Hallo,
Ich habe ein Problem.
Und zwar soll (siehe Datei Thermoelementverstäker) an Vout eine Spannung
von 1V-5V anliegen.
Ein Ausschnitt mit Versorgung zum testen ist in der Datei Draft1.
Laut Aussage müss hier noch (In Datei Draft1) R1 und R6 bzw. (in datei
Thermoelementverstäker) R6 und R17 richtig bestimmt werden.
V1 ist von 0V bis 400V(°C) einstellbar, für B2 (Messstelle)
V2 ist von 0V bis 50V(°C) einstellbar, für B1 (Vergleichsstelle/Klemme)
B3 ist ein KTY10
Die Widerstände dürfen nicht zu klein werden da sonst der Strom zu groß
wird.
Ich komme hier einfach nicht mehr weiter und hoffe auf Hilfe von euch!
Ich bitte darum bei Lösungsvorschlägen auch den Lösungsweg zu
beschreiben damit ich es verstehen kann.
Vielen Dank schon im vorraus.
Mit freundlichen Grüßen,
Andi
Was für ein dumms Format ist asc? Das kann nicht Jeder öffnen.
Für Thermoelemente muss man Verstärker mit geringem Offset und geringem
Temperaturbeiwert des Offsets verwenden (im Bereich von µV-Spannungen).
Schau Dir da im Datenblatt eines OP07 die betreffenden Werte an und
vergleiche sie mit denen eines TL 072 oder LM358 . Füher hat man sogar
Chopper-OPamps verwendet, die noch geringere Drift und noch geringeren
Offset haben als der OP07.
KTY10 weist darauf hin, dass es sich hier nicht nur um einen Verstärker
für Thermoelemente alleine handelt sondern dass die Schaltung auch eine
"aktive Vergleichsstelle" hat, damit man die absolute Temperatur ablesen
kann und nicht nur die Differenz zur Raumtemperatur.
oh, schön ...
das klingt nach 4..20mA Schnittstelle an 250Ohm Reglereingang.
Da finden sich sicher noch X Applikationen dafür in alten Datenbüchern,
gerade für Thermoelementsensoren, möglicherweise sogar mit aktiver
Temperaturkompensation für den Anschlußblock.
Peter R. schrieb:> Was für ein dumms Format ist asc? Das kann nicht Jeder öffnen.
ASCII kann jetzt also bitte JEDER öffnen! Naja, der Inhalt sagt einem
halt nicht soviel, wenn man kein LTSpice hat... :-))
Gruss Chregu
Andreas schrieb:> Laut Aussage müss hier noch (In Datei Draft1) R1 und R6 bzw. (in datei> Thermoelementverstäker) R6 und R17 richtig bestimmt werden.
Hmm, R1 und R6 heissen im anderen R17 und R5. Abgesehen davon, dass die
Schaltung gigantisch viel zu viele Bauteile enthält, das heht auch mit
20% davon, sind R1 und R6 für die Umsetzung des Messwerts in 4-20mA
zuständig.
Wahrscheinlich soll der Messbereich von 0 GradC = 4mA bis 400 GradC =
20mA gehen.
Man müsste die Spannung am Ausgang von U7 bei diesen Temperaturen
wissen, da habe ich zumindest bei 400 keine List das nachzurechnen, bei
0 ist sie 0.
Da allerdings R17 an V+ geht, ist das ganze Messergebnis so ungenau wie
die Versorgungsspannung aus dem LM317. Da lohnt die Mühe des Ausrechnens
nicht, die Messgenauigkeit der Schaltung ist eh unter aller Sau. Dazu
kommt noch ein Fehler je nach Stromverstärkung des 2N2907, bei 100 also
1%.
