Gast
#5251347
Hallo, ich möchte Vibrationen von Audiosignalen messen (also <20khz). Also eigendlich will ich später den Phasenversatz an zwei örtlich getrennten Punkten ermitteln. Hier habe ich aber schon Probleme mit dem Aufbau eines Signalverstärkers. Die Spannungsquelle V2 ist ein Tonabnehmer mit unbekannter Induktivität. Das ganze gleicht einem Mikrofonverstärker. Der Tonabnehmer ist vermutlich ein Moving Magnet Tonabnehmer eines günstigen Plattenspielers. Am Ausgang des zweiten OPV, ist das Oszilloskop. Im Testaufbau ist V2 eine Audioquelle, die mit einem großzügigen Spannugnsteiler, runtergebracht wurde +- 10mV. Alles funktioniert perfekt. Kein Phasenversatz und kaum Dämpfung. Wie gewollt. Schließe ich die Schaltung an den Tonabnehmer, so schwingt sie brutal bis ca 140khz. Entferne ich die Oszileitung hört er auf zu schwingen.Ich habe mal Probehalber den zweiten Kanal des Oszis direkt an den Tonabnehmer geklemmt. Es scheint dem Ne5532 die Kombination Tonabnehmer-Oszi nicht zu gefallen. Einen 100pF Kondensator parallel zu R2 und R4 brachte auch nichts. Die Zuleitungen zum Oszilloskop sind ca 70cm Klingeldraht. Wie kann ich das verhindern ohne eine zu starke Signaldämpfung in Kauf zu nehmen? Des Weiteren würde mich interessieren mit welchen parasitären Komponenten ich den LTSpice Plan erweitern muss, um das schwingen zu simulieren. Ich danke schon mal Robinson

