PWM Platine China, IC nicht lesbar

Gast #3135738
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Hallo,

ich habe hier eine China PWM Platine:

http://www.ebay.de/itm/12V-24V-3A-DC-Motor-Drehzahlsteller-Regler-Kontroller-/360640693604?pt=Sch%C3%BCtze_Meldeger%C3%A4te&hash=item53f7dc4564

Verbaut ist ein LM7812 und IRF540N

Leider ist das IC abgeschliffen so dass es nicht mehr lesbar ist. Jetzt 
habe ich die Schaltung nachverfolgt (Kerbe Links, Pin 1 unten links):
Pin 4  +12v (LM7812)
Pin 6  abgriff poti
Pin 7  mit vorwiderstand zum gate des IRF540N
Pin 11 Minus

Vielleicht habt ihr einen Tipp um welches IC es sich handelt.


Mein Problem ist folgendes:

Statt den Poti nutze ich ein 0-10V Signal. Diese PWM Platine macht bei 
0V 100% und 10V 0%.
Ich brauche es genau umgekehrt, 0V - 0%, 10V - 100%. Jetzt dachte ich 
dass man dann die Platine etwas umändern könnt falls möglich.
Gast #3136408
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Ja es ist höchstwarscheinlich ein LM324, LM kann ich auf dem IC noch 
erkennen, sonst nichts mehr.

Jetzt habe ich die Platine in Multisim nachgezeichnet. Simulation stürzt 
aber paar sekunden nach start ab.

Mit Operationsverstärkern kenne ich mich nicht aus und steige da 
momentan noch nicht durch.
Könnt ihr mir weiterhelfen, mit dem 0-10V Signal 0-100% zu schalten?
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Gast #3136542
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Wolfgang schrieb:

> Die Versorgungsspannung sollte also mindestens 15V
> betragen.

Das passiert sogar mir, daß ich das glatt übersah. ;-(

Im Grunde kann er doch erst mal den Regler aus der Simulation ganz raus 
lassen, und direkt die 12V an die Schaltung legen. Da er aber nun schon 
mal drin ist: 15V.
Gast #3136597
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> Simulation stürzt aber paar sekunden nach start ab.

Echte Elektronik stürzt zumindest nicht ab.

Deine 130 Ohm Widerstände sind wohl keine 130 Ohm Widerstände.

So zeigt die

die Schaltung;:
  +--------------------------------+-----+-- +U
  |           +------+--+          |     |
  |           |      |  |          |     |
 47k          +-|+\ 47k |          |K    |
  |             |  >-+  |        Diode Motor
  |         +---|-/ 47k |          |A    |
  |         |        |  |          |     |
  |         | +------+ 22k         |     |
  +----|+}  | |      |  |          |     |
  |    |  >-+ +-|-\ 10n |          +--+--+
 47k +-|-/  |   |  >-+--+--|+\        |
  |  |      +---|+/        |  >--Rv--|< T
  |  +------+          v --|-/        |E oder S
  |                                   |
  +-----------------------------------+-- GND

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.25

           +12V
            |
           14k
            |
0-10V--10k--+--v
            |
           10k
            |
           GND
Gast #3136608
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Die Braun-Schwarz-Schwarz-Orange Widerstände auf den Bildern, auf die 
der Ebay Link führt, sind 100k, nicht 130 Ohm. Damit lässt sichs dann in 
Spice auch prima simulieren.

Wenn man dann beim Komperator (bei dir U3B) die + und - Eingänge 
vertauscht, hat man in der Simulation schon fast, was du haben willst 
:-)
Gast #3136741
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Danke  MaWin, Wilhelm Ferkes, Wolfgang, 6502 und  Betschik!

Eijaijai, sind tatsächlich 100k Ohm Widerstände.


Hab die Simulation jetzt zum Laufen gebracht durch tauschen auf 
virtuelle OP's, aber eine saubere Sägezahnspannung ist das nicht, grrr.


Werde morgen versuchen auf der Platine die Eingangs-Pins vom Komperator 
zu tauschen und rückmelden ob es funktioniert.
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#3136868
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HeadyCS schrieb:
> Danke  MaWin, Wilhelm Ferkes, Wolfgang, 6502 und  Betschik!
>
> Eijaijai, sind tatsächlich 100k Ohm Widerstände.
>
>
> Hab die Simulation jetzt zum Laufen gebracht durch tauschen auf
> virtuelle OP's, aber eine saubere Sägezahnspannung ist das nicht, grrr.
>
>
> Werde morgen versuchen auf der Platine die Eingangs-Pins vom Komperator
> zu tauschen und rückmelden ob es funktioniert.

Und nur mal so am Rande, die paar Teile kannste doch locker auf 
Lochraster löten. Brauchst nicht so lange auf den Chinamann warten und 
nimmst die Teile, die du willst.^^
Gast #3137318
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> Hab die Simulation jetzt zum Laufen gebracht

Die Schaltung ist richtig, die Simulation merkwürdig.

