Gutes kostenloses Schaltplan-Programm gesucht

Gast #4867445
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Hättest Du Dich der irrsinnig aufwändigen Arbeit unterzogen, hier 
(Mikrocontroller.Net) mal nachzusehen, währest Du sicherlich über die 
Stichworte KiCAD und Eagle gestolpert.
Ist wohl nicht so wichtig!
Gast #4867475
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>Eagle hat aber den NAchteil, dass die Freeversion in ihren Möglichkeiten
>doch recht eingeschränkt ist.

Bei uns herrsch diesbezüglich folgende Meinung:
Die wenigsten "Bastler" brauchen tatsächlich mehr als 100X100 mm.
Viele hören es nicht gerne: Es ist das Programm mit der größten 
Verbreitung. Zumindest im Bastlerbereich.

Deshalb können Dir auch die meisten helfen.
Wenn man sich mal im Freeware Bereich umhört, sind fast alle 
Zip(perlein) mit .sch und .brd gefüllt.
Gast #4867487
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>Schaltplan-Editor?
>was is mit ltSpice, is das keiner?

Ist ein wenig steif und eingeschränkt, was das Schaltplan zeichnen 
betrifft.

Willst Du aber eine Platine erstellen, wirst Du aber schnell den 
Unterschied zwischen einem Wolkenkuckucksheim und der realen Welt 
erkennen.

Das Programm ist explizit für Letzteres gedacht.
Gast #4867505
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Leute, lest doch mal den Eröffnungspost.

Der TO will sozusagen was Grafisches, also ein Programm zum Illustrieren 
von Dokumentationen und so - aber wohl eben NICHT zum Herstellen einer 
Leiterplatte.

Insofern sind die ganzen Vorschläge daneben.

W.S.
Gast #4867517
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Ich finde den Vorschlag KiCAD mit nichten daneben. Fuer das Zeichnen von 
Schaltplaenen halte ich es fuer sehr geeignet. Niemand zwingt ihn daraus 
dann spaeter eine Platine zu machen.

Natuerlich kann man auch mit Inkscape Schaltplaene zeichen. Aber KiCAD 
halte ich fuer komfortabler.
Gast #4867522
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W.S. schrieb:
> Leute, lest doch mal den Eröffnungspost.
>
> Der TO will sozusagen was Grafisches, also ein Programm zum Illustrieren
> von Dokumentationen und so - aber wohl eben NICHT zum Herstellen einer
> Leiterplatte.
>
> Insofern sind die ganzen Vorschläge daneben.

Nö die passen schon sind aber meist füßr reines Strippen pinseln 
Overkill. LTspice passt da auch und ist weniger UOverkill und warum 
nicht ein normales zeichenprogramm wie Inkscape mit man sich die 
Kasterl/Symbole nach eigenen Wünschen zusammenstochert.

tzinycad ist noch etwas unbekannt: 
https://sourceforge.net/projects/tinycad/

friting soll auch genannt werden: http://fritzing.org/home/
Gast #4867757
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W.S. schrieb:
> Insofern sind die ganzen Vorschläge daneben.

KiCAD ist ja gerade eine Sammlung an tools, eines davon ist hald der 
Schaltplan editor der dir im Endeffekt auch eine Netzliste ausspuckt.

Wie es mit simulieren aussieht weis ich nicht, aber soweit passt der 
Vorschlag eigentlich, kann selber auch nur KiCAD empfehlen.
#4867761
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H-G S. schrieb:
> Ich meine im sPlan-Demo nicht weit gekommen zu sein ... aber ich
> probiere es nochmal aus.

Früher waren die Programme wohl nicht so gut, aber wenn man manchmal von 
Leuten liest, die das früher benutzen und nun die aktuellen Versionen, 
scheinen sie heute ganz zufrieden zu sein.
Für mich war die intuitive Bedienung so toll.
Insgesamt habe ich nur ein paar wenige Male in der Hilfe etwas nach 
lesen müssen.
Natürlich haben sie nicht so schicke Funktionen wie Altium, wo die 
Leiterbahnen einfach zur Seite gehen, aber für den Hobbybereich und zu 
dem Preis nur schwer zu schlagen. Das aber nur angesichts der einfachen 
Bedienung.
Persönliche Seite #4867785
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Hallo H-G S.

H-G S. schrieb:
> Hallo!
>
> Kennt jemand einen Schaltplan-Editor der nichts kostet (und keine Adware
> etc. hat) ? Ich bräuchte es zum Zeichnen von Controllern+Bus, Logik-ICs,
> Widerständen, LEDs etc.

Hier findest Du eine Übersicht: 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Schaltplaneditoren

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
#4867854
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Bernd W. schrieb:
> Hallo Michael.
>
> Michel M. schrieb:
>
>> Gibt es auch irgendwo die ung. Nutzerzahlen
>> der verschiedenen  Schaltplan-Programme ?!
>
> Schau mal Beitrag "[Umfrage] Welches CAD-Programm?"
>
> Aber es gilt: Wer Sockenpuppen findet, darf sie behalten. ;O)
>
> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
> http://www.l02.de

Besten Dank, auch an  Helmut S. genau was ich suchte :-)
#4871999
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Harry L. schrieb:
> Hier gibts einige sehr schöne Bibliotheken für KiCAD:

Muß man sich die Bibliotheken für KiCAD immer noch aus allen Ecken des 
Internets zusammensuchen und hat dann trotzdem ein unvollständiges 
Sammelsurium von Symbolen die vom Zeichenstil (Symbolgröße, 
Strichstärken, ...) überhaupt nicht zusammenpassen?

