fertig gezogen, sondern müssen manuell selber>Linie für Linie eingezeichnet werden.
Wo liegt dann der Sinn des Programms?
>Das kostet recht viel Zeit, dadurch hat man allerdings auch sehr viel>Kontrolle.
Kontrolle hat man bei anderen CAD-Programmen auch. Allerdings übernmimmt
es die nervigen Verwaltungsaufgaben.
Wenns kostenlos sein soll fällt mir noch DesignSpark PCB ein. Macht
einen ganz netten Eindruck auf mich, hab mich aber nicht intensiv damit
beschäftigt.
Falk Brunner schrieb:> Ein echtes Malprogramm.
Lieber ein Malprogramm mit dem man sofort zurecht kommt als ein Tool mit
Profitouch das seine Funktionen 100 Meter unter der Erde versteckt.
Falk Brunner schrieb:> Eben. Was wohl kaum Sinn und Zweck eines CAD-Programms ist. Dessen Zweck> ist es nämlich, die Verwaltung großer Datenbestände problemorientiert zu> lösen. Dazu gehören auch Dinge wie automatische Fehlerprüfung (ERC, DRC)> und Autorouting.
DRC und einen bescheidene Autorouter gibt es auch bei Sprint.
Falk Brunner schrieb:> Kontrolle hat man bei anderen CAD-Programmen auch. Allerdings übernmimmt> es die nervigen Verwaltungsaufgaben.
Das Problem ist ,das nur wenige wissenn wie man damit arbeitet und wo
man was findet und wie diese Funktion im Programm heißt.Damit
verschwendet man am meisten Zeit.Biologische Speicher sind naturgemäß
flüchtig.Wer nicht oft damit arbeitet vergisst mehr als er dazulernen
kann.Ich habe großen Respekt für Leute die sich nicht zu schade sind mit
einem relativ einfachen Programm zu arbeiten.Dann male ich halt Layouts
...ist das weniger Wert?
Tja, was "herbert" da gerade schrieb ist genau meine Meinung.
Oft liest man ja, was die Eagle und Co Nutzer so alles für Problemchen
haben.
Ich nutze für Hobbyzwecke auch Sprint Layout, und vermisse nichts.
Im Gegenteil.
Ich denke das z.B. Eagle zwar mehr "kann", aber das dieses Mehr an
Funktionen die Übersichtlichkeit des Programms völlig zunichte macht.
Das ist nur etwas für berufliche Layouter, bei denen es nicht nur um ein
Layout geht, sondern um ein ganzes Projekt mit dessen vollständiger
Dokumentation.
Eagle für privat und Hobby finde ich eher viel zu aufgblasen und
umständlich weil es ( wie schon gesagt wurde ) überhaupt kein bisschen
intuitiv bedienbar ist.
Ich hab immer den Eindruck, dass Eagel von Informatikern entworfen
wurde, und Sprint Layout von ( Hardware ) Praktikern.
Während Villa-Eagel noch klickt, hat Villa Sprint schon eine Platine in
der Hand...:-))
Leiterplattendesign schrieb:> J. L. schrieb:>> aber ein halbwegs intelligenter>> Benutzer kommt damit schon klar.>> So einer würde sich aber auch fragen, ob er sich nicht besser nach> Alternativen umsehen sollte.
Touché :-)
Aber im Ernst: Hier gibt's ja offenbar im Wesentlichen 2 Gruppen:
diejenigen, die der Meinung sind, daß ein CAD-Programm schon aufgrund
seiner Konplexität nichts ist, das in seiner ganzen Tiefe intuitiv
benutzbar sein kann und diejenigen, die der Meinung sind, daß alles, was
über intuitiv bedienbar hinausgeht, zu kompliziert ist (ich habe hier
absichtlich überzeichnet, nur als Hinweis für diejenigen, die gleich
wioeder geifern wollen...). Bitte - jedem das Seine.
Aber um zum Originalpost zurückzukommen: So kompliziert, wie Du KiCad
beschreibst, ist es nicht. Vielleicht solltest Du nicht nur Tutorials
schauen, sondern Dich einfach mal hinsetzen und eine Platine designen.
@ herbert (Gast)
>> Ein echtes Malprogramm.>Lieber ein Malprogramm mit dem man sofort zurecht kommt als ein Tool mit>Profitouch das seine Funktionen 100 Meter unter der Erde versteckt.
Hier liegt das Problem. Die Leute meinen, alles was sich nicht in 5
Minuten von allein erklärt ist unnsining kompliziert. Das ist ein
Irrtum.
>Das Problem ist ,das nur wenige wissenn wie man damit arbeitet und wo>man was findet und wie diese Funktion im Programm heißt.
Siehe oben.
>Damit verschwendet man am meisten Zeit.
Man verschwendet keine Zeit. Man muss halt irgendwann erst einmal
lernen, wie es geht. Ist beim Fahrradfahren auch nicht anders, das lernt
man nicht in 5min.
>Biologische Speicher sind naturgemäß flüchtig.
Nicht so flüchtig, wie du glaubst.
>Wer nicht oft damit arbeitet vergisst mehr als er dazulernen>kann.
Berufsoptimist?
>Ich habe großen Respekt für Leute die sich nicht zu schade sind mit>einem relativ einfachen Programm zu arbeiten.Dann male ich halt Layouts>...ist das weniger Wert?
Man erreicht damit deutlich weniger. Und man verschwendet dauerhaft mehr
Zeit, die man besser in das Erlernen der richtigen Vorgehensweise mit
einem richtigen Programm gesteckt hätte. Natürlich reden wir hier vom
Hobbybereich, der erstmal keinen Effizienzzwängen unterliegt. Aber auch
Hobbybastler wollen nicht mit uraltem Werkzeug arbeiten.
@ Stefan M. (derwisch)
>Oft liest man ja, was die Eagle und Co Nutzer so alles für Problemchen>haben.
Falsch. Man liest von meist faulen Leuten, dass die gebratenen Hühner
nicht vom Himmel fallen. Die Leute, die Eigeninitiative zeigen und
Probleme lösen, posten hier recht selten.
>Ich nutze für Hobbyzwecke auch Sprint Layout, und vermisse nichts.
Schön.
>Ich denke das z.B. Eagle zwar mehr "kann", aber das dieses Mehr an>Funktionen die Übersichtlichkeit des Programms völlig zunichte macht.
Wenn du Eagle als unübersichtlich betrachtest, dann solltest du dich
generell nicht mit "Komplexitäten" jenseits des elektrischen
Grundstromkreises beschäftigen.
>Das ist nur etwas für berufliche Layouter, bei denen es nicht nur um ein>Layout geht, sondern um ein ganzes Projekt mit dessen vollständiger>Dokumentation.
Nö, das ist auch was für viele Hobbybastler, die semiprofessionelle
Ergebnisse möglichst einfach erreichen wollen und nicht viel Freude an
Faustkeiltechniken haben.
>Eagle für privat und Hobby finde ich eher viel zu aufgblasen und>umständlich weil es ( wie schon gesagt wurde ) überhaupt kein bisschen>intuitiv bedienbar ist.
;-)
Wer nich total verbohrt und verklemmt an die Sache rangeht, hat in EINEM
Tag das Handbuch sowie Tutorial durchgearbeitet und damit bestimmt 80%
der täglich benötigten Funktionen verstanden. Der Rest kommt im Lauf der
Zeit.
>Ich hab immer den Eindruck, dass Eagel von Informatikern entworfen
Was nicht so falsch ist. Die Jungs denken erstmal bisschen drüber nach,
wie man komplexe Daten und Funktionen sinnvoll umsetzt.
>wurde, und Sprint Layout von ( Hardware ) Praktikern.
Einfach mit dem Hammer losrennen und Nägel einschlagen funktioniert im
21. Jahrhundert nicht mehr sonderlich gut.
>Während Villa-Eagel noch klickt, hat Villa Sprint schon eine Platine in>der Hand...:-))
Keine Sekunde.
Also eben, kommt stark auf dich drauf an.
Ich habe Eagle eig. ohne Tutorials gelernt, vllt. 2, 3 Mal meinen
Mitarbeiter fragen wo schon wieder was ist. Wenn du dann noch die
Textbefehle kennst und des 10-Finger-Systemes mächtig bist ist Eagle
sehr intuitiv (für mich zumindest). Mit den Befehlen Route und Ripup
hast du z.B. dann schon die 2 Hauptbefehle zum Leiterbahnenzeichnen.
Vllt mal noch die Dicke der Leiterbahn ändern oder den Layer aber das
hat man schon sehr schnell im Griff.
Ich kenne andere Programme nur sehr schlecht bis gar nicht, deshalb kann
ich leider keinen Vergleich ziehen. Trotzdem würde ich dir zu Eagle
raten :)
Falk Brunner schrieb:> Wo liegt dann der Sinn des Programms?
Es ist für die Leute, die
A) etwas besseres als ein Mal- oder Zeichenprogramm brauchen und auf
Leiterplattendesign spezialisiert ist.
und
B) denen die CAD Lösungen zu kompliziert oder umständlich sind oder eine
zu große Einarbeitung erfordern.
Die Lernkurve ist dafür sehr gering und man kommt bezüglich der
Einarbeitung schnell ans Ziel, im Alltag ist es dann auch schneller als
mit gewöhnlichen Mal- oder Zeichenprogrammen.
Ich habe es gut in Erinnerung.
Schaltplan erstellen und Schaltung checken oder simulieren fehlen
dadurch natürlich.
Stefan M. schrieb:> Ich hab immer den Eindruck, dass Eagel von Informatikern entworfen> wurde, und Sprint Layout von ( Hardware ) Praktikern.
Ich würde eher sagen es ist eher anders herum.
Eagle wurde wohl von Elektrotechnikern entworfen, denn Informatiker
wissen wie eine gute GUI sein muss.
Sprint Layout dürte eher von einem Hobbyelektroniker (möglicherweise
auch ein Informatiker) und nicht einem studierten Elektrotechniker
entworfen sein, denn der Schwerpunkt liegt ganz klar auf GUI,
Intuitivität und der Software ansich, weniger auf der Elektrotechnik.
Um Schaltungen zu prüfen braucht man z.B. Erfahrung und Wissen in
Elektrontechnik, um ein Layoutzeichenprogramm zu schreiben reichen
Informatikerkenntnisse und Standards bezüglich der Maße und Richtlinien
von Elektronikbauteilen. Das ist deutlich weniger erforderliches Wissen,
als die Schaltungsprüfung.
J. L. schrieb:> Aber um zum Originalpost zurückzukommen: So kompliziert, wie Du KiCad> beschreibst, ist es nicht. Vielleicht solltest Du nicht nur Tutorials> schauen, sondern Dich einfach mal hinsetzen und eine Platine designen.
Wie bereits gesagt habe ich mir auch andere CAD Programme als 30 Tage
Testversion angeschaut und die waren oft wesentlich intuitiver und
einfacher zu bedienen als KiCad, Eagle oder Target.
@Falk,
woher kommt eingentlich deine Arroganz, alle die als Hobbyisten nicht
mit Eagle oder anderen professieonellen Programmen arbeiten als Deppen
hinzustellen:
>Wenn du Eagle als unübersichtlich betrachtest, dann solltest du dich>generell nicht mit "Komplexitäten" jenseits des elektrischen>Grundstromkreises beschäftigen.>...und nicht viel Freude an Faustkeiltechniken haben.
Wenn du wirklich so toll und genial bist, solltest du die Größe haben
zuzugestehen, daß es auch andere Möglichkeiten gibt, sein Hobby sinnvoll
zu betreiben.
Falk Brunner schrieb:> Man verschwendet keine Zeit. Man muss halt irgendwann erst einmal> lernen, wie es geht. Ist beim Fahrradfahren auch nicht anders, das lernt> man nicht in 5min.
Fahrrad fahren lernt man an einem Tag, eine Boing 747 zu fliegen lernt
man in ca. einem Jahr.
Und so ist es leider auch mit vielen der CAD Programme.
Leiterplattendesign schrieb:> Fahrrad fahren lernt man an einem Tag, eine Boing 747 zu fliegen lernt> man in ca. einem Jahr.>> Und so ist es leider auch mit vielen der CAD Programme.
Ach ja und die Umständlichkeit eines Programmes geht durch einlernen ja
nicht verloren.
KiCad beleibt umständlich, auch wenn man sich eingewöhnt und eingelernt
hat.
Umständlichkeit ist nämlich keine Frage der Gewöhnung, sondern ein dem
Programm Innen zugrunde liegender Designmangel.
Bewiesen werden kann das anhand der besseren Konkurrenz, die auch
Einarbeitungszeit benötigen, aber dennoch nicht umständlich zu bedienen
sind.
@ Visitor (Gast)
>woher kommt eingentlich deine Arroganz, alle die als Hobbyisten nicht>mit Eagle oder anderen professieonellen Programmen arbeiten als Deppen>hinzustellen:
Das tun sie selber.
>Wenn du wirklich so toll und genial bist, solltest du die Größe haben>zuzugestehen, daß es auch andere Möglichkeiten gibt, sein Hobby sinnvoll>zu betreiben.
Man kann Buddelschife bauen, Rasen mähen und auch mit Sprint Layout
arbeiten. Jedem wie es gefällt. Ist ja Hobby. Aber wer über die
"Komplexität" von Eagle, Target und Co jammert, zeigt nur, dass er nicht
wirklich ein bisschen Energie aufbringen will, um ein paar grundlegende
Dinge zu lernen. So schwer ist das nicht. Genausogut kann man sich über
das ohmsche Gesetz und und das kleine 1x1 beschweren.
Ich sags nochmal. Die wichtigsten Sachen von Eagle lernt man in drei
Tagen, der Rest kommt später. Dafür bekommt man ein vollwertiges
CAD-Programm, das Schaltplan und Layout zusammen verwaltet. Möchte ich
auch für einfache Sachen nicht mehr missen. Denn ein Layout ist meist
nicht sonderlich intuitiv zu lesen, wenn es um die Schaltungsfunktion
geht.
Mit Sprint Layout hätte ich auch als Bastler/Student nicht angefangen.
Die lernkurve ist nur unwesentlich flacher, die erreichbare Leistung
aber um Größenordnungen geringer. Aber wem es gefällt, bitte sehr.
@ Leiterplattendesign (Gast)
>Fahrrad fahren lernt man an einem Tag,
Nö, man lernt bestenfalls, sich halbwegs in der Balance zu halten. Aber
sicher, relaxt und schnell zu fahren, lernt man erst in den
darauffolgenden Wochen und Kilometern.
> eine Boing 747 zu fliegen lernt man in ca. einem Jahr.
WOW, jetzt ist Eagle schon die 747 der CAD-Programme! Geht ja runter wie
Öl ;-) Was ist dann Altium? Das Space Shuttle? Obwohl, das wird jetzt
eingemottet . . .
>Und so ist es leider auch mit vielen der CAD Programme.
Nö. Mein Favorit seit über 10 Jahren ist Eagle, hab ich schon genug
drüber geschieben. Target geht zwar, nervt mich persönlih aber an
einigen Stellen. KiCad hab ich mir nur mal kurz angeschaut.
>Ach ja und die Umständlichkeit eines Programmes geht durch einlernen ja>nicht verloren.
Was ist an Eagle oder KiCAD umständlich?
>Umständlichkeit ist nämlich keine Frage der Gewöhnung, sondern ein dem>Programm Innen zugrunde liegender Designmangel.
Generation Ipad? Alles was nicht mit lustigem Touchscreen uns
supersmoothen Apps daherkommt ist unbrauchbar? C'mon!
Eagle ist nicht der Weisheit letzter Schluß, aber dennoch sehr
brauchbar.
Mal kurz zum Thema Sprint-Layout. Die Demo 5.0 habe ich derzeit noch
(aus Neugier) installiert. Was ich etwas unglücklich finde ist die
Bezeichnung "Makros" für das was man viel eher Bauelement, Bauteil oder
Component nennen müsste. Das rührt aber wohl daher, dass Sprint-Layout
ein Pad orientiertes Programm ist und keine Bauteile kennt, sondern eben
nur eine Zusammenfassung von Pads zur einer jeweiligen Gruppe als
"Makro".
Was ganz praktisch ist, ist das die Makros (es ist auf Dauer echt
bescheuert diesen Begriff hier aufgezwungen zu bekommen, aber
wahrscheinlich kommt Abacom davon nie wieder los) rechts in einer
Baumstruktur erscheinen und von dort auf das Arbeitsblatt gezogen werden
können.
