Tagchen,
Da mein aktuelles Projekt eine Solarzelle beinhalten soll, habe ich mich
etwas über deren Funktion informiert, jedoch noch Verständnislücken.
Elektrische Eigenschaften:
Nennspannung 4 V
Leerlaufspannung 4,8 V
Nennstrom 80 mA
Ich stelle mir gerade die Strom-Spannungs-Kennlinie vor, bei der bei
einer bestimmten Spannung die maximale Leistung aus dem Modul generiert
wird. Wahrscheinlich ist die Nennspannung und Nennstrom genau dieser
punkt, sehe ich das richtig? Bei höherer Spannung würde der Strom
signifikant sinken, bis schlussendlich kein Strom mehr fließt bei 4,8V.
Richtig?
Im Umkehrschluss bedeutet dass, dass eine Last genau R = U/I = 4/0,08 =
50Ohm haben sollte, damit die maximale Leistung aus dem Modul fließt.
Ein niedrigerer Widerstand würde bedeuten, dass dennoch 80mA fließen,
aber eine geringere Spannung abfällt. Auch richtig? Habe ich nun einen
100Ohm widerstand, würde der Spannungsabfall für 80mA 8V betragen, der
Strom würde also sinken, bis er sich irgendwo zw. 4 und 4,8V einpendelt,
z.B. bei 45mA @ 4,5V. Ebenso richtig?
Solange also der Spannungsabfall unter 4V bleibt, habe ich grob gesagt
einen konstanten Strom (Temperaturveränderungen etc. unbeachtet). Möchte
ich nun also einen Akku laden, so habe ich mit einem Solarmodul eine
Konstatnstromquelle, die den Akku kontinuierlich lädt, solange die
Spannung des Akkus unter 4V bleibt? (Unbeachtet ob der Akku nun
überhaupt soweit geladen werden darf). Es geht mir nur um das
prinzipielle Verständnis :).
Grüße und danke schonmal!
Sieh dir am Besten mal die Kennlinie einer Solarzelle an. Die müsste
sogar bei Wikipedia auffindbar sein.
Diluvian schrieb:> Im Umkehrschluss bedeutet dass, dass eine Last genau R = U/I = 4/0,08 => 50Ohm haben sollte, damit die maximale Leistung aus dem Modul fließt.
Nur bei der Normeinstrahlung vom 1000 W/m^2. Denn das ist der Normwert.
Wäre ja blöd, wenn die Hersteller realistische Werte angeben müssten.
Diluvian schrieb:> Ein niedrigerer Widerstand würde bedeuten, dass dennoch 80mA fließen,> aber eine geringere Spannung abfällt.
Mehr. Bei der maximalen Leistung ist der Strom schon etwas abgefallen.
Diluvian schrieb:> Solange also der Spannungsabfall unter 4V bleibt, habe ich grob gesagt> einen konstanten Strom
Unter vielleicht 3,5 V bleibt der Strom ganz gut konstant.
Hi Dussel, danke für die Rückmeldung. Das mit dem konstanten Strom war
vllt. zu sehr hervorgehoben. Also es wandert eben entlang der
Stromkennlinie, das hab ich denk ich verstanden :-).
Ich habe das aber richtig verstanden mit dem Akku oder? Die Akkuspannung
steigt je länger der Strom hineinfließt, irgendwann ist die Akkuspannung
so hoch, dass die Solarzelle in den Bereich kommt, bei dem die
Solarzelle kein Strom mehr liefert (4,8V) und es ist kein weiteres Laden
mehr möglich (ohne Hochsetzsteller oder andersweitige Schaltungen)(Ich
gehe jetzt davon aus, dass der Akku mehr als 4,8V aushält).
Diluvian schrieb:> Da mein aktuelles Projekt eine Solarzelle beinhalten soll, habe ich mich> etwas über deren Funktion informiert, jedoch noch Verständnislücken.
Frag mal Einstein. Der hat für diese Erfindung den Nobelpreis bekommen.