Ja ich weiß, man sollte lernen mit dem Bauteileeditor umzugehen aber ein 
wenig abschreckend ist das schon.

Gruß
Ralf
Persönliche Seite #4872215
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Ralf J. schrieb:

> Muß man sich die Bibliotheken für KiCAD immer noch aus allen Ecken des
> Internets zusammensuchen und hat dann trotzdem ein unvollständiges
> Sammelsurium von Symbolen die vom Zeichenstil (Symbolgröße,
> Strichstärken, ...) überhaupt nicht zusammenpassen?

Es wird in den offiziellen Bibliotheken vereinheitlicht:
https://github.com/KiCad/kicad-library/wiki/Kicad-Library-Convention

Es steht aber jedem frei, sein eigenes System aufzubauen. Wenn dass dann 
nicht passt...achselzuck.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Gast #4872452
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Migel C. schrieb:
> Amateur schrieb:
>> und Eagle gestolpert.
>
> Eagle hat aber den NAchteil, dass die Freeversion in ihren Möglichkeiten
> doch recht eingeschränkt ist.
> Der Vorteil von Eagle ist, dass es im Gegensatz zu KiCad schon viele
> vorgefertigte Bibliotheken gibt.

Das sehe ich allerdings etwas anders. Nach knapp 30 Jahren Eagle bin ich 
zu Kicad gewechselt. Erstens wg der Beschränkung auf 80x100mm. Zweitens 
wg der lausigen mitgelieferten Bibliotheken - ein völlig ungeordnetes, 
veraltetes Sammelsurium von Benutzerbibliothen.
Dagegen sind die auf github abgelegten KiCAD-Bibliotheken um Klassen 
besser.
Das Einarbeiten geht in jedem Falle erstmal über eine nicht unerhebliche 
Lernkurve.
KiCAD wird ständig weiterentwickelt - was ich so von Eagle nicht sagen 
kann.
Gast #4872628
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> Gibt es auch irgendwo die ung. Nutzerzahlen
> der verschiedenen  Schaltplan-Programme ?!

Ich bezweifle, dass man darauf irgendeine nützliche Info ziehen kann.

Ich bin nach BAE über Eagle und Splan bei KiCad angekommen. Aber ich 
bastle nur im Rahmen des Hobbies damit herum und nutze es nur wenige 
male pro Monat.

Vergleich das jetzt mal mit einem beruflichen Entwickler, der jeden Tag 
Schaltpläne zeichnet. Dessen Nutzung müsste in der Zählung wohl 300 mal 
stärker auftauchen, als meine.
#4872661
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voltwide schrieb:
> Nach knapp 30 Jahren Eagle bin ich
> zu Kicad gewechselt. Erstens wg der Beschränkung auf 80x100mm.

Innerhalb von 30 Jahren sind die Bauteile wesentlich kleiner geworden, 
so dass auf 80x100mm schon einiges drauf passt.

> Zweitens
> wg der lausigen mitgelieferten Bibliotheken - ein völlig ungeordnetes,
> veraltetes Sammelsurium von Benutzerbibliothen.

In den letzten 30 Jahren hat sich auch die Vielfalt der Bauteile stark 
erweitert. Ich komme mit der Ordnung jedenfalls klar. Hier und da 
fertige ich mir die Komponenten selber an. Das geht oft zügiger als sie 
im Internet zu suchen.

Und dann gibt es noch die Tools wie Ultra Librarian. Du erhältst von den 
Herstellern ein wie TI ein File für z.B. einen Prozessor und Ultra 
Librarian generiert Dir die Lib für Eagle. KiCAD kann das Tool übrigens 
auch.

Ich kann Dein Jammern nicht so ganz nachvollziehen. Wie sah es denn vor 
30 Jahren aus?
mfg klaus
Gast #4872670
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Stefan U. schrieb:
> Vergleich das jetzt mal mit einem beruflichen Entwickler, der jeden Tag
> Schaltpläne zeichnet.

Nein, als beruflicher Entwickler macht man das nicht. Allenfalls 
arbeitet man am Schematic alle paar Tage mal, denn für nen 
Entwicklungs-Ing gibt es ne Menge anderen Zeuges, was auch getan sein 
muß. Scaltungen fallen nicht vom Himmel, Gerätekonstruktionen auch nicht 
und Produktideen erst recht nicht. All das ist das eigentliche Brot 
des beruflichen Entwicklers. Das ganze ECAD-Zeugs hingegen nicht, das 
ist nur ein kleinerer Teilaspekt. Und von dem erwartet man, daß er 
funktioniert ohne Streß zu machen.

Was du meinst, ist vermutlich ein Auftrags-Layouter, der 
Schaltungs-Skizzen hereinbekommt und diese in Leiterplatten umsetzen 
muß. Der sitzt dann praktisch den ganzen Tag vor seinem ECAD-System.



voltwide schrieb:
> Das sehe ich allerdings etwas anders. Nach knapp 30 Jahren Eagle bin ich
> zu Kicad gewechselt. Erstens wg der Beschränkung auf 80x100mm. Zweitens
> wg der lausigen mitgelieferten Bibliotheken - ein völlig ungeordnetes,
> veraltetes Sammelsurium von Benutzerbibliothen.

OK, du hast Eagle noch nie beruflich eingesetzt und bist ständig an die 
Begrenzung der freien Version gestoßen. Das erklärt deine Ansichten 
vollständig. Aber daß du dir in den letzten 30 Jahren kein eigenes 
Portfolio an Bibliotheken geschaffen hast, ist aus meiner Sicht extrem 
seltsam. Ich hab mein eigenes Zeugs und nehme es von einer Eagle-Version 
mit zur nächsten. Klappt exzellent.

W.S.

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