Nun mal zum schrecklichen Teil von Sprint-Layout. Da es keinen Bezug zu
einem Schaltplan gibt (keinen Import von entsprechenden
Schaltplan-Formaten oder Abgleich) muss oder sollte man die Bauteile äh
Makros per Luftline zunächst verbinden vor dem routen. Diese lassen sich
dann auch samt Luftline verschieben (eigentlich eine
Selbstverständlichkeit). Dann wird fleißig geroutet. Wer aber jetzt nach
dem routen seine Bauel.. äh Makros verschieben möchte, der erlebt eine
böse Überraschung: Die Leiterbahnen werden NICHT mitverschoben. Peng!
Das Routing klebt wie Pech an seinem Platz und verliert seinen Anschluss
am Pin. Sorry, aber das geht mal gar nicht. Für ein Programm das sich v5
nennt nach so langer Zeit am Markt ist das ein absolutes NoGo!
Und damit kommen wir gleich zum nächsten Problem. Seit zwei jahren
kündigt Abacom nun an es würde an einer v6 gearbeitet. Ich vermute mal
da wird dann endlich auch die Schlappe mit den "festgetackerten"
Leiterbahnen behoben sein. Jedenfalls sollte man das erwarten bei einem
Programm das Geld kostet, auch wenn es nicht viel Geld kostet. Wobei das
finanzielle hier in den Hintergrund tritt. CAE Software kann man kein
Programm nennen das so grundlegende Funktionen vermissen lässt.
Platinenmaler kommt da schon eher hin. Aber das ist nicht mehr
zeitgemäß. Da gibt es weitaus bessere Programme, ohne das man tief in
die Tasche greifen muss.
>Das tun sie selber.
Dann verneige ich mich am Besten vor dem größten Entwickler unter der
Sonne, der sich hier im Forum von Zeit zu Zeit herbläßt, um thumbe
Hobyfrickler von seinem geistigen Nektar kosten zu lassen.
Soll doch jeder glücklich werden, mit dem was er für richtig hält.
Wenn manche über EAGLE meckern, die Masse irrt nicht. Mittlerweile ist
es um TARGET auch still geworden.
EAGLE waren die ersten, die es für Hobby interessant gemacht haben. Die
anderen waren einfach zu teuer.
Aber schon damals ein Programm vom Praktiker für Praktiker.
Das war die Zeit, wo das I.B.Friedrich noch RULE hatte. Und das war
damals schon besser als Sprint-Layout.
Der eigentliche Durchbruch kam aber erst mit der Verfügbarkeit on
preiswerten Tintenpissern. Ansonsten konnte man nur mit Gerber
hantieren, was unerschwinglich war. Die Druckfunktion ist ein Vorteil
von EAGLE. Man kriegt dort bei kleinen Leiterplatten bis zu 9 Stck. auf
eine A4-Folie.
Das habe ich weder mit TARGET noch einem anderen CAD-Programm geschafft.
Es ist ein Segen, wenn man aus einem Schaltplan ruckzuck eine Platine
machen kann. Wer da noch meckert, den schieße ich nach 1990 zurück, wo
er sehen kann, wie er mit einem Edding seine Leiterzüge hinzittert.
Hallo Michael.
> Die Druckfunktion ist ein Vorteil> von EAGLE.
Welches Layoutprogramm kann nicht Drucken oder als Grafik exportieren?
> Man kriegt dort bei kleinen Leiterplatten bis zu 9 Stck. auf> eine A4-Folie.
Mach Deine Platinen noch kleiner, dann kriegst Du noch mehr drauf. ;O)
> Es ist ein Segen, wenn man aus einem Schaltplan ruckzuck eine Platine> machen kann. Wer da noch meckert, den schieße ich nach 1990 zurück, wo> er sehen kann, wie er mit einem Edding seine Leiterzüge hinzittert.
Ich erinnere mich, das ich schon 1985 mit einem Atarie ST und PCB
Platinen layoutet UND ausgedruckt habe. Auf einem 9 Nadeldrucker. ;O)
PCB Design soll es heute noch geben......aber ich kenne keinen, der es
benutzt.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Falk Brunner schrieb:> Man kann Buddelschife bauen, Rasen mähen und auch mit Sprint Layout> arbeiten. Jedem wie es gefällt.
Weißt du ,alle die nicht mit Eagle und Co arbeiten wollen als Deppen
hinzustellen ist ja wirklich stark.Du sitzt auf einem hohen Ross.Als ich
neulich bei den Galoppern war ...ja auch dafür habe ich Zeit...fiel mir
auf ,dass die Reiter selbiger doch ziemlich kurze Beine hatten.Ich
wünsche dir eine gute Zeit mit deiner höchstwerigen Arbeit.;-)
Fachkraft schrieb:> Was ganz praktisch ist, ist das die Makros (es ist auf Dauer echt> bescheuert diesen Begriff hier aufgezwungen zu bekommen
Man kan das lernen.Ich schätze in 20 Stunden Verhaltensteraphie wird es
dir merklich besser gehen.Danach geht es dir auch an einer roten Ampel
besser wenn sie dich wieder mal dazu zwingt gegen deinen Willen
anzuhalten.;-)
herbert schrieb:> Man kan das lernen.Ich schätze in 20 Stunden Verhaltensteraphie wird es> dir merklich besser gehen.Danach geht es dir auch an einer roten Ampel> besser wenn sie dich wieder mal dazu zwingt gegen deinen Willen> anzuhalten.;-)
Ja. Aber dann hätte er eine seiner Grundvoraussetzungen für eine
Tätigkeit als Manager verloren. ;O)
herbert schrieb:> Fachkraft schrieb:>> Was ganz praktisch ist, ist das die Makros (es ist auf Dauer echt>> bescheuert diesen Begriff hier aufgezwungen zu bekommen>>> Man kan das lernen.Ich schätze in 20 Stunden Verhaltensteraphie wird es> dir merklich besser gehen.Danach geht es dir auch an einer roten Ampel> besser wenn sie dich wieder mal dazu zwingt gegen deinen Willen> anzuhalten.;-)
Haha ich kann nicht mehr! Klasse! :-D.
Also ich kann das gebashe gegen Eagle auch überhaupt nicht
nachvollziehen. Oder generell an solchen Programmen. Wer einmal
erfolgreich mit Eagle Schaltplan und Layout gemacht hat, der kann über
Schaltpläne in Paint einfach nur den Kopf schütteln. Warum sollte man
ohne Not auf die Verknüpfung von Schaltplan und Layout verzichten? Ich
kann nicht sehen wo Eagle besonders kompliziert sein soll. Natürlich
muss man sich einarbeiten das ist klar. Aber eine überbordende
komplexität die den Nutzer völlig überrumpelt kann ich beim besten
Willen nicht erkennen.
Ich frage mich ob solche Kritik nicht nur von Leuten kommt die bereits
mit einem flauen Gefühl an den PC sitzen und vor jedem Klick ängstlich
der Dinge harren die da kommen könnten. Bloss nichts falsch machen,
bloss nichts kaputt machen, ohje ohje. Ja ich kenne genügend solcher
Leute. Ist auch oftmals eine Altersfrage.
Aber jemand der unvoreingenommen an Eagle rangeht mit dem Ziel eine
Platine aus einem Schaltplan zu erstellen, sollte eigentlich von den
Möglichkeiten positiv überrascht sein die sich ihm aufeinmal bieten.
gruß cyblord
Also ich bin mit Sprint- Layout glücklich. Das hat übrigens auch einen
Autorouter, der sowenig funktioniert wie die Autorouter in den ganz
teuren Programmen (nein, Multilayer ist nicht die Herausforderung,
sondern die einseitige Platine für einen Autorouter). Wenn ich mal Zeit
habe, werde ich mir Eagle anschauen..
vielleicht !
Amadeus (Gast) schrieb:
> Also ich bin mit Sprint- Layout glücklich. Das hat übrigens auch einen> Autorouter, der sowenig funktioniert wie die Autorouter in den ganz> teuren Programmen (nein, Multilayer ist nicht die Herausforderung,> sondern die einseitige Platine für einen Autorouter). Wenn ich mal Zeit> habe, werde ich mir Eagle anschauen..> vielleicht !
Der Witz den Abacom hier implementiert hat und "Autorouter" nennt hat
mit einem echten Autorouter gleich gar nichts gemein. Der verlegt
nämlich immer nur die EINE LB des Pads auf das man gerade geklickt hat
und das auch nur wenn es eine direkte Verbidungsmöglichkeit gibt.
Autorouter arbeiten anders, können auch Verbindungen zurücknehmen und
neu verlegen d.h. können optimieren.
Hätte sich Abacom mal lieber so einen halbgaren Murks verkniffen und
statt dessen dafür gesorgt, dass BAUTEILE ihre Leiterbahnen beim
Verschieben behalten. Dan wäre das Programm wenigstens diesbezüglich auf
der Höhe der Zeit.
Den Druckdialog haben sie übrigens ganz gut hinbekommen. Dafür ist das
Zooming (im Layoutmodus) schlecht gelöst. Das springt viel zu stark.
Sowas macht man über OPTIONEN EINSTELLBAR oder wenigstens gleich gut.
Aber mit Einstellungen haben es die Abacomleute wohl nicht so, wie man
an vereinzelten Userkommentaren in deren Forum liest.
cyblord ---- schrieb:> Also ich kann das gebashe gegen Eagle auch überhaupt nicht> nachvollziehen.
Ich schon, intuitives arbeiten oder auch nur Ergonomie sind wahrlich
nicht die stärken dieses Programms. Wer die hohe Einstiegshürde scheut,
der ist bei eagle fehl am Platze. Netto ist die im übrigen bei den
anderen Programmen auch nicht kleiner da die Schwierigkeiten in der
Komplexität und Umsetzung der Layoutanforderungen liegt. Es fühlt sich
nur besser an, etwa so wie bei Apple Produkten wo 99% der Nutzer nicht
in der Lage sind auch nur die einfachsten Dinge jenseits der Oberfläche
zu bewerkstelligen. Layout ist auch nicht selbsterklärend wie z. B.
Fettdruck und Blocksatz in der Textverarbeitung.
Die Stärken von eagle aus meiner Sicht möchte ich, obwohl off topic,
auch erwähnen. Da wären die sehr fairen Kosten (über die Nutzungsdauer),
die große sehr hilfsbereite Community, der unbegrenzte Support und (ein
verstecktes Ergonomiekriterium) die beste Stabilität von allen
Programmen die ich kenne (was einige sind).
In welcher Preisklasse oder auch Anspruchsklasse sucht
Leiterplattendesign denn das intuitivste Leiterplattendesignprogramm?
Ich bin jetzt einfach mal so frech und unterteile das Ganze in vier
Gruppen: 1. Sub Bastler (soll nicht abwertend klingen. Gemeint ist hier
jemand der das CAD-Tool nicht häufiger als sagen wir mal 10h/Monat
nutzt), 2. Bastler, 3. Semiprofessionell und 4. Professionell. Ich
glaube das sollte man nicht zusammenwürfeln, denn mit den Fähigkeiten
des Programms steigt natürlich auch die Einarbeitungszeit, diese verhält
sich ja bekanntlich umgekehrt proportional zur "Intuitivität".
Ich versuche das mal kurz nach eigenem empfinden zu sortieren:
Sub Baster:
MS-Paint und andere bereits erwähnte "Malprogramme"
Bastler:
Eagle, Target, KiCad, Design Spark
Semiprofessionell:
Pulsonix
Professionell
OrCAD/Allegro, Altium, Zuken, Mentor
Also aus welcher Gruppe suchst du was? Gruppe vier ist zu Teuer, das
haben wir schon erfahren.
Ihr dürft den Inhalt der Gruppen auch gern ergänzen oder mich für die
Einteilung in der Luft zerreißen... immer drauf.
Mal noch ne persönliche Wertung:
Ich als langjähriger Eaglenutzer der auch Target kennt muss diesen
beiden Programmen die größte Vielseitigkeit bescheinigen. Denn mit ihnen
kommt man als Bastler/Einsteiger, der bereit ist mal das Tutorial zu
machen, recht schnell klar und sie werden sogar in kleineren (und
parallel zu anderen Tools auch in ganz großen) Unternehmen der Branche
eingesetzt. Denn sie sind billig, zuverlässig und auch der Praktikant
bekommt damit ein Layout hin ohne sich alle Harre auszureißen. Problem
der Programme ist: wenn es um wichtige Projekte geht, haben die Tools
aus der EAGLE-Kategorie in vielen großen Unternehmen eine schlechte
Reputation. Das liegt zum einen am Ruf eines Bastlerprogramms, was wohl
dem niedrigen Preis geschuldet ist. Zum anderen und das ist völlig
berechtigt, fehlen eine großen Anzahl an Funktionen. Beispielsweise
Automatismen für Differential-Pairs und Delay-Lines ebenso wie die
Unmöglichkeit das Teil mit Lagerhaltung/Einkauf zu vernetzen oder
mehrere Leute Parallel an einem Schematic oder Layout arbeiten zu
lassen. Das hat mich nie gestört, aber die Großen stört das. Da gibt es
schon einmal keine Beauftragung für ein bestimmtes Projekt weil man eben
EAGLE benutzt und nicht PADS, das wird auch ganz offen gesagt.
Ich - wie gesagt EAGLE-Verfechter - habe mich nach schmerzhafter
Eingewöhnung (gemittelt 1Jahr lang 2Tage/Woche leider ohne
Schulungsveranstaltung) nun mit dem aktuellen OrCAD mit Allegro als
Layout-Tool angefreundet und bin soweit dass ich nicht zurück will. Ich
kann zwar auch noch genau so gut mit EAGLE, aber die Produktivität
gerade beim Routing ist im Allegro durch die bessere Unterstützung durch
die Software einfach viel höher. Ich komm zurück wenn Eagle „Shoven“ und
„Hugen“ kann und einen Online-DRC bietet. Ich von dem was ich gesehen
und Teilweise auch Probiert habe nehmen sich hier OrCAD, Altium und
Zuken nicht viel. Mentor PADS durfte ich noch nicht begrappeln ist aber
mindestens genauso mächtig, ich höre aber von fast allen die damit zu
tun haben, dass die Einarbeitung noch langwieriger und haariger ist.
Somit ist es wahrscheinlich das professionellste und zugleich
bastlerungeeignetste Programm, aber das ist ja auch bei weiten nicht die
Zielgruppe.
Für Pulsonix habe ich mal eine eigne Gruppe spendiert, es ist schon zu
99,x% auf dem Niveau der Folgegruppe aber preislich (mit ich glaube 2k€
- 4k€) sehr in der Nähe einer Vergleichbaren EAGLE-Lizenz (ca. 1150€).
Von der Bedienbarkeit war ich für ein so professionelles Tool wirklich
überrascht. OK es ist keine Schönheit die den Augen schmeichelt, wie es
scheinbar das Ziel der Entwickler von Altium ist. Aber ist ein relativ
gesehen günstiges Arbeitstier mit guter Bedienbarkeit und allem was die
meisten Layouter im Leben brauchen werden. Leider findet man wenig
Tutorials oder Foren die sich mit dem Teil befassen. Ich hab auch wenn
es mir gut gefallen hat nicht damit weiter gemacht, weil mir einfach der
Elan fehlt mich privat in noch ein Programm einzuarbeiten. Bei OrCAD war
es eben der Zwang des Jobs und wenn dort ein anderes Tool kommt, beiß
ich mich da auch wieder durch, man wird ja nicht dümmer dabei. Aber
privat nicht noch mal.
> Professionell> OrCAD/Allegro, Altium, Zuken, Mentor-Pads
Da muss ich noch eine Klasse oben drauf setzen.
Enterprise:
Mentor Expedition
Das ist die Königsklasse bezüglich Leistungsfähigkeit, Preis und
Einarbeitungszeit
Bernd Wiebus schrieb:> Welches Layoutprogramm kann nicht Drucken oder als Grafik exportieren?>>> Man kriegt dort bei kleinen Leiterplatten bis zu 9 Stck. auf>> eine A4-Folie.
Die Positionierung ist aber bei den meisten CAD-Programmen miserabel.
Zum Teil kann man das nur über die Randeinstellung machen.
>> Mach Deine Platinen noch kleiner, dann kriegst Du noch mehr drauf. ;O)
Na, im Grunde macht EAGLE 9 Positionen.
Eine gute Ausnutzung macht bei der von mir verwendeten EPSON-Folie mit
1,50 EUR pro A4 schon Sinn.