:-)
> Bei höherer Spannung würde der Strom signifikant sinken,> bis schlussendlich kein Strom mehr fließt bei 4,8V.> Richtig?
Du hast Ursache und Wirkung vertauscht. Die Spannung hängt vom Strom ab,
nicht umgekehrt. Wenn kein Strom fließt, erreicht die Spannung ihr
Maximum.
> dass eine Last genau 50Ohm haben sollte, damit die> maximale Leistung aus dem Modul fließt.
Ja.
> 100Ohm widerstand .. bis er sich irgendwo zw. 4 und 4,8V> einpendelt, z.B. bei 45mA @ 4,5V.
Ja.
> Solange also der Spannungsabfall unter 4V bleibt,> habe ich grob gesagt einen konstanten Strom
Nein, keinesfalls. Der Strom, den eine Solarzelle liefern kann, hängt
stark vom Lichteinfall ab und nur wenig von der Spannung. Hauptsache,
der Akku hat weniger Spannung, als die Solarzelle - sonst fließt je nach
Solarzelle entweder gar kein Strom oder er fließt in die falsche
Richtung (der Akku wird entladen).
Für Motorräder eignet sich ein 18V 40mA Modul (z.B. von Conrad) mit
einer Diode in Reihe ohne Laderegler. Die Spannung bricht von ganz
alleine aufgrund des Stromes ein. Wichtig ist, dass entweder
a) der Ladevorgang bei Erreichen der Ladeschluss-Spannung beendet wird,
oder
b) der Ladestrom gering genug ist, dass Dauerladen der Batterie nicht
übermäßig schadet.
Stefan U. schrieb:> Du hast Ursache und Wirkung vertauscht. Die Spannung hängt vom Strom ab,> nicht umgekehrt. Wenn kein Strom fließt, erreicht die Spannung ihr> Maximum.
Strom fliesst im Leerlauf schon, und zwar innerhalb der Solarzelle. Das
ist ja schliesslich eine Stromquelle mit einem Strom direkt abhängig von
der Helligkeit, in der intern dummerweise Dioden in Leitrichtung
geschaltet sind.
So kann man aussen nur Strom abzweigen, wenn die Spannung am äusseren
Verbraucher kleiner ist als die Leitrichtungsspannung der Dioden.
Nein, das sind nicht immer 50 Ohm weil die Sonne nicht immer mit
1000W/m2 scheint sondern die optimale Belastung hängt von der Helligkeit
ab.
Nennspannung und Nennstrom haben nicht direkt mit den optimalen Werten
der Zellenbelastung zu tun.
Nennspannung sagt etwas über die Zahl der Zellen und ihren Innenaufbau
aus: soundsoviel U liefert die Zelle im Leerlauf.
Nennstrom sagt etwas aus, wie die Zuleitungen aufgebaut sind, also wann
der maximal mögliche Entnahmestrom überschritten wird oder wieviel Strom
bei 1kW/m² erzeugt wird.
Zusätzlich kommt dazu dann die Tatsache, dass der Strom durch Photonen
erzeugt wird, also direkt mit der Lichtintensität zusammenhängt.
Deshalb ist eine Solarzelle in erster Näherung eine Konstantstromquelle:
Was durch das Licht an freien Elektronen erzeugt wird, ist nicht
abhängig von der Spannung an der Zelle sondern von der Beleuchtung und
den dabei wirksamen Photonen.
Wird die Zelle zu niederohmig belastet, sinkt die Spannung schlagartig
und damit die abgegebene Leistung, denn mehr als den Photostrom kann die
zelle nicht liefern. Es entsteht als Kennlinie annähernd ein
Rechteckkurve und der optimale Arbeitspunkt ist in etwa in der Ecke
dieser Kurve.
Eine Solarzelle hat nicht nur eine Kennlinine, sondern zu jeder
Beleuchtungsstärke eine andre. Dazu gehört dann auch zu jeder
Beleuchtung ein andrer Belastungswiderstand.
