Paul schrieb:
. Ich wollte zusätlich einen OpAmp im negativ Feedback Betrieb davor
schalten ,damit ich die Änderung des Widerstandes des Mosfets mit
steigender Temperatur kompensieren kann
Häh ? Der zusätzliche OpAmp ist bliss ein Spannungsfolger.
Da er nicht mit -12V versirgt wird wie der andere beeinflusst er kleine Signale.
Aber:
Paul schrieb:
Schaltkreis für meine Elektrische Last zu entwerfen
was soll die Schaltung ? Die ist doch völlig abstrus. 1k vor dem MOSFET, Komparator als erster OpAmp, das /kann/ nicht funktionieren, deine ganze Simulation ist realitätsfremd.
Dass eine reale Schaltung 'OpAmp steuert MOSFET' eine zusätzliche Kompensation braucht fehlt hier auch komplett.
Ein IRFH5110 ist kompltt ungeeignet der taugt nicht für DC Fig 8. Maximum Safe Operating Are
Paul schrieb:
aber meine Kenntnisse in analogen Schaltungsdesign fehlen da leider.
Ja, komplett.
Erst Mal: man steuert üblicherweise den Strom in einer elektronischen Last. Da muss man keinen mit der Temperatur steigenden Widerstand des MOSFET ausregeln. Dann sind die meisten an einer schnell regelnde el. Last interessiert, da nimmt man keine 1k vor dem Gate.
Vielleicht hilft
https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/application-notes/an133f.pdf
oder das
Getaktete elektronische Last (Konstantstrom oder Widerstandsfunktion):
1 |
Oszillator elektronische Last
|
2 |
12V -+-------+-----R7-----o o--R5----------------------+--o Last
|
3 |
| | \ |
|
4 |
| | o (0.4V max.) |
|
5 |
R1 +---)--R3--+ | |
|
6 |
| | | | Poti----|+\ |
|
7 |
+---+--|+\ | | | >--+--R6--+--------|I PowerMOSFET
|
8 |
| | >----+--|>|--)--+--|-/ | | |S auf KK
|
9 |
R2 +--|-/ | | | Ci |BC547 |
|
10 |
| | | | | | | >|--100R--+
|
11 |
| +---)--R4--+ | | Rp E| |
|
12 |
| | | | | | | |
|
13 |
| | | | +--------+--Rx--(---------+
|
14 |
| | | | | |
|
15 |
| C | | | Shunt
|
16 |
| | | | | |
|
17 |
GND -+---+---+--------------+------------------+---------+--o
|
Rx/Ci für den Integralanteil/Rp für den Proportionalanteil muß man auf
optimale Regeleigenschaften auslegen,
Beitrag "Re: Betragsoptimum einer PT-1 Strecke"
sonst versaut einem die Schaltung die Messergebnisse. R6 ist notwendig
bei OpAmps die keine hohen kapazitiven Lasten vertragen und macht bei
bipolaren Transistoren die Steuerkurve proportional zum OpAmp Signal.
Es lohnt sich ein OpAmp wie MC34071, der nicht bloss kapazitive Lasten
treibt sondern zusätzlich Offsetkorrektur besitzt damit die Schaltung
sicher auf 0 (Reststrom des Transistors) runterregeln kann.
Der NPN Transistor verhindert Überstrom wenn man die Last anklemmt, da der
OpAmp zu Beginn voll aufgesteuert ist. Wenn der Transistor eingreift,
liegen 0.7V am Shunt, den Strom sollte der PowerMOSFET kurzzeitig
aushalten. Der OpAmp regelt vor allem bei schlecht ausgelegtem Rx/Ci/Rp
langsam nach, der Maximalstrom sollte zu unter 0.4V am Shunt führen, damit
der NPN nicht die korrekte Regelung beeinflusst, andererseits nicht weit
unter 0.4V weil sonst der MOSFET für den Kurzschlussfall deutlich
überdimensioniert sein müsste