Messwiderstand durchmessen

Gast #4837915
Lesenswert?

Hallo Leute,


ich habe gerade einen Messwiderstand mit dem DMM durchgemessen.

Soweit ich weiß, sollte der Spannungspfad ja sehr hochohmig sein, da ich 
ja die Spannung messen möchte.
Sobald Strom fließt, fällt ja Spannung ab.

Der Strompfad sollte ja niederohmig sein, da ja der maximale Strom 
fließen sollte.

Das ist aber nicht der Fall.

Beim messen haben beide Pfade allso Spannungs und Strompfad den gleichen 
Widerstand und zwar so gut wie garkeinen.

Das sollte doch nur beim Strompfad der Fall sein??


MfG
#4837966
Lesenswert?

Wenn du einen extrem niederohmiegen Widerstand messen wilst schau dir 
bitte mal vierleiter Messung an.
Dann sind die Messleitungen nicht so wichtig.
Hast du nen Niederohmiegen Widerstand der Hochstromfähig ist gib doch 
einfach mal Konstante 1- 10 A drauf kuzrfristig gemessen (erwärmung 
beachten kannst du dann auch messen).

Mach mal ne Skizze von deinem Problem in LTspice und lade das Bild hoch 
wogenau dein Problem liegt.
Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Glaube habe dein Problem so verstanden, das dein Messwiderstand( Shunt ) 
4 Anschlüsse hat und dich das verwirt?
Richtig?
so was ?

http://picclick.de/Lumel-B2-400A-60mV-Mess-Shunt-Nebenwiderstand-60-mV-222307711386.html

Dann ist die antwort nein auch an denn Anschlussen für deine 
Spannungsmessung hast du den gleichen nieder Ohmigen Messwert. Es sind 
nur zusätzlich rausgeführte Anschlüsse für deine Spannungsmessung, was 
das anschließen vereinfacht und die Übergangswiederstände reduziert.
Gast #4838005
Lesenswert?

Die Antwort von "Marc Ebmeyer" ist meine gesuchte Antwort.

Das heißt das sind nur zwei zusätzliche Pins zur Spannungsmessung.
Dann kann ich an den beiden zusätzlichen "Füßen" z.B. den 
Spannungsabfall messen der entsteht, wenn ein Strom durch den Strompfad 
fließt?

MfG
#4838131
Lesenswert?

Philipp C. schrieb:

> Isabellenhütte gibt aber schon vor welche man nutzen soll.
>
> Beim Vermessen mit dem DMM und kleinen Strömen mag das noch egal sein.
> Später in der Anwendung mit größeren Strömen würde ich mich schon an das
> halten, was der Widerstandshersteller sich da vorgestellt hat.

Natürlich sollte man sich dann auch daran halten. Grundsätzlich gilt
aber, das bei der Messung bei beiden Methoden der gleiche Widerstands-
wert herauskommen sollte.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren