Hallo,
ausgehend von dem Datenblatt des LM317 von TI in dem z.B. eine Schaltung
für Strombegrenztes laden eines Akku (in meinem Fall Bleigel 12V)
aufgezeigt wird, dachte ich mir das es noch Schön wäre wenn man so per
LED sehen kann wann das Aufladen fertig ist.
Also habe ich die Schaltung etwas erweitert und mal in LTSpice
simuliert.
In der Simulation ist V1 ein Trafonetzteil mit 17V Ausgangsspannung nach
Gleichrichter/Elko. C1+V2 soll einen Akku simulieren. Der LT1086 in der
Schaltung ist zwar ein LowDrop-Regler aber unterscheidet sich sonst kaum
zu einem LM317.
Meine Frage: Ist das so schon brauchbar oder habe ich da einen Fehler
drin auf den ich jetzt nicht komme? Simulation ist ja Schön und Gut aber
Reell passieren ja dann doch gerne mal andere Dinge.
Du fragst tatsächlich nach dem Grund?
Ist doch wohl ein Witz, oder?
Genau so wie dein Witz mit einem Elko C1 in Reihe zum Akku ;-)
Wie soll das denn funktionieren?
C1 und V2 sind nunmal die Simulation eines leeren Akku der nicht
Tiefentladen ist. Was ist denn daran so witzig?
Und zu Dir: ich frag nach dem Grund und Du antwortest das das wohl ein
Witz ist.
Also, WO ist denn der Witz?
ztrewq schrieb:> Also, WO ist denn der Witz?
Der BC547 ist ein Witz. Der schiebt den GND der Schaltung undefiniert
durch die Gegend und wird sich relativ zügig verabschieden.
Das sehe ich nicht unbedingt so. Unabhängig von dem LED-Zeug, dem die
Hysterese etc fehlt, kann das prinzipiell schon funktionieren. Bei zu
großem Ladestrom wird Q1 aktiv und verringert die Spannung wieder. Muss
man halt schauen, ob das zum Schwingen neigt. Ohne Laststrom bestimmen
R1 und R2 die Maximalspannung.
Die Zustandsanzeige allerdings hat keine vernünftigen Schaltschwellen
und wird keine ordentlichen Übergang haben. Bau 'nen Schmitt trigger hin
und es könnte tun.
EDIT: Nicht unclever die Schaltung ;-) R5 ist nur für deine ANzeige da
gedacht, oder? Das kann man schon so machen. Allerdings musst du sehen,
dass die Leuchtübergänge, Ladevorgang geht ja über Stunden, in der
Übergangszeit zur Erhaltingsladung nicht ablesbar sind.
Ist der Bleiakku nicht besser mit einer Spannungsquelle mit Ramp 10,5V
-> 14V und Rser simuliert?
Hysterese, Abschaltung würde ich wenn überhaupt für die LED machen.
Leichtes Überladen ist im Zweifelsfalle eher vorteilhaft, wenn es kein
Dauerlader werden soll.
Lukas H. schrieb:> Einfach einen PB137 wie im Datenblatt verwenden
Wo bekomme ich den zuverlässig her? Ich habe einen Schaltungsentwurf,
wo ich den gerne einsetzen würde, aber:
Der Chinese hat mir gerade Fakes geliefert, legt man rückwärts 12V
drauf, brennt der Regler ab. Dem Verhalten nach ist das ein 7809 :-(
Über Google habe ich einen älteren Eintrag gefunden, dass jemand von
Digikey PB137 bekommen hat, die abbrennen.
In den Benutzerkommentaren von Conrad gibt es einen Eintrag von 2015, wo
das Ding abbrennt.
Manfred schrieb:> Der Chinese hat mir gerade Fakes geliefert, legt man rückwärts 12V> drauf, brennt der Regler ab. Dem Verhalten nach ist das ein 7809 :-(
Bei den 78ern sind gelegentlich 3 Schutzdioden empfohlen, die HIER bei
Akkuverpolung auch nicht so gut am Ausgang aussehen würden.
Wahrscheinlich würde ich eine kräftige Diode in Sperrichtung und eine
Sicherung ergänzen oder gleich einen anderen Schaltkreis suchen.
oszi40 schrieb:> Manfred schrieb:>> Der Chinese hat mir gerade Fakes geliefert, legt man rückwärts 12V>> drauf, brennt der Regler ab. Dem Verhalten nach ist das ein 7809 :-(>> Bei den 78ern sind gelegentlich 3 Schutzdioden empfohlen, die HIER bei> Akkuverpolung auch nicht so gut am Ausgang aussehen würden.> Wahrscheinlich würde ich eine kräftige Diode in Sperrichtung und eine> Sicherung ergänzen oder gleich einen anderen Schaltkreis suchen.
Du hast es nicht verstanden: Ich habe ICs, die als PB137 verkauft
wurden. Laut Datenblatt
"The main feature is a reverse leakage current (Max 10 µA at TJ = 0 to
40 °C VI = floating and VO = 13.7 V)."
darf ich an diese 13,7 Volt anlegen, wenn der Eingang offen ist und es
sollen maximal 10µA fließen.
Wenn da deutlich über 50mA fließen und der Stein sich thermisch
verabschiedet, ist das kein Bauteil gemäß Spezifikation!
Einen 78xx oder LM317 brauche ich nicht erklärt, deren Verhalten und
Grenzwerte sind mir seit Jahrzehnten vertaut.
In die Strommessung mit Q1 würde ich auf jeden Fall noch einen
Basiswiderstand für den kleine Kerl spendieren. Wenn über dem Shunt
nämlich mal mehr als 0,7V abfallen (aus Versehen mal einen Kurzschluss
an den Ladeklemmen), fliesst alles über die BE Strecke und das verträgt
BC547 nicht. Ein 1 kOhm Widerstand oder so begrenzt das auf ein
zulässiges Maß.
Manfred schrieb:> Der Chinese hat mir gerade Fakes geliefert, legt man rückwärts 12V> drauf, brennt der Regler ab.
Das Verhalten ist normal. Die Ermitter-Basis Strecke des Längsreglers
hat
die Eigenschaft einer 6.5V Zenerdiode.
Das heißt denn Ua > 6,5V und Ua < Ue ist fliegt der Strom E-B-Strecke
nach Ue. daher benötigt man eine Schutzdiode bei Spannungsreglern ab 6V.
z.B. der 7805 ist nicht betroffen und der 7806 ist grenzwertig.
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm
jannyboy schrieb:>> Der Chinese hat mir gerade Fakes geliefert, legt man rückwärts 12V>> drauf, brennt der Regler ab.>> Das Verhalten ist normal. Die Ermitter-Basis Strecke des Längsreglers> hat die Eigenschaft einer 6.5V Zenerdiode.> Das heißt denn Ua > 6,5V und Ua < Ue ist fliegt der Strom E-B-Strecke> nach Ue.
Das gilt aber nur für die 78xx o.ä. ICs.
Der PB137 ist innen anders geschaltet.
jannyboy schrieb:> Manfred schrieb:>> Der Chinese hat mir gerade Fakes geliefert, legt man rückwärts 12V>> drauf, brennt der Regler ab.> Das Verhalten ist normal. Die Ermitter-Basis Strecke des Längsreglers> hat die Eigenschaft einer 6.5V Zenerdiode.
Auch Du hast offenbar ein massiv eingeschränktes Leseverständnis.
Für den PB137 ist das nicht normal, ich habe es, glaube ich,
hinreichend beschrieben.
Pferd O. schrieb:> Die Zustandsanzeige allerdings hat keine vernünftigen Schaltschwellen> und wird keine ordentlichen Übergang haben. Bau 'nen Schmitt trigger hin> und es könnte tun.>> EDIT: Nicht unclever die Schaltung ;-) R5 ist nur für deine ANzeige da> gedacht, oder? Das kann man schon so machen. Allerdings musst du sehen,> dass die Leuchtübergänge, Ladevorgang geht ja über Stunden, in der> Übergangszeit zur Erhaltingsladung nicht ablesbar sind.
Ja, R5 ist in der Tat dazu da um das Potential an Q2 soweit anzuheben
damit der überhaupt mal schalten kann. R5 habe ich jetzt mal gegen eine
1N4005 getauscht, dann habe ich immer schon die passende Vorspannung.
Hysterese , ja gute Idee. Im jetzigen Fall ist die LED eine Rot-Grün
DUO-LED. Die leuchtet dann halt mehr oder weniger Orange wenn der
Ladestrom kleiner wird ;)
Matthias S. schrieb:> In die Strommessung mit Q1 würde ich auf jeden Fall noch einen> Basiswiderstand für den kleine Kerl spendieren. Wenn über dem Shunt> nämlich mal mehr als 0,7V abfallen (aus Versehen mal einen Kurzschluss> an den Ladeklemmen), fliesst alles über die BE Strecke und das verträgt> BC547 nicht. Ein 1 kOhm Widerstand oder so begrenzt das auf ein> zulässiges Maß.
Ja. Daran hab ich nicht gedacht. Danke Dir.
ztrewq schrieb:> Ja, R5 ist in der Tat dazu da um das Potential an Q2 soweit anzuheben> damit der überhaupt mal schalten kann.
Und auch dafür gut, gemeinsam mit Q1 den Adj-Pin des Reglers in der
Gegend herum zu schieben, was immer das soll.
Manfred schrieb:> Und auch dafür gut, gemeinsam mit Q1 den Adj-Pin des Reglers in der> Gegend herum zu schieben, was immer das soll.
Um eben den Adj-Pin so zu schieben das der Strom reguliert werden kann.
Du hast die Schaltung nicht verstanden?