>Ich erinnere mich, das ich schon 1985 mit einem Atarie ST und PCB>Platinen layoutet UND ausgedruckt habe. Auf einem 9 Nadeldrucker. ;O)
Du hast doch nicht etwa eine Folie zum Belichten hingekriegt?
Meine Versuche so um 1992 mit einem 24-Nadler hatten keinen Erfolg.
Damals mit einem NEC P2200 hat ein Ausdruck ca. ne halbe Stunde gekostet
mit ohrenbetäubendem Lärm. Damit habe ich dann belichtet. Für
DIP-Gehäuse hat das völlig gereicht. Normalpapier.
Das war übrigens mit einem Zeichen-CAD-Programm. Einem das nur
Linienobjekte verwalten konnte: MacDraw II. Sozusagen der Mittelweg
zwischen PCB-Layoutprogramm und MS Paint. War halt das was ich hatte.
Falk Brunner schrieb:> Nö. Mein Favorit seit über 10 Jahren ist Eagle, hab ich schon genug> drüber geschieben. Target geht zwar, nervt mich persönlih aber an> einigen Stellen. KiCad hab ich mir nur mal kurz angeschaut.>>>Ach ja und die Umständlichkeit eines Programmes geht durch einlernen ja>>nicht verloren.>> Was ist an Eagle oder KiCAD umständlich?
Du hast doch bereits selbst zugegeben, daß dich Target an einigen
Stellen nervt und damit meine Argumentation bestätigt.
Zu KiCAD habe ich AFAIK ja schon oben genug gesagt, du mußt es natürlich
auch lesen wollen um das zu wissen.
Und bei Eagle ist bekannt, daß es nicht gerade den Ruf hat, angenehm
bedienbar zu sein.
Falk Brunner schrieb:>>Umständlichkeit ist nämlich keine Frage der Gewöhnung, sondern ein dem>>Programm Innen zugrunde liegender Designmangel.>> Generation Ipad?
Visitor (Gast) hat vollkommen recht, deine Postings strotzen nur so vor
Arroganz und es gelingt dir nicht, auch nur ein Posting ohne Beleidigung
zu posten.
> Alles was nicht mit lustigem Touchscreen uns> supersmoothen Apps daherkommt ist unbrauchbar? C'mon!
Dir fehlen ja die Grundlagen, also fangen wir mal hier an:
Unbrauchbar != umständlich
>> Eagle ist nicht der Weisheit letzter Schluß, aber dennoch sehr> brauchbar.
Siehe oben, bei Target hast du meine Argumentation schon bestätigt.
Michael_ schrieb:> Wenn manche über EAGLE meckern, die Masse irrt nicht.
Als ob Quantität ein Kriterium für Qualität wäre.
> Mittlerweile ist> es um TARGET auch still geworden.
Das wundert mich auch nicht. Zu dem Preis von Target (wenn wir mal die
Freeversion weglassen) gibt es bessere Alternativen.
Michael_ schrieb:> Es ist ein Segen, wenn man aus einem Schaltplan ruckzuck eine Platine> machen kann. Wer da noch meckert, den schieße ich nach 1990 zurück, wo> er sehen kann, wie er mit einem Edding seine Leiterzüge hinzittert.
Heute würde ich auch eine Simulation der Schaltung erwarten. :)
cyblord ---- schrieb:> Also ich kann das gebashe gegen Eagle auch überhaupt nicht> nachvollziehen. Oder generell an solchen Programmen.
Vergleiche bitte mal Eagle mit Proteus PCB
http://www.labcenter.com/index.cfm> Wer einmal> erfolgreich mit Eagle Schaltplan und Layout gemacht hat, der kann über> Schaltpläne in Paint einfach nur den Kopf schütteln
Das ist eigentlich nicht das Thema, es wurde hier zwar Sprint-Layut mal
kurz reingeschmissen, aber eigentlich geht's hier um gute gegen
umständliche CAD Programme.
Ealge, Target und KiCAD gehören alle zur Gruppe der umständlichen CAD
Programme.
Die auf der Seite der guten CAD Programme wären z.B. das von mir
bevorzugte Proteus PCB.
Ja, es kostet leider Geld, aber bevor man Eagle in den Himmel lobt,
sollte man erstmal wissen was möglich ist.
myzyn schrieb:> In welcher Preisklasse oder auch Anspruchsklasse sucht> Leiterplattendesign denn das intuitivste Leiterplattendesignprogramm?
Anspruchsklasse = so wie Proteus
Preisklassse = kostenlos für rein private Hobbyentwickler, darf auch
gerne eine Begrenzung der Platinengröße und Nodes haben.
Proteus wäre meine erste Wahl, es rechnet sich für mich allerdings als
privater Hobbyentwickler bei dem Preis nicht.
Denn für das Geld kann ich mir auch ein Oszilloskop kaufen, so eines
habe ich nämlich noch nicht. Man sieht also auch, wo es wirklich mangelt
und wo die Prioritäten liegen.
Ich kann zwar Eagle, KiCad & Co nutzen, aber das hält mich doch jetzt
nicht davon ab, die Wahrheit zu sagen und die Umständlichkeit zu
kritisieren.
Zumal ja meine Eingangsfrage war, welche kostenlosen Alternativen es
noch so gäbe, ich bin also immer noch auf der Suche nach einer
kostenlosen Alternative zu den genannten drei.
myzyn schrieb:> Also aus welcher Gruppe suchst du was?
Zeitlich wäre es wohl Gruppe 1, aber ich habe mich nicht vor, mich mit
einem Malprogramm (das übrigens auch Geld kostet) abspeisen zu lassen.
myzyn schrieb:> Ich komm zurück wenn Eagle „Shoven“ und> „Hugen“ kann und einen Online-DRC bietet.
Was meinst du damit genau?
Was versteht man unter diesen Begriffen "Shoven, Hugen, Online-DRC"?
Online-DRC heißt der Design Rule Check wird während man layoutet im
Hintergrund ausgeführt und zeigt Fehler im Layout bereits während man
seine Leiterbahnen verlegt an. Diptrace kann das jetzt ab der aktuellen
Beta. Tolles Feature!
Push and Shove heißt beispielsweise wenn eine Leiterbahn verlegt wird wo
eigentlich kein Platz mehr ist weichen die bereits vorhandenen
Leiterbahnen automatisch beiseite. Das unterstützt aber bisher kein
Programm was für die allermeisten "Gelegenheitslayouter" bezahlbar ist.
Bleibt also der "Königsklasse" der CAE vorbehalten. Das dritte musste
ihn fragen.
Hallo,
wenn es um wirklich nur:
-gelegentlich
-intuitiv
-einfach
-kein schnickschnack
geht, dann schau Dir mal FRITZING an.
http://fritzing.org/
Gruß
BT
Leiterplattendesign schrieb:> Zeitlich wäre es wohl Gruppe 1, aber ich habe mich nicht vor, mich mit> einem Malprogramm (das übrigens auch Geld kostet) abspeisen zu lassen.
Ich suche ein spitzenmäßiges Auto.Bitte nicht Golf Fiat und Co. Damit
kann man mich jagen und außerdem sind die ja kostenpflichtig. Porsche
Ferrari auch Mercedes habe ich schon mal gesichtet aber da gibt es keine
Schnupperversion die wollen Geld sehen. Die kosten ja fast so viel wie
meine Eigentumswohnung welche ich mir noch kaufen will. Habt ihr eine
Idee oberhalb Golf und Fiat die nix kostet ?
Hallo Michael.
>>Ich erinnere mich, das ich schon 1985 mit einem Atarie ST und PCB>>Platinen layoutet UND ausgedruckt habe. Auf einem 9 Nadeldrucker. ;O)> Du hast doch nicht etwa eine Folie zum Belichten hingekriegt?> Meine Versuche so um 1992 mit einem 24-Nadler hatten keinen Erfolg.
Ich habe einen Ausdruck auf Papier gemacht, und diesen dann zweimal im
Kopierladen auf Folie kopieren lassen. Beide Folien übereinandergelegt
und dann belichtet.
Wenn das Wetter passend war, habe ich draussen mit der Sonne belichtet.
Dabei musste ich dann drastisch die Belichtungszeit reduzieren, aber das
Ergebnis war besser.
Ich hatte schon immer eine Tendenz dazu, so zu konstruieren, dass man es
nach Möglichkeit in jeder X-beliebigen Garage bauen kann. Um ganz sicher
zu sein, habe ich dünne Leiterbahnen immer doppelt zu breit wie
eigentlich erforderlich gemacht, und nur dort dünn belassen, wo es
wirklich nicht anders ging, z.B. zwischen IC-Beinchen.
Den Luxus leistet man sich heute nur sehr selten. ;O)
Aber damals war Dil so zimlich das feinste was vorkam, obwohl SMD schon
bekannt war.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dlodg.de
Hallo herbert.
> Leiterplattendesign schrieb:>> Zeitlich wäre es wohl Gruppe 1, aber ich habe mich nicht vor, mich mit>> einem Malprogramm (das übrigens auch Geld kostet) abspeisen zu lassen.>> Ich suche ein spitzenmäßiges Auto.Bitte nicht Golf Fiat und Co. Damit> kann man mich jagen und außerdem sind die ja kostenpflichtig. Porsche> Ferrari auch Mercedes habe ich schon mal gesichtet aber da gibt es keine> Schnupperversion die wollen Geld sehen. Die kosten ja fast so viel wie> meine Eigentumswohnung welche ich mir noch kaufen will. Habt ihr eine> Idee oberhalb Golf und Fiat die nix kostet ?
Schlimma. Mit kicad bekäme er einen super gepflegten Golf mit
Anhängerkupplung für umme....abba nix, der will nich nur ein Auto, der
will den Chaufeur, der für ihn am Lenkrad dreht, auch gleich für umme
dazu haben. ;O)
Mein Verdacht: Der hat nich nur kein Geld, der hat auch keinen
Führerschein, und für Fahradfaahn hatta auch keine Lust. :O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Bernd Wiebus schrieb:> Hallo Michael.>>>>Ich erinnere mich, das ich schon 1985 mit einem Atarie ST und PCB>>>Platinen layoutet UND ausgedruckt habe. Auf einem 9 Nadeldrucker. ;O)>> Du hast doch nicht etwa eine Folie zum Belichten hingekriegt?>> Meine Versuche so um 1992 mit einem 24-Nadler hatten keinen Erfolg.
Hab früher ScooterPCB auf dem ST/TT genutzt. Nur leider kann das
erzeugte Gerberformat anscheinend kein GerberViewer am PC mehr lesen.
Die PC version von Scooter wird auch nicht mehr weiterentwickelt.
@ Leiterplattendesign (Gast)
>> Was ist an Eagle oder KiCAD umständlich?>Und bei Eagle ist bekannt, daß es nicht gerade den Ruf hat, angenehm>bedienbar zu sein.
Hör auf zu Schwafeln und sage EXPLIZIT, was DIR an Eagle oder KiCAD zu
umständlich ist oder schweige für immer!
>Visitor (Gast) hat vollkommen recht, deine Postings strotzen nur so vor>Arroganz und es gelingt dir nicht, auch nur ein Posting ohne Beleidigung>zu posten.
Du bist eine Mimose. Schon mal was von Ironie gehört? Ok, manchmal ist
es Sarkasmus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ironiehttp://de.wikipedia.org/wiki/Sarkasmus
Und ja, Leute, die nur rumjammern, rummeckern ohne mal SUBSTANTIELLE
Argumente vorzulegen, werden von mir reichlich mit obigen rethorischen
Mitteln beschenkt. De nada.
>> Alles was nicht mit lustigem Touchscreen uns>> supersmoothen Apps daherkommt ist unbrauchbar? C'mon!>Dir fehlen ja die Grundlagen, also fangen wir mal hier an:
Mir fehlen welche Grundlagen?
Fachkraft schrieb:> Online-DRC heißt der Design Rule Check wird während man layoutet im> Hintergrund ausgeführt und zeigt Fehler im Layout bereits während man> seine Leiterbahnen verlegt an. Diptrace kann das jetzt ab der aktuellen> Beta. Tolles Feature!>> Push and Shove heißt beispielsweise wenn eine Leiterbahn verlegt wird wo> eigentlich kein Platz mehr ist weichen die bereits vorhandenen> Leiterbahnen automatisch beiseite. Das unterstützt aber bisher kein> Programm was für die allermeisten "Gelegenheitslayouter" bezahlbar ist.> Bleibt also der "Königsklasse" der CAE vorbehalten. Das dritte musste> ihn fragen.
Danke für deine ausführliche Antwort.
BT schrieb:> wenn es um wirklich nur:>> -gelegentlich> -intuitiv> -einfach> -kein schnickschnack>> geht, dann schau Dir mal FRITZING an.>> http://fritzing.org/>> Gruß> BT
Das werde ich mal ausprobieren, danke für den Tipp.
Falk Brunner schrieb:> Und ja, Leute, die nur rumjammern, rummeckern ohne mal SUBSTANTIELLE> Argumente vorzulegen,
Lügen tust du auch.
Lies doch hier mal oben im Thread.
>>>> Alles was nicht mit lustigem Touchscreen uns>>> supersmoothen Apps daherkommt ist unbrauchbar? C'mon!>>>Dir fehlen ja die Grundlagen, also fangen wir mal hier an:>> Mir fehlen welche Grundlagen?
LOL, dümmer geht's nimmer.
Wo du anfangen mußt, stand ja dabei, aber wenn du das nicht kapierst,
dann solltest du auch von Elektronik die Finger lassen.
Hallo myzyn schrieb:> Sub Baster:> MS-Paint und andere bereits erwähnte "Malprogramme"> Bastler:> Eagle, Target, KiCad, Design Spark> Semiprofessionell:> Pulsonix> Professionell> OrCAD/Allegro, Altium, Zuken, Mentor
Mmmmm. Also Eagle ist in der "echten" Kaufversion zu teuer, um als
Bastlerversion durchzugehen. Ausserdem gibt es genug Firmen, die Eagle
im professionellen Einsatz haben.
> Ich - wie gesagt EAGLE-Verfechter - habe mich nach schmerzhafter> Eingewöhnung (gemittelt 1Jahr lang 2Tage/Woche leider ohne> Schulungsveranstaltung) nun mit dem aktuellen OrCAD mit Allegro als> Layout-Tool angefreundet und bin soweit dass ich nicht zurück will.
Ich hatte mit PCB am Atari ST gearbeitet, gut 15 Jahre nichts daran
gemacht, ausser gelegentlich mal einem Eagle Anwender über die Schulter
zu schauen, und bin dan quasie auf ein DOS OrCAD "gesprungen".
Eingewöhnen war zwar schwer, aber ich hatte Kollegen, die mir Tipps
gegeben haben, so das ich nach 14 Tagen damit halbwegs arbeiten
konnte....
Nach einem Jahr folgte dann sind die OrCAD Version für Win95.....und die
war furchtbar, weil sie ständig crashte und beim drucken die
merkwürdigsten Zicken machte. Der Support vom Verlag bekam das damals
auch nicht hin, und so folgte dann der Umstieg auf Eagle. Der ging auch
recht einfach.
Umsteigen auf ein anderes CAD system ist nicht unbedingt leicht, aber
mehr als die halbe Miete ist eben die Leiterplattentechnologie und
weniger das Programm. Wenn ich über die Leiterplattentechnologie erst
mal einen Überblick habe, kann ich mich relativ flott auch in fremde
Programme einarbeiten bzw. hineindenken, vorausgesetzt, es gibt ein
brauchbares Handbuch zum nachschlagen.
Klar, es geht nicht im letzten Detail, dafür brauche ich sicherlich auch
über ein Jahr....aber für eine durschschnittliche Platine sollte es gut
langen.
Und ja, ein Lehrgang kann die Performance der Einarbeitung erheblich
steigern. Später kann eine Hotline, die man bei speziellen Problemen
anrufen kann, viel Zeit sparen
.....allerdings bin ich auch seit meiner Jugend daran gewöhnt, mir etwas
autodidaktisch beizubringen. ;O)
Leider konnte der Support damals das crashen und die Druckerprobleme
nicht nachhaltig beseitigen. Er zeigte auf den Windows Support, der
wiederum auf den Motherboardhersteller zeigte, welcher seinerseits
wieder auf den Softwarehersteller zeigte......
Kleine Unternehmen ziehen daraus eigene Konsequenzen. Merke: Auch teure
Kaufsoftware ist nicht sorgenfrei......
