Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Messwiderstand durchmessen


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Helpme91 (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Leute,


ich habe gerade einen Messwiderstand mit dem DMM durchgemessen.

Soweit ich weiß, sollte der Spannungspfad ja sehr hochohmig sein, da ich 
ja die Spannung messen möchte.
Sobald Strom fließt, fällt ja Spannung ab.

Der Strompfad sollte ja niederohmig sein, da ja der maximale Strom 
fließen sollte.

Das ist aber nicht der Fall.

Beim messen haben beide Pfade allso Spannungs und Strompfad den gleichen 
Widerstand und zwar so gut wie garkeinen.

Das sollte doch nur beim Strompfad der Fall sein??


MfG

von Horst (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Erklär doch mal, was Du wie genau gemessen hast.

von Peter II (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Helpme91 schrieb:
> Beim messen haben beide Pfade allso Spannungs und Strompfad den gleichen
> Widerstand und zwar so gut wie garkeinen.

das glaube ich nicht, dann könntest du keine Spannung oder keinen Strom 
messen.

von Marc E. (mahwe)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn du einen extrem niederohmiegen Widerstand messen wilst schau dir 
bitte mal vierleiter Messung an.
Dann sind die Messleitungen nicht so wichtig.
Hast du nen Niederohmiegen Widerstand der Hochstromfähig ist gib doch 
einfach mal Konstante 1- 10 A drauf kuzrfristig gemessen (erwärmung 
beachten kannst du dann auch messen).

Mach mal ne Skizze von deinem Problem in LTspice und lade das Bild hoch 
wogenau dein Problem liegt.
Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Glaube habe dein Problem so verstanden, das dein Messwiderstand( Shunt ) 
4 Anschlüsse hat und dich das verwirt?
Richtig?
so was ?

http://picclick.de/Lumel-B2-400A-60mV-Mess-Shunt-Nebenwiderstand-60-mV-222307711386.html

Dann ist die antwort nein auch an denn Anschlussen für deine 
Spannungsmessung hast du den gleichen nieder Ohmigen Messwert. Es sind 
nur zusätzlich rausgeführte Anschlüsse für deine Spannungsmessung, was 
das anschließen vereinfacht und die Übergangswiederstände reduziert.

: Bearbeitet durch User
von Horst (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Ich kann ja auch nicht schreiben aber bei

> niederohmiegen
> nieder Ohmigen
> Übergangswiederstände

ziehen sich mir die Augen kraus.

von Helpme91 (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Antwort von "Marc Ebmeyer" ist meine gesuchte Antwort.

Das heißt das sind nur zwei zusätzliche Pins zur Spannungsmessung.
Dann kann ich an den beiden zusätzlichen "Füßen" z.B. den 
Spannungsabfall messen der entsteht, wenn ein Strom durch den Strompfad 
fließt?

MfG

von Helpme91 (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

von Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Helpme91 schrieb:
> Dann kann ich an den beiden zusätzlichen "Füßen" z.B. den
> Spannungsabfall messen der entsteht, wenn ein Strom durch den Strompfad
> fließt?

Ja genau so

von Harald W. (wilhelms)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Helpme91 schrieb:

> Dann kann ich an den beiden zusätzlichen "Füßen" z.B. den
> Spannungsabfall messen der entsteht, wenn ein Strom durch den Strompfad
> fließt?

Meist ist es sogar egal, welche Pins Du als Strom- und welche
Du als Spannungspfad benutzt. Für eine genaue Messung benötigst
Du natürlich ein Ohmmeter mit vier Anschlüssen.

von Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Isabellenhütte gibt aber schon vor welche man nutzen soll.

Beim Vermessen mit dem DMM und kleinen Strömen mag das noch egal sein. 
Später in der Anwendung mit größeren Strömen würde ich mich schon an das 
halten, was der Widerstandshersteller sich da vorgestellt hat.

von Harald W. (wilhelms)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp C. schrieb:

> Isabellenhütte gibt aber schon vor welche man nutzen soll.
>
> Beim Vermessen mit dem DMM und kleinen Strömen mag das noch egal sein.
> Später in der Anwendung mit größeren Strömen würde ich mich schon an das
> halten, was der Widerstandshersteller sich da vorgestellt hat.

Natürlich sollte man sich dann auch daran halten. Grundsätzlich gilt
aber, das bei der Messung bei beiden Methoden der gleiche Widerstands-
wert herauskommen sollte.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.