Der Regler sollte also bei Entladung die Spannung überwachen und beim
Unterschreiten einer Spannungsgrenze die Belastung entsprechend
zurücknehmen. Anders gesagt: Bei Unterschreiten einer vernünftigen
Grenze ändert der Regler den Belastungswiderstand auf einen höheren
Wert.
Im Klartext:
Unter realistischen Bedingungen hier in Deutschland oder auch gesamten
Mittel- und Nordeuropa sind portable Größen von Solarmodulen fast als
Selbstverars... zu werten.
Ein "olles" Portables Solarmodul mit einer Leistung von z.B. 10W
(Hersteller/Verkäuferangabe)ist schon groß und unhandlich.
Wenn dann die bei "uns" durchschnittlich unter realen Einsatzbedingungen
mögliche betrachtet wird kann man nur noch laut lachen.
Photovoltik ist leider nur sehr begrenzt sinnvoll wenn man künstliche
Tricks wie Förderung, Ökostrompreise etc. mal außer acht lässt.
Weitab von Stromnetzen Einrichtungen und Gebäude mit relativ geringen
Energiebedarf im unteren kW Bereich mögen die Ausnahme sein.
Schaut auch mal an wie groß und teuer ein Solarmodul sein müsste um zu
garantieren das ein Notebook oder auch nur ein Smartphone ohne Zugang
zum Stromnetz oder großen Akkus (Auto) bei "normaler" Nutzung zu jeden
Zeitpunkt sicher betrieben zu können - dafür braucht der (nachgeladene)
Geräteakku nicht mal 100% voll sein - und trotzdem wird es mit tragbaren
Modulgrößen unter in der Realität nie funktionieren (Schlechtwetter,
Suboptimale Ausrichtung usw.)
Praktiker
Praktiker schrieb:> Schaut auch mal an wie groß und teuer ein Solarmodul sein müsste um zu> garantieren das ein Notebook oder auch nur ein Smartphone ohne Zugang> zum Stromnetz ...
Als Kind (Schüler) hatte ich ein Siclair C5
https://de.wikipedia.org/wiki/Sinclair_C5
mit dem ich in die Schule gefahren bin.
Der Schulweg war hin und zurück ca. 4 km lang. Geladen wurde ein
KFZ-Akku mit einer Solarzelle auf dem Garagendach. Das KFZ-Akku stand in
der Garage. Mit dem Strom aus diesem Akku habe ich dann NiCd-Akkus
geladen (4 Packs mit je 12V / 4.000 mAh) und mit diesen den C5
angetrieben. Mit den NiCd lief der C5 viel besser, die konnten den
Anfahrstrom besser ab.
Das hat ausgereicht. Auch fürs Einkaufen fahren oder mit dem RC-Boot an
den See war noch genug Energie übrig. Die Solarzellen waren
monochristalline. Die Grösse war so zwischen 1,5 und 2 qm. Weiss ich
nicht mehr so genau, ist schon lange her. Und als Kind kommen einem
manche Dinge viel grösser vor als sie sind ;-)
Die Zellen wurden irgendwann vom Hagel zerschlagen. Da war ich aber
schon nicht mehr in der Schule und der C5 eingemottet.
Finanziell hat es sich wahrscheinlich nicht gelohnt. Ich sehe heute noch
das Gesicht meines Vaters als wir die Solarzelle kauften und er den
Preis erfuhr. Aber ich konnte damals (1980-1985) sagen ich fahre mit
Sonnenkraft.
Zusätzlich wurde die Garagenbeleuchtung noch aus dem KFZ-Akku betrieben.
Im Sommer hatte ich Strom im Überfluss. Im Winter war es meist knapp.
Ausserdem war es im Winter wichtig, den Schnee von der Solarzelle zu
kehren (ja, damals gab es im Winter noch Schnee). Wenn ich dazu keine
Lust hatte, dann wurden die NiCds eben am Netz geladen.
Praktiker schrieb:> ... in der Realität nie funktionieren (Schlechtwetter,> Suboptimale Ausrichtung usw.)
Kurz gesagt: Es hat schon vor 35 Jahren funktioniert.
Ulli
Nachtrag:
> ...sind portable Größen von Solarmodulen fast
War portabel gefordert?
Praktiker schrieb:> Unter realistischen Bedingungen hier in Deutschland oder auch gesamten> Mittel- und Nordeuropa sind portable Größen von Solarmodulen fast als> Selbstverars... zu werten.
Willkommen in der Welt des Ökostroms.
Um einige der Eigenschaften einer Solarzelle leichter nachvollziehen zu
können, kann man sie sich – wie oben von MaWin erwähnt – modellhaft als
Parallelschatung einer Konstantstromquelle mit einer gewöhnlichen Diode
vorstellen. Je nach Spannungsabfall am Verbraucher fließt dann ein Teil
des Photostroms durch die Diode, d.h. er geht als Rekombinationsverlust
verloren.
Ich habe das mal in LTspice simuliert.
Die Konstantstromquelle liefert einen Strom, der proportional zur
Bestrahlungsstärke bezogen auf die Zellenebene ist. Die Simulation wird
mit sechs unterschiedlichen Strömen (5mA, 10mA ... 30mA) durchgeführt.
Als Diode wird eine gewöhnliche PN-Si-Gleichrichterdiode genommen, die
aber – gemessen an den Photoströmen – sehr groß ist (4A Dauerstrom), was
die Großflächigkeit realer Solarzellen widerspiegelt.
Der Spannungsabfall am Verbraucher wird durch eine variable
Spannungsquelle repräsentiert.
Für die folgenden Erläuterungen seien die Diagramme auf der rechte Seite
von oben nach unten von 1 bis 5 durchnummeriert.
Auf der x-Achse aller fünf Diagramme ist der Spannungsabfall am
Verbraucher aufgetragen.
Diagramm 1 zeigt die von der Konstantstromquelle erzeugten Photoströme,
die naturgemäß unabhängig von der anliegenden Spannung sind.
Diagramm 2 stellt die I(U)-Kennlinie der parallelgeschalteten Diode dar.
Diagramm 3 zeigt den Strom durch den Verbraucher, d.h. die Differenz der
Kurven in Diagramm 1 und Diagramm 2. Für höhere Spannung fällt der
anfänglich konstante Strom ab, bis er schließlich zu 0 wird. Diejenige
Spannung, für die I=0 ist, ist die Leerlaufspannung. Für U=0 fließt der
Photostrom vollständig aus der Solarzellen heraus, weswegen der
Kurzschlussstrom gleich dem Photostrom ist.
Diagramm 4 zeigt den Spannungsabfall am Verbraucher. Da dieser ja
bereits durch die x-Werte repräsentiert ist, ist diese Kurve einfach
eine Gerade mit der Steigung 1.
Diagramm 5 zeigt die vom Verbraucher aufgenommene Leistung, also das
Produkt aus den Diagrammen 3 (Strom) und 4 (Spannung). Jede dieser
Kurven hat ein Maximum im Bereich von etwa 400mV bis 500mV, die genaue
Position des Maximums ist aber vom Photostrom und damit von der
Bestrahlungsstärke abhängig. Je höher die Bestrahlungsstärke, umso höher
ist auch der optimale Spannungsabfall am Verbraucher.
Es ist nun die Aufgabe eines nachgeschalteten DC/DC-Wandlers oder
Wechselrichters, den Betriebspunkt immer auf diejenige Spannung
einzuregeln, bei der die Leistungsausbeute am größten ist. Da die
Leistungskurven rechts des Maximums steiler abfallen als links davon,
wird man den Regler so auslegen, dass eventuelle Regelfehler in der
Spannung eher nach unten als nach oben zeigen.
Wie man aus Diagramm 3 erkennt, hängt nicht nur der Strom, sondern auch
die Leerlaufspannung von der Bestrahlungsstärke ab, was bei einem direkt
angeschlossenen Akku und abnehmender Bestrahlungsstärke zu einer Umkehr
des Stromflusses führen kann, was den Akku entlädt und die Solarzelle
schädigen kann. Um diesen Rückfluss zu verhindern, sollte zwischen
Solarzelle und Akku immer eine Diode oder ein Mosfet-Schalter eingebaut
werden.
Unter der Annahme, dass der Photostrom von 30mA (das ist die gelbe Kurve
in allen Diagrammen) der als Referenz dienenden Bestrahlungsstärke von
1000 W/m² entspricht, hätte diese hypothetische Solarzelle also folgende
Daten:
1
Kurzschlussstrom: 30.0 mA
2
Leerlaufspannung: 633 mV (Nulldurchgang in Diagramm 3)
3
Nennspannung: 509 mV (x-Koordinate des Maximums in Diagramm 5)
4
Nennstrom: 27,2 mA (y-Koordinate in Diagramm 3 an der Nennspannung)
5
Nennleistung: 13,8 mW (y-Koordinate des Maximums Diagramm 5)
In der Praxis verwendet man meist keine einzelnen Solarzelle, sondern
Solarmodule, in denen mehrere Einzelzellen in Serie geschaltet sind, um
die Spannung zu erhöhen. Neben den Rekombinationsverlusten (hier durch
die Diode modelliert) gibt es weitere Verlustarten, die z.T. durch
zusätzliche ohmsche Widerstände modelliert werden können. Hier gibt es
die entsprechenden erweiterten Ersatzschaltbilder, :
https://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle#Vereinfachtes_Ersatzschaltbild
Hi,
Ich hatte nun mal wieder Zeit vorbei zu schauen und siehe da, hier gab
es ja nochmal einige Kommentare und Hilfe! Danke euch dafür.
Was ich noch sagen möchte ist, dass mir natürlich klar ist, dass der
Quellstrom aus dem Solarmodul von der Lichtstärke abhängt. Ich hab mich
relativ allgemein ausgedrückt und wollte nicht sämtliche Eventualitäten
beachten (Zumindest hier bei meiner Verständnisfrage nicht).
@Yalu, genau im selben Stil hatte ich angefangen, mir die Funktionalität
der Solarzelle verständlich zu machen, ich hab mir ein Ersatzschaltbild
aus dem Internet angeschaut und es in ltspice nachgebastelt. Deine
Erläuterung zu den technischen Daten stimmen mit meinen Vermutungen
überein. Danke dennoch für die ausführliche Erklärung! Mich wundert es
aber an dieser stelle, das nicht doch wieder jemand fehlende Parallel
und Serienwiderstände an deiner Schaltung bemängelt hat ;-) (Welche fürs
prinzipielle Verständnis jedoch unnötig sind).
Danke euch für eure Hilfe.
Nochwas. die Zellenspannung haengt dann auch noch von der Temperatur ab.
Bei tiefen Temperaturen kommt mehr Spannung. Signifikant mehr Spannung.
Zumindest fuer eine direkt angeschlossene Batterie. Daher nie Batterien
direkt an Solarzellen.
>> Unter realistischen Bedingungen hier in Deutschland oder auch gesamten> Mittel- und Nordeuropa sind portable Größen von Solarmodulen fast als> Selbstverars... zu werten.
Nee. Sie haben eine Charakteristik, die man kennen muss. Moeglicherweise
werden diese Dinge im der Oeffentlichkeit nicht genau kommuniziert.
Zumindest in den Alpen erntet man im Winter signifikant mehr. Zum Ersten
steigt die Spannung von der Physik des Halbleiters her, zum Zweiten ist
der Nebel und die Wolken weg, und drittens hat man mehr Strahlung dank
dem Schnee auf den Oberflaechen rund herum. Dazu muss man allerdings den
Neigungswinkel anpassen.
Nebel weg bedeutet nicht nur leangere Sonnenscheindauer, sondern auch
mehr Leistung vom blauen Teil des Himmels.
Da schlussendlich die Spannung gewissermaßen auch den Ladezustand eines
Akkus repräsentiert (z.B. Li-ion, ich spreche hier von groben
Ladungszuständen), kann man spätestens bei der Ladeschlussspannung die
Solarzelle vom Akku trennen. Das ist zumindest mein Plan.