Eigentlich darf die grüne Linie nur in der MItte sein als gerader 
Strich.
Dort, wo sie das ist, ist auch der ornage ein sauberes Dreieck.
Bloss müsste der schon bei halber Höhe die Richtung umschalten.
Das passiert in der Simulation aber nicht.
Keine Ahnung warum.
Theoretisch könnte man noch das Rechtwcksignal am Ausgang von U4 
anzeigen lassen, aber es ist klar, daß dieses zu spät umschaltet.
Also eher + und - Eingang von U4 und U5, aber auch deren Verlauf sollte 
man, wenn man richtige Elektronikbauteile voraussetzt, rückwärts 
nachvollziehen können.
Gast #3137754
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So habe gerade eben die Pins umgelötet und funktioniert auch in der 
Praxis.

F. Fo schrieb:
> HeadyCS schrieb:
>> Danke  MaWin, Wilhelm Ferkes, Wolfgang, 6502 und  Betschik!
>>
>> Eijaijai, sind tatsächlich 100k Ohm Widerstände.
>>
>>
>> Hab die Simulation jetzt zum Laufen gebracht durch tauschen auf
>> virtuelle OP's, aber eine saubere Sägezahnspannung ist das nicht, grrr.
>>
>>
>> Werde morgen versuchen auf der Platine die Eingangs-Pins vom Komperator
>> zu tauschen und rückmelden ob es funktioniert.
>
> Und nur mal so am Rande, die paar Teile kannste doch locker auf
> Lochraster löten. Brauchst nicht so lange auf den Chinamann warten und
> nimmst die Teile, die du willst.^^

Ja das werde ich wohl jetzt machen, ne eigene Lochrasterplatine.
Ich brauche die PWM Schaltung zum steuern von 4 Proportional 
Wegeventilmagnete mit 9V DC 2.45A
Als Versorgunsspannung habe ich aus Fahrzeug, Batterie 12V DC.
Die PWM steuer ich mit 2x 0-10V Analog-Ausgang aus der Logo! und 2x 
Festspannung 12v (bzw. mit Vorwiderstand, so dass am PWM Ausgang nicht 
mehr wie ca. 9V rauskommt) über Relais.

Die Schaltung von der China Platine kann ich übernehmen. Für einen 4 
Channel PWM brauch ich zusätzlich ein 2. LM324 IC. Da kann ich 
sicherlich davon 3 OP's als Komperator nutzen und die Sägezahnspannung 
aus dem 1. LM324 nehmen?
Gast #3137804
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HeadyCS schrieb:
> Als Versorgunsspannung habe ich aus Fahrzeug, Batterie 12V DC

Bedenke, dass das recht schmutzige 13,8V sein können, wenn dein Fahrzeug 
mal fährt.

> Da kann ich
> sicherlich davon 3 OP's als Komperator nutzen und die Sägezahnspannung
> aus dem 1. LM324 nehmen?

Das sollte gehen.

Kurze Zwischenfrage:
Als PWM Frequenz stellen sich in der Simulation etwa 500Hz ein, ich 
hatte eigentlich mit C1=10nF und R5=47k eher mit f=1/(2*pi*R*C)=340Hz 
gerechnet. Kann man das nicht so rechnen? Wie wärs richtig?
Gast #3138685
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So, ich habe die Schaltung auch mal mit LTspice simuliert, jedoch der 
Einfachheit halber einen OP-Typen aus der LT-Library genommen. Und auch 
nur den Mittelteil mit 2 OPs, der das Signal erzeugt. Mit dem Einbinden 
von fremden Bausteinen wie LM324 muß ich mich erst selbst mal noch 
beschäftigen, anderes Thema.

Aber das simuliert doch ganz gut, und eine voll aussteuerbare PWM 
zwischen 0 und 100% sollte kein Problem sein!

Wenn die PWM absolut linear zum Einstellpotiwinkel sein soll, braucht 
man eine etwas bessere Schaltung, z.B. einen Integratorteil mit 
Steuerung aus einem Dual-Slope-Wandler, der ein wirklich exaktes 
Dreieckssignal macht. Oder eben sonst was an Dreiecksgenerator.

Aber ich würde sagen, das könnte übertrieben sein. Diese Schaltung hier 
ist wohl eine der einfachsten und billigsten, sowohl vom Preis als auch 
vom Aufwand, Verwendung gut verfügbarer billiger Standardbauteile, und 
sicherlich gut.
Gast #3143836
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Habe eine Schaltung mit den TL494 in der Simulation aufgebaut, gefunden 
habe ich sie hier: http://www.atx-netzteil.de/pwm_mit_tl494.htm, mit 
externen Steuereingang

Diesmal funktioniert die Simulation wunderbar.
Ich denke hier fehlt aber noch eine Stromkompensation.
Nenndaten der Proportionalmagnete: 9VDC 2.45A
Eigentlich sollte es so sein: Steuereingang 0V: 0A, 10V - 2.45A

Da aber an der Platine nicht immer genau 12V sondern vielleicht 9-14V 
anliegen, ist bei 14V, 10V Steuereingang, PWM 100% der Strom auch höher.
Bis 9V Versorungsspannung sollte die PWM 100% betragen alles darüber je 
nach höhe entsprechend weniger.
Wie könnte man das einfach realisieren?
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