Später habe ich dann von anderen Firmen gehört, das es mit der
Umstellung auf Win98 viel besser geworden sei...aber das Risiko wollte
meine Firma vorher nicht eingehen, und so folgte dann der Wechsel auf
Eagle bei der Umstellung auf Win98.
> Ich komm zurück wenn Eagle „Shoven“ und> „Hugen“ kann und einen Online-DRC bietet.
"Damals" so Anno 200, konnte das Orcad auch noch nicht bzw. der
Online-DRC funktionierte nur ansatzweise.
Mittlerweile hat aber sogar Kicad Online-DRC.
Im übrigen ist die Unterscheidung "Bastler" zu "Professionell" gerade im
Elektronikbereich etwas problematisch. Es gibt viele Bastler-Designs,
die komplexer und handwerklich besser sind als professionelle Designs,
die unter Kosten- und Zeitdruck "quick'n dirty" hingehauen werden. ;O)
Und auch Profis sind erst hinterher schlauer. ;O)
Letztlich bedeutet "professionell" nur, dass man es für Geld macht. Das
heisst noch lange nicht, dass man es auch gut macht (bzw. machen
darf/kann/will).
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Falk Brunner schrieb:> Mir fehlen welche Grundlagen?Leiterplattendesign schrieb:>> Mir fehlen welche Grundlagen?>> LOL, dümmer geht's nimmer.> Wo du anfangen mußt, stand ja dabei, aber wenn du das nicht kapierst,> dann solltest du auch von Elektronik die Finger lassen.
Damit hast Du Dich endgueltig disqualifiziert. Jede weitere
ernstgemeinte Antwort waere Verschwendung.
fonsana
Leiterplattendesign schrieb:> Visitor (Gast) hat vollkommen recht, deine Postings strotzen nur so vor> Arroganz und es gelingt dir nicht, auch nur ein Posting ohne Beleidigung> zu posten.
Ist auch schwierig, wenn du eins ums andere mal den selben Mist wieder
schreibst.
Dir fehlts an Erfahrung und der Fähigkeit, subjektiv Erfahrungen zu
sammeln. Das mündet dann in einer wirklich sinnlosen Fragestellung wie
hier.
Gratuliere, du hast den Entwicklungsstand eines Vorschulkinds.
fonsana schrieb:> Damit hast Du Dich endgueltig disqualifiziert. Jede weitere> ernstgemeinte Antwort waere Verschwendung.
Wer den Ungleichoperator nicht kennt, der hat in der Elektrontechnik
nichts zu suchen. Das ist Fakt und damit mußt du dich bzw. Falk Brunner
abfinden.
Michael H. schrieb:> Ist auch schwierig, wenn du eins ums andere mal den selben Mist wieder> schreibst.> Dir fehlts an Erfahrung und der Fähigkeit, subjektiv Erfahrungen zu> sammeln. Das mündet dann in einer wirklich sinnlosen Fragestellung wie> hier.>
Vielleicht liest du den Thrad noch einmal ganz von vorne, damit du nicht
wie jetzt den Faden verlierst und das so offenkundig preis gibst.
Was an KiCad schlecht ist, habe ich genannt.
Wenn Falk Brunner mir also vorwirfst, ich würde keine Argumente liefern,
so lügt er. Dies läßt sich anhand meiner Postings auch Nachweisen.
Und das Falk Brunner kein benehmen zeigt, beweist sein erstes Posting in
diesem Thread, zu dem bereits schon Visitor Stellung bezog und ich habe
das was Visitor schrieb nur zu Recht nach wiederholtem Verfehlen von
Falk Brunner bestätigt.
Und dazu:
> Gratuliere, du hast den Entwicklungsstand eines Vorschulkinds.
sage ich dir nur, daß es dir an Objektivität fehlt, was dein Posting
hier ja eindrucksvoll aufweist, daher kannst du dir das mit dem
Vorschulkind schenken.
Früher habe ich PCB auf dem Atari ST benutzt, heute GEDA PCB unter
Linux. Also eher "Malerei" da ich nicht erst Stromlaufpläne zeichnen
will. Die Schaltungen habe ich im Kopf und mit einem bunten Mix aus SMD,
THT und ein paar Dahtbrücken haben bis jetzt immer einseitige Layouts
genügt. Dann als PNG exportieren, mit LibreOffice Nutzen
zusammenstellen, Ausdruck mittels Themotransfer auf Folie, Belichten,
Entwickeln, Ätzen, (Bohren), Bestücken, Fertig. Zwei Stunden von der
Idee bis zur Leiterplatte sind da bei kleineren Sachen schon machbar.
Schaltungen für meine veröffentlichten Projekte zeichne ich nachträglich
mit XFIG, beruflich muß ich mich mit solchen Sachen nicht
herumschlagen...
Jörg
Leiterplattendesign schrieb:> Vielleicht liest du den Thrad noch einmal ganz von vorne
keine angst, ich hab deinen ganzen stuss gelesen.
wenn du zu faul/dumm bist, ein tool mit dem der anwedung angemessenen
quotient funktionsumfang über lernaufwand zu wählen, hast du nun mal das
falsche hobby.
da kannst du noch so lange mit den mal-kindern einer meinung sein -
falsch bleibt sie trotzdem.
@ Joerg Wolfram (joergwolfram)
>Linux. Also eher "Malerei" da ich nicht erst Stromlaufpläne zeichnen>will. Die Schaltungen habe ich im Kopf und mit einem bunten Mix aus SMD,>THT und ein paar Dahtbrücken haben bis jetzt immer einseitige Layouts>genügt.
Ja, wenn das so ist.
>Schaltungen für meine veröffentlichten Projekte zeichne ich nachträglich>mit XFIG, beruflich muß ich mich mit solchen Sachen nicht>herumschlagen...
Hier liegt dein, und möglicherweise auch das Problem der Herrn
Leiterplattendesign. Du betrachtest Schaltpläne als Last. Wenn das so
ist, warum machst du dann Elektronik?
>Entwickeln, Ätzen, (Bohren), Bestücken, Fertig. Zwei Stunden von der>Idee bis zur Leiterplatte sind da bei kleineren Sachen schon machbar.
Sowas geht nur für einfachste Sachen. Sobald es ETWAs komplexer wird,
ist damit Essig, denn dann dauern die Vorarbeiten schon mal deutlich
länger als 2h.
Falk Brunner schrieb:> Hier liegt dein, und möglicherweise auch das Problem der Herrn> Leiterplattendesign. Du betrachtest Schaltpläne als Last. Wenn das so> ist, warum machst du dann Elektronik?
Ich sehe darin kein Problem. Ich mache Elektronik, weil es mir Spaß
macht. Und nur weil alle etwas auf die selbe oder ähnliche Weise machen,
ist das für mich noch lange kein Grund, dem gleichzutun.
Jörg
Ich habe das Gefühl schon länger und es wird mir immer deutlicher,dass
es bei dieser ganzen Diskusion um CAD Programme nur noch um elitäres
Gehabe geht wo einige ihre Federn aufstellen und zeigen wollen was sie
haben wissen und können.Das man mit anderen Programmen auch zum Ziel
kommt wird geringschätzig kommentiert oder ins lächerliche gezogen.Dabei
ist es viel wichtiger andere Dinge zu können als mit dem Programm xy zu
protzen das man bis ins letzte Bit mit seinen Superfähikeiten
beherscht....oder wenigstens so tut als täte man das.
herbert schrieb:> Das man mit anderen Programmen auch zum Ziel> kommt wird geringschätzig kommentiert oder ins lächerliche gezogen
Das ist so nicht richtig, weil du "Ziel" als Pauschal deklarierst.
Wenn ich mich mit einem Malprogramm für jedes Feature, das in einem
besseren Tool 1 Klick ist, 10 mal auf den Kopf stellen muss, ist das
Tool für dieses Ziel Mist. Fertig.
Wenn das Ziel nur ist, zwei ICs mit ein paar Komponenten zu garnieren,
reicht auch ein Malprogramm.
Und dann gibt es natürlich auch Programme, die nur Mist sind, weil sie
Kopfstände für fast jede grundliegende Aufgabe erfordern.
Und jetzt braucht es halt Erfahrung und Wissen, um abschätzen zu können,
wie das Verhältnis zwischen Kopfstand zu Nutzen pro Tool ist.
Das hat dann nichts mit Vorlieben oder sonst einem objektiven Mist zu
tun, sondern ist eine Tatsache.
Wenn ich ein Malprogramm erlernen muss, kann ich auch gleich etwas
erlenen, das auch größere Ziele erlaubt und nicht für jede Aufgabe
überhalb einem Niveau von Paint einen Kopfstand braucht.
>Wenn ich ein Malprogramm erlernen muss, kann ich auch gleich etwas>erlenen, das auch größere Ziele erlaubt
Der Ansatz "Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht" liegt
vermutlich weit außerhalb deiner Vorstellungskraft.
Bestimmt benutzt du zum Bleistiftspitzen am liebsten eine CNC-Drehbank.
Visitor schrieb:> Der Ansatz "Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht" liegt> vermutlich weit außerhalb deiner Vorstellungskraft.
Dann mach doch mal einen Vorschlag, wie man z.B. die Pruefung, ob alle
Verbindungen im Schaltplan richtig auf der Leiterplatte realisiert sind
"einfach" machen und "einfach" bedienbar machen kann. Wenn Du das
hinbekommst, solltest Du Dich auf der Stelle selbstaendig machen, denn
dann wirst Du die Welt der PCB-CAD-Tools revolutionieren.
Bis dahin muss der Rest der Welt eben mit dem vorhandenen auskommen. Und
wenn dann noch die zwingende Bedingung "kostenlos" oder "billig"
dazukommt, wirst Du sehen, dass das zusammen (derzeit) nicht
realisierbar ist.
fonsana
>...denn dann wirst Du die Welt der PCB-CAD-Tools revolutionieren.
OK, noch mal für die tollen Profientwickler, die hier ständig mit Schaum
vor dem Mund hermlaufen müssen.
Ich habe mich mit keinem Wort negativ über irgendein Layoutprogramm
ausgelassen, lediglich, daß ich SprintLayout für mich am Besten finde.
Wer Eagle, Target oder was auch immer toll findet, kein Problem.
Verwahrt habe ich mich lediglich, als Hobbyist von unserem Über-Falk als
Depp hingestellt zu werden.
Schade, wenn ihr das für euer schmales Selbstbewußtsein braucht.
> Dann mach doch mal einen Vorschlag, wie man z.B. die Pruefung, ob alle> Verbindungen im Schaltplan richtig auf der Leiterplatte realisiert sind> "einfach" machen und "einfach" bedienbar machen kann.
Sowas (elementares) kann Sprint-Layout schonmal nicht - nicht mal ohne
Schaltplan. Dazu müssten sie erst mal ihre Bauteile genannt "Makros"
fest mit den verlegten Leiterbahnen verknüpfen und eine Netzliste im
Programm führen. Gerade Anfänger werden somit vor Fehlern nicht
geschützt falsche oder fehlende Verbindungen zu produzieren.
Siehst Du, Dir faeellt eben auch nicht ein, wie das "einfach" zu
realisieren ist. Statt dessen wirst Du ausfaellig.
fosana
P.S. Wenn ich schon beschimpft werde, dann bitte mmit "Euer".
Visitor (Gast) schrieb:
> @Fachkraft,> beziehst du eigentlich allein aus der Beherrschung von Eagle oder> welchem Profi-Programm auch immer dein ganzes Selbstbewußtsein?
Warum so angriffslustig und polemisch? Einfach mal sachlich bleiben
hilft allen. Ich versuche nur den Unterschied zwischen einem
Leiterbahnen-Malprogramm und einem richtigen CAE-Programm
herauszustellen. Dass eagle und Konsorten nicht an Altium und die
anderen Platzhirsche heranreichen sollte jedem klar sein der ein
bisschen googlen kann. Das ergibt sich schon über den spürbaren
Preisunterschied und den fehlenden Hobby- bzw. Einsteigerversionen. Mit
den Platzhirschen soll UND MUSS Geld verdient werden, mit den
Semiprofessionellen Programmen (die auch professionell, aber auch für
den Hobbyisten gemacht sind) KANN AUCH Geld verdient werden (viele
machen das). Target, eagle, KiCad und Diptrace (um mal einige bekannte
zu nennen; einige nutzen auch GEDA, ist aber mehr für das Linux-OS
geeignet) sind aber vollwertige CAE-Tools, mit denen im Grunde jeder der
sich einarbeitet (was unterschiedlich lang dauern kann) auch gut
arbeiten kann. In dieser Liga kann Sprint-Layout definitiv in der
derzeitigen Fassung nicht mitspielen, weil es ein paar wesentliche
WICHTIGE Eigenschaften missen lässt. Darüber sollte man gar keinen
Disput führen müssen. Abacom kann das aber ändern und in seiner nächsten
Programmversionen aufschließen. Warum man ein Schaltplanprogramm (SPlan)
anbietet und ein Layoutprogramm (Sprint-Layout) die miteinander nicht
kommunizieren können, noch nicht mal über Importfilter, das erschließt
sich mir nicht. Wenn ich die Preise zusammenrechne lande ich bei 80
Euro. Dafür bekomme ich schon bald eine 4-Lagen Non-Profit Lizenz bei
Diptrace (kostet 125 EUR) und das ist kein "Platinenmaler".
Ach, wie hier die Fetzen fliegen..
Zu Zeiten des seligen Z80 hatte unsereiner unter CP/M ein Layoutprogramm
laufen, das es erstmals ermöglichte, per grafischem Bildschirm ein
fertig auf Papier geroutetes Layout zu digitalisieren, d.h. letztendlich
Gerber und Sieb&Meier zu erzeugen. Das war vor .. ach ihr Knalltüten, es
war vor eurer Zeit.
Später hab ich mir diverse Demos von kleinen und auch "großen" und damit
teuren Programmen angeschaut und bin schlußendlich bei Eagle gelandet.
Es ist nicht nur die vernünftigste Lösung für Profis (die auch auf
Kosten/Nutzen achten müssen) sondern auch für Bastler.
Und Eagle IST intuitiv, gar keine Frage. So leicht und sauber, wie man
mit Eagle Schaltung und Layout hinkriegt, geht es mit keinem anderen
Programm. Gar kein vergleich mit solchen Malprogrammen, die keinen
Schaltplan kennen oder gar ganz ohne Netzliste auskommen.
Man kann auch als Voll-Troll mit Eagle ein Layout hinbekommen. Das geht.
Aber richtig gut wird man eben erst dann, wenn man wenigstens ein paar
simple Grundlagen verstanden hat.
Ich sehe da Parallelen zu Textverarbeitungsprogrammen: Es gibt noch
heute massenweise Leute, die nicht den geringsten Schimmer von der
Gestaltung von Dokumenten haben wollen. Solche Leute hauen für nen
Abstand zwischen 2 Absätzen eben 2x auf die Entertaste, weil sie noch
nie was von Absatzlayouts und dergleichen gehört haben - und sich auch
nicht damit befassen wollen.
Bei der Benutzung von Leiterplattenprogrammen sieht das ähnlich aus:
Leute, die zu doof oder zu faul zum Begreifen sind, klagen lauthals, daß
sowas wie Eagle ihnen zu kompliziert sei. OK, sollen sie halt bei nem
Malprogramm bleiben, vielleicht ist das für deren Einsatzfall auch genau
das Richtige: Wer nur einmal im Jahr nen Grätz+Elko+7805 auf ne Platine
bringen will, braucht dazu auch nur ein primitives Tool.
W.S.
Eine bitte an die Herrschaften die hier ihre persönlichen Fehden
austragen.
Bitte kennzeichnet persönliche Angriffe mit einer Sternchenreihe
************ Am Anfang *******
und einer Doppelkreuzreihe
############ Am Ende ########
so ist es für Mitleser die das Thema, nicht aber eure persönlichen
Animositäten, Interessiert einfacher selbige zu überlesen.
Danke
Oops, das ist mir peinlich: Ich muss W.S. ausnahmsweise Recht
geben.
Nach dem Edding habe ich die ersten Layouts mit einem
selbstgeschriebenen Layouteditor unter QL ein- und zweiseitig erstellt.
Mir hat aber die Kopplung zum Schaltplan gefehlt, weil ich wie Wolfram
die Schaltung ja im Kopf hatte. Bei Erweiterungen und Fehlerkorrekturen
hat dann aber die Dokumentation gefehlt, Also habe ich mir Ultimate
gekauft, das damals Jahrzehnte vor Eagle war (unter DOS). ;-)
Nach mehreren Verkäufen dieser Software bin ich von Updates
abgeschnitten und will daher nur noch Opensource. Also Kicad, so
einfach ist das.