MaWin schrieb:> Andreas schrieb:>> Laut Aussage müss hier noch (In Datei Draft1) R1 und R6 bzw. (in datei>> Thermoelementverstäker) R6 und R17 richtig bestimmt werden.>> Hmm, R1 und R6 heissen im anderen R17 und R5. Abgesehen davon, dass die> Schaltung gigantisch viel zu viele Bauteile enthält, das heht auch mit> 20% davon, sind R1 und R6 für die Umsetzung des Messwerts in 4-20mA> zuständig.>
Leider ist die Aufgabenstellung so das die Schtlung so benutzt werden
muss.
> Wahrscheinlich soll der Messbereich von 0 GradC = 4mA bis 400 GradC => 20mA gehen.> Man müsste die Spannung am Ausgang von U7 bei diesen Temperaturen> wissen, da habe ich zumindest bei 400 keine List das nachzurechnen, bei> 0 ist sie 0.
Die Spannung am Ausgang von U7 ist immer, egal wie die Mess bzw
Klemmentemoeratur eingestellt wird 0V bis 1V im bereich vom 0V bis 400V
> Da allerdings R17 an V+ geht, ist das ganze Messergebnis so ungenau wie> die Versorgungsspannung aus dem LM317.
Der Prof meinte das muss so (V+ an R17)!?
Da lohnt die Mühe des Ausrechnens
> nicht, die Messgenauigkeit der Schaltung ist eh unter aller Sau. Dazu> kommt noch ein Fehler je nach Stromverstärkung des 2N2907, bei 100 also> 1%.
Also 400 GradC macht 1.0064V an U7, aber Betriebsspannung vom LT317A nur
4.48V ? Da ist doch was faul, ein LT1014 ist doch erst ab 5V
spezifiziert.
R5 wäre also für eine Differenz von 16mA bei 1.0064V zuständig, macht
63Ohm, R17 für 4mA bei 2.24V, macht 560R. 4-20mA an Rmess sind aber
bloss 0.4 bis 2V, nicht 1 bis 5 (bezogen auf V-). 5V schafft der LT1014
bei 4.48V Betriebsspannung sowieso nicht. Es sieht schwer danach aus,
als ob jemand in völliger Unkenntnis elektronischer Grundlagen an einen
steinzeitalten 4-20mA Schaltplan einfach U2 drangetackert hat.
Peter R. schrieb:> Was für ein dumms Format ist asc? Das kann nicht Jeder öffnen.
LTSpice kann man sich kostenlos runterladen und auf Linux per WINE
installieren. Ergo: Doch, das kann jeder öffnen und zwar völlig
kostenlos.
MaWin schrieb:> Also 400 GradC macht 1.0064V an U7, aber Betriebsspannung vom> LT317A nur> 4.48V ? Da ist doch was faul, ein LT1014 ist doch erst ab 5V> spezifiziert.> R5 wäre also für eine Differenz von 16mA bei 1.0064V zuständig, macht> 63Ohm, R17 für 4mA bei 2.24V, macht 560R. 4-20mA an Rmess sind aber> bloss 0.4 bis 2V, nicht 1 bis 5 (bezogen auf V-). 5V schafft der LT1014> bei 4.48V Betriebsspannung sowieso nicht. Es sieht schwer danach aus,> als ob jemand in völliger Unkenntnis elektronischer Grundlagen an einen> steinzeitalten 4-20mA Schaltplan einfach U2 drangetackert hat.
Was wäre dann hier der Lösungs-(-ansazt)(-weg)?
Das ganze ist für eine Hausarbeit, ich weiß die soll ich selber machen
aber bis hier hin ist es selbst gemacht, ja meine Kenntnisse sind
schwach.
Allerdings hängt sehr viel dran das ich dies hinbekomme.
Und wie gesagt ich möchte nicht nur die Lösung haben sondern auch eine
kurze Erklärung, denn verstehen möchte ich das ganze schon aber ich will
es auch fertig bekommen.
Ich dachte mir wenn noch jemand helfen kann dann seid ihr das!
Gruß
Andreas schrieb:> Was wäre dann hier der Lösungs-(-ansazt)(-weg)?
