Hi @ All!
Ich habe folgendes elektronisches Problem: Hab eine NF-Limter-Schaltung
von einer bestehenden Platine zurückentwickelt und wollte bevor ich sie
mal aufbaue erst am PC simulieren, um zu sehen, ob ich was übersehen
hab. Das ganze hab ich dann auch mit LTSPICE gemacht
(Versorgungsspannung 3V, Mikrofon simuliert durch 500 Hz Sinus 2mV
eingekoppelt über nen elko.)
Soweit funktioniert die schaltung auch, außer eine Sache:
Der Sinus wird über C21 übertragen über D1 gleichgerichtet, und C13 auf
ca. 400mV geladen. wenn der Sinus zunimmt nimmt die Spannung an C13 zu,
und Q1 macht über den Widerstand R12 ab einem bestimmten punkt "auf" und
zieht das Eingangssignal runter.
In der Praxis habe ich zwischen C21 und R11 den Sinus mit einem
Mittewert um ca. 280 mV, in der Simulation liegt der Mittelwert aber bei
0V (U4 gibt einen Mittelwert bei ca. 1,5 V aus + überlagertem Sinus).
Jetzt hab ich mir überlegt, dass die Ladung durch eine rapide
ansteigende Spannung am Ausgang von U4 von C21 übertragen wird (in der
Simulation liegt die Spannung sofort an), und C13 eine Grundladung
veschafft. Dies hab ich auch mal simuliert, indem ich die
versorgungspannung ansteigen ließ. Das funktioniert sogar ansatzweise...
Kann es sein, dass der Entwickler bewusst diese steigende
Einschaltspannung nutzt um diese Funktion zu realisieren? Ist das nicht
sehr unsicher??? Oder ist in meiner Schaltung was falsch?
Lade mal den Plan und die LTSPICE simulation hoch. Wer kein LTSpice hat,
kann mir sagen, unter welchen bedingen ich wo messen soll, und dann kann
ich das ergebnis auch posten...
Danke für die Hilfe!
Gruß Waldemar