W.S. schrieb:> Ich sehe da Parallelen zu Textverarbeitungsprogrammen: Es gibt noch> heute massenweise Leute, die nicht den geringsten Schimmer von der> Gestaltung von Dokumenten haben wollen. Solche Leute hauen für nen> Abstand zwischen 2 Absätzen eben 2x auf die Entertaste, weil sie noch> nie was von Absatzlayouts und dergleichen gehört haben - und sich auch> nicht damit befassen wollen.
Ist doch wirklich nicht so schlimm ,damit haben doch nur Deutschlehrer
ein Problem.Ein gesundes Gehirn hat eine so ausgezeichnete
Fehlerkorrektur,da werden sogar üble Sachen lesbar zurechtgebügelt.Ein
hoch auf die Natur.Entspanne dich halt mal.Dem malen zum Beisspiel
werden wahre Wunder nachgesagt .Es gibt sogar eine maltherapeutische
Konfliktbewältigung .Es senkt den Blutdruck,den Puls und wirkt allgemein
dem Stress entgegen.Und ...kostet fast nix.;-)
herbert schrieb:>> Ich sehe da Parallelen zu Textverarbeitungsprogrammen:...> Ein gesundes Gehirn hat eine so ausgezeichnete> Fehlerkorrektur,da werden sogar üble Sachen lesbar zurechtgebügelt.
Ich denke, dass es dabei nicht um die Lesbarkeit geht, sondern darum,
dass viele Menschen nützliche Funktionen einer Software nicht verwenden,
weil ihnen das zu kompliziert erscheint bzw. weil sie sich die Zeit für
die Einarbeitung sparen möchten.
Dabei ignorieren sie, dass dieser einmalige Aufwand für die Einarbeitung
hinterher eine große Zeitersparnis bringen kann, dass es sich also schon
lohnt, diese Funktionen zu nutzen.
Außer natürlich, man verwendet die Software so selten, dass man alles
wieder vergessen hat, bis man sie das nächste mal einsetzt.
Aber das muss jeder für sich selber entscheiden, was für ihn der
richtige Weg ist.
Weil Schematic auch dabei ist was funktioniert, muss man aber nicht
nutzen.
Einfache GUI. Realtime DRC. Notepad like Editor gehört zum Projekt um
was zu notieren. Was fehlt ist eventuell ein kleiner Autorouter, soll
in der nächsten Version dabei sein. Für einfache Sachen ok.
Johannes E. schrieb:> Dabei ignorieren sie ...
"Ignorieren" heißt ja absichtlich weg sehen ,nicht zur Kenntnis
nehmen.Da hört man auch den Vorwurf der vorsätzlichkeit heraus.Wie
willst du das belegen? Mein Therapeut würde darauf verweisen ,dass der
jenige der mit einem Zustand nicht leben kann eben daran arbeiten muß
damit zurecht zu kommen und nicht der /die jenigen die kein Problem
haben.
Ich trage gerne gelbe Hosen..;-),mein Nachbar ist darauf allergisch.Soll
ich jetzt daran arbeiten meinen Gelbe Hosen Tick loszu werden oder wäre
es nicht sinnvoll mein Nachbar arbeitet daran mit gelben Hosen zurecht
zu kommen?Das war natürlich nur ein Beispiel damit du das
verstehst.;-)In einem Forum wo so viele unterschiedliche Menschen
komunizieren gelten andere einfachere Gesetze.Wer damit nicht zurecht
kommt...siehe oben.Ich komme damit zurecht ich muß an mir nicht
arbeiten...und auch andere nicht die damit zurecht kommen.Noch was
...ich habe es auch nicht nötig unter Verwendung von Doppel- Nicks
Forumsmitlieder zu atakieren oder zu beleidigen.Eine unsitte wohl von
Leuten die sich noch nie getraut haben öffentlich ihre Meinung zu
sagen.Kritik äußere ich unter meinem Namen der zwar auch nicht stimmt
aber immer der selbe ist.
Leiterplattendesign schrieb:> Proteus wäre meine erste Wahl, es rechnet sich für mich allerdings als> privater Hobbyentwickler bei dem Preis nicht.
Hast Du mit Proteus mal versucht ein Layout zu machen ?
Mir sind da einige Sachen aufgefallen, die es für mich selbst für den
Hobbybereich unbrauchbar gemacht haben.
Ein Beispiel ?
Wenn Du eine Design-Rule änderst (zB Leiterbahnbreite 20mil->30mil),
dann zeigt der DRC bei schon verlegten Leiterbahnen keinen Fehler. Einen
"Post-Routing" DRC gibts aber leider nicht. Also kann es passieren, dass
Du Leiterbahnen gebaut hast, die zu dünn sind.
Und ja, das IST ein Problem, wenn Du merkst, dass eine Teilschaltung
doch mehr Strom will als ursprünglich geplant.
Der Mangel ist übrigens von Labcenter (David Spencer) bestätigt.
Grüße
Andreas
Falk Brunner schrieb:> @ Joerg Wolfram (joergwolfram)>>>Entwickeln, Ätzen, (Bohren), Bestücken, Fertig. Zwei Stunden von der>>Idee bis zur Leiterplatte sind da bei kleineren Sachen schon machbar.>> Sowas geht nur für einfachste Sachen. Sobald es ETWAs komplexer wird,> ist damit Essig, denn dann dauern die Vorarbeiten schon mal deutlich> länger als 2h.
<IRONIE>
Also ich finde das Beeindruckend was Jörg in 2h schafft. Meine letzte
kleine Sache (2 ICs & etwas Hühnerfutter) war auch nur 25 x 55mm^2.
Aber entwickeln & ätzen hab ich mich dann nicht getraut. Der Atmel war
zwar nur TQFP aber die Cirrus PLL im MSOP10 hätte ich in der Küche wohl
eher nicht mehr sauber geätzt bekommen.
</IRONIE>
Lieber Falk
Ich bewundere Deine Geduld.
Hast Du nicht schon in >10E6 Threads versucht den Leuten genau das klar
zu machen ?
(Musste einfach mal gesagt werden)
Grüße
Andreas
P.S: Nein, ich bin kein Eagle Fan. Aber das Programm ist seinen Preis
wert.
herbert schrieb:> "Ignorieren" heißt ja absichtlich weg sehen ,nicht zur Kenntnis> nehmen.Da hört man auch den Vorwurf der vorsätzlichkeit heraus.Wie> willst du das belegen?
Das ist eine Beobachtung, die ich schon sehr oft gemacht habe (bei
Arbitskollegen, im Freundeskreis, ...). Oft wird der scheinbar leichtere
Weg bevorzugt (z.B. ein paar mal die Leerttaste drücken anstatt einen
Tabulator zusetzen), weils "schneller geht". Und wenn sich jemand mal
eine bestimmte Arbeitsweise angewöhnt hat, wird das nur noch sehr ungern
geändert und mit allen möglichen Ausreden begründet...
Ich hab mal erlebt, wie jemand in einer Dissertation in Word das
Inhaltsverzeichnis von Hand geschrieben hat und dann mehrmals die
Seitennummern aktualisiert hat. Das hat ihn insgesamt mehrere Stunden
Arbeitszeit gekostet, nur um nicht in der Hilfe nachschauen zu müssen,
wie man das automatisch machen kann. Selbst mein Angebot, ihm zu zeigen,
wie so ein Inhaltsverzeichnis automatisch erzeugt werden kann, wurde
abgelehnt.
herbert schrieb:> Mein Therapeut würde darauf verweisen ,dass der> jenige der mit einem Zustand nicht leben kann eben daran arbeiten muß> damit zurecht zu kommen und nicht der /die jenigen die kein Problem> haben.
Ich denke, da bin ich mit deinem Therapeut einer Meinung. Ich hab auch
kein Problem damit, wenn jemand eine andere Software bevorzugt als ich
oder eine Software nicht richtig einsetzt.
Wenn mich aber jemand fragt, wie er eine bestimmte Aufgabe lösen kann,
dann werde ich ihm nicht die Lösung vorschlagen, wie er mit möglichst
wenig Lernaufwand zum Ziel kommt.
Wenn man mit einer anderen Lösung mit etwas Einarbeitung insgesamt
schneller das Ziel erreicht und dabei noch etwas gelernt hat, ist das
sicher der bessere Weg; vor allem, wenn man das gelernte später nochmal
verwenden kann.
herbert schrieb:> ...ich habe es auch nicht nötig unter Verwendung von Doppel- Nicks> Forumsmitlieder zu atakieren oder zu beleidigen
Das war hoffentlich nicht auf mich bezogen...
Johannes E. schrieb:> Das war hoffentlich nicht auf mich bezogen...
Nein war es nicht ...denn das hätte ich mir sagen trauen.;-)
MFG herbert...alias...
Michael H. schrieb:> Wenn ich mich mit einem Malprogramm für jedes Feature, das in einem> besseren Tool 1 Klick ist, 10 mal auf den Kopf stellen muss, ist das> Tool für dieses Ziel Mist. Fertig.
Komisch, oben hast du geschrieben, daß du es gut findest, wenn ein
Programm so wie KiCAD, Eagle oder Target 10 Mausklicks benötigt um etwas
einfaches umständlich durchzuführen.
Ich wiederhole deine Worte:
Michael H. schrieb:> wenn du zu faul/dumm bist, ein tool mit dem der anwedung angemessenen> quotient funktionsumfang über lernaufwand zu wählen, hast du nun mal das> falsche hobby.
Ich sage die ganze Zeit, dass umständliche Programme wie die drei
genannten umständlich sind und dafür greifst du mich an und nun sagst du
plötzlich, genau das was ich die ganze Zeit sage.
Das eben Programme, die 10 Mausklicks im Prinzip nichts taugen.
Du weißt also offenbar nicht, was du willst.
Leiterplattendesign schrieb:> wenn ein> Programm so wie KiCAD, Eagle oder Target 10 Mausklicks benötigt
Ja wenn, eagle braucht so gut wie gar keine Mausklicks. Dort gibt es,
ähnlich wie bei z.B. Autocad eine Tastatureingabe .
Rou Vcc1 -> routet Vcc1
Ri Vcc -> ribbelt das wieder auf
Sh Vcc*, GND* zeigt alle Versorgungsleitungen
mo IC11 schiebt IC11 usw usf
Das ganze mit Pfeil rauf und runter beliebig wiederholbar, ist min. 5x
schneller als drag and klick mit ner Maus.
Das ist wie bei Word, wer da die Tastenkürzel kann benutzt die Maus so
gut wie nie. Das ist nebenbei auch ergonomischer als jedes Mausgezappel
da es irgendwann keine Aufmerksamkeit mehr erfordert. Läuft wie
Autofahren unbewusst und man kann den Blick auf Schaltung/Layout lassen.
Die Maus ist ja angeblich intuitiver, was ich bestreite. Das ist wie bei
Apple Produkten (zumidest ist es dort extrem). Die Anfänger sind mit
Spielzeugen und hübscher Grafik abgelenkt und merken gar nicht was für
einen Aufwand Sie treiben um das ganze rudimentär zu lernen. Später ist
es dann zu spät, man kommt von dem geklicke und getouche nicht mehr weg
und nenne das intuitiv und ergonomisch.
Für mich passt da eher:
„Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch
ist.“
Henry Louis Mencken (1880-1956), amerik. Schriftsteller ;-)
Chris schrieb:> Weil Schematic auch dabei ist was funktioniert, muss man aber nicht> nutzen [...] Für einfache Sachen ok.
Auf welches Programm bezieht sich diese Aussage?
Johannes E. schrieb:> wie man das automatisch machen kann. Selbst mein Angebot, ihm zu zeigen,> wie so ein Inhaltsverzeichnis automatisch erzeugt werden kann, wurde> abgelehnt.
Es ist ja auch bekannt, dass man solche kritischen Sachen besser nicht
mit Word macht. Das hat er wohl irgendwo gehoert.
fonsana
Der Rächer der Transistormorde (Gast) schrieb:
>> .. "so wie KiCAD, Eagle oder Target 10 Mausklicks benötigt"> Ja wenn, eagle braucht so gut wie gar keine Mausklicks. Dort gibt es,> ähnlich wie bei z.B. Autocad eine Tastatureingabe .> Rou Vcc1 -> routet Vcc1> Ri Vcc -> ribbelt das wieder auf> Sh Vcc*, GND* zeigt alle Versorgungsleitungen> mo IC11 schiebt IC11 usw usf> Das ganze mit Pfeil rauf und runter beliebig wiederholbar, ist min. 5x> schneller als drag and klick mit ner Maus.> Die Maus ist ja angeblich intuitiver, was ich bestreite.
Kannst du zwar bestreiten, ist aber so. Was du hier anführst hat mit
"Intuition" nichts zu tun. Das sind auswendig gelernte Kommandos, die
man WISSEN MUSS! Und letzteres ist das Gegenteil von Intuition. Kommt
noch hinzu, dass man solche Kürzel schnell wieder verlernt, d.h.
vergisst, wenn man nicht täglich mit ihnen umgeht. Lege mal dein eagle 3
Monate beiseite, dann weißt du nichts mehr von deinen Kürzeln. Mit etwas
Glück hast du sie dir aber vielleicht aufnotiert, weil du klugerweise
eine Gedächtnisstütze als Rückhalt dein Eigen nennst, die dir das
mühsame Heraussuchen aus On- und Offline-Handbüchern erspart (oder du
bist einer von diesen Leuten mit einem Supergedächtnis, die sich alles
merken können, nach einmaliger Konfrontation. Dann gratulieren ich dir.
Trifft aber für die Meisten nicht zu).
Intuitiv ist ein Programm, wenn man für die wichtigsten geläufigsten
Schritte nicht erst mühsam in Manuals nachschlagen muss oder sich einen
Wolf in der Onlinehilfe sucht, sondern mit einem Mausklick genau die
Aktion angeboten bekommt, die man erwartet beispielsweise per sinnvollem
Kontextmenü. Darin unterscheiden sich die Programme zum Teil erheblich.
Beispielsweise isr die Oberfläche von KiCad für mich ein Paradebeispiel
für schlechtes Design.
Der Poweruser der täglich layoutet braucht keine Intuition im Programm.
Der hat längst die allermeisten Kniffe, Kürzel, Bedienformen
herausgefunden und auswendig gelernt,d.h. verinnerlicht. Alles was ihn
daran hindert seine Geschwindigkeit im Programm auszuleben möchte er am
liebsten aus dem Programm entfernt sehen oder zumindest per Option
selber abschalten. Das sind dann meist auch die Leute, denen es an
Verständnis und Gespür fehlt die Schwierigkeiten derer nachzuvollziehen,
die eine CAE eben nicht täglich verwenden.
Für den Poweruser zählt einzig die Geschwindigkeit, die sein CAE-Tool
ihm bietet (Qualität mal vorausgesetzt). Für die meisten anderen zählt
viel eher wie bequem man zum Ziel kommt, d.h. wieviel Kompfort bietet
mein Tool bei der Schaltplanerstellung, beim Layouten, bei der
Beiteilauswahl, beim ändern von Parametern. BEQUEM, NACHVOLLZIEHBAR und
möglichst auch flott ist für den nichttagtäglichen CAE'ler wichtig, aber
nicht die "Arbeit im Akkordtempo". Da kollidiert halt die
unterschiedliche Interessenlage der Leute.
Ideal wäre ein Programm das beide Bedienweisen zulässt, also sowohl
SCHNELL in der Bedienbarkeit zu sein wenn es drauf ankommt, als auch
BEQUEM und INTUITIV zu sein, um den Lernaufwand so gering wie NÖTIG zu
halten. Die Eierlegende Wollmilchsau gibt es aber nicht und außer
Bedienkompfort und Geschwindigkeit gibt es auch noch den subjektiven
(schwer messbaren) eigenen Geschmack, beispielsweise des
Erscheinungsbildes, d.h. Anordnung der Iconen, Farbgebung, Handling
insgesamt und weitere Eigenschaften, wie schnelle Fehlerbereinigung,
(Foren-)Kontakt mit dem Anbieter, Preise, Zusatzfunktionen
(beispielsweise 3D, Simulation, Schnittstellen) und noch etliches mehr.
Ob man diesen letzt genannten Features wie Simulation oder
3D-Darstellung aber so viel Bedeutung beimisst ist eine individuelle
Entscheidung.