Grundlagen der Elektronik lernen, z.B. dass ein OpAmp keine grössere
Spannung am Ausgang erzeugen kann als seine Versorgungsspannung beträgt,
sondern im Gegenteil meist etwas weniger, im Datenbkatt zu finden unter
output boltage range je nach Belastung oder so.
> Das ganze ist für eine Hausarbeit, ich weiß die soll ich selber machen> aber bis hier hin ist es selbst gemacht, ja meine Kenntnisse sind> schwach.> Allerdings hängt sehr viel dran das ich dies hinbekomme.
Na dann lern mal, ohm'sches Gesetz ist eigentlich alles was hier nötig
ist, Strom (4-20mA) durch 100 Ohm, und Spannung (0-1V) durch welchen
Widerstand ergibt Strom (soll 0-16mA + 4mA).
Dass funktionierende lineare Verstärker beim OpAmp immer eine
Eingangsspannungsdifferenz von 0V erreichen wollen, solltest du auch
schon mal gehört haben.
Also sind wirklich nur die allereinfachsten Grundlagen für diese simple
Aufgabe nötig.
Es tut mit leid ich kapier es einfach nicht .....
Ich hab es mir aufgezeichnet aber mit der Rechnung da steh ich auf dem
Schlauch.
Ich benötige am Ausgang auch einen anderen OPV richtig?
MaWin schrieb:> Andreas schrieb:>> Was wäre dann hier der Lösungs-(-ansazt)(-weg)?>> Grundlagen der Elektronik lernen, z.B. dass ein OpAmp keine grössere> Spannung am Ausgang erzeugen kann als seine Versorgungsspannung beträgt,> sondern im Gegenteil meist etwas weniger, im Datenbkatt zu finden unter> output boltage range je nach Belastung oder so.
Die Versorgung an V+ ist doch 5.25V
>>> Das ganze ist für eine Hausarbeit, ich weiß die soll ich selber machen>> aber bis hier hin ist es selbst gemacht, ja meine Kenntnisse sind>> schwach.>> Allerdings hängt sehr viel dran das ich dies hinbekomme.>> Na dann lern mal, ohm'sches Gesetz ist eigentlich alles was hier nötig> ist, Strom (4-20mA) durch 100 Ohm, und Spannung (0-1V) durch welchen> Widerstand ergibt Strom (soll 0-16mA + 4mA).>
Die Rechnung versteh ich einfach nicht.
Ich hab es mir aufgezeichnet aber ich bin zu blöd anscheinend.
> Dass funktionierende lineare Verstärker beim OpAmp immer eine> Eingangsspannungsdifferenz von 0V erreichen wollen, solltest du auch> schon mal gehört haben.>
Damit gegenkopplung vorliegt?
> Also sind wirklich nur die allereinfachsten Grundlagen für diese simple> Aufgabe nötig.
Das mag sein aber ich sehe es einfach nicht
Andreas schrieb:> Ich benötige am Ausgang auch einen anderen OPV richtig?
Nein.
Der Ausgang kann einfach keine Soannung über 3V (relativ zu V-)
erzeugen.
Ich dachte, die Schaltung ist von deinem Professor vorgegeben.
Andreas schrieb:> Die Versorgung an V+ ist doch 5.25V
Ich rechne am LT317A 1.25/6.3*(6.3+16.3) und bekam 4.48 raus. Und dann
wird noch eine virtuelle Masse eingeführt, also effektiv V+ nur +2.24V
und V- nur -2.24V in Bezug zu GND.
Andreas schrieb:> Die Rechnung versteh ich einfach nicht.
Welchen Widerstand man braucht, damit bei 1.0064V 16mA fliessen bzw. bei
2.24V die 4mA ? Schulphysik.
Oder verstehst du nicht, warum der -Eingang des OpAmps U1 immer auf
angenehm zu rechnenden 0V liegt ? Da hättest du in der Vorlesung mal
zuhören sollen.