Das WOHLFÜHLEN bei der Bedienung ist wahrscheinlich das Wichtigste. Ist
das gegeben lassen sich auch kleinere Mankos besser verschmerzen. Bei
welcher CAE man sich aber wohlfühlt muss jeder für sich ganz speziell
selbst herausfinden und dazu muss man Zeit investieren, u.U. einiges an
Zeit. Anders geht es nicht.
Leiterplattendesign schrieb:> Du weißt also offenbar nicht, was du willst.
Du hast keinen meiner Posts auch nur im Ansatz verstanden.
> Komisch, oben hast du geschrieben, daß du es gut findest, wenn ein> Programm so wie KiCAD, Eagle oder Target 10 Mausklicks benötigt um etwas> einfaches umständlich durchzuführen.
nein. lies nochmal.
Leiterplattendesign schrieb:> Ich sage die ganze Zeit, dass umständliche Programme wie die drei> genannten umständlich sind und dafür greifst du mich an und nun sagst du
genau das sage ich eben nicht.
nochmal - ich rede von spezifischen größen.
du darfst das wort gerne nachschlagen, nachdem du es offenbar nicht
verstehst.
> plötzlich, genau das was ich die ganze Zeit sage.> Das eben Programme, die 10 Mausklicks im Prinzip nichts taugen.
schon wieder ein absolutismus, der nie bestandteil meiner these war.
Du versteht kein Bisschen, was ich schreibe. Schade drum.
Fachkraft schrieb:> Kannst du zwar bestreiten, ist aber so. Was du hier anführst hat mit> "Intuition" nichts zu tun. Das sind auswendig gelernte Kommandos, die> man WISSEN MUSS! Und letzteres ist das Gegenteil von Intuition.
Von mir aus kann die Maus und die Menüleisten als das mit Abstand
intuitivste gelten das die Welt je gesehen hat. Das ist mir so wurscht
wie eine Schotterladung im nordsibirischen Gleisbau.
Meine ganz persönliche, unmaßgebliche und nur für einen einzigen gültige
Sicht auf die Ding ist schlicht diese: Zwischen Menügehangel,
hierarchischen Fenster auf und zu geklicke sowie rumgesuche auf der
einen und Shortcuts mit ner Quick reference card auf dem Schreibtisch
auf der anderen gibt es in Sachen intuitiv nicht den geringsten
Unterschied.
So habe ich alle Programme gelernt und möchte berichten das ich mit den
Shortcuts um Längen schneller und konzentrierter arbeiten kann als mit
jedem Ribbon, Menü Kontextmenüs oder sonstigen Mausklick Lösungen.
Das möchte ich als Erfahrungsbericht und Hinweis auf die benefits aber
nicht als allgemeingültige Wahrheit einbringen.
Intuitives Programm ist übrigens ein Widerspruch in sich. Jeder Mensch
ist anders und unterschiedliche Intuition haben nicht nur Mann und Frau
;-).
Hallo Fachkraft.
> Kannst du zwar bestreiten, ist aber so. Was du hier anführst hat mit> "Intuition" nichts zu tun. Das sind auswendig gelernte Kommandos, die> man WISSEN MUSS! Und letzteres ist das Gegenteil von Intuition.
Schon richtig. Aber auf der anderen Seite speißt sich Intuition über
Hintergrundwissen.
> Kommt> noch hinzu, dass man solche Kürzel schnell wieder verlernt, d.h.> vergisst, wenn man nicht täglich mit ihnen umgeht. Lege mal dein eagle 3> Monate beiseite, dann weißt du nichts mehr von deinen Kürzeln.
Leider weiss ich ein Lied von so was zu singen. Dazu braucht es keine
drei Monate, da langen 14 Tage.
> Mit etwas> Glück hast du sie dir aber vielleicht aufnotiert, weil du klugerweise> eine Gedächtnisstütze als Rückhalt dein Eigen nennst, die dir das> mühsame Heraussuchen aus On- und Offline-Handbüchern erspart
Natürlich sind solche Notizen wichtig. Auf der anderen Seite lebt Lernen
vom Wiederholen, und durch Wiederholen festigt sich das Gelernte. Ich
fange also nicht von "Null" aus an, sondern brauche nur hin- und wieder
einen Stups in die richtige Richtung.
> Intuitiv ist ein Programm, wenn man für die wichtigsten geläufigsten> Schritte nicht erst mühsam in Manuals nachschlagen muss oder sich einen> Wolf in der Onlinehilfe sucht, sondern mit einem Mausklick genau die> Aktion angeboten bekommt, die man erwartet beispielsweise per sinnvollem> Kontextmenü.
Grundsätzlich richtig, aber es gibt Einschränkungen/Ausnahmen.
"Intuition" funktioniert eben nicht bei allen gleich.
Kontextmenue ist nicht alles. Ich erwarte meine Mausklicks dort zu
finden, wo ich sie von der Funktion der Platinenfertigung her erwarte.
Weil diesen KONTEXT habe ich nach 14 Tagen oder auch einem Jahr nicht
vergessen.
Ich weiss, das z.B. Befestigungslöcher Thruhole-Pads ohne
Durchkontaktierung sind/sein können. Darum suche ich sie "intuitiv"
unter Pads, und möchte dort die entsprechenden Einstellungen vornehmen.
Wenn mir jetzt ein Programm dafür eine extra Funktion anbietet, suche
ich erstmals ins leere.
Eine anderer Weg, mich der "intuition" zu nähern ist, wenn ich eine vage
Vorstellung davon habe, wie ein solches Layout Programm arbeitet, weil
ich z.B. Programiererfahrung habe.
Dann ahne ich eventuell, das ähnliche Abläufe vom gleichen Unterprogramm
mit anderen Parametern ausgeführt werden, und habe also eine gewisse
Erwartungshaltung, wenn ich eine bestimmte Funktion aufrufe, wie ich sie
zu bedienen hätte.
Vorerfahrung gibt der "intuition" eben eine andere Richtung.
> Darin unterscheiden sich die Programme zum Teil erheblich.> Beispielsweise isr die Oberfläche von KiCad für mich ein Paradebeispiel> für schlechtes Design.
So? Und warum habe ich mich dann auf Anhieb mit der Bedienung so
anfreunden können?
>> Der Poweruser der täglich layoutet braucht keine Intuition im Programm.> Der hat längst die allermeisten Kniffe, Kürzel, Bedienformen> herausgefunden und auswendig gelernt,d.h. verinnerlicht. Alles was ihn> daran hindert seine Geschwindigkeit im Programm auszuleben möchte er am> liebsten aus dem Programm entfernt sehen oder zumindest per Option> selber abschalten. Das sind dann meist auch die Leute, denen es an> Verständnis und Gespür fehlt die Schwierigkeiten derer nachzuvollziehen,> die eine CAE eben nicht täglich verwenden.
Nachvollziehen kann ich es schon, weil ich ja auch längere Pausen darin
hatte bzw. habe. "Täglich" verwende ich sie nun auch nicht.
Das mit der "Geschwindigkeit" ist aber eher eine Angelegenheit bei
Textverarbeitungen oder Tabellenkalkulationen. ;O)
Bei Capture und Layoutanwendungen ist viel öfter Nachzudenken und zu
Überlegen, darum fällt die Geschwindigkeit der einzelnen Handlung nicht
so ins Gewicht. Ist so wie beim Schachspielen: Das Nachdenken über den
Zug dauert viel länger als den Zug durch setzten der Figur auszuführen.
Bei KiCad sehe ich dort z.B. eine Schwachstelle, wo es darum geht,
Bauteilwerte sichtbar oder unsichtbar zu schalten. das ist, wenn man es
bei vielen oder fast allen Bauteilen machen will, eine etwas
umständliche Klickerei. Hier würde ich eher eine Lösung mit
"Spreadsheet" wie bei Orcad bevorzugen.
Bei Eagle hat man dafür ULPs, bei kiCad könnte man die Datei z.B. mit
einem kleinen separaten Programm oder script bearbeiten.......
Wie macht man das bei Sprint oder Target?
>> Für den Poweruser zählt einzig die Geschwindigkeit, die sein CAE-Tool> ihm bietet (Qualität mal vorausgesetzt). Für die meisten anderen zählt> viel eher wie bequem man zum Ziel kommt, d.h. wieviel Kompfort bietet> mein Tool bei der Schaltplanerstellung, beim Layouten, bei der> Beiteilauswahl, beim ändern von Parametern. BEQUEM, NACHVOLLZIEHBAR und> möglichst auch flott ist für den nichttagtäglichen CAE'ler wichtig, aber> nicht die "Arbeit im Akkordtempo". Da kollidiert halt die> unterschiedliche Interessenlage der Leute.
Tatsächlich ist Geschwindigkeit, wie oben angeführt, auch für
"Poweruser"
nicht sooo wichtig, aber sehr wohl Nachvollziehbarkeit. Aber auch hier
unterscheidet sich der, der sein CAE-Tool häufig, wenn auch vieleicht
nicht jede Woche anwendet, von dem, der es zum ersten mal macht.
Und ich behaupte mal, das der, der es zum dritten Mal anwendet, schon in
den Bereich der von Dir zitierten "Poweruser" hineinlangt, weil er
mittlerweile Hintergrundinformationen zum Layouten hat.
Wenn Du einmal weisst, wie man Platienen entwickelt und herstellt, sind
die Unterschiede in den CAE-Tools auf einmal nicht mehr wirklich groß,
weil sich aus dieser Hintergrundinformation schon viel Funktionalität
erschliesst.
>> Ideal wäre ein Programm das beide Bedienweisen zulässt, also sowohl> SCHNELL in der Bedienbarkeit zu sein wenn es drauf ankommt, als auch> BEQUEM und INTUITIV zu sein, um den Lernaufwand so gering wie NÖTIG zu> halten.
Richtig. Nützlich sind hier aber offene Formate und
Programmschnittstellen, damit man eventuell eigene Funktionalität
programmieren kann. ;O)
Der Erfolg von Eagle z.B. beruht auch auf den ULPs.
> Ob man diesen letzt genannten Features wie Simulation oder> 3D-Darstellung aber so viel Bedeutung beimisst ist eine individuelle> Entscheidung.
Das wird zunehmend wichtiger. Persönlich bin ich bei Simulationen immer
etwas skeptisch, weil nichts ist realitätsnäher als ein flotter
Testaufbau, und der ist genau so schnell zusammengelötet wie eine
Simulation erstellt. Allerdings bieten auch Simulationen Vorteile, z.B.
durch die Möglichkeit, einfach mal zig Varianten schnell
durchzuprobieren oder Monte-Carlo Analysen zu machen.
3D ist ein anderes Kapitel. Eigentlich interessiert es mich nur am
Rande, wie meine Schaltung fertig aussieht....ich lass mich gerne
überraschen. Allerdings, wenn ich auch als Bastler eine Platine irgendwo
genau einpassen will, kann so eine 3D Angelegenheit sehr nützlich sein.
Solange ich einfach rechteckige Platinen nach Höhe, Breite, Länge
abschätzen kann, weil sie eh in einen Kasten kommt, der ausreichend groß
sein wird, ist es eher uninteressant.
>> Das WOHLFÜHLEN bei der Bedienung ist wahrscheinlich das Wichtigste. Ist> das gegeben lassen sich auch kleinere Mankos besser verschmerzen. Bei> welcher CAE man sich aber wohlfühlt muss jeder für sich ganz speziell> selbst herausfinden und dazu muss man Zeit investieren, u.U. einiges an> Zeit. Anders geht es nicht.
Unter uns: Mehr gedeckte Farben. Große Buttons mit weniger Icons aber
mehr Text. Ich bin oft zu fantasievoll, ich interpretiere in Icons alles
mögliche hinein, was nicht passt. Text ist da schon eindeutiger und
klarer. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Bernd Wiebus (berndwiebus) schrieb:
Ich kürze mal etwas ab beim zitieren, damit die Antwort überschaubar
bleibt. ;)
Stichwort "man vergisst die Bedienung" ..
> Leider weiss ich ein Lied von so was zu singen. Dazu braucht es keine> drei Monate, da langen 14 Tage.
Das meinte ich doch beim Thema Intuition. Was nutzt mir ein Programm das
ich für einen Augenblick mal flott bedienen kann, wenn schon 14 Tage
später ich das meiste dazu wieder vergessen habe. Da verlasse ich mich
lieber auf aussagekräftige Menüpunkte. Auch dann fallen trotzdem noch
spezielle Tastatur-Kommandos an, die den Umgang beschleunigen. Bei
Diptrace z.B. ein F10 um Values ("100nF") und RefDes ("C1") kurzzeitig
zu lösen, zu verschieben und wieder ans Bauteil zu pappen.
> Natürlich sind solche Notizen wichtig. Auf der anderen Seite lebt Lernen> vom Wiederholen, und durch Wiederholen festigt sich das Gelernte. Ich> fange also nicht von "Null" aus an, sondern brauche nur hin- und wieder> einen Stups in die richtige Richtung.
Sehe ich ganz genau so.
Stichwort "Intuition" ..
> Grundsätzlich richtig, aber es gibt Einschränkungen/Ausnahmen.> "Intuition" funktioniert eben nicht bei allen gleich.
Bei "allen" muss das auch nicht sein. Aber bei der Mehrzahl. Sonst hat
Intuition sein Ziel verfehlt.
> Kontextmenue ist nicht alles.
Latürnich nicht. Das war doch nur zum Bleistift. ;)
> Ich erwarte meine Mausklicks dort zu> finden, wo ich sie von der Funktion der Platinenfertigung her erwarte.
Der Begriff "Fertigung" stört mich hier, du meintest wohl eher der
Platinenerstellung (der Fertiger will ja nur deine Gerberdaten haben
;)).
> Weil diesen KONTEXT habe ich nach 14 Tagen oder auch einem Jahr nicht> vergessen.
Ist auch einprägsamer und einfacher zu merken als ein
grid mm;
wire 0 (0 0) (100 0) (100 80) (0 80) (0 0);
grid last;
window fit;
dennoch ist eagle da schon ziemlich pfiffig (muss man zugeben), aber
Diptrace auch. Menüpunkt Objects -> Place Board Outline. Dann für die
Faulen irgend ein krummes ungenaues Gebilde hinklicken. Anschließend auf
Kontextmenü gehen -> Board Points. Kreuz bei [x] Create Rectangular
Board und unter width/height die genauen Maße angeben. Voila!
> Ich weiss, das z.B. Befestigungslöcher Thruhole-Pads ohne> Durchkontaktierung sind/sein können.> Darum suche ich sie "intuitiv"> unter Pads, und möchte dort die entsprechenden Einstellungen vornehmen.> Wenn mir jetzt ein Programm dafür eine extra Funktion anbietet, suche> ich erstmals ins leere.
Verstehe ich sofort. In Diptrace sofort und intuitiv zu finden. Oben
rechts Iconreihe "PAD" "STATIC VIA" "Place Mounting Hole". Oder
ersatzweise im Objects Menü in der Reihe der "Place .." Menüeinträge.
Sichwort "Programiererfahrung"
> .. habe also eine gewisse> Erwartungshaltung, wenn ich eine bestimmte Funktion aufrufe, wie ich sie> zu bedienen hätte.
Ja, aber komischerweise fällt mir bei vielen Opensource Projekten immer
wieder auf, dass hier mit Selbstverständlichkeiten gebrochen werdenm,
d.h. irgend so ein eigenes Ding zusammengezimmert wird und mein Verdacht
ist, hier sind einfach zu viele Leute beteiligt nach dem Motto, viele
Köche verderben den Brei. KiCad hat mich darin mal wieder bestätigt
(sowas wie KDE 4 übrigens auch).
Stichwort "Oberfläche von KiCad Paradebeispiel für schlechtes Design"
> So? Und warum habe ich mich dann auf Anhieb mit der Bedienung so> anfreunden können?
Das kann ich dir nicht beantworten. Stelle dir mal ehrlicherweise die
selbe Frage wenn KiCad als kommerzielles Produkt einer Firma mit
Lizenzkosten in der Höhe einer eagle-SW angeboten würde, ob du dann
ebenso schnell auf diesen Zug aufgesprungen wärst. Du brauchst sie mir
nicht beantworten. Beantworte die Frage nur dir selber.
Stichwort "Geschwindigkeit"
> Das mit der "Geschwindigkeit" ist aber eher eine Angelegenheit bei> Textverarbeitungen oder Tabellenkalkulationen. ;O)
Das Fass habe nicht ich aufgemacht. Das wurde hier behauptet bzw. wird
als einer der wesentlichen Vorteile bei eagle immer wieder genannt. Das
ging schon soweit, dass alteingesessene sich "beschwerten" über das ab
der v5 neu hinzugekommene Kontextmenü und selbiges sofort abschalten
wollten, um die uralte Bedienweise von eagle zu erhalten - eben aus den
genannten Geschwindigkeitsgründen beim routen.
> Bei Capture und Layoutanwendungen ist viel öfter Nachzudenken und zu> Überlegen, darum fällt die Geschwindigkeit der einzelnen Handlung nicht> so ins Gewicht. Ist so wie beim Schachspielen: Das Nachdenken über den> Zug dauert viel länger als den Zug durch setzten der Figur auszuführen.
Wie gesagt, lies mal die Beiträge aus vergangener Zeit zu diesem Punkt
als die v5 aufkam.
> Bei KiCad sehe ich dort z.B. eine Schwachstelle, wo es darum geht,> Bauteilwerte sichtbar oder unsichtbar zu schalten. das ist, wenn man es> bei vielen oder fast allen Bauteilen machen will, eine etwas> umständliche Klickerei. Hier würde ich eher eine Lösung mit> "Spreadsheet" wie bei Orcad bevorzugen.
Meine Orcad Erinnerungen waren noch die der DOS Vers. und sind verblasst
bzw. die Windows Vers. naja, das waren die Warez Zeiten. ;)
> Bei Eagle hat man dafür ULPs, bei kiCad könnte man die Datei z.B. mit> einem kleinen separaten Programm oder script bearbeiten.......> Wie macht man das bei Sprint oder Target?
Bei Sprint habe ich nicht den Eindruck das könnte überhaupt eine
Bauteilbezeichnung im Layout dauerhaft anzeigen. Die Abacomleute halten
es ja auch nicht für nötig dem Programm mal ein paar gescheite
Beispiellayouts beizufügen.
Target ist bei mir zulange her, weiß ich darum nicht. Mein aktuelles
Diptrace regelt sowas ganz einfach über das "Pattern Marking" im Menü
View. Dort lassen sich alle Bezeichnungen ein- oder ausblenden (wenn man
möchte geht das aber auch einzeln selektiv; dann aber mit Klickorgie
bzw. Shortcut dafür weiß ich momentan nicht ob es da was gibt).
> Und ich behaupte mal, das der, der es zum dritten Mal anwendet, schon in> den Bereich der von Dir zitierten "Poweruser" hineinlangt, weil er> mittlerweile Hintergrundinformationen zum Layouten hat.
Naja sage ich dazu mal. ;-)
> Wenn Du einmal weisst, wie man Platienen entwickelt und herstellt, sind> die Unterschiede in den CAE-Tools auf einmal nicht mehr wirklich groß,> weil sich aus dieser Hintergrundinformation schon viel Funktionalität> erschliesst.
Klar in der Grundfunktionalität ähneln sich die Tools, kann auch gar
nicht anders sein. Schließlich liegt dem immer EIN (oder mehrere)
Schaltplan (oder Pläne) zugrunde und EIn Layout. Und doch ist die
Bedienweise schon recht unterschiedlich. Das fängt schon bei den
vereinzelt BUNT DURCHEINANDER gewürfelten Menüpunkten und Iconen an. Ich
weiß z.B. nicht warum Target (hab eben noch mal auf Webseite
nachgeschaut) einen Hauptmenüpunkt "Ansicht" UND einen Hauptmenüpunkt
"Fenster" braucht. Dann finde ich deren Iconisierung z.T. zu bunt und
verwirrend. Ein Dialog aufzurufen um ein Signal hervorzuheben finde ich
auch zu umständlich (um nur mal kurz ein paar willkürliche Beispiele zu
nennen; gibt sicher auch noch mehr). In Diptrace klicke ich dazu rechts
im Design Manager auf den Netznamen und das Netz leuchtet auf usw. Man
wird natürlich auch umgekehrt Punkte finden die andere besser gelöst
haben oder vielleicht auch nur dort vorhalten, die man selber nicht oder
noch nicht hat. Alles ist möglich. Alles kann man auch nicht
überschauen.
> Nützlich sind hier aber offene Formate und> Programmschnittstellen, damit man eventuell eigene Funktionalität> programmieren kann. ;O)
Ja das kann so sein, nur ob es mir wichtiger ist als andere (wichtige)
Eigenschaften das lässt sich so ohne weiteres gar nicht beantworten.
> Der Erfolg von Eagle z.B. beruht auch auf den ULPs.
Da sind wir jetzt beim Punkt von eben. Die ULPs sind nicht nur "tolle
Zugaben" (sage ich mal), sondern auch ein Ausdruck gewisser Mängel die
das Programm selbst nicht implementiert hat. Und zudem sind die ULPs
auch nicht sonderlich komfortabel und kommen vor allem denen zugute, die
gewohnt sind mit Programmierumgebungen und Shell umzugehen und selber
hier weiterzuentwickeln. Im Forum gab es da schon Beispiele. Für den
Anfänger eher verwirrend. Die Funktionalität der ULPs darf man nämlich
aus dem ULP-Namen "erraten" oder was beispielsweise macht
cmd-place-restrict-name-value.ulp ?? Da darf der User erst mal kräftig
Recherche betreiben, weil mit Intuition hat das mal nichts zu tun. Zum
Glück braucht man die Dinger i.a. erst mal lange Zeit gar nicht. Aber
wirklich kritisieren an eagle würde ich eher noch das umständliche
Bibliothekshandling.
> Persönlich bin ich bei Simulationen immer> etwas skeptisch, weil nichts ist realitätsnäher als ein flotter> Testaufbau, und der ist genau so schnell zusammengelötet wie eine> Simulation erstellt.
Ne, das glaube ich jetzt nicht so wirklich. Das habe ich früher mal so
gemacht, aber nicht mehr seitdem ich Schaltungen zuerst auf dem
Steckbrett aufbaue (wenn die dann mal funktioniert DANN und erst dann
kommt das Layout dran - nix mehr mit Lochraster i.a.) und letzteres
nicht mehr bevor LTSpice mir aufzeigt, dass es überhaupt einen Sinn
macht die Schaltung zu stecken. ;) Monte-Carlo Analyse ist mir in diesem
Zusammenhang schon wieder zu wortschwallig und hoch gegriffen. Keep it
simple!
> 3D ist ein anderes Kapitel. Eigentlich interessiert es mich nur am> Rande, wie meine Schaltung fertig aussieht
Ja eben. Das meinte ich damit. Das ganze artet auch langsam aus in
Marketingsprüchen der Anbieter. Nix mehr "ohne 3D" etc. Das lenkt alles
ab vom Wesentlichen, zumal wenn hier bereits Raytracing eingesetzt wird
und die Platinen dann einen ästhetischen aber doch nur virtuellen
Anstrich bekommen, die von der Wirklichkeit nicht mehr gedeckt ist. Beim
Einpassen kann's natürlich Vorteile bringen, aber früher gings auch mit
messen ;).
> Unter uns: Mehr gedeckte Farben. Große Buttons mit weniger Icons aber> mehr Text. Ich bin oft zu fantasievoll, ich interpretiere in Icons alles> mögliche hinein, was nicht passt. Text ist da schon eindeutiger und> klarer. ;O)
Große Buttons nehmen zu viel Platz weg. Kleiner und Weniger ist hier
mehr, um mehr Fläche für das Routing zu belassen und dann auch nicht
dieses Zuflastern mit Buttons/Icons rund um die Layoutfläche wie hier zu
sehen
http://www.kicad-pcb.org/download/attachments/589828/kicad_pcbnew.png?version=1&modificationDate=1334486848000
Viel zu große Schriften und viel zu viel Informationen auf der
Hauptseite. Wieviel VIAs, Nets, Pads usw. momentan verwendet werden in
einem Programm das noch nicht mal eine Begrenzung wie etwa Diptrace
kennt ist völlig überflüssig anzuzeigen.
Ein Menüpunkt File -> Design Information genügt völlig.
http://www.eevblog.com/forum/open-source-kicad-geda/one-annoyance-of-kicad-solved-f4-drag/
"including a powerful Python scripting engine integration."
"Python you say? Oh dear, another project where the kids have taken over
and start adding trendy hype technology before fixing basic issues."
Den konnte ich mir nicht verkneifen.
:)
Bernd Wiebus schrieb:> Unter uns: Mehr gedeckte Farben. Große Buttons mit weniger Icons aber> mehr Text. Ich bin oft zu fantasievoll, ich interpretiere in Icons alles> mögliche hinein, was nicht passt. Text ist da schon eindeutiger und> klarer. ;O)
Grundsätzlich Zustimmung.
Die Farben sollten sowieso einstellbar sein.
Buttons müssen nicht groß sein, sondern zusätzlich zum Text den
Tastatur-Shortcut zeigen.
Das Gleiche gilt natürlich für Menü-Einträge. Die sollten auch alle per
<Alt>-Tastaturfolge erreichbar sein.
Fachkraft schrieb:> Bei Sprint habe ich nicht den Eindruck das könnte überhaupt eine> Bauteilbezeichnung im Layout dauerhaft anzeigen. Die Abacomleute halten> es ja auch nicht für nötig dem Programm mal ein paar gescheite> Beispiellayouts beizufügen.
Warum nicht? Sicher geht das... in jeder Größe ,gespiegelt,vertikal
horentzontal.Ist aber Handarbeit!Bauteile einer Ebene kann man bei
Sprint nur in der Fotoansicht ausblenden.Sonst nicht.Habe das noch nie
vermisst.
Ach ja: Wenn mich einer fragt ..ich will schneller sein als zu Fuß ,was
kannst du mir empfehlen,dann fange ich nicht mit Ferrari an sondern mit
einem Fahrrad als Vorschlag.Weil....Ferrari ist ja ein hinterfotziges
Gefährt und nicht einfach zu fahren.;-)
Bernd Wiebus schrieb:> Ich weiss, das z.B. Befestigungslöcher Thruhole-Pads ohne> Durchkontaktierung sind/sein können. Darum suche ich sie "intuitiv"> unter Pads,
Tja, so ist es mit der Intuition. Das wäre der letzte Bereich wo ich n'
Loch in der Leiterplatte suchen würde. Für mich gehört das zweifelsfrei
unter mechanical Design. Zumal man Drills eh vorher festlegen sollte.
So was bekommt kein Hersteller allgemeingültig programmiert. Microsoft
ist mit seinen Assistenten (Karl Klammer) grandios gescheitert und das
war in einem Bereich wo es nur um Briefeschreiben ging.
"Möchten Sie eine Leiterplatte designen? Verstärker, Netzteil oder µC
Board?analog digital, Feinleiter, Kupferkern, Freiform etc pp"
Ich kann mir übrigens die Kurzbefehle besser merken als die Menüebene in
der ein Hersteller den benötigten Befehl in der aktuellen Version mal
wieder versteckt hat. Auch nach Jahren und Jahrzehnten, die von Wordstar
weiß ich noch heute. Aber das scheint damit zu tun zu haben wie man
Computer erlernt und seine Gewohnheiten bildet da es ja bei anderen hier
genau anders herum ist.
Fachkraft schrieb:> grid mm;> wire 0 (0 0) (100 0) (100 80) (0 80) (0 0);> grid last;> window fit;
Nochmal kurz dazu:
gri mm <enter>
wir <enter> (Mauseingabe *)
gri la <enter>
wi fi <enter>
Vorbehaltlich das es lediglich mein Arbeitsstil ist. So geht es zigmal
schneller als mit Mausmenüs und man braucht den Blick nicht vom Design
zu nehmen.
* da man außer beim Mechanikdesign fast nur Relativkoordinaten hat macht
eine Zahleneingabe wenig Sinn. Koordinaten sind fast immer einfacher mit
der Maus zu bestimmen, außer man hat feste wie z.B. Durchbrüche und
Aussparungen. Die sind mit der Tastatur besser zu bestimmen .
Fachkraft schrieb:> Kurzes sinnvolles Tooltip anzeigen während man über den Button fährt und> man weiß bescheid.
Oder das. Auch gut. Man sollte mal die Buttons "Via", "Line", Arc",
"Text", "Rect" von "Poly", "Hole", "Buf", "Del", "Rot", "Ins", "Thrm",
"Sel", "Lock" und die Pushbutton und die 4 Radio-Butons für die Route
Styles von gEDA entsprechend erweitern. Dann hätte man schon mal eine
gute Grundlage, mit nicht soo viel Hackerei ein Programm zu schaffen,
das den meisten in diesem Thread gewünschten Features entgegen kommt. -
Nur der Autorouter müsste neu geschrieben werden, der ist nämlich
tatsächlich Muff.
Philipp K. schrieb:> Das Gleiche gilt natürlich für Menü-Einträge. Die sollten auch alle per> <Alt>-Tastaturfolge erreichbar sein.
Wieso sollte ich dazu <Alt> drücken müssen?
Ein CAD Programm ist kein Editor/Textverarbeitung wo Text eingegeben
wird. Also kann ich alle Shortcuts direkt über Buchstaben ansprechen
ohne <Alt> oder <Ctrl>. Entspannt die Hand ungemein beim längeren
Arbeiten (Hatte mir meinen Altium so konfiguriert, was problemlos
funktionierte, die original Shortcuts sind nur schmerzhaft auf dauer).
Beispiel Schema:
n Netz zeichnen
b Bus zeichnen
j Junction setzen
Beispiel Layout:
m Move (bewegen)
, Route (da neben m...)
+,- Layer wechseln
1,2,...8,9 Layer direkt anspringen
@ Fachkraft
Deinen Beitrag zum Thema Bedienbarkeit (9.8.um 19.59)
kann ich nur vollstaendig unterschreiben, weil ich genau derselben
Ansicht bin.
Du solltest das noch in English formulieren und allen
CAE-Softwareherstellern zukommen lassen.
Ich koennte mir vorstellen, das man u.a. bei den Programmierern von
Pulsonix,Diptrace,ProteusVSM und vielleicht auch bei Target und
Sprintlayout
ein paar weiterfuehrende Impulse damit generiert.
Bei KiCad sehe ich da in naher Zukunft keine Chancen mehr, sie haetten
die von dir aufgezeigten Moeglichkeiten gehabt und sie m.M. nach nicht
genutzt.
Ich habe das Programm immer mal wieder in neueren Versionen im Laufe der
Zeit installiert und aufgrund der sich nicht verbessernden unmoeglich
umstaendlichen Handhabung wieder geloescht.
Schade, das man da nicht mal bei den Machern von KiCad radikal umdenkt
oder ein Ohr an der Masse hat...
nuess0r schrieb:> Wieso sollte ich dazu <Alt> drücken müssen?
Nicht müssen, sondern außerdem zusätzlich noch können.
nuess0r schrieb:> Also kann ich alle Shortcuts direkt über Buchstaben ansprechen> ohne <Alt> oder <Ctrl>.
Bei der Vielzahl möglicher Kommandos sind die 26 Buchstaben schnell
vergeben.
Deswegen müssen die weniger häufig genutzten Kommandos halt mit <Shift>
oder <Ctrl> eingegeben werden. Wer sich lieber durch Menüs hangelt ohne
jedes mal seine Maus bemühen zu müssen, der kann ja alternativ über
<Alt>-Tastaturfolgen arbeiten.
Mir geht es darum, dass sich sogenannte intuitive Bedienbarkeit mit
effektiver Bedienung über Tastatur-Shortcuts nicht ausschließen. Wer ein
Programm ablehnt, weil es zusätzlich zu seiner bevorzugten Art der
Bedienung noch andere von anderen Programmen bekannte Möglichkeiten der
User-Interaktion anbietet, den muss ich nicht verstehen.
Aleks schrieb:> Bei KiCad sehe ich da in naher Zukunft keine Chancen mehr, sie haetten> die von dir aufgezeigten Moeglichkeiten gehabt und sie m.M. nach nicht> genutzt.
Welche zukünftigen Chancen? Entweder man benutzt es, oder man benutzt es
nicht. Mit KiCad muss niemand Geld verdienen :-)
> Ich habe das Programm immer mal wieder in neueren Versionen im Laufe der> Zeit installiert und aufgrund der sich nicht verbessernden unmoeglich> umstaendlichen Handhabung wieder geloescht.
Kann ich nicht nachvollziehen - wir arbeiten hier "professionell" damit
und ich finde die Bedienung ok.