MaWin schrieb:> Andreas schrieb:>> Ich benötige am Ausgang auch einen anderen OPV richtig?>> Nein.> Der Ausgang kann einfach keine Soannung über 3V (relativ zu V-)> erzeugen.> Ich dachte, die Schaltung ist von deinem Professor vorgegeben.>
Vorgegeben war das Bild mit dem Namen (Schaltung)
> Andreas schrieb:>> Die Versorgung an V+ ist doch 5.25V>> Ich rechne am LT317A 1.25/6.3*(6.3+16.3) und bekam 4.48 raus. Und dann> wird noch eine virtuelle Masse eingeführt, also effektiv V+ nur +2.24V> und V- nur -2.24V in Bezug zu GND.
Das ist an V+ gemessen
>
Andreas schrieb:> Vorgegeben war das Bild mit dem Namen (Schaltung)
Die Schaltung taugt wenigstens, aber der OpAmp LM324 ist untauglich und
führt zu 20 GradC Messfehler. Immerhin 10V Spannungsversorgung, also +5V
und -5V zur virtuellen Masse.
Und du hast aus der Aufgabe, aus dem 0-1V Ausgang (in Bezug zu GND)
einen 1-5V Ausgang (in Bezug zu V- weil von GND keine +5V möglich sind)
zu machen, so einen Verhau drangestrickt ?
Da wäre doch bloss ein OpAmp nötig gewesen.
Andreas schrieb:> Also die Widerstände habe ich mal bestimmt.>> Für R17 = V+/4mA => R17 = 1312.5 Ohm
Nö.
Macht dir das keine Gedanken, dass ich einen anderen Wert raushabe ?
MaWin schrieb:> Andreas schrieb:>> Also die Widerstände habe ich mal bestimmt.>>>> Für R17 = V+/4mA => R17 = 1312.5 Ohm>> Nö.>> Macht dir das keine Gedanken, dass ich einen anderen Wert raushabe ?
Ja aber du hast doch mit 2,24V gerechnet für V+ und an V+ sind doch laut
auswertung 5.25V? Wo ist mein Fehler?
-> Wenn ich deine 560 Ohm einsetze ist der Strom dort aber knapp 9,4mA
und es sollen ja 4mA sein ?! Wenn ich 4mA als Vorgabe hab und V+ 5.25V
sind dann ist R17 doch mein Wert
Michael B. schrieb:> Andreas schrieb:
Und nach welchem Schaltplan, dem vom Prof
> oder LTSpice.
Naja nach dem Schaltplan weil da soll ja bei Vout 1V - 5V sein.
Also ich lese aus dem "Prof"Bild eine Versorgung von 10V mit virtueller
Masse (+/- 5V) und eine Ausgangsspannung von 0-1V.
0-5V gegen virtuelle masse wird da eng ...
MaWin schrieb:> Andreas schrieb:>> Vorgegeben war das Bild mit dem Namen (Schaltung)>> Die Schaltung taugt wenigstens, aber der OpAmp LM324 ist untauglich und> führt zu 20 GradC Messfehler. Immerhin 10V Spannungsversorgung, also +5V> und -5V zur virtuellen Masse.>> Und du hast aus der Aufgabe, aus dem 0-1V Ausgang (in Bezug zu GND)> einen 1-5V Ausgang (in Bezug zu V- weil von GND keine +5V möglich sind)> zu machen, so einen Verhau drangestrickt ?>> Da wäre doch bloss ein OpAmp nötig gewesen. V+ (5V)> |> R2> |> --(--|+\> | | >--+--> +--|-/ |> | |> +---R3---+> |> R1> |> V-(-5V)
Ja da hast du vollkommen recht aber er meinte zu mir nur so wäre es ein
richtiger Ausgang so wie es der Anwender im "Produkt" vorfindet.
Das hatte er mir aufgezeichnet (siehe Bild)
Vielen Dank schon einmal für die Hilfen!
Kann mir sonst noch jemand zum ursprünglichen Schaltplan weiterhelfen
das ich diesen richtig dimensioniert bekomme?
Gruß Andi