Aber das ist wohl auch Geschmackssache :-)
> Schade, das man da nicht mal bei den Machern von KiCad radikal umdenkt> oder ein Ohr an der Masse hat...
Niemand hindert Dich daran, Dich aktiv in die Entwicklung einzubringen.
Vermisste Shortcuts etc. sollten sich recht leicht einbauen lassen.
Wen vom KiCad-Team hast Du denn schon bzgl. Deiner Kritik angeschrieben?
Chris D.
herbert schrieb:> Ach ja: Wenn mich einer fragt ..ich will schneller sein als zu Fuß ,was> kannst du mir empfehlen,dann fange ich nicht mit Ferrari an sondern mit> einem Fahrrad als Vorschlag.Weil....Ferrari ist ja ein hinterfotziges> Gefährt und nicht einfach zu fahren.;-)
Für eine Strecke von wenigen km gebe ich dir recht. Wenn jemand aber
1000 km weit kommen will oder jeden Tag 100 km zurücklegen muss, dann
lohnt es sich schon, einen Tag in ein Fahr-Training mit dem Ferrari zu
investieren anstatt alles mit dem Fahrrad zu fahren.
Wobei man statt des Ferraris auch einen Golf verwenden kann; ist immer
noch deutlich schneller und bequemer als ein Fahrrad. Sogar wenn man
erst noch den Auto-Führerschein machen muss, zahlt sich das Auto
irgendwann aus, wenn man regelmäsig größere Strecken zurücklegen muss.
Hängt immer davon ab, welche Strecke man fahren muss bzw. möchte.
@Chris
Asche auf mein Haupt, ich hab niemanden angeschrieben.
Ich habe einfach nur meine ganz persoenliche Meinung geschrieben.
Macht man doch in Foren so, oder ?
Lesen die (deutsch verstehenden) Entwickler von KiCad die Meinungen der
Leute dann z.B. hier, und legen auch Wert darauf, dann waere dies schon
hilfreich.
Hilfreicher als ein Einbringen meinerseits, der von Programmieren leider
keine so grosse Ahnung hat.
Aleks schrieb:> @Chris>> Asche auf mein Haupt, ich hab niemanden angeschrieben.
Siehste ;-)
> Ich habe einfach nur meine ganz persoenliche Meinung geschrieben.>> Macht man doch in Foren so, oder ?
Natürlich :-)
> Lesen die (deutsch verstehenden) Entwickler von KiCad die Meinungen der> Leute dann z.B. hier, und legen auch Wert darauf, dann waere dies schon> hilfreich.> Hilfreicher als ein Einbringen meinerseits, der von Programmieren leider> keine so grosse Ahnung hat.
Es gibt mWn nicht viele deutschsprachige Entwickler, daher wird hier
auch kaum einer mitlesen. Du musst die Leute dafür schon direkt
anschreiben.
Für Anregungen und Kritik gibt es spezielle englischsprachige
Mailing-Listen.
Auch wenn man nicht programmieren kann: es gibt immer Arbeit (Doku,
Biblitheken, Testen).
Chris D.
Fachkraft schrieb:> Dass eagle und Konsorten nicht an Altium und die> anderen Platzhirsche heranreichen sollte jedem klar sein der ein> bisschen googlen kann.
Michael H. kann das nicht, für den ist KiCad genauso leicht zu bedienen
wie Altium. Das hat er mehrmals dadurch behauptet, weil KiCad ja seiner
Aussage intuitiv und nicht umständlich sei.
Guido B. schrieb:> Bei Erweiterungen und Fehlerkorrekturen> hat dann aber die Dokumentation gefehlt, Also habe ich mir Ultimate> gekauft, das damals Jahrzehnte vor Eagle war (unter DOS). ;-)> Nach mehreren Verkäufen dieser Software bin ich von Updates> abgeschnitten und will daher nur noch Opensource. Also Kicad, so> einfach ist das.
Software kauft man genauso neu wie Hardware.
Die meisten Layoutprogramme bieten für nen Aufpreis eine
Lizenzerweiterung der gleichen Version an, das ist so, wie wenn du eine
langsam getaktete CPU gegen eine schneller getaktete CPU vom gleichen
CPU Modell kaufst.
Aber wenn dann mal ein richtiges Update des COmputers fällig ist, also
neues Mainboard, neue CPU und neues RAM, dann kannst du auch nicht
einfach eine neue CPU kaufen, sondern brauchst noch die anderen
Komponenten dazu.
Nicht viel anders ist es bei Software.
Man sollte das halt akzeptieren, denn von irgendwas müssen die
Softwarehersteller auch leben.
Die gleiche Version 10 Jahre lang mit neuen Features für Lau
auszustatten kann es nicht sein und das bekommst du bei den
Hardwareherstellern ja auch nicht, warum forderst du so etwas dann für
Software?
Fachkraft schrieb:>> Kannst du zwar bestreiten, ist aber so. Was du hier anführst hat mit> "Intuition" nichts zu tun. Das sind auswendig gelernte Kommandos, die> man WISSEN MUSS!>> <snip> ....>> Intuitiv ist ein Programm, wenn man für die wichtigsten geläufigsten> Schritte nicht erst mühsam in Manuals nachschlagen muss oder sich einen> Wolf in der Onlinehilfe sucht, sondern mit einem Mausklick genau die> Aktion angeboten bekommt, die man erwartet beispielsweise per sinnvollem> Kontextmenü. Darin unterscheiden sich die Programme zum Teil erheblich.> Beispielsweise isr die Oberfläche von KiCad für mich ein Paradebeispiel> für schlechtes Design.>> Der Poweruser der täglich layoutet braucht keine Intuition im Programm.> Der hat längst die allermeisten Kniffe, Kürzel, Bedienformen> herausgefunden und auswendig gelernt,d.h. verinnerlicht.>> <snip> ....>> Für den Poweruser zählt einzig die Geschwindigkeit, die sein CAE-Tool> ihm bietet (Qualität mal vorausgesetzt). Für die meisten anderen zählt> viel eher wie bequem man zum Ziel kommt, d.h. wieviel Kompfort bietet> mein Tool bei der Schaltplanerstellung, beim Layouten, bei der> Beiteilauswahl, beim ändern von Parametern. BEQUEM, NACHVOLLZIEHBAR und> möglichst auch flott ist für den nichttagtäglichen CAE'ler wichtig, aber> nicht die "Arbeit im Akkordtempo". Da kollidiert halt die> unterschiedliche Interessenlage der Leute.>> Ideal wäre ein Programm das beide Bedienweisen zulässt, also sowohl> SCHNELL in der Bedienbarkeit zu sein wenn es drauf ankommt, als auch> BEQUEM und INTUITIV zu sein, um den Lernaufwand so gering wie NÖTIG zu> halten. Die Eierlegende Wollmilchsau gibt es aber nicht und außer> Bedienkompfort und Geschwindigkeit gibt es auch noch den subjektiven> (schwer messbaren) eigenen Geschmack, beispielsweise des> Erscheinungsbildes, d.h. Anordnung der Iconen, Farbgebung, Handling> insgesamt und weitere Eigenschaften, wie schnelle Fehlerbereinigung,> (Foren-)Kontakt mit dem Anbieter, Preise, Zusatzfunktionen> (beispielsweise 3D, Simulation, Schnittstellen) und noch etliches mehr.> Ob man diesen letzt genannten Features wie Simulation oder> 3D-Darstellung aber so viel Bedeutung beimisst ist eine individuelle> Entscheidung.> <snip> ....
Danke, der bis jetzt beste Beitrag im gesamten Thread, der genau das
Ausdrückt, was ich in KiCad schlecht finde.
Und Michael H. hat es die ganze Zeit nicht verstanden, wahrscheinlich
layoutet er den ganzen Tag und kann es daher nicht verstehen.
Das zitierte mußte leider erheblich von mir gekürzt werden, weil sonst
das Absenden nicht ging.
Der komplette Beitrag befindet sich hier zum Nachlesen:
Beitrag "Re: Welches ist das intuitivste und am leichtesten zu lernende Leiterplattendesignprogramm?"
Der Rächer der Transistormorde schrieb:>> Meine ganz persönliche, unmaßgebliche und nur für einen einzigen gültige> Sicht auf die Ding ist schlicht diese: Zwischen Menügehangel,> hierarchischen Fenster auf und zu geklicke sowie rumgesuche auf der> einen und Shortcuts mit ner Quick reference card auf dem Schreibtisch> auf der anderen gibt es in Sachen intuitiv nicht den geringsten> Unterschied.
Lass mich raten, dein Lieblingstexteditor ist Vim oder Emacs.
Wenn du die nicht kennst, dann solltest du sie dir mal ansehen.
Lautet deine Antwort aber, ja, kennst du aber benützt du nicht, dann
liegst wohl genau daran was Fachkraft geschrieben hat, man muss diese
Editoren täglich benutzen um deren Befehle mit der Zeit zu
verinnerlichen.
Dann geht so etwas, die Bash (Kommandozeile) kenne ich auch in und
auswendig, aber Intuitiv würde ich die nie bezeichnen, weil ich weiß,
was dieser Begriff bedeutet.
Eine Quick Reference Karte ist übrigens nicht Vergleichbar mit einem
Kontextmenü, daß den Benutzer führt und leitet.
Selbst in einer Quick Referenz mußt du als Benutzer dir die relevanten
Kommandos heraussuchen, diese Arbeit nimmt dir das Programm schonmal
nicht ab und mit den Kommandos ist es nicht getan, denn Kommandos haben
oft auch noch Parameter und Optionen, die ebenfalls übergeben werden
müssen, aber die stehen definitiv dann nicht mehr in der Referenz Karte
drin.
Du mußt also spätestens hier im Handbuch nachschlagen, wenn du Glück
hast, dann bietet das Programm ne man page dazu.
>> Intuitives Programm ist übrigens ein Widerspruch in sich. Jeder Mensch> ist anders und unterschiedliche Intuition haben nicht nur Mann und Frau> ;-).
Im Kontext von Computerprogrammen ist ein Intuitives Programm kein
Widerspruch, weil hier es hier zwischen Programmen genug "gute"
Gemeinsamkeiten gibt, die eine bestimmte gute Herangehensweise vorlegen
und wenn sich das Programm an diese Philosophien hält, dann ist es
dadurch oft auch intuitiv zu bedienen.
Also zu Diptrace habe ich mir mal das Einführugnsvideo angeschaut, das
sieht schon recht gut aus und es gibt ne non-profit Freeware, für meine
Zwecke reicht das.
Daher habe ich das mal downgeladen und werde meine erste Versuche damit
mal machen.
Andreas H. schrieb:> Hast Du mit Proteus mal versucht ein Layout zu machen ?> Mir sind da einige Sachen aufgefallen, die es für mich selbst für den> Hobbybereich unbrauchbar gemacht haben.>> Ein Beispiel ?> Wenn Du eine Design-Rule änderst (zB Leiterbahnbreite 20mil->30mil),> dann zeigt der DRC bei schon verlegten Leiterbahnen keinen Fehler. Einen> "Post-Routing" DRC gibts aber leider nicht. Also kann es passieren, dass> Du Leiterbahnen gebaut hast, die zu dünn sind.>> Und ja, das IST ein Problem, wenn Du merkst, dass eine Teilschaltung> doch mehr Strom will als ursprünglich geplant.>> Der Mangel ist übrigens von Labcenter (David Spencer) bestätigt.
Okay, das mag sein.
Was mir bei Proteus aber besonders gut gefällt ist erstmal die intuitive
Bedienung und die Umsetzung der Schaltungssimulation, das ist wirklich
ne Wucht und hilft enorm beim Verständnis von elektronischen
Schaltungen.
Insbesondere da das abhängig von der Zeit visualisiert wird. Einfachstes
Beispiel: ein Blinklicht.
Leiterplattendesign schrieb:> Fachkraft schrieb:>>> Dass eagle und Konsorten nicht an Altium und die>> anderen Platzhirsche heranreichen sollte jedem klar sein der ein>> bisschen googlen kann.>> Michael H. kann das nicht, für den ist KiCad genauso leicht zu bedienen> wie Altium. Das hat er mehrmals dadurch behauptet, weil KiCad ja seiner> Aussage intuitiv und nicht umständlich sei.
das mit dem lesen solltest du nochmal üben.
ich hab kicad noch nie benutzt.
Software verdient mehr Anerkennung schrieb:> Die gleiche Version 10 Jahre lang mit neuen Features für Lau> auszustatten kann es nicht sein und das bekommst du bei den> Hardwareherstellern ja auch nicht, warum forderst du so etwas dann für> Software?
Schon richtig, ich hatte auch ein sehr günstiges Update-Abo von
Ultimate und war damit sehr zufrieden. Heute gehört die Software
aber NI und ist damit für das Hobby unbezahlbar.
Also musste ich mich eh in eine neue Software einarbeiten und da
Eagle für mich keine nennenswerten Vorteile hatte, habe ich mit
Kicad angefangen. Das bereue ich nicht.
Leiterplattendesign schrieb:> Was mir bei Proteus aber besonders gut gefällt ist erstmal die intuitive> Bedienung und die Umsetzung der Schaltungssimulation, das ist wirklich> ne Wucht und hilft enorm beim Verständnis von elektronischen> Schaltungen.> Insbesondere da das abhängig von der Zeit visualisiert wird. Einfachstes> Beispiel: ein Blinklicht.
Ja, da hast Du recht. Zum lernen ist das schön :-)
Auch wenn Du Schaltungen mit uP's hast, geht das wohl ganz schick, habe
ich aber selber nie probiert.
Wenn Du mit dem Tool (und seinen "Macken") klarkommst dann ist es doch
ideal :-)
Hallo Leiterplattendesign.
>>>> Intuitives Programm ist übrigens ein Widerspruch in sich. Jeder Mensch>> ist anders und unterschiedliche Intuition haben nicht nur Mann und Frau>> ;-).>> Im Kontext von Computerprogrammen ist ein Intuitives Programm kein> Widerspruch, weil hier es hier zwischen Programmen genug "gute"> Gemeinsamkeiten gibt, die eine bestimmte gute Herangehensweise vorlegen> und wenn sich das Programm an diese Philosophien hält, dann ist es> dadurch oft auch intuitiv zu bedienen.
Leider doch. Du kennst das "Mort, Elvis, Einstein Konzept"
http://de.wikipedia.org/wiki/Mort,_Elvis,_Einstein ?
Die intuitiv zu bedienenden Programme sind für die Morts geschrieben,
aber Elvis und Einstein haben eben andere Intuitionen.
Desweiteren laufen auch ein paar Morts herum, die eine
Persönlichkeitsstörung haben oder einen sehr exotischen kulturellen
Hintergrund, und dadurch bedingt keine (mit Vanilla Software)
funktionierenden Intuitionen. Es gibt also einen Personenkreis, und wenn
er auch klein sein mag, für den das mit dem "Intuitiven" halt nicht
passt, egal aus welchen Gründen.
Hier in diesem Umfeld mag es ein paar Elvisse und Einsteins mehr geben,
die dienstlich ein für Morts geschriebenes Programm benutzen müssen, mit
dickem Hals nach Hause kommen, und sich zur Entspannung ein nicht so
schrecklich intuitiv bedienbares Programm auswählen. ;O)
Mit ähnlicher Logik könntest Du behaupten, es sei intuitiver, an die
monotheistische Religion X zu glauben, statt ein so kompliziertes
polytheistisches System wie bei der Konkurenzreligion Y aufzuziehen. Ein
Anhänger von Y würde behaupten, dass er halt für jeden Fall eine
passende Gottheit hat, die nicht ein durch Diversifikation bedingtes
Kompetenzproblem hat. ;O)
Noch was: Die kommerzielle Software wird noch nicht ein mals für "Morts"
geschrieben, sondern für das, was die Entscheider in Firmen meinen, ein
"Mort" wäre. Wenn Du Software verkaufst, wirst Du sie dem Firmenchef
verkaufen, der, wenn überhaupt, nur selten mit der Software umgehen
muss, und dessen praktische Erfahrungen auf unterster Ebene manchmal
dutzende von Jahren veraltet ist. Der tatsächliche Anwender wird dabei
wenig gefragt. Und wenn überhaupt, nur der Form halber. Der typische
Mort ist ja auch daran gewöhnt, das gut zu finden, was man ihm vorsetzt,
und kann sich mangels Vorstellungsvermögen auch selten eine bessere
Alternative vorstellen....womit sich die Katze in den Schwanz
beisst....es hat auch nicht viel Sinn, einen Mort danach zu fragen. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de